Die schönsten Geschenke? Unbezahlbar!

Ja, das Leben ist manchmal tough und ein Ponyhof gleich zweimal nicht. Sagt man doch so, nicht? Und ich muss grinsen: Denn wer mag schon auf dem klassischen Ponyhof wohnen, sobald er älter als 14 Jahre alt ist. 😉

Ich sage: Toughes, Herausforderungen und viel zu tun zu haben sind super! Bedächtige Aufmerksamkeit erfordern, weil kostbar und tatsächlich wichtig, Zeit und Wertschätzung.

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Fairytale gone bad? Oh bitte nicht!

Was Kinder heutzutage & hierzulande häufig bereits schon bei ihren einstelligen Geburtstagsfeiern erkennen ist, dass eine gewisse Rivalität der Eltern besteht: Darin, für ihren Goldschatz die jeweils beste Party zu bieten.
Wo gibt es das exquisitere Programm, ein ausgefallenes Kinderessen, die tolleren Giveaways mit nach Hause?

Kindergeburtstag oder Marketingevent? Leistungsdruck bis ins Kinderzimmer. Überstechen & übertrumpfen – statt überschlumpfen – mit den blauen Kreaturen im Fernsehprogramm.

War und ist es aber nicht so, dass Zeit das schönste Geschenk war und noch immer ist?

The best things in life are free

Und haben wir früher eigentlich nicht einfach „Topfschlagen“ und „Blinde Kuh“ gespielt, und unsere Kindheit war mindestens genau so glücklich, wie die der heutigen Kids?

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Giveaways. Handmade with love.

15% der Kinder leben in relativer Armut. Und 5% der Kinder in Familien, die nicht immer genug zu essen haben. Aktuell. In Deutschland. Bei allem wie es uns so fein geht, sollten wir vor diesen Fakten nicht die Augen verschließen.

In meinem Ehrenamt ging es zuletzt darum, Abschiedsgeschenke für die 30 Kids zu finden. Wie wunderbar, dass das meiste über großzügige Spendengelder abgedeckt werden konnte: Prall gefüllte Wundertüten sollten es sein. Was erstmal offen blieb, war die Frage, wo wir die Tüten besorgen sollten, um all die großartigen Schätze darin unterbringen zu können.

Ich schlug euphorisch vor zu basteln und wurde prompt von der Aussage einer anderen versucht ausgebremst: Wer heute bitte noch Zeit und Nerven habe selbst zu basteln? Man solle kaufen!

Meine Antwort darauf war: dass ich mir gern die Zeit nehmen würde und Nerven hätte sowieso. Was ich nämlich tue, das tue ich von Herzen. Sonst, tue ich es besser überhaupt nicht. Und wie schön, dass wir dann zu dritt waren, – die, die gebastelt haben.

The trouble is, you think you have time

sagt Buddha.

Na, dann nimm dir diese Zeit doch bitte!

Manche „haben“ diese Zeit und Nerven nämlich weil sie wissen, dass bereits die kleinen Kinder deutlich darin unterscheiden können, ob eine Sache von Herzen kommt oder einfach nur irgendwie beschafft wurde. Sie fühlen, ob ein Event mit Liebe organisiert wurde, oder ob es lediglich einen Konkurrenzkampf darstellt, hinter dem Hektik oder gar Eitelkeiten stehen. Und ich liebe sie und versuche meine Qualität-vor-Quantität-Gedanken an sie weiterzugeben.

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Kreativität satt und Nacktkatzen, die Kinderaugen zum Strahlen bringen werden.

Wofür ich genauso sehr brenne, ist richtig guter Service. Service mit Herz, Zeit und Wertschätzung. Was lieblosen Service angeht – sei es welcher, den ich empfange, oder welchen, den ich aufgrund Zeitmangels, Personalmangels oder auf Anweisung geben müsste: Da bin ich recht schnell raus, weg und nicht mehr wieder da. Liebloser Service wirkt bei mir nachhaltig und so nachhaltig auch generell bei Menschen, die auf Klasse und Qualität Wert legen. Ich kenne dies von Seiten, in denen ich selbst Gast war und von der Seite, selbst schon mehrfach so gearbeitet zu haben.

