Frisch, fröhlich, frei!

Ach Max (Frisch), wie gerne hätte ich dich gekannt!
Einen Abend, oder auch Nachmittag „nur“, Ovomaltine mit dir getrunken und gedankenverloren Emmentaler Käse auf Holzspießen vernascht, während ich dir andächtig gelauscht und wir zusammen verboten laut gelacht hätten.

Auch deine Zigarren, und deswegen im nebligen Qualm sitzend, hätte ich dir verziehen. Der Richtige kann eben nichts falsch machen, und ich glaube du warst ein richtig cooler Hund und nett dazu.

Schade Schweizer Schokolade!

Und so träume ich heute von einem platonischen Rendezvous mit Sir Richard Branson. Einfach so. Um schauen zu können, was dran ist am Bub (In wenigen Tagen 68 Jahre jung): Am ewigen, sich selbst so ernannten Kindskopf, am, von Peter Pan inspirierten, Optimisten.

Wann habt ihr zuletzt Peter Pan gelesen?
Überhaupt schon einmal?
Kindliche Freuden, Ideen, Hirngespinste: Schönste Alltagsflucht und bereicherndes Kindliches Ich.

Auf die Liebe und die Lust einer Frau gegenüber geht Frisch in seinem Roman „Homo Faber“ ein. Faber ist ein menschenscheuer Technikrat, der sich auf einer Reise in eine junge Frau verliebt. Bis dahin nichts Ungewöhnliches soweit .. Unglücklicherweise aber entpuppt sich das schöne Objekt seiner Begierde, zu spät und erst nach etlichen gemeinsam durchlebten Tagen, findenden Gesprächen, leichtem Lachen, grundendem Tiefsinn und harmlosen wie tragenden Nächten, als die eigene Tochter.

„Ich hielt sie am Arm, die junge Person, die meine Tochter hätte sein können.“
(Max Frisch; Homo Faber)

Tja, und so kam’s dann, dass diese sich tatsächlich als die solche herausstellte.

Immerhin findet in all der Tragik die zerrissene Kleinfamilie noch ein letztes Mal zusammen, söhnt sich aus, zergeht.

Zum auf der Zunge zergehen lassen, empfehle ich übrigens eher ein Stück Schweizer Schoki als dieses Buch, da Frisch gewohnt in Prosa über die Papierseiten galoppiert. Wenig ausschmückend. Technokratisch.

Dass wir einen Menschen als Menschen oder ihn als Mann oder Frau lieben können war und ist soweit klar. Stets unsicher darüber allerdings, was nun tatsächlich mehr von Wert und Bedeutung ist.
Vielleicht ist die Hauptsache einfach die, offen für Wunder zu sein: menschlicher und liebender Art?

Frisch, fröhlich, frei: ohne fromm.

Text: PetissaPan
Foto: PetissaPan / in Freiburg

Liebe ist Liebe

„You can’t ask why about love.“
(Anna Karenina)

Ein Klassiker der einen im Bett erschlagen kann, wenn man mit ihm in den Händen beim Lesen wegnickt: So dick ist dieser Wälzer – so gewaltig nämlich, wie diese große Liebesgeschichte.
Im Bett erschlagen zu werden, als auch Anna Karenina: beides mit tragischem Ausgang.

Ich gestehe Tolstois Anna Karenina nicht zu Ende gelesen zu haben.
Mehr noch: Immer mal wieder ein paar Seiten vertieft gelesen, dann beherzt und mit schwungvollem Elan ein paar weitere überblättert.

Ich hatte die Verfilmung zum Buch von 1877/1878 bereits gesehen und fand und finde diese sehr berührend, da inspirierend, und schlicht sehr schön! Und so klassisch ich sonst auch gerne sein mag und vielleicht bin, so spreche ich hier von der Neuverfilmung mit Knightley, Law und Taylor-Johnson.

Aaron Taylor-Johnson ist dieser unverschämt attraktive junge Hollywood Beau, der mit der schönen wie erfolgreichen Sam Taylor-Johnson zusammen ist, welche alterstechnisch geschlagene 23 Lenze mehr als er zählt. Jahrelang bereits verbandelt – gemeinsame Kids – schön und echt schön anzusehen die beiden.

Hugh Jackmans Frau Deborra-Lee ist 13 Jahre älter als er, Michelle Hunzikers Mann Tomaso ist 7 Jahre jünger als sie. Und nicht zuletzt: Macrons Frau Brigitte: 25 Jahre älter als der Herr Président. Deliziös!

Tja, you can’t ask why about love.

