Be proud

Ich empfehle Stolz. Gerade als Frau, den Frauen.

Sei stolz du zu sein. Und je seltener du das von außen hörst: desto öfter sage es dir selbst.

Ich weiß nicht, warum auch heute noch der Charakterzug der „falsch-verstandenen“ Bescheidenheit mit Erwartungen an eine jede Frau gleichgesetzt wird. Gerade auch in der Wirtschaft und Businesswelt. An der Uni ist man diesbezüglich verwöhnt; doch endet diese Zeit irgendwann. Deswegen: Be proud. Und steh‘ deine Frau!

P E R S O N A N O N G R A T A ?? Ach ja, und bitte nur sehr gute Umgangsformen in meiner Gegenwart: Stil und Klasse sind in meiner Welt ein Zeichen für Respekt. Keine Lust darauf? Dann wahre besser Distanz.

Luxus: Ich hab es bestimmt schon mal geschrieben: Luxus kann nur der wirklich genießen, der 1.) auch sich an allem Kleinen erfreuen kann, und 2.) der, der erkennt, dass es an genossenem Luxus nichts Schlimmes gibt. 

Stolz ist auch Luxus. In unserer wunderschön wundersamen Gesellschaft … Und auch Gleichberechtigung geht einen längeren als gewollten Weg.

Sei gerade als Frau stolz darauf, was du, in einer noch immer von Patriarchen geprägten Gesellschaft erreicht hast. Männer reichen sich in bestimmten Positionen gern die Hände, während Frauen nicht nur von Männern Steine in den Weg gelegt werden, sondern auch von so mancher Geschlechtsgenossin.

Leicht bleiben. Gelassenheit zelebrieren. Einmal ausgiebig Frustshoppen an der Kö, in der Sophien-, Kaier- oder Maximilianstrasse gehen, sich den babyblauen Bentley und vanille- oder zitronengelben Maserati ans Visionboard pappen und weiter geht es. Glücklich ist, wer mehr Träume hat, als die Realität zerstören kann. Bleibt kreativ, lasst euch dankbar von so vielen anderen inspirieren, folgt ein Stück, macht daraus aber immer euer eigenes Ding, und haltet den Kopf stets hoch. Die Welt kann sich nicht nur um wundersame männliche Bedürfnisse und schon lange nicht mehr nur um wunderbare männlichen Erfolg drehen: Die Welt ist für uns alle gleichermaßen da.

Werd‘ erwachsen, stark, erfolgreich, weise – aber behalte dir das Kind im Herzen. Immer!

Andere schreiben Kinderbücher. Ich schreibe hier für das Kind im Herzen, für die gerade Erwachsenen – und die, die es geschafft haben, sich das Inneres Kind zu bewahren: VIP‘s!

Also, Hand aufs Herz: ich liebe Menschen; aber für Frauen habe ich ein besonders großes, da wir alle täglich erkennen können, dass wir noch immer übergangen werden.
Ich bin strikt gegen bauchfrei und kurze Höschen und Röckchen im Business, und genauso gegen den männlichen Vorgesetzten, der solche Garderobe für sich persönlich nehmen und beanspruchen will. Touch me Baby nämlich, wird nicht im Geschäftsleben gespielt; bringt lewinskyschen Ärger und sonst wenig. Und haben Männer es jemals nötig gehabt, DAS – wenig. Bauchfrei. Poüberbetont – zu tragen, um nach oben zu kommen? Nope! Wenn ich Vorgesetzte bin, werde ich sowas niemals tolerieren. Damit untergräbt Frau ihre eigene Souveränität und läßt sich auf das reduzieren, was im Business eben keine Rolle spielen sollte: Der Körper. Pack das Brüstchen ein, du wunderschönes Kind!

Köpfchen bitte, mehr Bescheidenheit hier bitte, und nach dem Tag, zieh‘ dir das kürzeste, bunteste, extravaganteste Dress an, bewundere dich im Spiegel und schmeiß‘ dich mitten ins Leben, zeig‘ deine ganze Schönheit! Egal wie flach, wie kurvig, wie jung, wie alt; und egal, wie sehr du im Business deinen Mann stehst, weil du ihn stehen musst. Heldentum wurde und wird nämlich noch immer damit verbunden seine maskuline Seite zu betonen. Und ich träume ja schon lange davon, irgendwann einmal ein toughes Unternehmen in flamingopinken Stoffen und mit Flechtfrisur und Blumenkränzchen im Haar zu leiten. Und natürlich werde ich mit meinem rosafarbigen Bentley dazu in die erste Reihe vorfahren. Mit dem Engländer, welcher zusätzlich über reinweiße Felgen und apricotfarbene Ledersitze verfügen wird, und über 500 rosa Seepferchen unter der Haube trägt.

Ups, die Dame trägt Pink? Ach, der Spießer sieht Rot?
Soooo süüüüüß!? Täusch dich nicht, ich hab im realen Leben leider noch immer keinen Meister & Mentor gefunden und hangel mich so – lesend – an zahlreichen Biographien entlang. (Foto: 2018)

Als ich eine 20-jährige Polizistin war und wir einmal einen zivilen Einsatz hatten, war ich meinem Vorgesetzten zu knapp angezogen. Er hat väterlich den Kopf, über mein weißes Oberteil, das ziemlich durchsichtig war und den blau-weiß-karierten BH darunter frei gab, geschüttelt; das, obwohl er aus Bayern war und sich anhand blau-weiß zumindest sehr freuen hätte sollen. Er sagte zu mir: „Host net mera Gwand?“ (Für die, die bayrisch nicht verstehen: „Hast du nicht mehr Gewand; Hast du nicht mehr anzuziehen; Zieh dir mehr an!“) Ich hab die Message dauerhaft verstanden, schlüpfte in der Folge brav in einen blickdichten Pullover und ward von da an, für ein paar Wochen lang, von meine männlichen Kollegen liebevoll „Guantanamera („Gwanda na mera“) genannt und besungen.

Weiter ging es und weiter geht es. Angezogen!

2015, als ich ebenfalls noch Polizistin war, habe ich mich am Baden Airpark täglich davon überzeugen können, wie jeden einzelnen Tag lang, junge Männer, und Männer, und wieder Männer als Geflüchtete bei uns aufschlugen. Und nein, auch später haben die ihre weiblichen Familienangehörigen größtenteils nicht nachgeholt. Eine Überdosis Testosteron! Unser Herz mag sagen: Toll, wir haben Leute gerettet. Oder auch: Langsam reicht es und ist das der richtige Weg? Ich sage, wir hätten uns viel mehr um die weiblichen Bedürftigen kümmern sollen; den zurückbleibenden Frauen in ihrem eigenen Land die Hand reichen sollen, hierher holen und denen Schutz und Sicherheit bieten müssen; anstatt nun eine Million junger Männer zu viel im Land zu haben. Deutschland ist ja nun nicht das Land, wo Frauen mehr als einen Mann mögen. Und wer will, bitte, der nehme.

Anscheinend gibt es ja zwei (berufliche) Lieben in jedem Leben: Die erste hatte ich bei der Bundespolizei, nun fokussiere ich mich auf eine zweite. Action bitte!!

Im Krieg ist die Wahrheit das erste Opfer. Anfangen können wir da aber viel früher: Nicht nur im Krieg ist das so. Und im Krieg sind auch Frauen die ersten Opfer; welche nämlich, die zurückbleiben. Und im Nicht-Krieg bleiben wir Frauen ebenso und viel zu oft hinter unseren Möglichkeiten zurück. Das war nie fair und ist es noch immer nicht. Hand in Hand geht vieles viel besser und schöner sowieso.

Das Leben ist wundervoll! Es ist spannend und bunt und bereichert uns täglich hundertfach und an allen Ecken und Enden. Wer verlernt haben sollte, das Schöne zu sehen, nehme regelmäßige eine Überdosis in der Natur ein. Geh raus – aber geh bitte! Die Natur schenkt uns Ruhe und verwurzelt uns, falls wir einmal dabei sein sollten, die Bodenhaftung verloren zu haben. Genieße Natur und die dortige Ruhe und Schönheit so oft du kannst. Und lasse N I E M A L S deinen Müll liegen. Achte stattdessen, bewundere und staune. Die Welt ist wunderschön!

Im Business kommt allerdings oft die Tragik zu tragen, dass wir mehr haben könnten, als uns gegönnt, als wir gepusht werden, als uns geholfen wird, – und vor allem als uns zustehen würde. Deshalb, sei besonders stolz auf das, was du erreicht hast. Vor allem, wenn du dich dafür nicht hast hochschlafen wollen und keinen einzigen „verdammten“ Gönner hattest. Ich bin stolz und dankbar dafür, 20 Jahre in einer Männerdomäne gearbeitet zu haben, und Männer sehr zu mögen; mir aber auch bewusst darüber zu sein, welche Dinge ich besser kann als genau welcher Mann, um in der Folge darauf zu pochen, seine Stellung innehaben zu wollen. Er kann dafür anderes besser. Win-win ist wundervoll und wirkt, da es den Grundsatz der Verhältnismäßigkeit erfüllt: Angemessen, erforderlich und geeignet.

Go girl! Get it!

2013 in Shiraz im Iran, mit Mariam & Noura. Wir waren gestern „so“ und sind heute „so“? Klingt befremdlich für mich! Ich sehe mich als die Summe aus allem was ich erlebt & erreicht, und woran ich gescheitert & gewachsen bin. Ich habe die Natur und die Menschen – fremde Kulturen – schon immer sehr geliebt & geachtet. Und mit jemandem, der „gestern“ Mörder war, geh ich doch auch „morgen“ nicht aus, oder?

Hand aufs Herz: Wer will denn heute – wahrhaftig – noch Bescheidenheit? Wir können auch mit ungeheuchelter Dankbarkeit für alles was wir haben und besitzen und gerne zeigen wollen, liebe Menschen sein!

Entschuldige dich niemals für deine Träume, Prinzessin!

Entschuldige dich niemals dafür stolz darauf zu sein, wer du bist und was du alles geschafft und geleistet hast, du phantastische Kämpferin!

Scheue nicht die Konfrontation mit Männern, die es weniger als du verdient haben, starke, tolle Frau!

Zeig‘ was du kannst, halte durch, leb’ dein Leben in dieser Männerwelt, Amazone! Ein Ende ist in Sicht. Seit Jahrzehnten schon. 😉

Das bin (leider) nicht ich. Aber meine optische Inspiration seit 10 Jahren? Beständigkeit wo gewollt.

Ehrlich Männer, laßt euch was anderes einfallen: Nur weil Frauen süß aussehen, müssen wir es nicht sein. Lasst uns mehr als nur 2, 3 Tasten spielen – lasst uns unsere 4, 5 Seiten, unsere 6 Persönlichkeiten haben.

So, Ernst beiseite bitte: Ein Date mit mir? Kostet ein elegantes 5-Gänge-Menü im edelsten der Lokale, in der edelsten der Städte, und Top-Umgangsformen des edlen Ritters. – Sonst stehe ich sofort auf und schmeiße das Handtuch … die Napkin natürlich. Und bitte – holt mich nicht mit dem Golf ab. Golfspielen können wir morgen. Und ein gutes Miteinander mit mir erfordert, entwaffnende Ehrlichkeit, keine arrangierte und manipulierende Künstlichkeit, und anzuerkennen wer ich bin. Mit mir gibt es offene Kommunikation oder gar keine: Auch wenn es weh tut – und überfordert. Und dann verrate ich dir auch all meine zahlreichen Schwächen und Schandtaten. Das ist progressives & erfolgreiches Teamwork und Zusammenwachsen! Und der Fisch muss nicht auf den Baum; auch wenn Lehrer und die Linke noch so sehr für Gleichmache plädieren. Vergiss das bitte ganz schnell!

Machen Sie sich erst einmal unbeliebt, dann werden Sie auch ernst genommen.


Konrad Adenauer

Genau Herr Bundeskanzler; so schaut’s nämlich aus! Oder gilt diese Strategie womöglich nur für Homo sapiens mit drittem Bein? Egal, hier komme ich:

In wenigen Wochen werde ich damit beginnen, neben dem 5. Semester dann parallel her, meine Bachelorarbeit über die Villenarchitektur in Baden-Baden zu schreiben. Und nach meinem Bachelor – voraussichtlich ab nächstem Jahr Sommer, werde ich, nach 6 Jahren, die ich für Abi nachholen mit 39 Jahren und Bachelor in Kunstgeschichte und Germanistik im Nebenfach, dem Schreibtisch erstmal den Rücken kehren. Juhu!! Höchstens es öffnen sich in der Stadt noch zahlreiche ungeahnte Türen; worauf ich nicht mehr warte, aber – as always – offen bleibe. Ich bin hier für einzelne Personen Persona non grata und verzeihe dies; sie haben mich nie kennengelernt. Mein Ex hetzt. Selbst schuld: Der Ex wie die Mitläufer. Und Nelson Mandela ist eine Inspiration im Kampf für Gerechtigkeit und Gewinnen von Freiheit, Erfolg, Größe.

Alles kann, nichts muss, Mädchen! Nichts ist so aufreizend wie Gelassenheit, und was du überhaupt nicht ändern kannst, nimm an, mach das Beste daraus; und aus den Zitronen die man dir reicht, feine Limonade.

2019. Bewahre dir Schabernack und das Strahlen in den Augen; oder bekomme es auch erst.

Ich war noch nie jemand, der am Schreibtisch sitzen wollte und habe die letzten 6 Jahre deswegen erbittert mit mir selbst gekämpft & herzzerreissend ins nächtliche Kissen geweint … und habe so viel mit mir selbst ausgefochten. In meinem nächsten Leben wünsche ich mir liebende Eltern mit Zucht- oder Springstall im Pferdesport. Denn selbst wenn das Leben ganz sicher kein Ponyhof ist, was ich mit am besten wissen düfte: Mach’ dir die Welt, wie sie dir gefällt! Die Zukunft gehört Frauen wie Männern!

Und in meinem nächsten Leben bin ich nur noch draußen Zuhause: Reiten, springen, reiten, Springreiten. Stall misten, Pferde putzen, betüddeln, satteln, Sattelzeug putzen und einfetten. Reitplatz fahren, beobachten & lernen, ausreiten, aufs Turnier fahren, trainieren, mit den Reitlehrern flirten … Irgendwo umgeben von unermesslich viel Natur und Grün. Und alles jeden einzelnen Tag von vorn; weil das Murmeltier täglich sehr wohl auch glücklich grüßen kann!

Meine Belohnung für 6 Jahre zu viel auf dem Hintern sitzen und Wissen pauken, muss zwangsläufig Zweitausendzweiundzwanzig auf dem Fuß folgen: Es wird eine Reise sein; eine Art Weltreise, die ich auf unbestimmt lange Zeit leben mag. Seien es 3 oder 6 Monate, 1 Jahr, 2 Jahre, 5 … Ich weiss es nicht. Ich freue mich auf absolutes frei sein, fremde Natur und 18./19. Jahrhundert-Architektur & Kunst, und ganz einfaches Leben und immer wieder großen Luxus auf der ganzen wunderbaren Welt.

Vor allem werden es die nordischen Länder sein, die ich bereisen will: Russland wird ein absoluter Schwerpunkt sein, genauso wie ich mir Alaska und Grönland wünsche. Aber auch das Tauchen mit dem Großen Weißen vor Südafrika will ich nicht ausschließen. Ob ich je wieder zurückkommen werde, das weiß ich nicht. Mein Stalker und manch anderes hier: machen es leicht zu gehen. Berufliche Perspektiven und Lust: leicht zu kommen.