Eine Einstellung einer Vorgesetzten mit der ich im luxuriösen(!) Service gearbeitet hatte: dass die sehr gut bezahlenden Gäste, eben keinen Flaumkuchen haben könnten der zu jeder Hälfte mit unterschiedlichen Zutaten belegt sei.

Ehrlich, deren ernst?

Sie regelte das so und ich war alsbald nicht mehr ihre Mitarbeiterin. Da bin ich wie gesagt äußerst pingelig. Meiner Meinung nach können Gäste im gehobenen Service nämlich sogar erwarten, dass der Flammkuchen mit sonnenverwöhntesten Mangos, musikbetüddelten Gemüsen und Seltenheitswert-Käse glücklichster Milchziegen kredenzt wird. Das im Ganzen, gehälftet oder wie auch immer.

My call is to serve

Im beschrieben Fall ging es übrigens lediglich um eine Hälfte Käse & Walnüsse und die andere mit Käse & Speck. Ich konnte damals nur in Gedanken den Kopf schütteln, den Gästen eine stille Entschuldigung aussprechen, und ich wette, dass diese Gäste niemals mehr wiedergekommen sind.

 

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So schaut’s aus.

Wertschätzung und Zeit sind die größten Geschenke in unserer heutigen schnelllebigen Zeit. Das sehe ich auch so, weil das eben meine Werte sind. Und sowieso die Werte der gehobenen Gastronomie, der gehobenen Hotellerie und schlicht ein gebührendes und angemessenes Umschmusen von geschätzten Kunden und Gästen darstellt. Ja, ich habe viel Passion für Service und den gehobenen Verkauf. Defizite habe ich dafür woanders und daran arbeite ich motiviert.

Zeit also. So schlicht – so wunderbar – so altmodisch

Das früher anscheinend alles mal besser war, mag wohl jede Generation von Zeit zu Zeit behaupten. Aber Hand aufs Herz: wahrscheinlich verklären wir auch ein großes bißchen unsere Vergangenheit. Romantisch naiv sozusagen – und auch ich liebe es immer wieder mal so rosarot bewölkt – grün hinter den Ohren – zu sein und verträumt zu schwelgen.

Realistisch ist wohl, dass wir vor Jahren, in anderen Generationen, diese riesige Auswahl an Möglichkeiten noch nicht hatten, wie sie sich uns heute bietet.
Und das ist erstmal großartig.

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Quantität statt Qualität? Wer’s braucht…

Wir leben auch und gerade heute in einem der reichsten Länder der Welt und in einem der sichersten sowieso. Noch immer. Die Medien, tragischerweise durchaus gelangweilt von all den Grausamkeiten die in anderen Nationen an der Tagesordnung stehen, überschlagen sich hierzulande mit der Berichterstattung von – gemessen an der Welt – Einzelfällen.

Der Kühlschrank ist voll, die Supermärkte sind es auch. Wir dürften rundum glücklich sein, wie sehr gut es uns geht. Wir dürften Zeit für tatsächliche Wertschätzung haben, und keinen Grund für grübeln und jammern auf einem hohen Niveau. Ich denke – und das denke ich schon lange: wir haben allen Grund gut drauf zu sein und negatives Gedankengekreisel produktiv investieren zu wollen. Indem wir uns für einen Zweck – einen guten Zweck einsetzen, eine Sache ins Laufen bringen, Karriere machen, einfach mal leben, lieben und Zeit servieren.

We make a living by what we get. We make a live by what we give. (Winston S. Churchill)

 

Sag´s mit Rosen

Flowers for my friends:

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Lecker duftende Pfingstrosen vom Markt am Friedensplätzchen in Düsseldorf. Die Weißen sind vielleicht hübscher, die Roséfarbigen duften etwas feiner. (5€ pro Zweig)

 

Paradies Paris?

Paris ist einzig.

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So schrieb es Der Spiegel vergangene Woche. Trotz allem was diese Stadt und ihre Menschen, gerade in den letzten beiden Jahren, wieder erlebt hat – ertragen musste. Paris ist unbesiegt. Paris ist Romantik pur und Sehnsuchtsort Nummer Eins für so viele.

Und Macarons symbolisieren das herrlich genussreiche süß-französisch kulinarische Leben dort. Feine Creme zwischen zwei eleganten Schichten gebackenem zartest-zerbrechlichen Eischnees. Eine französische Antwort auf den deftig-kräftigen amarikanischen (Ham)burger?

