If the moon can be new – you can be, too

Immer wieder bin ich in den vergangenen Jahren gefragt worden, was ich nun dauerhaft machen werde. Das dauerhaft bezog sich auf die Zeit nach meiner Karriere bei der Bundespolizei.

Ich hatte, während ich mein Abi in Düsseldorf von 2016-2018 nachholte, über die Studiengänge der Architektur, Germanistik, Jura, Mode, Kunst und Kunstgeschichte nachgedacht, bis ich mich schließlich entschlossen habe Kunstgeschichte und Germanistik zu kombinieren. Das habe ich nie bereut. Ich liebe es. Auf Zeit. 

Eine Zeit lang konnte ich es mir durchaus vorstellen, nach dem Bachelor bis zum Dr. hochzustudieren. Aber ich ziehe den Bachelor glücklich durch und höre dann auf. Was ich in diesen drei Jahren dann gelernt haben werde, kann mir niemand mehr wegnehmen.

Ich liebe so viel! Das Schreiben, die Gastronomie, die Hotellerie, ich liebe die spannend faire Finanzbranche. Ich mag Sprachen, kann mich für Tourismus, Photographie, Künstlerisches, Sport und vieles mehr begeistern.. 

Die Antwort auf die dauernde Frage anderer ist für mich auch ganz simple: Dann, wenn ich wieder etwas gefunden habe, dass sich so abwechslungsreich leben & sich ausreizen läßt, wie die 20 Jahre bei der Bundespolizei: An Action, Spannung, kein reiner Bürojob zu sein, zahlreiche völlig unterschiedliche Möglichkeiten – deutschlandweit und auf der ganzen Welt. Immer unterwegs, immer was anderes, was Neues. Ständiger Progress. Langeweile und Monotonie, – Fremdwörter!

So lange dies nicht der Fall sein kann, lerne ich – mit großer Begeisterung – auch für Jahre, bleibe dran, aber werde wohl kaum dauerhaft bleiben.

Das ist weder traurig, noch schlimm. Ich bin erstens kein auf Sicherheit erpichter Mensch und zweitens: „If you haven’t found it yet, keep looking. Don’t settle. As with all matters of the heart, you’ll know when you find it. And, like any great relationship, it just gets better and better as the years roll on!“ sagte Steve Jobs.

Natürlich läßt es mich aber nachdenken. Öfter. Ich fände es schon toll, nochmal etwas ins Laufen bringen zu können, dass mich für Jahrzehnte fesseln kann. Nur bis dahin gilt: Ich muss nirgendwo bleiben wo ich nicht ankommen kann. Und wie sich ankommen anfühlt, weiß ich genau; beruflich & privat.

Privat: „Eine Kunst, Können oder pures Glück ist es, wenn mich etwas derart berühren kann, wie es Baden-Baden tut.“ Mein Zitat.

Und jedem der in sich in einer ganz ähnlichen Situation befindet wie ich, dem mag ich eben diese Worte von Steve Jobs oben ans Herz legen. Aktiv sein, permanent lernen, 100% dort geben, wo man gerade seine Erfahrungen macht und sich entwickeln – und irgendwann wird sich all das Erlernte zusammenfügen und einen noch größeren Sinn machen. 

Veröffentlicht von

PetissaPan

PetissaPan studiert interessiert & neugierig das Leben, und schafft nebenher, leidenschaftlich und fleissig Kreativität, Text & Mode. Sie geht mit offenen Augen & Sinnen durch die Welt, und saugt Inspirierendes & Bereicherndes auf. PetissaPan ist und kreiert leicht, weich, romantisch, verspielt und wunderbar verträumt. Is your world little to mainstream? PetissaPan created an own.

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