Umgekehrte Beispiele, in denen der Mann deutlich älter als seine Liebe ist, gibt es noch erheblich mehr. Danach kräht schon lange weder Hahn noch Henne.
Und dann hätten wir da bunte kulterenübergreifende Lieben, vermischende statusübergreifende Lieben .. Lieben, die zur oder auch aus einer Ehe führen ..
Unschuldige Lieben .. leidenschaftliche .. Welche, die sofort entflammen, oder sich Jahre danach wartend verzehrend ..
Tausendmal berührt, tausendmal nichts passiert, oder Funkanschlag bei einer allerersten zufälligen Berührung.

Wenn wir aber immer schon eine Liebhaberin oder ein Liebhaber der gelebten großen Gegensätze waren, so hat dies irgendwann den Vorteil, dass selbst das Normalste, das Gewöhnlichste, das Ursprünglichste und Natürlichste, sich irgendwann anfühlt wie das faszinierend Ungewöhnliche, das wundervoll Individuelle, das erfrischend Abwegige, das nie Gekannte, nie Gelebte.
Und das kann dann quietschvergnügt genau so gesehen und gefühlt werden. Alles! Links und rechts der Spur und mittendrin und in der Norm.

„Zu lieben ist ein Segen. Geliebt zu werden Glück.“
(Leo Tolstoi)

Liebe ist Liebe, ist Liebe, ist Liebe ..
& you can’t ask why about love!

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Text: PetissaPan
Foto: PetissaPans Füße in Sommersandalen, an einem Outdoor-Lesetag während literarischer Vergnügtheit, entspannt gespannt in Sonne getaucht.

Leben ist erleben

Da wir das Leben nicht verlängern können, müssen wir es verdichten.“ Willemsens Zitat ist eines das ich selbst gern gesagt hätte, da ich genau so über das Leben denke:

Vollpacken, erleben, erfühlen, erfahren, anstatt sich passiv berieseln, Chancen verstreichen, uns leben zu lassen.
Selbst in die Hand zu nehmen – sehen, entscheiden, für eine oder von einer Sache gehen!

Um möglichst viel von seinem Menschenleben gehabt zu haben, kann es – neben vielleicht Glück – dafür zwei Möglichkeiten geben:

Die eine dieser ist, dass wir uns auf ein zwei Spezialgebiete konzentrieren, in die wir sehr tief, strebsam und intensiv eintauchen und forschen, folgern, fokussieren.

Die andere die, dass wir uns von der breiten Vielfalt die das Leben zu bieten hat inspirieren lassen, eintauchen und aufsaugen wie ein Schwamm in Weltmeeren und Pfützen. Uns so breit gefächertes und vielseitiges Wissen aneignen und so wahrscheinlich Lebensfreude pur erfahren werden.

Wie sagte Oscar Wilde so keck: „I like men who have a future and women who have a past.“ Genussmensch! etwas selbstzerstörerisch und selbstverliebt vielleicht und einer mit dem ich zu gerne einen Abend lang einen Gin Tonic getrunken hätte.

Verdichten steht für mich für Intensität: Es ist große Neugier und energiegeladene Aktivität in einem.
Welche Art von Intensität wir aber für uns wählen wollen, ist unsere Wahl, typabhängig und auch – fairerweise – nicht für andere zu bewerten.

Gerade habe ich Robert Seethalers aktuelles Buch gelesen.
Er schreibt über Menschen, die unterschiedlicher nicht hätten sein können in dem wie sie gelebt haben und nun vom Jenseits aus reflektieren und ihr Leben rückblickend beleuchten:

Da ist der liebende Vater,
dort die treu ergebene Ehefrau, die vor ihrem Mann gehen musste …
Der Musterknabe, dem eine freche goldene Zukunft prophezeit wurde bis …
Und der Pfarrer, und der Gemüsehändler mit Migration-Hintergrund, die sich kannten.
Andere auch & andere auch: Zu Lebzeiten verbunden und noch mehr Leben im Buch.

„Fünfzig Jahre später hieltest du immer noch meine Hand. Es kam mir vor, als hättest du sie nie losgelassen, und das sagte ich dir auch. Du lachtest und meintest, das stimmt, hab ich auch nicht!“
(Robert Seethaler; „Das Feld“)

Ich habe mich ganz verliebt in diesen und verloren in diesem einfühlsamen und tief berührenden Schreibstil, dieses doch noch jungen österreichischen Autors, von dem ich hiermit mein erstes seiner Bücher las.
Wie und wo stehen wir eigentlich heute
Und was von dem was wir bisher getan oder nicht getan haben, bereuen wir? Was würden wir tatsächlich rückgängig machen, so wir es könnten?