Und Paris: sanft, verspielt, verträumt, und so ganz völlig anders als NY, als Hamburg, als Düsseldorf, als fast jeder Ort den wir kennen.

Aber: every rose has its thorn.

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Wie jede Medaille ihre zwei Seiten hat.

So auch die wunderschöne, wie einem Bilderbuch entsprungene Metropole an der Seine. Und die süße Sünde der dortigen Patisserie-Kunst. Macarons sind auch zuckrige Kalorienmonster als filigrane Kleinigkeiten getarnt. Und Paris ist hinter der gewollt und gewünschten Fassade an vielen Stellen so viel moderner und fortschrittlicher, als wir es uns eigentlich wünschen und es zuzugeben zulassen wollen. Die Stadt entspricht länger bereits nicht mehr ihrem Klischee, hat rebelliert, bestanden und sich entwickelt.

Perfektion ist langweilig.

Und an einer Rose ohne Dornen gingen wir unbeeindruckt vorüber.

Paris aber ist reizvoll. Zeitlebens verletzt und steht stolz und da. Und was Orte angeht die nach Perfektion streben: Manch einen werden sie gerade deswegen nicht zu fesseln und binden verstehen.

Von einem schönen Teller wird man nicht satt.

 

Charmanz

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My nerves could use a drink.

(Grace Kelly)

Handsome. Irresistible. Und steht Charmanz nicht vielleicht einfach für die gelungene Mischung zwischen einer großen Portion hinreißendem Charme, Charisma, und gekonnt dosierter frecher Arroganz?

Wer die Wahl hat ..

Blond oder brünett. Lang oder kurz. Schwarz oder weiss. Bunt oder gedeckt. Pink oder Rosé. Lipstick oder Gloss. Nagellack oder Kunstnägel. Trend oder Stil. Romantisch oder schnörkellos. Eng oder Volumen. Pur oder verspielt. Mainstream oder Nische. Highheels oder Sneakers. Klassisch oder Kreativ. Klassik oder Pop. Blumen oder Schokolade. Schoko oder Vanille. Vollmilch oder Zartbitter. Kalt oder warm.

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Wohnung oder Haus. Großstadt oder Dorf. Inland oder Ausland. Die Öffentlichen oder das eigene Auto. Fliegen oder fahren. Indoor oder Outdoor. Sport oder Spiel. Sommer oder Winter. Wolle oder Pelz. Berge oder Meer. Abenteuer oder Luxus. Sekt oder Selters. Spaghetti oder Pizza. Vitamine oder naschen. Snickers oder Mars. Selbst oder teilen. Burschikos oder Mädchen. Märchen oder echt. Hund oder Katze. Kaffee oder Tee. Qualität oder Quantität. Wenig oder viel. IPhone oder Blackberry. Malen oder Fotografieren. Alt oder neu. Besitzen oder besuchen. Lieben oder Leiden. Sicherheit oder Risiko. Bindung oder Freiheit. Gehen oder bleiben. Stillstand oder Bewegung. Du oder ich. Denken oder fühlen. YOU DECIDE. – Ein hübsches Fragespiel, welches ich gern mit einem neuen Menschen, Mann, der in mein Leben tritt spiele. .. Und dann berechne ich anhand der Übereinstimmungen die mathematische Wahrscheinlichkeit, ob aus uns was werden könnte oder nicht. :-) Schmarrn. Im Zwischenmenschlichen durch und durch Bauch&Herz-Mensch.

Perfektion – Understatement – Überraschung

Wir kennen diese Phänomene:

So gibt es beispielsweise jene Sporttreibende, die im neuesten und teueresten Equipment, bildschön in der jeweiligen Sportart Fuß zu fassen versuchen und lernen. Jene, die topgestylt und im hautengen Dress die ersten Minuten ihres Lebens auf dem Crosstrainer im Fitnessstudio stehen. Die, die mit bestem Look und der umfangreichsten Ausstattung auf den Tennis- und Golfplätzen dieser Welt stehen. Und die, die im Reitstall das beste Pferd unterm Hintern haben. Alles jeweils als absolute Beginnerinnen.

Es gibt jene Kolleginnen, die anhaltend wie aus dem Ei gepellt daherkommen. Alles sitzt, jedes Haar liegt an seinem Platz, nichts hakt, strahlt, teils der Markenname ganz obenauf.

