Spasibo!

Was bleibt von einem tollen Menschen, einer tollen Zeit, wenn dieser Geschichte wird – diese vorüber ist?

Mag das Schicksal einer Verbindung gegenüber nicht gut gewillt gewesen sein .. Mag man sich zwischen Zweien haben entscheiden müssen .. Mögen wir rationale Gründe für ein „nein“ gefunden haben:
Hat es nicht immer seine Gründe, dass es manche Menschen nicht in unsere Zukunft schaffen?

Und warum wünschen wir zum Abschied schlicht und nüchtern „Alles Gute“ und nicht das Wundervollste und Beste?
Denn vielleicht – sogar vermutlich – war und hatte man das ja einst einmal für- und miteinander.

Fjodor Dostojewskis „Weiße Nächte“ (1848) ist vielleicht eine der schönsten literarischen Liebesgeschichten:
Melancholisch russisch.
Altmodisch und zart verspielt.
Sehnend, hoffend.
Und natürlich – und einmal mehr – ohne ein Happy End im eigentlichen Sinne.

Stunden zwischen gefühlter Leere und der Suche, sowie dem vermeintlichen Finden und endlichen Erfüllen seines geträumten Traumes von der Liebe:
Ein junger Russe beim erkennen der Einen, als er in St. Petersburg die weinende Nastenka sieht, ihr folgt, überzeugt und sie so wieder und wieder treffen darf.

Mit ihr auf einer Parkbank sitzend, die junge Frau besser kennenlernend und in sein dann liebendes Herz schließend ..
Jeden Tag zur selben Zeit, an dem selben Ort in der Öffentlichkeit: sich gegenseitig ihre Geschichten, ihr bisheriges Leben erzählend und dabei zarte Gefühle füreinander entwickelnd.

Bis der Grund Nastenkas anfänglicher Tränen zu ihrem Lachen wird, und ein Abschied damit unumgänglich.

Eine ganz wundervolle 170 Jahre alte hochromantische Kurzgeschichte über das Gefühl des sich ineinander Verliebens, der beginnenden Vertrautheit, des Pläne Träumens & Pläne Platzens, und das Loslassen.

C’est la vie und braucht denn jede (große) Liebe ein Happy End?

„Ist eine Stunde nichts für ein ganzes Menschenleben?“
(Weiße Nächte; Fjodor Michailowitsch Dostojewski)

Nicht „Alles Gute“, sondern „das Beste“.

Nicht „Glück“, sondern „Erfolg“.

Ein fabelhaft fantastisch übervoll kunterbuntes Leben für dich und von Herzen das Allerbeste!


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Text: PetissaPan
Foto: PetissaPan, die die Weißen Nächte in St. Petersburg persönlich kennt, hier jedoch in Paris am Pont Neuf ist. Die außerdem meint zu wissen, wann es genug ist .. Immerhin aber auf das Leben vertraut.

Veröffentlicht von

PetissaPan

PetissaPan studiert interessiert & neugierig das Leben, und schafft nebenher, leidenschaftlich und fleissig Kreativität, Text & Mode. Sie geht mit offenen Augen & Sinnen durch die Welt, und saugt Inspirierendes & Bereicherndes auf. PetissaPan ist und kreiert leicht, weich, romantisch, verspielt und wunderbar verträumt. Is your world little to mainstream? PetissaPan created an own.

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