Child at heart

„Hier ist mein Geheimnis. Es ist ganz einfach: „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

„Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar“, wiederholte der kleine Prinz, um es sich zu merken.

„Die Zeit, die du für deine Rose verloren hast, sie macht deine Rose wichtig.“
„Die Zeit, die ich für meine Rose verloren habe …“, sagte der kleine Prinz, um es sich zu merken.

„Die Menschen haben diese Wahrheiten vergessen“, sagte der Fuchs. „Aber du darfst sie nicht vergessen.““
(„Le petit prince“; Antoine de Saint-Exupéry)

Was weiß ein Kind, was ein Erwachsener nicht mehr fühlen kann.

Was sich abschauen, wenn nicht lang genug erhalten.
Und wie viel Rationalität tut eigentlich gut: Mir selbst – erst einmal.

„Dann sagte er noch: Ich glaubte ich sei reich durch eine einzigartige Blume, und ich besitze nur eine gewöhnliche Rose.“
(„Le petit prince“)

Adrett hübsche Gesellschaftslehre und dass man angepasst sich gut „hineinpasst“, ins Mosaik der farblosen Steine.

Ist nicht jeder Funken Individualität und kecker aufgeweckter Schalk und Widerstand die wertvollste stechend stichelnde Rose im Garten der getrübten Eitelkeiten … Fortschritt im Stillstand … Freude in kühler Abgeklärtheit … Vitamin im Einheitsbrei … Lachender Augen zwei, Passion, Klasse statt Masse.
Und bildet Reisen nicht noch viel viel mehr.

„Die Erde ist nicht irgendein Planet!
Man zählt da hundertelf Könige, wenn man, wohlgemerkt, die Negerkönige nicht vergisst, siebentausend Geographen, neunhunderttausend Geschäftsleute, siebeneinhalb Millionen Säufer, dreihundertelf Millionen Eitle, kurz – ungefähr zwei Milliarden erwachsene Leute.“
(„Le petit prince“)

Stehaufmanier, vorurteilsbefreit, und Neugierde auf alles:
Wer ist darin schon besser als ein Kind. 100 Mal fallen und doch in der Vertikalen.

Was macht uns reicher: Zeit oder Besitz. Und dass die Zeit sich nur für diejenigen verlängere, die sie zu nutzen verstünden, philosophierte einst da Vinci.

„Aber der Eitle hörte ihn nicht. Die Eitlen hören immer nur die Lobreden.
„Bewunderst du mich wirklich sehr?“, fragte er den kleinen Prinzen.
„Was heißt bewundern?“
„Bewundern heißt erkennen, dass ich der schönste, der bestangezogenste, der reichste und der intelligenteste Mensch des Planeten bin.“

„Ich bewundere dich“, sagte der kleine Prinz, indem er ein bißchen die Schultern hob, „aber wozu nimmst du das wichtig?“
Und der kleine Prinz machte sich davon. Die großen Leute sind entschieden sehr verwunderlich, stellte er auf seiner Reise fest.
(„Le petit prince“)

Gegensätze sind schlicht wunderbar, die Normen oft gelangweilt und der niesenden Wahrheit gut gekonnt entfremdelt gleich dazu.
Doch Ausnahmen bestätigen so wundervoll die Regel, dass nicht überall: in zu viel Schublade gedacht wird, Medien die Realität ausmalen, die Politik ganzjährig ihr fünftes Gesicht präsentiert und der Erwachsene nur im Karneval zum Kind werden soll.

Und was ist schon „die Wahrheit“:
Ein Kind aber immer noch ein Kind.

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Text: PetissaPan
Foto: PetissaPan. Stets um Balance bemüht naturellement. Und trotz, dass in einer Hochburg der alemannischen Fasnet geboren, bereits als Kind kein Interesse an Masken und fünften Jahreszeiten, doch Lust darunter und tiefer zu blicken.

Veröffentlicht von

PetissaPan

PetissaPan studiert interessiert & neugierig das Leben, und schafft nebenher, leidenschaftlich und fleissig Kreativität, Text & Mode. Sie geht mit offenen Augen & Sinnen durch die Welt, und saugt Inspirierendes & Bereicherndes auf. PetissaPan ist und kreiert leicht, weich, romantisch, verspielt und wunderbar verträumt. Is your world little to mainstream? PetissaPan created an own.

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