Reich der wundersamen Phantasie

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“Back to heaven”, so hieß der Duft den er trug. Einen Hauch süß und wohlfühlend, fast vertraut. Sich anlehnend, dann wohlig wärmend, aber auch dunkel wie Zedernholz und schweigsam still irgendwie. Dabei scharf wie Wodka.

Er war tief, dominant-männlich und zum greifen hier und nah. Letzten Endes aber blieb er fern.
Er war wie in Flakons abgefüllte Melancholie.

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Du schließt die Augen und siehst dich in dieser Bar. Eine Bar in einem großen Saal, dessen Herzstück ein opulenter, mit farblosem Kristallglas behangener Kronleuchter darstellt, der ein nur schummriges Licht in den Raum wirft.

Du siehst die antiken Möbel im Jugendstil, die naturbelassenen Ledersessel in einem milden Braun wie Milchschokolade und die lange lederne Couch, welche sich an der Wand über die gesamte Länge des Raumes erstreckt.
Die Stühle im Raum, aus geschwungenem Holz, mit goldfarbenen schimmernden Bezügen.
Kleinere Tische im “Art Deco Stil” davor, die kontrastreich in der Farbgebung sind, dabei sehr edel und nicht weniger alt. Der strenge Jugendstil: minimalistisch, kantig, kalt, spitz.

Schwere Vorhänge umrahmen die raumhohen Fenster, welche in einem satten dunklen Grün aus Samt, und mit Seide gerahmt, schwer auf den Boden fallen und diesen bisweilen sanft streicheln.

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Eine angenehme Spur Tabak liegt in der Luft und du hörst Musik, die genau hier in diesen Raum gehört. Musik, die du nicht kennst und nie mehr hören wirst.

Und da steht er. Mittig im Saal. Man nimmt ihn einfach wahr, beachtet und beobachtet ihn.
Er trägt einen Anzug der wie angegossen an seinen schlanken Körper passt. Sehr edler Stoff und ein edles Label, – das sieht man sofort. Nachtblau, von der Farbe her, vielleicht aber auch schwarz. Pechschwarz. Wie ein Frack, der genau so gut passen würde. In diesen Raum. Für ihn.

Er mag um die 60 Jahre alt sein. Vielleicht aber auch deutlich jünger. Er trägt gänzlich ergrautes längeres Haar, dass er sich streng aus dem Gesicht gekämmt hat und welches ihm leicht gewellt bis an den Hemdkragen reicht.
Er steht erhaben, ist keine 1,80m groß und seine ganze Haltung und Gestik spiegelt Aristokratie.

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Sein Gesicht zeigt, dass er gelebt hat. Reif, intensiv und reich an Erfahrung.
Seine Augen signalisieren, dass sie die Welt gesehen haben.
Seine Hände haben viel berührt.

Er bläst den Rauch seiner Zigarre, die er in der linken Hand hält, genussvoll aus. Dabei hebt er charmant arrogant den Kopf und hält die Augen geschlossen.
In der anderen Hand hält er ein schweres Glas mit bernsteinfarbenem Rum, der sich darin weich und ölig, nur langsam und sämig bewegt.

Seine Aura erreicht, berührt und hält gefangen. Du verweilst ihn anzusehen, gefangen in verlockender Phantasie. Und du riechst, ganz leicht seinen Duft.

Sein Blick hat dich nicht erfasst. Sein Kopf – weit weg und in eigenen Gedanken ruhend. Er genießt es hier zu sein. Genau hier – inmitten der ganzen Gäste, dabei aber alleine für sich.

Du aber siehst.

Inspiration und Phantasie.
Märchenprinz? Papakomplex? Träumerin. Ewiges Kind.

PetissaPan.

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Veröffentlicht von

PetissaPan

PetissaPan studiert interessiert & neugierig das Leben, und schafft nebenher, leidenschaftlich und fleissig Kreativität, Text & Mode. Sie geht mit offenen Augen & Sinnen durch die Welt, und saugt Inspirierendes & Bereicherndes auf. PetissaPan ist und kreiert leicht, weich, romantisch, verspielt und wunderbar verträumt. Is your world little to mainstream? PetissaPan created an own.

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