Nur, und so sehe ich das Leben im Hinblick auf diese Frage: wir würden dann nie erfahren können wie unser Leben mit unseren bislang getroffenen Entscheidungen genau so weiter geht, wie es aktuell da steht. Und ist diese Aussicht nicht viel interessanter als die Zeit zurückdrehen zu können, nur um dann aktuell wo ganz anders zu stehen?

Und unser Morgen – auf jeden Fall – können wir ganz entscheidend selbst mit beeinflussen!

Hätte, könnte, sollte.
Hier bin ich Realist und rational.
Und das spannendste Leben ist doch immer unser eigenes!

Trinkhalle Baden-Baden Bäder- und Festspielstadt und so viel mehr.

Text: PetissaPan
Foto: PetissaPan

 

Auf mich!

Helden sind nett anzusehen – in Filmen. Beispielsweise und vielleicht. Denn ich bin nicht versiert darin, diese Art Filme beurteilen zu können und reime mir das gerade nur so zusammen, aus dem, was ich von anderen schwärmerisch hör(t)e.
Helden in der Wissenschaft, in Ausnahmezuständen, beim Sport, ach – überall!

Helden bereichern. Sie können Hoffnung, eine Art Anker, ein Ideal für uns sein.
Doch wie ist das mit Idealisierten und Idealisiertem? Hoch gehoben fällt nach Enttäuschung besonders tief! Und was aus wem anderen wird oder werden soll – völlig gewollt oder ungewollt von ihm selbst – das liegt nun einmal nicht in unserer Hand.

Wir sind nur der Steuermann unseres eigenen Lebens und unserer eigenen Entscheidungen, Wege, Visionen.

Brechts Buch „Leben des Galilei“, ist mir sein liebstes und wird hier frei von mir wie folgt kurzinterpretiert:

Ein gutherziger, wissbegierig eifriger, wie sehr kluger Wissenschaftler, Menschenfreund und Freund harmloser Genüsse und friedlicher Werte, verliert, im sanften, immer schwerer werdenden Kampf gegen eine ausbremsende Instanz, welche ihren goldenen Thron nicht räumen will und deshalb die Wahrheit verleugnet um – um es mit meinen Worten zu sagen – „ihre verwöhnten Nasen im Trog halten zu können.“
Trotz aller Tragik gewinnt er letztendlich doch. Nicht als Held, wie ihn viele gerne gesehen hätten, sondern einfach damit, dass er sein Wissen der Welt doch noch und gegen alle Widerstände zu vermitteln versteht.

*Andrea: „Unglücklich das Land, das keine Helden hat!“

Galilei: „Nein. Unglücklich das Land, das Helden nötig hat.“*
(Bertolt Brecht in „Leben des Galilei“)

Wozu brauchen wir Helden, wenn jeder einzelne von uns seinen ganz eigenen Beitrag in der Welt leisten kann?

Ohne Frage: Manche Menschen können uns eine großartige Bereicherung sein: Gute Mentoren sind ein so wunderbares wie seltenes Geschenk! Und jeder Mensch, den wir im Laufe unseres Lebens kennenlernen, inspiriert uns auf seine ganz eigene Art und Weise irgendwie und bewegt.

Aber Helden? Und brauchen?

Warum erfüllen wir uns nicht selbst die Träume, die uns bewegen, bekommen den Hintern hoch, oder – wahlweise – setzen uns darauf und arbeiten so? Dann brauchen wir unser Unglück nicht im Versagen derer zu suchen, auf die wir alles hielten und an die wir glauben wollten.

Wir können selbst Held im kleinen oder großen sein und locker-flockig leger sagen:
„My call is to serve!“ – Und nicht, dass andere das für uns leisten müssten.

Erwartungen und Enttäuschungen machen wir am besten mit uns selbst aus, weil wir weder in einen anderen Menschen hineinsehen können, noch das Recht haben, ihm unseren Stempel und unsere Wünsche aufdrücken zu dürfen!

Den Spruch mit dem „my call“ und „to serve“ habe ich übrigens von wem ganz Inspirierenden immer wieder gern gehört. Er klingt noch heute motivierend in meinen Ohren, wenn ich mich über andere echauffieren möchte und dabei selbst stillstehe.
Immer wieder gut!

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Text: PetissaPan
Foto: PetissaPan vor dem Theater in Freiburg)

Energiecocktail

Liebe hat so viel Kraft!
Ich erinnere mich daran, was mein erster Freund zu mir sagte, und vor allem was er für eine Energie für uns aufbrachte, nachdem ich unsere Beziehung in Frage gestellt und ihm das offen gegenüber kommuniziert hatte.

