Brüsseldorf“

Ich bin ein echtes SchwarzwaldMädle.
Dort geboren und aufgewachsen. Mittlerweile wohne ich aber lange schon nicht mehr auf 800 Höhenmetern, und habe weit über 10x meinen Wohnsitz gewechselt.

Aktuell wohne ich in Brüsseldorf“.

Meine zerrissene Mischung zwischen Brüssel & Düsseldorf: Herz wünschte ersteres – Kopf sagte letzteres.

image-1
Mein Herz also, wollte zu gerne in die belgische Hauptstadt, in der ich vor wenigen Jahren schon einmal für ein Jahr wohnte und arbeitete.

Beruflich bedingt aber, wurde es dieses Mal die schicke Metropole am Rhein.

D´dorf, oder auch kurz:

: D

image-14

Zugegeben: der Anfang war schwer! Zumal ich vor knapp 3 Monaten, im November hier ankam. Und gibt es einen tristeren und graueren Monat oder Moment, zu dem man eine neue Stadt ins Herz schließen könnte, als diesen Monat im Spätherbst?

Die Stadt war nackt und grau und ohne grün. Was sie momentan ja noch immer größtenteils ist. Viele Regentage, eisiger Wind, graue Mäntel, schwarze Schirme, Pfützen und etwas energieBefreiter HerbstBlues der hiesigen Bewohner.

Da blieb es anfangs verheißungsvoll sich verträumt nach Brüssel zu sehnen: Die schönen Parks rund um die Innenstadt, Montgomery, Merode – Park Cinquantenaire, und bei Uccle.

image-1 (3)

Die gemütlichen kleinen StraßenCafes, gerne um den Sablon herum. Die schicke Galerie am Grote Markt. Aufheiternde Comics an den Fassaden diverser Häuser.

image-1 (14)

Das neckische Maneken Pis: jeden Tag neu & witzig eingekleidet.

Pommes, an jeder Stassenecke. – Meine Liebsten, am Place Jourdan unweit der EU. Überhaupt: Pommes, gebadet in Rindernierenfett, was in Deutschland angeblich nicht mal erlaubt ist. Aber die waren doch so herrlich lecker!!

Ich fing dann an meine TagTräumereien zu necken.. daran zu kratzen. Und was kam hervor? Dass der November in Brüssel zumeist auch trüb und grau und nackt war. Und dass ich dort diese Jahreszeit auch in Galerien, Ausstellungen, Zuhause und somit allgemein Indoor verbracht hatte.

image-1 (15)
Düsseldorf mag ich inzwischen längst.

Diese Stadt hat – so verständlich(!) – (m)eine Chance bekommen. Und ich freue mich schon wie ein kleines Kind aufs Frühjahr und die erstes grünen Knospen und Blätter der Bäume.. Auf Stassencafes.. Draussensitzen.. Buntere Kleidung, die nicht bis zur Nasenspitze den lächelnden Mund verhüllt. Und die zugängliche freundliche Art der Rheinländer. Und dann werde ich auch über diese Stadt so schwärmerisch berichten können, wie ich es über Brüssel kann.

Bis dahin verbleibe ich städtetechisch mit: Et kütt wie et kütt, (Auf flämisch übrigens: Het komt zoals het komt.) und:

Ich wohne in Düsseldorf!

Veröffentlicht von

PetissaPan

PetissaPan studiert interessiert & neugierig das Leben, und schafft nebenher, leidenschaftlich und fleissig Kreativität, Text & Mode. Sie geht mit offenen Augen & Sinnen durch die Welt, und saugt Inspirierendes & Bereicherndes auf. PetissaPan ist und kreiert leicht, weich, romantisch, verspielt und wunderbar verträumt. Is your world little to mainstream? PetissaPan created an own.

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *