Think pink!

Was ist wenn wir so denken? Auf die Art, dass wir alles um uns herum schön machen wollen und es sogar können? Das, weil wir es damit besser machen können.

Daran bin ich zuletzt auch mehr gescheitert, als dass es mir geglückt wäre.

Wir können die Welt aber verändern indem wir bei uns selbst anfangen! Davon bin ich bereits mein ganzes Leben lang überzeugt.

Bis vor fünf Jahren war ich so, dass ich ausschließlich Gute Laune und sprühenden Optimismus, Weichheit und Toleranz verbreitete, und immer gönnte, gab, mich mit meiner Energie einbrachte wo ich nur konnte und wo immer ich auch mit wem gerade war. Das konnten Wildfremde genauso sein, wie langjährige Kollegen, oder eine pessimistischere Freundin oder ein misstrauischer Bekannter.

Ich habe Beförderungen anderen mehr gewünscht als mir selbst, weil sie für mich keine Rolle spielten: Weil ich glücklich war in meinem Beruf, genau so und auf der Position auf der ich war.

Ich ließ Menschen frei, weil ich selbst frei sein wollte und spürte, dass ich es nicht für sie sein konnte, weil sie jemand anderen brauchten.

Ich versprühte Schönheit, weil ich selbst ein Auge und eine Liebe für Schönheit habe und das Gute in jedem sah.

Solvente Freunde und Bekannte wollte ich ständig dahingehend missionieren, dass sie sich für soziale Zwecke einsetzten, ehrlicher und fairer mit den Menschen umgingen und gerecht und mit Liebe und Nachsicht urteilten.

Und den Kerl, der meine Auslandskarriere auf dem Gewissen hat, den schwärzte ich, aus Rücksicht gegenüber seiner Familie, nicht an.

Dies alles mag sich wie das Herz einer Heiligen lesen, und die bin ich dann tatsächlich so gar nicht. Inzwischen könnte ich außerdem auch wieder etwas mehr für andere tun, aber erstmal wechsle ich nun meinen Standort.

Und heute weiß ich, dass wir ernten was wir säen. Zumindest meistens. Und wenn wir Gutes tun und einem Menschen vollkommen vertrauen und unser Herz öffnen, können wir entweder eine (platonische) Liebe fürs Lebens finden, oder eine Lehre fürs Leben erfahren.

Ich hatte zuletzt die Lehre erfahren und mich verloren. Aus vielerlei Gründen vollkommen verloren. Und damit selbst den Blick für das Schöne nicht mehr gehabt. Und wenn wir den verlieren, wie sollen wir Schönes dann an andere weiter geben? Klar, noch immer brach mein Sinn für Gutes und Schönes und dass ich es noch in anderen sehen konnte durch, aber doch sehr viel seltener als „damals“, davor …
Und dorthin zurückzukommen, oder überhaupt erstmals dort anzukommen, lohnt. Denn auch ich habe in den vergangenen 5 Jahren dann nur noch das geerntet, was ich säte. Weniger Glück, weniger Freude, weniger Liebe.

Wenn wir durch negative Erfahrungen lernen, uns Menschen sehr enttäuschen und wir uns auch selbst nur sehr schwer verzeihen können und hart mir uns ins Gericht gehen, lernen wir wohl am schmerzvollsten und damit schaden wir auf lange Zeit nicht unserem Umfeld, sondern uns vor allem selbst erst einmal.

Ich boxe seit einiger Zeit. Zumindest ist das eine Art Schattenboxen was ich da drei Mal wöchentlich tue. Als ich noch Polizistin war, hat mich boxen und Selbstverteidigung und „allgemeine Kampfkunst“ ziemlich angeödet. Nur schießen und das trainieren für Amok-Lagen mochte ich immer gern.
Dass ich momentan boxe hat wohl einen tieferen Sinn, der sich irgendwann lösen wird und in einem halben Jahr tanze ich wahrscheinlich nur wieder im Ballettunterricht an der Stange und hüpfe federleicht durch den Tanzsaal.

Wenn wir über längere Zeit tiefen Schmerz in uns spazieren tragen, müssen wir uns dem, nach anfänglich erfolgreichem Schönreden, dann doch irgendwann stellen. Sonst löst sich der Knoten nicht.
Das kann Sport sein, Tanz, boxen, Schlagzeug spielen, in den Wald gehen und schreien, darüber schreiben. Whatsoever! Jeder von uns wird seinen ganz eigenen Weg dafür finden.

Und wenn wir den gefunden haben, sollten wir die Welt wieder zu einem besseren Platz machen wollen.

Das achtsamer, weil wir dann mit mehr Erfahrung und indem wir nicht mehr ganz so blauäugig naiv durch unser Leben gehen, in Menschen nicht nur ausschließlich das Gute sehen und ins offene Messer rennen.
Das, weil wir selbst kennengelernt haben, wie sich Schmerz, Enttäuschung über andere und Wut anfühlen.
Das, weil wir klarer sehen können und dennoch an das Gute glauben, uns aktiv dafür einsetzen und Schönes erkennen, weil wir auch extrem Häßliches erleben mussten.
Gegensätze bereichern uns am Ende eben doch. Daran hatte ich noch niemals Zweifel.

Ich bin dankbar für jede Erfahrung die ich in den vergangen fünf Jahren gemacht habe, da sie mich irre durchgerüttelt hat, ich mich zwischenzeitlich selbst nicht mehr kannte: distanziert, kühl, kalt, hart, unmöglich, aggressiv und verheult war und inzwischen wieder weich und herzlich sein kann und mich auf meine Werte besinne – meinen Weg kenne. Arrogant kann ich auch. Meine Möchtegern-Prinzessinnen-Allüre, die ich nicht gewillt bin aufzugeben, weil ich Arroganz bei anderen selbst nicht verwerflich finde, wenn ich ein gutes Herz dahinter ausmachen kann.

Zeit, mal danke zu schlechten Zeiten zu sagen:

Ich bin dankbar dafür, viele Monate lang sehr gekonnt belogen und betrogen worden zu sein, um heute sehr gekonnt erkennen zu können, was Wahrheit und Lüge ist.

Ich bin dankbar dafür, meine Karriere verloren zu haben, weil ich mich so auf den Hintern setzen und für Neues einbringen wollte.

Außerdem mich gezwungenermaßen daran machte, meine irre Seite und meinen durchgeknallten Wahnsinn zu entdecken, freizulegen und zu leben. Unabhängig von der Meinung anderer zu sein. Es immer bunter zu treiben, mich noch tiefer in meine verspielte Seele und Verrücktheit hineinzugraben, während mir in meinem zielstrebigen Verstandsdenken und Biss immer klarer geworden ist, wer ich sein will, welche Ziele ich verfolge, welche nicht und wie ich erreichen kann, was ich mir für mein weiteres Leben ausmale. Ich möchte aber unbedingt auch „einen an der Klatsche haben und spinnen“.

Offen für Neues sollten wir dennoch immer immer immer bleiben! Und warum nicht wieder vom Weg abkommen?
Das Leben ist bunt und wie oft passieren Wunder, kommen unerwartete Gelegenheiten und Angebote, Wendungen, passieren Dinge, die uns neu über Pläne denken lassen.

Wenn ich mir noch einmal einen eigenen Markennamen ausdenken würde, könnte dieser statt von Peter Pan genauso gut von Alice im Wunderland inspiriert sein, da mich Optimismus, Gerechtigkeitssinn, das Gute und ein Hauch Naivität gleichermaßen antreiben, wie ein Kind im Herzen sein zu wollen und Freiheit.
Und wenn Richard Branson bezüglich einem Job-Angebot für Umweltschutz oder Menschlichkeit in seinem Virgin-Imperium an mich herantritt sage ich ganz klar „ja“. Erst mache ich allerdings die Schule fertig, – auch wenn Branson nicht mal einen Abschluss benötigt hat, um der zu werden, der er heute ist.

Na klar, fehlt es mir noch an Größe! Das, auch wenn ich sehr gewachsen bin in den vergangenen Jahren. Ich schrumpfe zwischendurch auch immer noch und immer mal wieder. Ich sage mich los – von Menschen, Plätzen, Städten … Ich kreiere mich noch immer und jeden Tag. Vielleicht falle ich auch morgen oder übermorgen noch ein weiteres Mal ganz böse und schmerzhaft auf die Nase.

Aber ist fallen schlimm, wenn wir aufstehen und trotzdem durchziehen – unsere Pläne, oder neue Pläne erreichen?
Geht Erfolg nicht genau so? Und geht es nicht allein darum glücklich zu sein und dieses Glück unter die Leute zu wirbeln?

Ich mag unbedingt noch mehr Größe entwickeln und wieder pure Schönheit sehen und versprühen. Ruhiger werden – vielleicht auch noch irgendwann. Auf dem Weg dorthin bin ich Bloggerin, Autorin, Möchtegern-Schriftstellerin, und Möchtegern-Motivatorin, und Möchtegern-Alice-im-Wunderland. So lange, bis ich’s tatsächlich bin.

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Macht es wie ich
Geht Ballett tanzen
Boxen oder nicht
Und macht andere Fehler
Oder dieselben
Die euch inspirieren über euch nachzudenken
Damit ihr erfahrt was ihr braucht
Um Schönes zu schenken

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Toleranz und Schönheit
– im Innen vor allem, und im erkennen von anderen – für uns alle!
Im Geben & Nehmen.

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(Text und Foto: Petissa Pan, April 2018)

Freiheit ist loslassen

In den vergangenen zwei Wochen habe ich vier Bücher (darunter zwei lange Romane) von Thomas Bernhard gelesen. Das, weil mich das erste Buch von ihm, das ich gelesen habe („Holzfällen“), derart in einen Bann gezogen hat, wie ich es bei keinem anderen Autor davor erfahren hatte.

Ich mag die Russen – besonders Turgenev – sonst am liebsten. Die schreiben über Liebe und Gefühlsschmerz so wunderschön schwärmerisch und düster melancholisch sehnend. Und ausschmückend, detailverliebt, witzig, mit stichelnd fieser Gesellschafts-Kritik, die das Gute im Menschen anregen soll und den Leser auf wahre Werte besinnen läßt. Das liegt mir und berührt mich im Herz.

Bernhard hat mich ausschließlich in Kopf und Verstand erreicht. Aber wie!
Er schreibt in harter, größtenteils verachtender, hasserfüllter, vor allem aber auch belustigender amüsanter Zynik, über seine großen Enttäuschungen und Wunden im Leben, und alles was ihn negativ umtreibt. Er spricht aus, was viele andere nur heimlich denken und nicht aufs Papier bringen (können).
In seiner unverfroren nackten Offenheit, dem schadenfrohen Humor, wenn man an die daraus resultierten Auswirkungen, bei den damaligen Adressaten innerhalb der Wiener Gesellschaft denkt, und dem ungewöhnlichen – sich andauernd wiederholenden – Schreibstil, ist er der Schriftsteller, der mich so sehr zum Lachen brachte, wie es kaum einer – vielleicht keiner – zuvor schaffte.

So arrogant, selbstgefällig und egoistisch er ist, so schonungslos hart geht er nämlich kritisch auch mit sich selbst ins Gericht. Und so etwas ist eine echte Seltenheit, zeigt Größe und war mir ein völlig ungewöhnlicher Lesegenuss, der mich sehr anregte und beschäftigte – aufwühlte – und mich tagelang mit nichts anderem, als mit ihm, seinen Werken und seiner Persönlichkeit beschäftigen ließ.
Und so etwas liebe ich: Faszination. Ein Mensch, der etwas in mir bewegt, aufreißt, tut, was ich noch nicht kannte.
Ein reflektierter Narzisst, den ich im wahren Leben nicht hätte kennenlernen wollen, da ich anhand seinen Werken – wie jeder andere auch – genau erkennen kann, welches Geistes Kind er war. Die Art Persönlichkeit, mit der ich mich nicht befreunden oder bekannt machen wollte.

Was er, außer mangelndem Herz und fehlender Charakterstärke, – was ich mir nicht zusammengereimt zu meinen habe, sondern was er in seinen Werken selbst ganz frei über sich zugibt, – noch vermissen lässt ist, dass er nicht über Mut verfügt.

Ja, er hat polarisiert und Skandale verursacht, aber ehe es dazu kam, hat er viele Jahrzehnte lang still gelitten, selbstzerstörerisch, im inneren rumort, erkrankt, und seine Verletzungen, neben denen die er in seiner Kindheit erlebt hatte, so nie verarbeiten können.
Sie sind über die Jahre zu sicherlich noch größerem Groll und einer nicht mehr zu überwindenden Verachtung angewachsen – bis er darüber schrieb – bis er ein Werk veröffentlichte – und er sich so eine Stimme verschaffte, die ihm in seinem von Wut und Boshaftigkeit überdeckten Schmerz, ein Ventil gewesen sein dürfte.
Bernhard war weder mutig, noch war er je frei. Und hat sich damit letztendlich am meisten selbst geschadet.

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Frei sein, bedeutet im Moment zu leben
Eigene Bedürfnisse zu achten und äußern
Selbstliebe, und weitere Chancen zu vergeben
Nur wenn es uns ein tatsächliches Bedürfnis ist.

Frei sein, ist alles uns Angetane zu vergeben
Um leicht und fröhlich zu werden
Nicht, um anderen dieses Geschenk zu geben
Sondern in erster Linie, es für uns selbst zu tun.

Frei sein, ist so zu entscheiden
Wie es uns entspricht
Weil keiner in uns hineinschauen kann
und alle Gründe kennt, wenn auch darauf erpicht

Erst wer mutig und frei lebt
Versteht
Wovon ich hier schreib‘
Und red‘.

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Anders kann man zumindest ein großartiger Schriftsteller – der Bernhard zweifellos ist – werden und Generationen bewegen.
Er gehört nach allem was ich von und über ihn gelesen habe, von nun an zu meinen Favoriten. Und wer hätte gedacht, dass ich – Favorit – über eine narzisstische Persönlichkeit noch jemals ein weiteres Mal sagen würde?

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(Foto & Text: Petissa Pan ((April 2018)

„Begierige Neureicherung“

Es gibt die Weisheit, dass wer nie hart am Boden aufgeschlagen ist, oder sich von dort – ganz unten – hocharbeiten musste, Erfolg und überhaupt die ganzen Sonnenseiten des Lebens nicht zu schätzen weiß, weil er kein Gegengewicht kennengelernt hat.

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Wahrscheinlich war ich bereits so ein buntes Kind und der Klassenclown von der 1. bis zur 10. Klasse, weil ich immer und überall das Schöne gesucht, eine Nische von Freiheit erschnuppert und sie dann frech gelebt habe. ❤
Den ganzen Autoritätspersonen, Lehrern, meinen Trainern, Nachbarn und anderen Erwachsenen tanzte ich ebenfalls zu gerne (und mit großem Erfolg) auf der Nase herum, oder habe ihnen Bären aufgebunden und Märchen, die meiner wilden Phantasie entsprangen, erzählt. ❤

„Nein“ war mein Lieblingswort auf sämtliche derer Forderungen: Immer begleitet von meinem frechem Grinsen.
„Ja“ hingegen sagte ich zu meinen ganzen Aktionen: Ich träumte mich in der Schule zum Fenster ins Leben hinaus, war überhaupt nur an Schulsport, Kunst und Aufsätzen extrem interessiert und sehr gut, schaukelte auf Stühlen, hing an Lampen und rebellierte selbst im Schulbus derart, dass ich mehr als einmal die Kilometer nach Hause laufen mußte.

In meiner Freizeit galoppierte ich mit meinem Pony ohne Sattel & Zaum über die Stoppelfelder im Schwarzwald, streifte durch den Wald, kannte alle Abkürzungen, wenn wir im Leichtathletik-Training zum warmjoggen geschickt worden waren, oder hing kopfüber in den Bäumen, um meine besorgten Großeltern zu triggern, die unten standen und mich eindringlich baten herunterzukommen.

Warum das alles?

Weil es in meinem Elternhaus wenig zu lachen gab und keine Freiheit. Dafür wollte ich es sonst überall wissen, Grenzen testen und ausreizen, mein junges Leben genießen und schön finden. ❤

Das aller-aller Schönste was ich mir über die Kindheit hinaus mitgenommen habe, ist eben diese Neugier, die uns in „Rabbit holes“ und Schlimmeres abstürzen lassen kann. Und: „Ich will alles einmal ausprobieren!“, habe ich vor noch nicht allzu langer Zeit wieder einmal einem gänzlich verwundert Dreinschauenden lachend um die Ohren gewirbelt.

Wie wir uns selbst mit unserer Neugier erfrischen können ❤ … Was uns unbefangene Offenheit und neugieriges Vertrauen an riesigem Glück schenken kann ❤ … Was wir an Erfüllung erfahren, wenn wir mutig sind ❤ … Was wir Reizendes abseits des Weges entdecken werden ❤ … Was wir für ein sagenhaft buntes und wunderschönes Leben haben können, wenn wir wagen, träumen – auch wenn wir nicht immer gewinnen und auch mal richtig tief fallen.

Fallen können wir hunderte Male, wenn wir jedes einzelne Mal wieder aufstehen. Und wir werden daran wachsen, daraus lernen, und so auch Freude und mindestens die positiven Seiten auch am Scheitern entdecken. ❤

Tatsächlich ist es wohl so, dass ich schon immer nach der Devise lebe, dass „jede Chance, die wir ungenutzt verstreichen lassen, jemand anderer bekommt“ … und dass ich jemand bin, der nie jemand sein wollte und nicht sein will, sich zu fragen: „Was wäre gewesen wenn?“.
Lieber Lehrgeld bezahlen, als Dingen hinterherzutrauern die nicht wahr wurden obwohl die Möglichkeit dazu bestanden hätte, weil man zu lange abwarten und abwägen wollte – vielleicht nicht einmal kommunizieren konnte.

Neulich habe ich Kafkas „Der Prozeß“ gelesen und die darin vorkommende Türhüter Parabel analysiert.
Ich wunderte mich über die Passivität desjenigen (und über K.’s Passivität gleichermaßen), der vor der Tür stehen geblieben ist und dort Jahreszeiten lang ausharrte, grau und alt wurde … Warum hat er sich nicht gegen den Mann am Eingang gewehrt, oder diesen schlau überlistet und hat dann das Tor betreten um zu sehen, was dahinter steckt?

Fehlende Neugier verwehrt uns so viel.
Warum sind so viele von uns nicht mehr offen und unnachgiebig drängend wie ein Kind? ❤

Selbst wenn wir unvorsichtig in das größte und tiefste „Rabbit hole“ gefallen wären: Würden wir nicht wissen wollen, was sich hinter dem Toreingang verbirgt?
Wir sind doch souverän und groß und können aus jedem Tief herauskrabbeln, nicht? ❤

Für mich wiegt, was wir mit unserer Neugier gewinnen können, um ein vielfaches auf, was wir verlieren könnten. Und das beruht auf meinen eigenen Erfahrungen: Blutige Nasen, Hasenbauten, Lücken, Schluchten, Stürze, narzisstische Beziehung, Stalking, Jobverlust …
Dies alles konnte das Feuer in meinen Augen nicht erlöschen und so wird es hoffentlich für immer sein.
… Sowie die große Freude daran, mit meiner Neugier so sehr viel mehr Wunderschönes erlebt zu haben und täglich noch neu zu erleben. ❤

Unsere Neugier ist ein so viel größerer Gewinn: Ein Verlust wäre nur sie zu verlieren. Immer, und jeder in seinem ganz eigenen Maß. ❤

La vie est belle. ❤

Und wer Widerstandskraft und Optimismus nicht bereits in der Kindheit lernen musste oder hat, der kann dies jederzeit nachholen. – So wie ich es mit dem gesunden Selbstbewusstsein erst vor einem knappen Jahr geschafft habe.

(Text: von mir / Foto: von mir; Januar 2018)

Navy und Pink, statt Schwarz & Weiss

Neulich bin ich abgeblitzt, weil ich „ihm“ zu alt war: Zu alt um noch weiß-Gott-wieviele Kinder bekommen zu können.

Ich war durchaus überrascht bezüglich dieser äußerst direkten – auch wenig sanft herübergebrachten Botschaft. Im Zeitalter, in dem Frauen ihre Eizellen einfrieren lassen, sehr spät Kinder bekommen, vielleicht auch lieber ein Pflegekind aus der Dritten Welt hätten, einen Partner der schon Kinder haben soll, oder auch gar kein Kind wollen, werde ich also mit einer derart deutlichen Aus- und Absage konfrontiert.
Und ohne, dass sich der verehrte Herr überhaupt die Mühe gemacht hätte, zuvor in Erfahrung zu bringen, was ich mir vorstelle und wünsche, schmettert er mich auf eine Art & Weise ab, welche so überhaupt nicht in meine, im romantisch-Privaten, rein sanfte Kommunikations-Welt paßt.

Gut, wir sind partnerschaftlich nicht kompatibel. So viel habe ich verstanden.

Kompatibel sind wir ohnehin mit so vielem nicht, wenn wir uns eben nicht der gesellschaftlichen Norm fügen und so nicht in eine Welt und zu Partnern passen, die in ihrem Kopf eine Liste abhaken, wie denn das perfekte Gegenstück nun genau zu sein hat.

Ich entscheide im Privaten (fast) ausschließlich mit meinem Herzen. Das macht mein Leben so bunt, außergewöhnlich, besonders und unkonventionell: So, wie ich es will und wie es damit gänzlich konträr zu meiner Zielstrebigkeit und meinen (fast) reinen Kopfentscheidungen im Business steht.

Nur, wie reagieren wir auf eine derartige Äußerung am besten, damit auch das Gegenüber nicht sein Gesicht verliert?

  • Anfangen zu weinen, weil eine solche Aussage durchaus sehr verletzend für eine Frau sein kann?
  • Fragen, ob man sich vielleicht doch verhört hat?
  • Sagen, dass in einem derartigen Fall „reden ist Mist & schweigen Gold“ gilt und sich dann aus anderen Gründen zu distanzieren, angebracht gewesen wäre?
  • Tapfer lächeln, das Geld für den eigenen Drink auf den Tisch legen, aufstehen, „Alles Gute“ wünschen und gehen?
  • „Danke“ für die Offenheit sagen und erstmal sitzen bleiben und „ihn“ doch noch von sich überzeugen wollen?
  • Oder, wie in meinem Fall:
    Entspannt weiter lächeln und sagen, dass ich Frau, Kind & Kobold in einer Person bin und das auch bleiben werde und wir beide nach seiner Ansage gerne platonische Freunde werden können, wenn er das auch möchte. Das, weil ich ihn wirklich mag, um seine wenig charmante Direktheit und soziale Gehemmtheit weiß und ihm nicht böse sein kann.

Männer sind doch in erster Linie auch Menschen, die uns mit ihrer Andersartigkeit verzücken und bereichern, und die wir neugierig beobachten können: Am liebsten mit einer gewissen Distanz. Monate- und jahrelang. Das machte mich zuletzt wohl auch so interessant für narzisstische Trophäen-Jäger.

Mir ist Freundschaft schon immer mehr wert als „nur“ Liebe. Und Liebe, die auf echter Freundschaft basiert, ist die Königsdisziplin und „one in a million“. ❤
Niemals besitzergreifend und ich war noch niemals auf der Suche nach einem „Versorger“ oder einer Beziehung im klassischen Sinne. Ich lebe Freundschaft und glaube an Liebe in meiner ganz eigenen Vorstellung: ❤ So schwer das auch für viele meiner Bekannten und Ex-Bekannten zu verstehen und sich vorzustellen sein mag.

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Anders. Und vielleicht kann ich deswegen so tiefenentspannt damit umgehen, wenn jemand wenig charmant meine Fruchtbarkeit in Frage stellt: Sie interessiert mich aus dem Grund nicht, weil alles gut ist wie es ist und noch kommen wird was eben kommen soll.

In einer von Selbstzweifeln geplagten und „youth-obsesseden“ oberflächlichen, vom Kopf dirigierten Gesellschaft, scheint Tiefenentspanntheit und Selbstliebe allerdings ein rebellischer, verwundernder Akt zu sein. Sich davon verrückt machen zu lassen, ist nichts für Optimisten.

Nachtblau und Pink, statt Schwarz und Weiss. ❤

Ich plane stattdessen bereits hoffnungsfroh, irgendwann eine elegante alte weise Dame, mit langen seidig weißen Haaren, bodenlangen Kleidern aus Samt und einem Herzen aus Gold zu sein und vielleicht in den Wäldern Sibiriens zu leben … oder – wahrscheinlicher noch – in einem elitären Künstlerviertel in Paris, um meine Lebensweisheit an die Bären oder jungen Garcons zu verschenken. ❤

Was in den Jahrzehnten dazwischen noch passieren wird, ist vollkommen offen. Ich liebe das Leben weil es pure Spannung ist. ❤

Und heute?

Für liebe Menschen, mit denen es passt und die eintreten wollen, steht mein Leben immer offen.
Und „er“ verdient eine andere Frau als Partnerin: Die, die er sich wünscht nämlich und die ihn glücklich machen kann.
So wie jeder von uns doch einen Partner verdient, mit dem gegenseitige Bereicherung stattfinden kann: Sei es aus einem Sicherheitsgedanken heraus, dem Wunsch nach der klassischen Familie, einem Freiheitsgedanken, oder wegen innigster tiefster Liebe, die alles überdauern soll und wird. ❤

Wir haben nur dieses eine Leben und ich finde wir sollten es genau so leben, wie es unserem Traum entspricht: Und nicht dem eines anderen, der uns benutzen mag, seinen Traum mit uns zu verwirklichen. Liebe und selbst auf Zweck basierte Beziehungen voll Wertschätzung, sind niemals Einbahnstraßen.

Und für’s Protokoll: Ich bin 39 Jahre alt und falle künftig noch viel eher „mit der Tür ins Haus“, mein Alter zu nennen. Es hat nämlich niemand etwas davon, wenn ich immer noch auf Anfang 30 geschätzt werde, einer davon ausgeht, das da noch unendlich viel Zeit für alles und jeden ist und ich mir keine Gedanken dazu mache und mich wie blümelnde 20 fühle und verhalte.
Win-win! ❤❤
Und so sieht ein glückliches Leben aus. ❤
(Text: von mir / Foto: Ich in Mashhad/Iran in meinen zerschnittenen Bettbezug gewickelt, da im dortigen Holy Shrine meine sonstige Iran-Garderobe nicht toleriert wurde.)