Das Leben (und die Kunst) ist/sind bunt und wunderschön: Bewahre dir stets große Freude daran und Energie für drei! Immer!!!

Ich reise nicht, so sehr ich euch diesbezüglich auch enttäuschen muss, um mich selbst zu finden. Ich weiß längst genau wer ich bin und was ich will sowieso. Ich war immer anders – dies vielfach von stark verzweifelnden Lehrern, amüsiert-irritierten Ausbildern und fasziniert-begeisterten Männer so gehört und mich früher durchaus zerrissen anzupassen versucht. Das ist deutlich vorbei. Ich vereine nunmal Extreme, kann da nicht sehr viel dafür, und lebe heute glücklich all’ diese Seiten. Diversity ist ohnehin viel normaler, als wir uns bisweilen eingestehen wollen.
Und für alles was du beeinflussen kannst: Be the person you want to meet. Und wenn es die eiermilchlegende Wollmilchsau ist; weil genau die passt, wie Faust auf Auge, wie Eimer auf Hinterteil, wie Rosarot zu dir, zu mir: Dann sei es so.

Be proud!!

Und bist du zu stark, sind andere möglicherweise einfach zu schwach. Denken sie du seist zu kindisch, haben sie Kindsein möglicherweise verlernt. Verzeihe, bleib bei dir, und vor allem:

Sei frech und wild und wunderbar.

(Astrid Lindgren)
2009 habe ich mein Herz für Belgien verloren und war seitdem nie mehr wieder dort. Ich vermisse dich und liebe dich heiß und innig aus der Distanz. Das geht ganz wunderbar!

You can’t always get what you want. (Die Stones)

Aber die Welt gehört demjenigen (derjenigen!), die sie genießt!

Kleinkariertheit muss uns nicht interessieren; darf uns aber 🙂 (Foto: 2021; gefiltert)
Merke!
Ganz wichtig!! (Foto: meins)
Noch wichtiger !!!
Lass dich inspirieren von jedem Menschen. Folge aber dem Menschen, der erreicht hat, wonach du noch strebst. Und strebe wonach du willst. No excuses.
Zelebriere die Dinge du du für dich haben und leben willst! (Foto & Text: meine)
Wenn du Künstler bist oder auch nur sein willst – drück dich aus! Täglich, 10x täglich, wie, wann und wo immer du magst.
Wir alle sind klein in dieser großen Welt – und könn(t)en doch die ganze Welt bewegen. (Foto: meins; Buch: Der Junge, der Maulwurf, der Fuchs und das Pferd.)
Werd‘ Schauspielerin oder lebe all‘ deine 2, 3, .. 6, 7, 8 Persönlichkeiten. Hab‘ AD(H)S, Autismus, zu viel oder zu wenig Energie; sei verträumt, sei was du willst – und mit Stolz!!
Leb dein Leben! (Werbeplakat von Porsche)
Be yourself – no matter what! (Collage: meine)
Bleib oder werde Freigeist & Wildfang! (Collage: auch meine; Gemälde: Jean-Honoré Fragonard „Les hasards heureux de l’escarpolette“)
Leb eine gesunde Arroganz! Du musst weder jeden lieben, noch muss dich jeder lieben.
Sei das Einhorn in der Herde Shetlandponys – wenn es das für dich ist.
Lerne N E I N zu sagen.
Umgib dich mit lieben und gönnenden Menschen.
Glückseligkeit ist beides – und überhaupt überall zu finden!
Rede nicht (nur) über deinen Wert: hab ihn einfach!
Liebe dich, schätze und achte dich und tue dir gut; dann wirst du in turbulenten Zeiten in dir Halt finden. Immer.
Der wichtigste Mensch in deinem Leben bist immer du selbst. So sehr dir andere auch Egoismus einzureden versuchen. Dein Leben! Deine Entscheidungen! Immer!
Lerne! Lebenslang. Geisteswissenschaften, Wirtschaft, Naturwissenschaften, Persönlichkeitsentwicklung: A L L E S !! Bereichernd ist es immer über den Tellerrand hinauszusehen.
Liebe und hasse: Sei der Steuermann, sei die Steuerfrau, in deinem Leben und entscheide diesbezüglich völlig frei. (Dieses Buch habe ich noch nicht gelesen.)
Tanze! (Gemälde: Picasso)
Bleib immerzu auch Kind, Kobold und keck!
Sei manchmal oberflächlich – vor allem aber tief. (Foto: meines; Neuchâtel – Museum Friedrich Dürrenmatt)
Liebe, achte und genieß die Natur – und alles was sie mit sich bringt. (Foto & Frühstück: meins!)
Definiere Glück so wie du es verstehen willst! (Text: meiner; auf dieser Homepage – von 2018 oder 2019.)
Schreibe, male, drücke dich aus.
Nicht einfach; lohnt sich aber. Es ist dein Leben. Wer redet, hat oft ein wenig spannendes Leben und bereichert sich mit deinem – mit dem du Geschichten schreiben könntest. Und noch viel besser: es lebst! Bis ganz weit über den Rand hinaus …
Doch, man kann. Sei deswegen stets aktiv! (Foto: meins. 2019 in Genf – möglicherweise meiner neuen Heimat in Zukunft.)
I’m not a saint, unless you think of a saint as a sinner who keeps on trying. (Zitat: Nelson Mandela; Foto: 2016)
Wir sind alle besonders! Auch Bahlsen.😋

