Everybody’s changing

Was kann ich heute sagen, nach allem was schon gesagt und geschrieben worden ist:
Narzissmus interessiert mich heute nicht mehr? Ein Narzisst berührt mich heute nicht mehr?
Nach allem was war und wie es kam, fühle – nicht weiß – ich heute, dass Dinge gleichgültig und wir gütig werden, wenn wir verstanden haben.

Daher: gelöscht. Everybody’s changing.

Es stimmt. Der Schlüssel bei Narzissmus war Selbstliebe: meiner. Und nicht nur das allein: auch Distanz.

Ich möchte und werde kaum – vielleicht auch nie mehr wieder – über Narzissmus schreiben und darüber nachdenken, weil die Antwort darauf so einfach wird, jetzt da ich es für mich ändern konnte. Und so wird es jeder und jedem gehen, sobald wir erkennen, lösen, löschen.

Ich wollte immer kämpfen, mich auflehnen … Diese große Sehnsucht nach Gerechtigkeit! – Wie ich sie bereits mein ganzes Leben lang suchte, forderte, und schon als Kind mutig dafür einstand und mich so selbst zur Zielscheibe für andere machte.
Vielleicht bin ich inzwischen weiser geworden, vielleicht habe ich es einfach satt immer Kämpferin gewesen zu sein und weiter bleiben zu müssen weil ich es mal wollte. Ich will es heute nämlich nicht mehr.
– Nicht für Dinge, die sich ohnehin nicht ändern.
– Nicht gegen Widerstände, Gegebenheiten und Personen, wo es verlorener Aufwand wäre.

Das Leben ist nicht fair, es war es nie und wird es niemals sein. Wo mein Einsatz nichts bringt, möchte ich glücklich leben und Energie sparen. Lieber bin ich heute im Flow und im Optimismus, was die andere große Facette von mir stets ausmachte und inzwischen so sehr tut, wie selten zuvor. Nicht laut und naiv geprägt: Ganz authentisch, zuversichtlich und gelassen frei stattdessen.

Der Optimismus beim Narzissmus ist der schmerzvolle Weg über uns selbst. Der Kampf und ein Krampf wäre es einen Menschen ändern zu wollen, der es nicht anders kann.
Meine Beziehung zu einem hatte ihre Ursache.
Und ich wünsche jedem, dass er – jeder, dass sie – dies für sich selbst eines Tages erkennen kann, den positiven Weg danach geht und Dankbarkeit und Friede findet.
Denn nicht nur als Polizistin weiß ich, dass es ein Weg ist, der gerade nicht lohnt und den wir nicht selbst beeinflussen können: Die Gesetze hinken den Möglichkeiten der Täter eben oftmals hinterher.

Ich: aufgehört zu kämpfen. Mich aktuell erstmals vertrauend führen lassend. Neue Perspektiven und Annahme dessen was war und glucksend verliebt im schönen und ins schöne Jetzt.
Gewohnt denke ich weiter selbst und eigenständig und gerne mal quer, und heute anders als früher. Wir reifen. Wie wunderschön!

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(Foto & Text: Petissa Pan; Mai 2018)

Veröffentlicht von

PetissaPan

PetissaPan studiert interessiert & neugierig das Leben, und schafft nebenher, leidenschaftlich und fleissig Kreativität, Text & Mode. Sie geht mit offenen Augen & Sinnen durch die Welt, und saugt Inspirierendes & Bereicherndes auf. PetissaPan ist und kreiert leicht, weich, romantisch, verspielt und wunderbar verträumt. Is your world little to mainstream? PetissaPan created an own.

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