Ich bin auch auf Facebook als „PetissaPan“

Gesellschaftsschlaf

Kritik ist wunderbar, nicht?

Produktive Kritik sowieso, und deswegen wage ich mich einmal mehr daran, in sagenhaft bissiger Manier zu lärmen. Irgendwie habe ich Gefallen daran gefunden kritisch und stachelig zu sein.
Mein kindliches Herz macht Pause: Zumindest wieder bis nach dem Artikel.
Mein erwachsenes Herz coacht: Morgen wieder.
Meine romantische Seite? Im Dornröschenschlaf.

„Erwachendes Herz, mein Prinz, wo bleibst du nur? Küss mich wach und küsse die verschnarcht schlafende Gesellschaft bitte gleich mit. Anders wird es sowieso nichts werden mit uns“ …

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(Zitat, Foto und Seidenkleid: von mir)

Die breite Masse ist eingeschlafen über Wohlstandsgesellschafts-Gejammer und versüßenden Nebensächlichkeiten, die zum Hauptthema gemacht werden. Innerlich verarmt, was sich schon länger auch auf das Außen zu übertragen anfängt.

Märchenwald-Themen und Flüge nach Neverland gibt es ein andermal wieder.

Nun fragen wir uns bitte einmal was mit dem starken Charakter, wie er alten Schriftstellern innewohnte, passiert ist?
Schriftsteller, die die Courage hatten einflussvolle Einzelpersonen genauso, wie ein ganzes Land mutig anzuprangern und Mauschelei und Frivolität vom Dunkel ins Licht zu bringen. Vielsagend, schwarz auf weiß gedruckt. Zeitungen haben sie gefüllt. Bücher sowieso.

Überhaupt die ganzen Künstler: Kritisiert da keiner mehr die “normale” Gesellschaft heute?

Alles verblasst, neben all der großen Schind und Schand auf unserer guten Mutter Erde. Wir schauen auf Extreme: Dass aber auch diese Extreme irgendwann einmal im unauffälligen Mittelfeld Zuhause waren, und wir sie dann noch hätten stoppen können …

Schöne neue Welt

Herrlich, wie ehemals große Schreiber sich entzaubernd weit aus dem offenen Fenster lehnten und die breite Masse, die Politik, den Adel und deren Überheblichkeiten und Ungerechtigkeiten bis über ihren eigenen Tod hinaus zu provozieren verstanden.

Wer kränkt heute noch und wer fühlt sich überhaupt öffentlich gekränkt? Sind Kränkungen heute nicht schon so normal geworden, dass sie keiner tatsächlich ernst nimmt und sich echauffiert?
Die schreibende Gesellschaft von früher zumindest hinterlässt ein eindrucksvolles unvergessliches Erbe unter dem so mancher gekränkte Staat noch heute leidet. Kulturgut adieu!

War es jemals so angebracht Gesellschaftskritik zu üben wie heute?

Ein Hundewelpen-Video in dem das vierbeinige Lebewesen in ein Prinzessinnen-Kostüm gesteckt wird und das wahllose Liken von schlauen Artikeln, von denen ausschließlich die Überschrift gelesen wurde. Irgendetwas läuft möglicherweise falsch.
Sehr sicher sogar.

Fast Food. Fast Life. Wo bleibt die Substanz bitte schön? Und vor allem: was ist die Substanz: Ehrlichkeit und eine gerechte Denke? Selbst Pünktlichkeit, Respekt und Achtung scheinen nicht nur völlig out zu sein, sondern sind es geworden: Ein jeder Zweite, Dritte, Vierte sich lieber am Kopf oder sonst wo kratzt, anstatt diese unproduktive Langeweile beiseite zu schieben und etwas Sinnvolles mit und für Nachhaltigkeit zu veranstalten.

Selbstliebe und Nächstenliebe: schmerzlich vermisst. Und für die Selbstverliebten wird der Karriereweg nach oben frei, aufgrund der tatenlos zusehenden unbeeindruckten, gar unbemerkten Bewunderung anderer.

Dieses ganze Gehype und Gehabe um “kleine Leute” die ein bißchen Mut haben, sich im Fernseher etwas zum Affen zu machen und damit eine ganze Nation nachhaltig bewegen … Mit süßem Unsinn ohne jeglichen Tiefgang und echten Wert.

Die ehemals „gut bekannten Leute“, die sich wieder mitten ins Bild rücken wollen, indem sie Teile oder das Ganze irgendwelchen Urwaldgetiers verzehren: Sind das die wahren Helden?

Und die „großen Leute“, die vielleicht mit Geld und Gepose auf sich aufmerksam machen wollen und denen es immer mehr es an echtem Charakter, weil an guten Tugenden fehlt. Hoffentlich nicht die Vorbilder von morgen: Ein strahlendes Ego wie ein Weihnachtsbaum und das Herz leergefegt von Menschlichkeit wie eine eisige Winternacht.

Unterhaltung, Schönheit und andere wunderschöne Dinge sind doch wie Süßigkeiten. Nämlich, ein köstliches Highlight in hübschen kleinen Portionen.

Wo sind all die Idealisten, die sich gerne für einen guten Zweck den Mund verbrennen:

Von Herzen und Kopf scheußlich unbequem bleibend, austeilend, dem ein oder anderen auch mal kräftig uncharmant auf den Schlips tretend.
Hemmungslos Spaß haben auch die, und durch den Konfetti-Regen fliegen auch die, – ausschließlich aber mit denen, die dieselben Ansichten haben, für dieselben Dinge einstehen und sich nicht zu bequem dazu sind munter zu rebellieren.

Bis sich was bewegt. Das Rad neu erfunden wird. Solange sich die Erde dreht. Weil:

Um ein tadelloses Mitglied der Schafherde zu sein, muss man vor allem ein Schaf sein. (Albert Einstein)

Themen, die die Welt bewegen sollten: Essentiell.
Tiefgang und die Hauptrolle: für die Basis bitte und nicht für süße Desserts und Betthupferl.
Sanft und mitfühlend sein: für die die es brauchen.

Und ein Gespür für Echtheit und Wahrhaftigkeit entwicklen bitte!

Verteufeln? Nein, das ist nur unnötiger wie nutzloser Energieverbrauch. Lieber Distanz oder in Wichtigkeiten stochern. Immer und immer wieder ohne weichgespültes umschmeicheln. Forsch, keck und frech!
Supernervig-superficial nämlich, wenn der Mensch keine anderen Ziele mehr als Feierabendbier und Fernsehen – oder Geld und Status hegt.

Pikiert die Augen niederzuschlagen. Stoischer Glanz. Gerade Düsseldorf auch an der Luxusmeile, mit seinen glatten gestylten Lackaffen: Tief raunende Motoren an der Kö und tatsächlicher Tiefgang Fehlanzeige.

Schnurrende Kätzchen auf den Schößen der älteren Herrn in den Führungsetagen und Ausbildungsstätten:
Egoschmeichlerinnen, Egogestreichelhabenwoller, Vorteilsmenschen & Gerechtigkeit passen zusammen wie Schweinefilet aus der Massentierhaltung und VeganerInnen.

Ach so, ich bleibe Idealistin, childish outside – matured inside und habe keinen Spielraum – dafür viele Widerworte – für die großen und kleinen Ungerechtigkeiten in dieser Stadt und Welt.

“James, so fahre mir bitte den Bentley vor! Ich muss hier raus. Nur ’ne Stunde oder zwei.

Your world is too mainstream!”

Herzlich, Petissa

❤ Ich coache, schreibe, texte und fotografiere täglich auf Facebook. Mein Facebook-Profil, unter dem Namen: „PetissaPan“ ❤

Neugier und Neugier

“Menschen die ihre Nase lieber in das Leben anderer halten, statt ihr eigenes Leben bunt zu malen, verpassen ihr eigenes Leben, Issa”, sagte meine Omi damals. Und als aufgeweckte Sechsjährige hörte ich interessiert zu und fing an mir mein Leben kunterbunt zu malen. Wessen liebe Omi, das zu vererben, auch immer vergessen haben sollte: Es ist nie zu spät, über dies nachzudenken.

Warmherzig gute-Ratschläge-gebende-Omis, oder auch andere Mentoren, Motivatoren, meinen damit übrigens nicht die Menschen, die sich von Herzen für die Geschichten, das Leben und die aktuelle Situation anderer interessieren, ohne dabei Grenzen zu überschreiten.

Großzügig annehmen und aufsaugen was gegeben wird und zurückstehen wo Auskunft versagt wird.