Die Gesellschaft will dass, und kann oft nur verstehen wenn sich Menschen, denen besonders Schlimmes und Ungerechtes durch Dritte zugefügt wurde, – und das wurde mir zweifellos mehrfach – ihrem Schicksal fügen und in der Opferrolle leidend, schwach, verletzt sind und so bleiben. Eigentlich sollen Opfer nie mehr richtig fröhlich werden können, denn sonst kann es ja nicht so schlimm sein, was ihnen widerfahren ist. So zu denken, ist völlig falsch und unfair. Und das wird man bei mir niemals finden; hat man auch nie. Wie jedem anderen steht mir ein glückliches und lebensfrohes Leben zu. Nach allem was ich erlebte sowieso. Und trust me: Es war schlimm, und ich suche jeden Tag in Gedanken einmal kurz Wege, wenn ich merke, dass eingeschlagene nicht zielführend sind und optimiert werden könnten, um mich besser zu fühlen. Lösungsorientiert.

Nicht das „Opfer“ aber von derartigen Tätern sollte in seiner Lebensfreude einbüßen, sondern die Täter sollten es, oder? Gerecht, für eine bestimmte Zeit zumindest. Das ist echtes Gerechtigkeitsempfinden. Die Welt aber ist nicht gerecht. Und ich erwarte nicht, dass ich Recht bekomme. Es würde mich nur verbittert machen, da ich bereits vor Jahren erkannt hatte, dass ich chancenlos gegen vieles bin. Wie war die Sache bei Weinstein und Epstein und zahlreichen anderen: Sie kam erst ins Rollen, als viele – inzwischen sehr BERÜHMTE Frauen – ihr Wort gegen diese GEMEINSAM erhoben haben. Davon bin ich weit entfernt. Ich bin aktuell allein mit meiner Situation. Vielleicht ändert sich dies irgendwann. Dies habe ich stets im Hinterkopf.

Mein Weg damit umzugehen ist derjenige, der mich bereits seit meiner Kindheit begleitet, und sich als erfolgreich erwiesen hat und mich so stark machte. Tatsächlich war ich schon immer stark, und ich habe die Schuld, weder für das was mir in meiner Kindheit widerfuhr, noch dafür, dass ich meine Auslandskarriere verloren habe, noch für mehrjähriges und noch anhaltendes Stalking jemals bei mir gesucht. Ich war schlicht zur falschen Zeit am falschen Ort. Wäre nicht ich diesen Männer begegnet, wären es andere Frauen gewesen; ganz einfach.

