(Alb)Traum meiner schlaflosen Nächte

Woher kommt Stärke?

Wenn sich vermeintlich oder tatsächlich nichts bewegt oder sich ausschließlich das vermeintlich oder tatsächlich Falsche: Durch solche Zeiten gehen zu können – mit offenem Herzen, neugierigem Blick, einer Stimme und erhobenem Kopf, – vielleicht allein, arbeitend, strebend: so etwas macht unsagbar stark!

Alpha’s don’t run in packs!

Gerade erlebe ich das selbst und bin dafür in meiner Lebens- und Karrierebiografie mindestens 10 Schritte – oft gefühlte 100 Schritte – rückwärts gegangen.
Die oben geschilderte Situation ist mir ein täglicher großartiger Lehrer, eine nachhaltig lohnende Erfahrung, aber bisweilen auch schlicht ungeheuerlich unerträglich, gerade wenn man wie ich noch mittendrin steckt und so geile Erinnerungen an eine ganz andere Zeit und große Visionen für die Zukunft hat.

Stillstehen im Moment – welches allerdings Bewegung in der Zukunft bedeuten wird – ist echt fies.

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Nicht immer schaffe ich es mit gänzlich neugierigem, stattdessen oftmals genervten Blick und strapazierter Laune, jedoch immer mit meiner kraftvollen Stimme und Meinung, die von Tag zu Tag gar noch stärker und zielgerichteter wird und stets optimistisch bleibt.

Und ich versöhne mich selbst mit Stolz: Stolz darauf, dass ich das mache. Stolz darauf, wie ich es angehe. Stolz darauf, es ganz alleine zu machen, weil es in einem gegeben-geschenkten Umfeld stattfindet, dass mir noch weniger leicht fällt, als die ganze Situation stunden- oder tageweise an sich.

Stolz und Verurteilungen

Stolz können wir alle auf das sein, was wir leisten ohne es tun zu müssen – Was wir schaffen ohne dazu aufgefordert gewesen zu sein – Wie wir uns für andere einsetzen, auch wenn andere uns das als Eigennutz auslegen mögen: Aufwachen bitte ihr lieben Schlafenden.

Ein Härtetest für mich als Härtefall, denn ich bin stark und geübt im Widersprechen und im Kämpfen für meine Überzeugungen, seit ich ein dreijähriges Kleinkind war und werde immer weiser dazu. Bewegung, nicht Stillstand und das Erkennen von purer heuchlerischer Schönrednerei bitte.

Wer lässt sich gerne blenden?

Den Mund halten werden einige von uns niemals, denn dafür wurden wir nicht geboren.

Sie leben dafür, auf Zehenspitzen zu stehen – klein wie sie auch sein mögen – und am Glanz der Möchtegern-Autoritäten zu kratzen, weil sie deren Vorgehensweise häufig genug ernsthaft zu bemängeln finden und ernsthaft für die Schwächsten auf ihrer Ebene, allgemeines Recht, Gerechtigkeit, Werte oder anderes einstehen.

Hierarchie interessiert so manchen nur dann, wenn er einen Vorgesetzten mit einem Herzen aus Gold hat, den er dann ehrlich bewundern und als Mentor nehmen und verehren kann.

Ich ließ und lasse mich schlicht nicht blind führen von Menschen mit Herzen aus Stein oder Kaugummi … Oder von solchen, die sich zu viel einbilden auf ihre Positionen, Konventionen und im Hintergrund irgendwelche wirren Fäden ziehen – mögen deren Reden und Knowledge auch noch so nett anzusehen und zum zuhören sein. Chapeau für das! Aber alles was Recht ist.

Ich habe keinen Respekt vor Titeln und Falschheit. Ich habe Respekt vor und für Menschen.

Ein anstrengendes Kind, ein noch anstrengenderer Teenager, eine charmant rebellierende, austestende Polizistin und für manche ein äußerst anstrengender, tougher Mensch, da Prinzipien und Werte habend, von denen nicht einen Zentimeter abgewichen würde, selbst wenn es einem das Genick bräche.