Das Herz als Treibstoff also … Und derart Anteil am Leben anderer zu nehmen, wird knallbunt inspirieren, erfrischend lehren und uns good-hearted mitfühlen lassen. Eine ganz wundervolle Bereicherung für unser eigenes Leben, es etwas anders, verquerer, knallbunter, schriller und frecher zu machen, zu malen und frei zu leben. Süsse Neugier heißt offen zu sein, kindisch keck, zackig aufgeweckt, herzlich interessiert, freudig hüpfend bewegt, mit strahlenden Augen und einem offenen kindlichen und einem wie natürlich helfenden, harmoniebedürftigen Herzen.

Die andere Seite der “güldenen Medaille der Neugier” ist anders, weil nicht das Herz antreibt, sondern die Sucht nach Anerkennung und Klatsch und Tratsch der Motor sind. Weil man, Frau, Mädchen, News kennt, die seicht-flaches Geplänkel, oberflächliches schrillgelbes Gekicher und nichtssagende Halbwahrheiten leben und lieben. Wer sensationsgeil nach den neuesten News hascht, hat der selbst nicht viel Interessantes aus dem eigenen Leben zu berichten und ergötzt sich deshalb am rosaroten Ruhm und purpurroten Reichtum Dritter, oder an dessen dunkelschwarzesten Stunden? Schadenfreude, News-Kick, Igittigitt: Neugier im nicht produktiven Sinne, ist Sensationslust und Wissensaneignung zum kleinen Nachteil anderer und zum großen Nachteil für sich selbst.

Und was versprechen die sich vor allem davon? Ohren wie Rhabarberblätter und große Klatschmäuler gelten doch als herzlich wenig attraktiv, so sie nicht dem gängigen Schönheitsideal entsprechen. Oder habe ich was verpasst? Und in der Zeit, in der sie Klatsch besorgen und in Umlauf bringen, könnten sie sinnvolles mit der Zeit anfangen: Kleine süße Mäuseröhrchen und eine hübsche vornehme Schnute, gern mit vollen Lippen, durch die Gesellschaft tragen.

Illoyale Klatschbasen passen zu loyalen, tiefsinnigen Menschen so gut, wie schlechte Werte in herzensschöne Gesellschaft.

“Lass die Leute reden – und ich ruhe gerade in der Erinnerung an mein wunderbares Wochenende. Lass die Leute reden – und ich platze fast vor Vorfreude auf heute Abend. Lass die Leute reden – und ich zelebriere den Moment, buche den nächsten Flug, nehme den nächsten Auftrag an, lebe. Während du noch quasselst, schaffe ich Substanz und wunderbare Erlebnisse und Erfahrungen, die zu ganz zauberhaften Erinnerungen für mich werden. Und das kannst du auch. Wenn du aufhörst zu klatschen, tratschen, Infos rausfinden, aufwühlen, dich dadurch definierst und anhimmeln läßt “was du nicht alles von anderen weißt”.

Wissen ist nur dann Macht, wenn es dabei um dich selbst geht. Wenn du das Beste aus dir herausholst, um für dich weiterzukommen. Wenn es sein muss und du das brauchst, auch gerne ganz nach oben.

Jedem sei Erfolg gegönnt!

Und dich um dich zu kümmern, das ist der Schlüssel zu deinem Glück: Sobald du erkennst, dass echte Freundschaft Loyalität verlangt und sobald du erkennst, dass du nur mit dir selbst konkurrierst, und du nur dir selbst im Weg stehen kannst, geht dein Leben los. Alles andere ist Bockmist: ohne langanhaltende Substanz, etwas stinkig und vollkommen unnötig.

Sein süßes Gleichgewicht auf vier Füßchen zu verteilen, anstatt nur auf zwei mit großer Schnauze zu stehen und sich nicht mit anderen messen, sondern andere unterstützen. – Größe und Reife und das was du tief in dir vermisst, bis du es lernst.

Sei kein Menschen, dessen Augen niemals mitlachen, wenn der Mund es tut.

Interessiere dich sehr für das Leben anderer, frage Löcher in den Bauch, nimm Anteil, mit freundlichen Kinderaugen und offenem Herz und Verstand. Lerne, und lebe dann auf deiner Spur. Krabbel auf die höchsten Bergspitzen, geh durch die tiefsten Täler, aber tue das auch mal schweigend. Dann hören wir nämlich auch, was andere uns zu sagen haben. Manche Hinweise und manche Menschen sowieso, sind nämlich ganz leise. Und oft besonders weise. Meine Beobachtung ist die: Menschen, die Klatsch leben, hören dir nicht zu, wenn du tatsächlich mit ihnen sprichst. Sie sind abgelenkt, auf Abwehr, ihr Bild von dir könnte nämlich bröckeln, weil sie sich ein ganz eigenes Bild aus Unwahrheiten von dir aufgebaut haben. So switchen sie zwischen Sticheleien, falschen Komplimenten und völliger Ignoranz.

Wer Gefühl hat, erkennt das. Wer Charakter hat, lässt sich damit nicht ein.

Es geht doch so anders: Leinen los für das eigene Leben! Der Kurztrip nach Irgendwo, Stille genießen im Nirgendwo. Action und Nightlife in Städten die niemals schlafen und gelegentlich zum Affen machen mit albernen Sachen. Das Sonntagsdress am Montag und mit löchrigen Jeans und Barfuss beim wochenendlichen Flanieren auf der Rue Royal, oder wo auch immer. Kontaktbörsen, alleine losziehen, mit Freundinnen beim Champagner-Frühstück, mit der Gesichtsmaske zum Bäcker um die Ecke und im Bikini am Strand von St. Barth. Sich mit dem alten Mann im Flugzeug zu unterhalten, mit der alten Frau im Buchladen, und mit Menschen, die ganz anders sind als du, bei jeder sich bietenden Gelegenheit. Und sich damit, mit ehrlichem Wissen und Weisheit auf die Strasse bringen. Linke Spur, mitte, rechts, ganz wie du magst.

Und die Moral von der Geschicht’?

Wer selbst ein spannendes, erfülltes und selbstbestimmtes Leben führt, hat es nicht nötig seine Nase in die Angelegenheiten anderer zu stecken.

Karriere für Unersättliche

Vor längerem bereits, habe ich einen hochinteressanten Artikel über ein Interview bezüglich dem Thema “Biografien jenseits der Norm gelesen”.
Von Unabhängigen und Unangepassten, dem Freidenken und einer großen Abenteuerlust dem Leben gegenüber, war darin die Schreibe. Auch einem großen Hang zum Querdenken und dem riesengroßen Bedürfnis – der überwältigend großen Neugier – hinter die Fassaden der Normalität blicken zu wollen.

Nun ist eine “ungewöhnliche Biografie” heute ja ohnehin eine, die an weit mehr Mut und Sensibilität geknüpft ist als vor ein, zwei Jahrzehnten noch. Deshalb, da sich auch unsere geregeltere Berufswelt bereits gedreht hat und immer schneller dreht: Dank Digitalisierung und Globalisierung. Flexibilität und räumliche Mobilität, stehen heute außerdem genauso auf der Wunschliste der Arbeitgeber. Wie der Wille und die Tat des Arbeitnehmers, sich regelmäßig – besser übermäßig – fortbilden zu wollen und zu werden.

Toll, die eierlegende Wollmilch-Sau!

Spannende Vielseitigkeit! Aber das bitte nicht für nur einen einzigen Arbeitgeber. Wir wollen uns doch selbst auch bereichern. Und Toleranz ist nicht verhandelbar – was für beide Seiten stehen sollte – und was ich in jedem Bereich ganz großartig finde.

Und einen zweiten Job zu machen: heute längst nicht mehr so aussergewöhnlich, wie “früher”. Ich weiß noch, wie ich vor gut 10 Jahren mit einem ersten Freund, auf einer Rundreise mit dem Camper, in Neuseeland war. Dort war uns im Gespräch mit den Einheimischen aufgefallen, dass sie fast alle einen zweiten Job inne hatten, um sich ihr Leben & ihren Luxus zu finanzieren. Mein Freund fand das seltsam und nicht wünschenswert für sich, für uns, für Deutschland. Ich hingegen fand das spannend!

Wie toll, noch mehr Rollen spielen zu können, wenn man sich am besten zwei völlig unterschiedliche, gegensätzliche Jobs dafür sucht: Eventuell hat jemand eine Ausbildung zum bodenständigen Beamten gemacht und dazu einen Nebenjob in der außergewöhnlichen “Draußen-Zuhause-Aktivsport-Branche“ … Oder den Dr. in spiritueller Psychologie – gehüllt in knallbunte Gewänder, inmitten duftender Räucherstäbchen, im Hippie- und Coach-Modus  …

Oder wir tauschen die Rollen: Fahren unseren Hauptberuf vom Vollzeitberuf auf 33% hinunter und verdienen immer mehr Geld mit einer Sache, für die wir über die Jahre zu brennen angefangen haben. Je mehr desto lieber!