Die Freundin die stets hochgestylt aufläuft: Sei es zum abendlichen Umtrunk, einem nachmittaglichen Kaffee oder der gemeinsamen Runde mit Kinderwagen und vierbeinigem „Strolchi“ durch die städtische Allee und über deren Spielplätze. Haare, Nägel, Make-Up, Schuhe & weiße Jeans in Pfützen und Sand. Vollendete und gehütete Perfektion.

Ich muss sagen, dass ich solche Menschen bewundere. Wie schaffen die es nur immer und zu jeder Zeit das perfekte Bild abzugeben? Was genau ist was sie antreibt, was sie optisch unschlagbar macht, unermüdlich an 365 Tagen und Nächten im Jahr sein zu können?

Dann gibt es noch die unter uns, die mit purem optischem Understatement erstmal nicht weiter ins Auge fallen. Die, welche herzlich viel weniger, oder gänzlich anderes mit ihrer Kleidung ausdrücken als deren Persönlichkeit her gibt. Die im günstigen und etwas ausgeleierten Shirt auf dem Laufband die 10Km/h spielend knacken und diese Stunde relaxt durchlaufen. Ohne Blick auf Pulsuhr (Weil es die nicht gibt.) und den knackigen Typen am Gerät vor sich zu beachten. Die, die in der uralten ausgewaschenen 501 und mit dem Bundeswehrparka des (Ex)Freundes mit uns – gutgelaunt und strahlend – ihre Runde durch den schlechtwettrigen Großstadtdschungel drehen, und sich über Eiscreme oder Matsch an Schuh und Hose nicht beschweren. – Diese/n auch nicht sofort an Brunnen abwaschen, oder im Gras abputzen müssen. Ganz entspannt, und im krassen Gegensatz zu den Stunden zuvor Zuhause, in der Firma, der Kanzlei, dem OP etc.

Die, die gelegentlich farbenfrohe Pipi Langstrumpf und Villa Kunterbunt in einem sind. Wallend, weit, figurfern.

Oder die Chamäleons: So oft der verkannte understatementete Typ II, und wenn es drauf ankommt: Typ I. Verwandlungskünstlerinnen. Egal wo sich das Chamäleon bewegt: es fügt sich spielerisch und dabei genußvoll in die jeweilige Situation oder Personengruppe ein: Seien dies Menschen die 20 Jahre älter oder 20 Jahre jünger sind. Ob es sich um den Umgang mit Topmanagern oder Familienmanagerinnen, die den anstehenden Kindergeburtstag einer vierjährigen mit Inbrunst planen, handelt. Gespräche über Wirtschaft, Beauty, Sport, Herzensangelegenheiten, Kinder – ein Leichtes. Sei es eine Nacht im Zelt bei Regen, oder das geschäftliche Dinner im 5-Sterne-Hotel. Der Luxusurlaub mit dem Liebsten oder sportliches Event und Abende auf einfachen Skihütten. Kindfrau, Mädchen zum Pferde stehlen, Ökotante, Femme Fatale. Uni, Beruf, Freizeit. Verspielter Look, clean im Hosenanzug, verführerisches Kleines Schwarzes. Eine große Palette & und felsenfestes Charisma.

Wie oft haben wir uns schon in Menschen getäuscht, die dann doch ganz anders waren, als es in den ersten Stunden mit ihnen den Anschein machte? Enttäuscht wird nur der, der Erwartungen hatte. Und Offenheit nimmt jedem Vorurteil so herrlich den „Wind aus den Segeln“. Ich mag den Spruch aus dem Kleinen Prinzen:

Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.

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Deshalb, gerade der Dusche entsprungen, ganz pur heute.
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Ungekämmt & handtuchtrockenes Haar

 

 

Outdoor

Die Tage vor Valentinstag dürfen uns an große Gefühle erinnern. Gerne auch „nur“ an sonstiges Schönes und Bereicherndes. Ich weiss nun nicht, was gerade im Fernsehen, alles so an Romantik und Kitsch aufgefahren wird. Neben der ganzen Werbung.. Denn ich habe, beziehungsweise nutze keinen Fernseher. Zu Zeiten, als ich noch TV schaute & gebrauchte, liefen dort über den Schirm (auch via DVD) anteilig am meisten: sämtliche Staffeln von SATC.