Mein Ventil war und ist es verschiedene Wege im Umgang damit zu finden. Dabei bin ich kreativ; auch nicht immer konsequent. Denn das Ziel das ich habe ist, dass ich, und alle Frauen wie ich, ein glückliches, geiles, buntes Leben nach ihrem eigenen Gusto haben. Denn genau das haben wir verdient. Ob wir dafür den Glauben der Gesellschaft bekommen und ob sie mit uns fühlt, oder gern noch mit einsteigt und verlacht, verspottet, ausbremst, – das haben wir nicht in unserer Hand.

Wir sind gewohnt, dass die Menschen verhöhnen, was sie nicht verstehen.

Johann Wolfgang Goethe in Faust zum Pudel

Ich wirke sehr zart durch mein Äußeres, auch wie ich mich bewege, auch spreche. Das ist das Bild, das ich nach außen transportiere, da es Teil meiner künstlerischen Seele/Interpretation ist. Ich gefalle mir als optische Kindfrau; irgendwann als „alte weise Fee“. Es ist vielleicht so wie die Künstlerin Lady Gaga empfindet, trotz dass ihr jeder sagt, wie schön sie ohne zu viel Make-Up sei (In dem Film „A star is born“ zum Beispiel“), dass sie lieber stark geschminkt sein will und sich so inszeniert. Es ist Teil ihrer Rolle. Und auch ich habe mein Künstlerherz und liebe mich auf Fotos sanft, naiv-verträumt schauend. Wer mich kennenlernt weiß, dass ich so durchaus auch sein kann, vor allem aber sehr stark, und zielstrebig, energiegeladen und herzlich, optimistisch anpackend bin; dazu mit mir im Reinen, und meine motivierende Art andere inspiriert und ich eine auffällige, positive Energie ausstrahle. Dafür kümmere ich mich um mein Inneres Kind. Und dafür überschreibe ich negative Erlebnisse mit positiven Erfahrungen, auch wenn die Gesellschaft das nicht immer verstehen kann, wie ich so bin obwohl ich das Genannte „anscheinend“ erlebte.

Sei stolz – und speziell. „Do whatever you want whenever you want. f*** everything else.“ Gilt zumindest fürs Private und für Künstler. (Zitat: Billie Eilish; Künstlerin / Foto: 2021)

Ich empfehle jedem „Opfer“ so aktiv zu sein. Lebensfreude läßt sich in der Opferrolle niemals finden. Und willst du unglücklich, dafür mitleidig bedacht von der Gesellschaft werden, oder dein Glück selbst in die Hand nehmen und die richtigen Menschen finden?

Zahlreiche weibliche Stars hatten – oft aufgrund Männern – schlimme Kindheiten, oder wurden im späteren Leben bedrängt, vergewaltigt oder auch „nur“ beruflich übergangen und zur Seite geschubst. Reden, damit sich alle finden! Und sieh an, wie toll, stark und erfolgreich diese Frauen heute sind.

Ich liebe Männer. Aber dazu brauchen diese den richtigen Charakter. Und auch ein wenig mehr Hintern in der Hose: Tougher than the rest.

Wo viel Schatten ist, ist viel Licht. Ich möchte Licht sein: Für mich selbst und für andere. Gerade weil ich weiß, wie sich Schatten anfühlt. Schon immer.

Veröffentlicht von

PetissaPan

PetissaPan studiert interessiert & neugierig das Leben, und schafft nebenher, leidenschaftlich und fleissig Kreativität, Text & Mode. Sie geht mit offenen Augen & Sinnen durch die Welt, und saugt Inspirierendes & Bereicherndes auf. PetissaPan ist und kreiert leicht, weich, romantisch, verspielt und wunderbar verträumt. Is your world little to mainstream? PetissaPan created an own.

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