Beinahe süße Hobbies zum Geldverdienen.

Die Bereitschaft dazu, in seinem Leben völlig unterschiedliche Rollen aktiv spielen zu wollen, wird als wunderbar positiv dargestellt. Was sie fraglos ist! Vor Jahren aber undenkbar war.
Sich abzuheben, (s)ein Anderssein zu leben, gar: gewisse Respektlosigkeiten gegenüber Autorität und Ansicht wird ebenfalls geradezu gepriesen: Zu viel Enge und Mottenkugel-Spießertum, eingestaubte alte Denke – ist von gestern.

Aus der Mode kommt hingegen niemals: Respekt gegenüber der Natur und den Menschen im Allgemeinen zu zollen.

Sprach der im Interview dazu Befragte über mich? Mein Aufbäumen und sanfte Scherze treiben, mit sinnlosen Konventionen und ihren folgsamen Vertretern ist wohl bekannt: Bei der Polizei habe ich gerne sanft rebelliert, wenn es beispielsweise um völlig sinnbefreite Kleidungsvorschriften ging. Warum sollte ich den Dienstpulli nicht tragen dürfen, nur weil man im Rahmen der “Einheitlichkeit” jederzeit gleich aussehen sollte, so man als ein Streifenpaar unterwegs war? Mir war kalt.
Und warum sollte mein männlicher Kollege den Pulli anziehen müssen, wenn ihm warm war und er das kurzärmlige Diensthemd bevorzugte? Es wurde schließlich und immer wieder, von unserer oberen Autorität festgelegt, was am jeweiligen Tag zu tragen war: Und mich hat das herzlich gar nicht interessiert. Ich war und bin ein Querdenker und Quertuer. Und ich weiß: Jeder Mensch ist dann am besten, wenn er sich wohlfühlen kann und nicht mit dümmlichen Kleinigkeiten aufgehalten, sondern mit einer sinnvollen Aufgabe betraut, anstatt unterdrückt wird.

Schule ist auch nicht für jeden.

Es gibt so viele Kinder, die so viel mehr im Leben lernen würden, wenn sie mit ihren Eltern die Möglichkeiten hätten, ein paar Jahre um die ganze Welt zu reisen. Reisen, fremde Kulturen erleben, Sprachen erlernen tut so wunderbar viel für unser Weltbild und für unsere späteren Karrierepfade. Wir Menschen sind nunmal nicht gleich. Für manche ist die Schule genau die richtige Art zu lernen, für andere ist sie das nicht. Dafür gibt es tausende Gründe.

Neulich wurde ich gefragt, ob ich mehr “der Macher” denn “der Denker” sei. Ich bin wohl beides. Allerdings ein sehr kreativer Denker, der nicht in Schubladen denkt und nicht in Schubladen gesteckt werden will und dies zulässt.

Die meisten der querdenkenden und super-toleranten Ungewöhnlichen, mit einem erfrischenden und außergewöhnlich erfolgreichen Lebenslauf, spielen ein breit gefächertes Selbst an Persönlichkeiten. Dabei ist jede Persönlichkeit absolut authentisch.

Zielstrebigkeit, Business-Denke, Zuverlässigkeit, Biss und Erfolg schließen nicht aus, auch ein kreativer Träumer, sanfter und sensibler Mensch zu sein. Nein, es gehört sogar dazu!

Schauen wir uns eine Coco Chanel und viele Schriftsteller, andere Künstler an: Sie arbeiteten tatsächlich bis zu ihrem letzten Tag.

Wie sehr hat es mich gelangweilt, als Kollegen meiner alten Dienststelle davon schwärmten so bald als möglich oder “wann endlich” in Rente gehen zu können. “Und dann?” fragte ich mich.
Süßes Nichtstun finden Menschen mit aussergewöhnlichen Biografien bestimmt für ein paar Stunden – auch mal Tage – interessant. Im Endeffekt ist es aber so, dass sie ihre Tätigkeiten, ihre Aktivität, ihre Produktivität, lieben.

Dinge pushen zu wollen, etwas zu bewegen, täglich zu arbeiten, das wollen sie deswegen, weil sie sich diese Arbeit bewusst und nicht aus einem plumpen Sicherheitsdenken heraus auswählen. Zumindest nicht als Vollzeit-Beruf dann. Und wenn doch? Dann hat der gute Mensch Energie für zwei und dreht privat noch ein zweites Mal voll auf erneute 100%. Ungewöhnliche Biografien, ungewöhnliche Menschen, sind nicht selten sehr viel näher am Boreout, denn am Burnout.

Ich bin mir heute sehr sicher, dass ich in der Zukunft mindestens drei Berufe/unterschiedlichste Jobs parallel jonglieren werde. Irgendwie habe ich genau damit schon lange angefangen. Und irgendwie war ich so auch schon mein ganzes Leben lang. Nur bewusst gesehen habe ich es nicht. Ich liebe und lebe für gute Arbeit. Und wenn ich Lust auf ein Studium habe, dann mische ich das noch zusätzlich darunter, dazwischen, dahinter. So wie andere, die mit einer ungewöhnlichen Biografie aus der Masse heraus stechen.

Sabbat-Jahre … Lücken im Lebenslauf, weil man ein Jahr mit Ärzten ohne Grenzen unterwegs war und darüber gebloggt hat … In allen Branchen Zuhause und das gern und anhaltend … Berufliche Umbrüche … Ein Studium mit 50 … Früher nicht denkbar – dann immer mehr toleriert – heute gewollt und favorisiert!

Tatsächlich ist es uns aber sehr gleichgültig, was andere über uns denken.

Gott sei Dank! Wie sehr habe ich mir gewünscht diesen Satz einmal aus vollem Herzen schreiben zu können. Daran habe ich mir lange die Zähne ausgebissen und dann ist es endlich tatsächlich genau so gekommen. Der letzte Meilenstein zu meiner Unabhängigkeit. Die ungewöhnliche Biografie war schneller – doch nicht ganz vollständig.

Toll, dass auch die Big Bosses in den führenden und nach vorne schreitenden Konzernen länger bereits umdenken und keine Mitarbeiter mehr favorisieren, die schnürchengerade, mausgrau und piekfein nach dem Mund reden, leben und tun. Langweilig. Unecht. Weil endlich erkannt wird, dass der Mensch dafür gemacht ist, das am besten tun zu können, was ihn antreibt. Und manche sind besonders getrieben, leben eine besondere Vision, vielseitig aufgestellt, auch ihr kindliches-Ich einbringend, das in der Berufswelt wunderbar unterzubringen ist, wenn es nicht Überhand nimmt.

Wenn dich da der spießige Manager oder Personaler im alteingesessenen Betrieb nicht will: So what! Da gehörst du sowieso nicht hin.
Will alles! Und nicht den einen 9 to 5 Job und das gewöhnliche Leben Zuhause nach Feierabend.

Bau dir deine Karriere wie ein Puzzle.

Sei fokussiert, mutig, wollend und voll Energie dafür, nicht all deine Energie in nur eine einzige Sache zu stecken. Wobei, eigentlich schon, in das nämlich wofür du brennst. Und das ist bekanntlich eine ganze Menge!

Lieber Stalker …

Lieber Stalker,

denn, obwohl ich dich seit circa einem Jahr nicht mehr als solchen ansehe und empfinde, rein rechtlich gesehen bist du es.

Stalker sind unglückliche Menschen, die Unglück in das Leben anderer bringen.

In diesem Monat ist es vier Jahre her, dass wir uns getrennt haben. Und seit diesem Juli im Jahr 2013 lässt du nicht eine Woche aus, um dich nicht irgendwie in mein Leben zu spielen. Manchmal täglich. Auf die unterschiedlichsten Arten und Weisen.

Du denkst an mich – deswegen soll ich das gefälligst auch.

Dazu nutzt du deine bemerkenswert hohe Intelligenz (IQ 147?), deine Skills (IT und was weiß Gott noch alles) und deine eigenen Mitarbeiter in deinen (vier?) Firmen.
Wie alt bist du jetzt, lieber J. Fr. P. S., 56 Jahre alt? Und wie sieht es mit deinem Kontostand aus? Millionen oder bereits Milliarden?

Und nein, du stalkst mich nicht wegen verschämter Liebe und daraus resultierender Sehnsucht und verletzten Gefühlen. Das war es vielleicht anfangs kurz. Heute stalkst du nur noch aus deiner Lust an Macht und Kontrolle heraus, welche auf bösartiger Rache basiert. Nicht zu vergleichen mit meiner Vorliebe für kreativen frechen Unfug, den ich so mag.