Umwerfend charmant, gewinnend, federleicht, anlehnend, verspielt und butterweich ist die andere Seite: Das bei Menschen, die größte Freude und Erholung sind und die aus vollem Herzen gemocht, bewundert, geliebt, um Rat gefragt, gehört und angenommen werden: neben dem täglich lustvoll geführten aufmüpfigen Kampf.

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Gab es in den vergangenen 10 Jahren einen besseren Film über Macht und die falschen Machenschaften als “Miss Sloane”?

Eine erfolgreiche Lobbyistin, der Gerechtigkeitsliebe über alles geht und die dafür sogar ihre erfolgreiche Karriere opfert, weil im genannten System viel zu häufig die „Ratten“ nach oben kommen und sie keine davon sein will. Diese „Ratten“ bremst sie aus, läßt sie auffliegen und landet selbst im Gefängnis. Manch jemand wünschte sich trotzdem so sehr, sein zu können wie Miss Sloane, weil:

Career suicide’s not so bad when you consider the alternative is suicide by career.

Und weil Gerechtigkeit, Menschlichkeit und Weisheit nach oben gehören und nicht Menschen mit „Zucker im Mund und Gift im Herzen“.

Still und neutral ist der überwiegende Teil der Bevölkerung. Die, die damit vielleicht leichter aber längst nicht so besonders und (herzens-)elitär, – stattdessen selbstverbiegend, geblendet und langweilig durch ihr Leben kommen.

You have to be odd to be Nr. 1!

Stolz bin ich darauf, diese aktuelle Erfahrung bewusst gewählt zu haben und nicht aufzugeben. Denn tatsächlich könnte ich fast nichtstuend im Gras liegen und Däumchen drehen, die Sonnenstrahlen zählen und mir süße Zerstreuung anlachen, wann immer mir danach wäre. Stattdessen arbeite ich intensiv sieben Tage in der Woche und bin viermal wöchentlich bis fast Mitternacht wegen schulischer Bildung unterwegs.

Das, wo doch Hirnforscher belegen, dass Sport und Kunst die wichtigsten Fächer für das wirkliche Leben sind und sowieso: der erste und einer der erfolgreichsten Entrepreneurs aller Zeiten – Richard Branson – nicht mal einen Schulabschluss hat.

Ich liebe ihn – und love yourself!

Sich durchbeissen … Mögen die Leute, die mich heute und hier umgeben von mir halten was sie gerne wollen. Mögen mir die Leute heute und hier, neue Blickwinkel ermöglichen wo ich in meinem Leben doch sowieso schon Millionen Blicke auf die Welt und auf Menschen gesammelt habe. Danach werden es Millionen plus Hundert neue Blicke sein.

Ihr macht mich reich. Reich an Erfahrung. Dafür bin ich dankbar, auch wenn ich mich oft fühle, als wenn mir der Kopf gewaschen wird, meine Laune in der ein oder anderen Stunde übel drückt und ich mich immer mal wieder tief einatmend in die Vergangenheit und Zukunft beame.

In der Vergangenheit von einem gänzlich anderen Umfeld umgeben: In einem solchen will und werde ich auch wieder eintreten. Stärke zeigt sich in langatmigen Durststrecken: Diese anzunehmen und mögen zu lernen … Dies, im klassischen Sinne der Bildung als auch bei Erfahrungen, die wir lieber nicht machen wollten.

Ende gut – Neubeginn unbeschreiblich sehr gut.

We’ll see! Merci!

Herzlich, Petissa Pan

Veröffentlicht von

PetissaPan

PetissaPan studiert interessiert & neugierig das Leben, und schafft nebenher, leidenschaftlich und fleissig Kreativität, Text & Mode. Sie geht mit offenen Augen & Sinnen durch die Welt, und saugt Inspirierendes & Bereicherndes auf. PetissaPan ist und kreiert leicht, weich, romantisch, verspielt und wunderbar verträumt. Is your world little to mainstream? PetissaPan created an own.

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