Ich liebte die dortigen Einblicke in das so bunte New Yorker Leben, habe modetechnisch geschmachtet und gestaunt, in Liebesangelegenheiten mit den vier Mädels gelacht & gelitten, und fand die Serie einfach herrlich erfrischend, unterhaltsam, humorvoll. Außerdem stand ich damals auf Mr. Big. Ein Klassiker eines Mannes: souverän, selbstbewusst, groß, dunkelhaarig, gutaussehend und erfolgreich. Und Amerikaner. Wie exotisch! Wie erotisch!

Ähnlich begeistern konnte ich mich Jahre später für die Serie Mad Men. Durch diese fing ich auch an, meine Sinne und Vorlieben für längst vergangene Modestile, die damaligen Möbel, Autos und Umgangsformen zu schärfen und zu entwickeln. Go for olds!“ Nur die überdeutlich klar definierte Rollenverteilung fand ich damals nicht so schön. :-) Und sieh an: auch der dortige Don Draper: groß & dunkelhaarig.

Heute steht mein Fernseher im Keller. Ich kenne, zumindest bei SATC, jeden einzelnen Satz auswendig. Habe jede einzelne Folge gute 10x gesehen – manche sicher mehr als 15x. Die Darstellerinnen und Darsteller von damals sind genauso in die Jahre gekommen, wie ich erwachsen geworden bin, und auch die 3, vorne, in meiner Alterszahl tragen darf. Heute nun lese ich die Tageszeitung, das ein oder andere Modemagazin, hole mir News via Internet und gehe ab und zu ins Kino. Für mich habe ich fernsehtechnisch erstmal resigniert, und befunden, dass die inspirierendsten Serien – zum leben, träumen und lieben – SATC & Mad Men waren. Eine schöne Erinnerung, und zu deren Zeit einfach nicht zu toppen. Das wirkliche Leben aber spielt sich gut & gerne, und so viel bunter und interessanter draußen ab. Lasst das nun modische Inspirationen sein, Reisen, die einem neue Horizonte eröffen, alltägliche Begegnungen oder Aha-Effekte.. Und die große Liebe? Die findet Frau auch ausschließlich im Real Life. Open eyed. Open minded. Lass dein Herz dir den Weg zeigen. .. Und dann ist es vollkommen gleichgültig, ob derjenige groß und dunkelhaarig ist, oder diejenige klein und blond.

Nun aber schnell! In 3 Tagen ist schon Valentinstag.

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Und langweilig ist die Mitte..

Ich habe im Iran schon eine Handvoll Nächte, auf dem nackten Fussboden in einer Lehmhütte geschlafen, und in der Wüste, auf dem Steindach einer alten Caravanserai.

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In Turnhallen mit hundert anderen Menschen.. Und in Luxushotels – all around the world. Ich habe schon viele Monate lang einen Beruf + einen Job + eine Ausbildung parallel jongliert, und das Arbeiten auch mal ein knappes Jahr ganz sein lassen.

Warum das alles?

Weil ich überzeugt davon und bestätigt darin bin, dass die wirklichen Bereicherungen im Leben nicht in der Mitte liegen. Dass das Leben so herrlich vielseitig ist, jemand gar nicht sieht, der immer nur im eigenen Bettchen schläft, sicher durch die Mitte spaziert und nicht links & rechts schaut. Zuviel Struktur und Ritual kann einschläfernd sein. Und Seitenblicke und –tritte erfrischen eingeschlafene Füße und Gemüter zugleich.

Leben heißt nicht nur: atmen, Traditionen und Konventionen. Leben heißt auch mal: Emotionen, Herzschlag, Leidenschaft, Entbehrung, Geduld, Mut, ausbrechen, zurückfinden, sich neu erfinden, zelebrieren, auspowern, entspannen, umdenken.. DramaQueen und SonnenSchein sein.. Als Energiewunder überraschen.
Ja, überraschen! Vor allem sich selbst!

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Schönes Beispiel für einen bunten Weg

Angeblich sind wir getrieben, von Ego, Gier, Bequemlichkeit oder Angst. Mal mehr so – mal mehr so.
Warum sich nicht mal von der Neugier antreiben lassen, die auf neue Reize anspringt, testen, ausprobieren und wissen will?