Du lebst ein privilegiertes Leben: Mehrere Sportwägen von denen viele träumen und so nebenbei noch dem Pilotenschein mit eigenem Flugzeug. Du bist befreundet mit dem ehemaligen Oberschlumpf des Bundesgrenzschutzes (heute Bundespolizei; damit meinem Ex-Arbeitgeber). – Dem Star von Mogadischu, dem du mich 2013 auch vorgestellt hast. Du kennst Stars und Sternchen wie Heidi Klum, ihren Papi, Michelle Hunziker, Carsten Maschmeyer und eine Menge der deutschen und internationalen A-Prominenz persönlich, da du deren Security Berater bist oder warst. Mit Lana del Rey gehst du gelegentlich im Pazifik schwimmen. Auch ihre Security hast du übernommen, in genau dem Jahr, in dem wir uns getrennt haben.

Für Schutz steht also eine deiner großen Firmen. Sogar zwei, nicht? Denn eine Zweite ist deine Detektei. Und trotz allem, was dir an enorm großem Glück und reichtumsbringendem Erfolg die vergangenen 10 Jahre zugespielt wurde: Du läßt mich nicht los. Seit über vier Jahren bereits. Einen besseren Garanten dafür, dass großer Reichtum allein eben nicht glücklich macht, gibt es für mich nicht.

Wahren Reichtum hat nur der, der ihn in sich trägt. Unabhängig von materiellen Gütern und Bestätigung von außen.

Geschickt hast du dich in die Beziehung von mir und meinem Ex An. G. M. gespielt. Uns gegeneinander auszuspielen und aufzuhetzen versucht und es bei ihm geschafft, ihn manipuliert und so weit gebracht, dass er dir sämtliche intimsten Details und Privatsachen aus unserer Beziehung an dich weitertratschte, alles verraten hat. Das, was du danach genutzt hast, mich bloßzustellen und mich zu verletzen.

All the things that hurt you, actually teach you.

Nun, heute zieht das alles nicht mehr. Auch die Handys und PC’s einer Angela Merkel, anderer Politiker, Wirtschaftsbosse und weiteren Mittelständlern werden gehackt. Meine Gefühle und Verletzungen, die von euch beiden ausgegangen sind, habe ich vor einem guten Jahr endgültig begraben.

When a man hates himself, he takes it out on the woman who loves him. Always remember this.

In diesem Hinblick habe ich euch beide geheilt, was? Jahrelang habt ihr euch als die großen Verführer präsentiert. Monatsweise mit den heissesten Frauen – fröhlich wechselnd – an euren Seiten. Dann ward ihr mit mir zusammen und danach seid ihr nun endlich wieder mal tiefgehend verliebt und beide, seit dem Monat unserer jeweiligen Trennungen, noch mit derselben Frau glücklich liiert bis heute. Dafür dürft ihr mir dankbar sein. Denn irgendetwas habe ich in euch bewegt.

Fight for rights

Stalking steht in der deutschen Strafverfolgung leider aber noch ganz am Anfang. Es ist schwer es nachzuweisen und einem Profi wie dir sowieso. Beim Anwalt war ich schon für Tipps und Infos und sammle seitdem fleißig und ziehe die Infos offline.
Stalking soll nicht totgeschwiegen werden. Der erste Schritt ist damit an die Öffentlich zu gehen. Dies rate ich allen die davon betroffen sind. Und das ist auch der Rat der Rechtsanwälte die sich bei Stalking einsetzen. Das auch, um dem Stalker zu helfen, der einem Trieb unterworfen ist. Und zwar so früh als möglich.

Diesen Zeitpunkt habe ich vor drei und vier Jahren leider verpasst. Ich war mit anderen Dinge beschäftigt: Beruflicher wie privater großer Trouble und Lösungssuche, Umbruch, Veränderungen, neuer Lebensweg, dann Umzug, etc.. Das hätte ich aber wissen müssen, aus meiner langjährigen Laufbahn als Polizistin und das weiß ich heute, nachdem sich in den ganzen vier Jahren nichts geändert hat.

Du wußtest damals wann ich wo war und was ich mit wem schrieb. Und vermutlich weißt du das auch heute. Regelmäßig nämlich, versorgst du mich noch heute mit Informationen über mein aktuelles Leben und Umfeld. Dies ist dein Eingriff in mein Privatleben, an dem sich nichts geändert hat. Völlig egal dabei, wie ich mit dieser Geschichte umgegangen bin. “Ignorieren” hat man mir geraten, und “bald würdest du damit aufhören”. Hast du nicht.

Ich habe nach zwei Jahren ein Buch unter Pseudonym über die ganze Geschichte geschrieben. Nicht völlig wahrheitsgetreu und der Phantasie damit Spielraum lassend, aber doch als “Meine Seite der Geschichte” und um gemeinsame Bekannte wachzurütteln. Brachte nichts. Du bleibst dran. Und falsche Freunde waren weg.

I’m making changes in my life. So if you don’t hear from me then, you are one of them.

Nun ist das wieder zwei Jahre her und was machst du: Es vergeht kaum ein Tag an dem ich die Nachrichten auf meinem Blog checke und du mir nicht geschrieben hast. Manchmal einmal, manchmal bis zu 15 Nachrichten. An einem einzigen Tag. Gut, du schreibst gern. Das weiß ich noch aus den Stunden, die wir zusammen verbracht haben. Und du quälst gern.

Wie hast du dich mir einmal nach der Trennung beschrieben? Als maligner Narzisst. Und ich hatte damals das selbe Mitgefühl für dich, wie ich es heute für dich habe. Ganz egal was du tust. Nur zwischendurch war dieses Mitgefühl auch mal weg.
Ein maligner Narzisst also. Das ist jemand der physisch oder/und psychisch dominant, bösartig und zerstörerisch ist. Der Freude daran hat, wenn er anderen zusetzt und es diesen Leuten schlecht geht. Und das nicht spaßig und in beidseitigem Einverständnis wie bei „Fifty Shades of Grey“ in unserem Fall.

Ich weiß auch, dass du dich damals bereits damit profiliert hattest, über all die Leben deiner Exfreundinnen Bescheid zu wissen. Was ich äußerst befremdlich fand. Deine Aussage, „du seist von der Maus (eine ähnlich Kindheit wie die meine) zur Ratte geworden“, finde ich verwerflich. Niemand muss vom Opfer zum Täter werden. Du bist stolz darauf, oder kannst es nicht anders.

How you treat others is how you really feel inside.

Auch deine schnelle unverständliche Kränkbarkeit: Typisch Narzisst.

Nun schreibe ich noch in einigen anderen Portalen, als nur auf meinem Blog und betreibe dort sehr aktiv Networking. Was machst du? Du nimmst dir tatsächlich die Zeit immer mal wieder einen Beitrag dort zu veröffentlichen, bei dem ich nach wenigen Zeilen, die ich interessiert lese – denn du schreibst gut – erkenne, dass es unsere Geschichte ist. Mal wieder. Deine Nachrichten hier lese ich nicht mal. Ein Blick genügt, speichern, löschen.

Inzwischen bin ich hin und hergerissen zwischen es fraglich, merkwürdig oder gar amüsant zu finden.

Was ich sehr befremdlich fand, war dein Privatdetektiv – einer deiner Mitarbeiter, der monatelang immer wieder um mich herumgeschwirrt ist, bevor er sich mit den Worten “Dass er nun wieder nach Berlin gehe, seine Wohnung allerdings hier behalten würde”, verabschiedete.

Menschen, denen ich von dir erzählt habe, fanden dich teils gruselig. Oder sie fanden mich unglaubwürdig. Skurrile Geschichte, was?
Heute habe und in Zukunft werde ich ausschließlich nur noch Leute in meinem engeren Kreis haben, die mit dieser ganzen Angelegenheit so in der Lage sind umzugehen, wie ich es bin.

Cutting people out of my life does not mean I hate them. It simply means I respect me.

Akzeptierend. Stark. Glaubend. Und ein geiles Leben lebend, von dem du einfach nicht lassen kannst. Dein Stalking gehört heute zu mir wie eine chronische Krankheit zu einem Erkrankten, oder eine neue Herausforderung, mit der man dealen und umgehen lernen muss. Das musste ich nämlich. Und dazu habe ich gute zwei Jahre gebraucht.

Es gab da diesen Spruch, den ich bis heute nicht verstehe, da er vermutlich mit meinem Wertesystem kollidiert: “Frau muss erfolgreich mit erfolgreichen Männern schlafen um irgendwann einen erfolgreichen Mann abzubekommen.” Einen größeren Mist – oder sagen wir: eine flachere Angelegenheit gibt es meiner Meinung nach nicht im Reich der Liebe. Denn mit Liebe hat dies herzlich wenig zu tun.

Wie hat mich AnGM bei unserem dritten Treffen lügend und clever doch noch geködert, nachdem ich ihm nach unserem zweiten Date abgesagt hatte, da ich mich als die mögliche Trophäe eines alternden Playboys ansah? “Wer den Putzfrauen in seiner Firma nicht mit dem selben Respekt entgegen treten würde, wie den Managern, den würde er feuern“. Damit hat er Eindruck gemacht und ich das Dating mit ihm wieder aufgenommen.

„Who hurt you?“ „My own expectations.“

In den vergangenen Jahren habe ich so sehr, wie noch niemals zuvor erlebt, wie wichtig wahre Freunde sind und wie unwichtig falsche. Und für diese Erkenntnis bin ich sehr dankbar.
Ich bin stark, dabei absolut frei geworden – von Meinungen anderer heute gänzlich unabhängig, bin auf einem guten Weg und kenne mein Ziel. Auch dafür bin ich dankbar. Und ich brauche keinen “Fels in der Brandung”, allerdings will ich auch keine schwachen und negativen Persönlichkeiten in meinem direkten Umfeld, mehr. Mein Fels bin ich mir inzwischen selbst. Mein Leben ist tough, kunterbunt, sonderbar-wunderbar. Und:

I have been fighting since I was a child. I’m not a survivor I’m a warrior.

Manche, und das ist die ganze Wahrheit, überleben eine Kindheit wie wir sie hatten nicht. Und das wird sich eines Tages ausbezahlen. Für mich. So, wie es sich das für dich bereits hat. Wir sind beide Spätzünder. Auch deine Karriere begann erst mit Mitte/Ende 30/ 40.

Ist es das, warum du nicht davon lassen kannst, meine Accounts zu hacken und in meine Privatsphäre einzudringen? Neugier?
Unberechtigt und sinnlos. Denn ich akzeptiere dich, nach allem was war, nicht mehr als Teil meines Lebens. Dein Schnüffeln und Festbeissen stört mich nicht. Nicht mehr.

I have a limit and if you reach it I dismiss you from my life. It’s that simple.

Was ich allerdings habe, ist einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn. Aus diesem Grund bin ich damals Polizistin geworden und denke heute viel über das Anwaltswesen nach. Der Film “The devil’s advocat” lässt mich jedoch gelegentlich grübeln und aufhorchen. Mit Eitelkeiten kann ich schwer und will ich nicht. Eitelkeiten, Ansehen, Verehrung: Die Stichworte für deine und AnGM’s Persönlichkeiten.

Was du tust, lieber JFrPS, ist im Hinblick auf Grenzüberschreitung höchst bedenklich: Hacken, stalken, verleumden.
ICH war und bin nichts von dem was du über mich anderen erzählt hast. Und DU trägst eine Facette in dir, von der “deine Leute” nichts wissen. Oder nichts wissen wollen. Aber:

A lie doesn’t become truth, wrong doesn’t become right, and evil doesn’t become good, just because it’s accepted by a majority.

Ja, ich weiß, genau dieses Gutmenschentum hasst du so an mir. Meine Werte, meine Güte, alle Menschen bis zu einem gewissen Punkt gleich zu behandeln. – Immer für Schwächere einzustehen, Lügner, Fieslinge und Heuchler gekonnt zu umgehen und wenn es unvermeidlich wird deutlich und offen anzugehen.

Oder was AnGM an mir nicht mochte: dass mich sein Geld und Status nicht beeindrucken konnten. Ich mir stattdessen gewünscht hätte, dass er sich damit für soziale Gerechtigkeit und soziale Zwecke einbringt. Wonach ich dich genauso befragt hatte. Genießen und Luxus: prima und ganz toll! Genau meine Welt. Und als Gegensatz dazu: helfen bitte!! Immerhin einer von euch unterstützt inzwischen eine Hilfsorganisation für Menschenrechte.

Never be afraid to raise your voice for honesty and truth and compassion against injustice and lying and greed. If people all over the world would do this, it would change the earth.

Tja, so bin ich, war ich und bleibe ich.

Mein Wunsch für dich, lieber JFrPS ist, dass du endlich (nach vier langen Jahren) mit mir und unserer Geschichte abschließt. Du hattest direkt nach mir deine neue Freundin mit der du heute noch liiert bist. Ich habe euch zweimal zusammen gesehen und finde, dass ihr ein schönes und glücklich wirkendes Paar seid. Und, auch typisch für einen gefährlichen Narzissten: Um eine Person sehr lieben zu können, müssen sie eine andere Person in dem gleichen Maße hassen. Und für dich bin ich diese Person.

Vielleicht weil ich der letzte Versuch für dich war, nachdem du nach über einem Jahrzehnt endlich mal wieder in einer langjährigen Partnerschaft bist. Vielleicht weil ich einfach nur zur falschen Zeit am falschen Ort war. Vielleicht weil du mein ganzes Wesen und meine Werte zu nett findest. Vielleicht weil Frau mit einem Mann wie dir nicht Schluss machen „darf“. Vielleicht weil du einfach gefährlich bist. Maligner Narzissmus nämlich, ist kaum zu therapieren.

Sicher ist, dass du besessen von mir bist. Anders kann man das nach 4 Jahren nicht mehr bezeichnen. Vor 2 1/2 Jahren trat ich auf dich zu und wollte Frieden und vergeben, was du bis dahin bereits schon angestellt hattest. Das wolltest du nicht. Vergeben habe ich dir trotzdem. Um meinen Frieden zu finden. Und was ich sonst noch tue: Dies als weitere Art eines „Warnschusses“ senden (wie das Buch vor zwei Jahren über dich).

Your first mistake was thinking that I’m one of your sheep.

Sollte sich bis in zwei Jahren nichts an dem was du tust ändern, komme ich wieder, sanft, aber: An die Öffentlichkeit. Noch deutlicher. Noch direkter. Und irgendwann reichen meine Beweise aus und du machst einen Fehler. Such dir Hilfe. Gewollt, bewusst, wo ein Wille ist ist ein Weg. Denn unter deinem Stalking, diesem Trieb, leidest heute nur noch du selbst.

When you are truly at peace, nothing anyone does or says bothers you. You’re so in touch with yourself that negativity can’t even touch you.

Herzliche Grüße, Cl.J.St.

 

PetissaPan

Mixed

Each of these pictured tunics by PetissaPan is an individual item which I wear in everyday-life.

Principessa

The fabric often is silk or are silk-wool-mixes by the elegant Italian label “Alta Moda”.

 

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The pattern of these tunics is originally from Iran where I used to live for almost one year in 2012/2013.

 

The Pink Mosque

Each tunic is sewed in the „French way“ which means that each seam is sewed twice.

 

image (69)

 

That’s why the tunics skirt gets amazingly voluminous.

 

Rosy

Made with love & time, fabrics of quality, unique items, unconventional and a bit different, – & timeless, romantic, nice :-)

 

GeLabelt

Interested, you love to get one – or do you have questions? Don’t hesitate to get in touch with me. :-)

Love, PetissaPan

 

PetissaPan

Ein schöner Rücken, kann auch..
Ein schöner Rücken kann auch ..

Entzückend! Alle hier abgebildeten Tuniken von PetissaPan sind Einzelstücke, welche ich selbst im täglichen Leben trage.

Veilchenblau
Veilchenblau

Die Stoffe sind Qualitätsstoffe wie zB Seide und Seidenmixe von der bekannten edlen italienischen Stofffirma „Alta Moda“.

Zeigt gut & gern das (hübsche) Bein
Zeigt gut & gern das hübsche Bein

Ich nähe die Tuniken nach einem Stoffmuster-Original aus dem Iran, wo ich ein knappes Jahr gelebt habe.

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Gesäumt werden die Tuniken mit französischen Nähten, – das bedeutet, dass es keine offenen Nähte gibt und jede Naht doppelt genäht wird.

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So entsteht die hübsch ausgestellte Optik an den Rockteilen.

Rosy
Rosy

Auf Wunsch nähe ich Ihnen Ihr / Dir Dein ganz alleiniges Einzelstück.

  • auf Basis des iranischen Stoffmusters
  • immer ärmellos,
  • knapp knie- oder 3/4 lang (Nach Wunsch),
  • mit oder ohne „bib“ (Wie Wunsch)
  • und mit oder ohne eingenähtem Wickelgürtel (Ebenfalls Wunsch). Bezüglich gewünschter Stoffe lasse ich mich gerne inspirieren.
TravelSamt
TravelSamt

Dazu gibt es nur eine Bedingung: mindestens einer der Stoffe muss ein romantisch florales Muster aufweisen. :-)

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Lack: Rose Renaissance (No 12) von YSL

Das ist nunmal das Markenzeichen von PetissaPan und das, wofür auch all meinen sonstigen Projekte bereits stehen und stehen werden.

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.. Wie auch für: Made with Liebe & Zeit, Qualitätsstoffe & Qualitätsarbeit, alles Unikate, unkonventionell & anders, – dabei aber zeitlos, verspielt, romantisch, nice! 😉

GeLabelt
GeLabelt :-)