„Manchmal weiß man erst zu was man fähig ist und was man leisten kann und will, wenn es um alles oder nichts geht,“ sagte er.
Ich war damals sein Alles und das hatte er über längere Zeit versäumt gehabt mir zu zeigen.

Ob nun das Gegenteil von Liebe, Hass oder Gleichgültigkeit ist, sei einmal dahingestellt. Ratgeber und Expertenmeinungen gibt es ja unzählige dazu und zu all diesem „Schwarz-Weiß-Kontrast“ der „Hoch- und Tief-Gefühle“. Gefühle – von märchenhaft bildschön bis abgrundtief verwegen und verdorben.

In der Literatur hat, neben ebenfalls zahlreich vorhandenen Büchern zu Liebe und Rache, Dürrenmatt ein bewegend phantasievolles und herzhaft bittersüßes Drama geschrieben, welches als eines der besten Dramen ever gilt:
Der Besuch der alten Dame.

Eine Jugendliebe in der SIE liebt, ihr Herz gibt, eine Zukunft erträumt; ER nur nimmt und leichtfüßig unverbindlich, mit vermutlich zuckersüßen Gesten und Worten bleibt.
Jahrelang vergisst Claire dies und ihr daraus resultiertes Schicksal nicht. Ein gefallenes Mädchen das hasst und rächt in Gedanken, welche sie Jahrzehnte später erst, in einem ganz besonders delikaten Spiel, in die Realität umsetzt.

Es geht um zwei Menschenleben, die Fragilität der Wahrheit und Werte, geschlossene Augen und die Käuflichkeit der Gesellschaft. So sehe ich dieses Buch.

Und der verfassende Dramatiker sagte einst:
„Die Liebe ist ein Wunder, das immer wieder möglich,
das Böse eine Tatsache, die immer vorhanden ist.“
(Friedrich Dürrenmatt; Schweizer Schriftsteller, Dramatiker und Maler)

Der Besuch der alten Dame ist amüsant! Das auch aufgrund Dürrenmatts Können das Surreale mit dem Realen, und hier der Tragik, überraschend, humorvoll, frech und stets erfrischend originell verbinden zu können.

Gleichgültigkeit, Desinteresse und Halbherzigkeit sind wie ein Auto mit angezogener Handbremse zu fahren. Und dafür ist das Leben zu schade finde ich! Mit Liebe und Leidenschaft aber, so weiß ich, wachsen wir über uns hinaus.
Hass hingegen macht unfrei. Und Dürrenmatts wirklich geniales Stück ist ja „nur“ auf Papier.

Dürrenmatt war einer der wenigen Autoren, die nicht autobiografisch schreiben. Neben Max Frisch mag ich ihn als Menschen besonders gern. So weit man das eben über jemanden sagen kann, den man nie persönlich kannte.
Vielleicht habe ich einfach nur eine große Schwäche für die Schweizer …

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Text: PetissaPan
Foto: PetissaPan (Wenn Frauen sich die langen Haare abschneiden hat das häufig mit Veränderung zu tun .. und manch‘ Männerauge bleibt nicht trocken.)

Schall & Rauch

Turgenev erneut, weil es so schön war:

Als ich in den Jahren 2010 und 2011 für eines in Moskau wohnte, fiel mir auf, wie jeder Russe mit dem ich dort ins Gespräch kam, meinen Wohnort Baden-Baden kannte.

Nun ist Baden-Baden, gerade in meinen Augen, zwar besonders schön, aber doch an Größe, Einfluss und Bedeutung nicht mit vielen größeren Städten Deutschlands zu vergleichen. Verschwindend klein ist es, mit Luxus, der immer noch bescheiden punktet und den Stadtpuls mit viel Herz schlägt – ihn durchaus auch über die Landesgrenzen hinaus trägt.

Die Popularität dieser badischen Kleinstadt ist allerdings unter anderem – neben Thermen und Casino nämlich – vor allem Schriftstellern wie Turgenev und auch Dostojevski zu verdanken.
Turgenev lebte dort für einige Jahre.
Sein Roman „Rauch“ ist Schullektüre, so wie die deutschen Teenager Goethe und Kafka vertieft lesen, locker überfliegen, genervt wiederkäuen, innig lieben oder sich mit einem geistigen Kraftakt hindurch quälen müssen.

In „Rauch“ geht es mal wieder um die unerfüllte Liebe, der sich die alten russischen Schreiber so gerne wie gekonnt hingeben und sie liebe- wie schmerzvoll verkünstelt, wie auf rosarote Wolken schreibend, auf ganz gewöhnliches Papier bringen. Damit Stunden versüßend, – wie mit Kirschmarmelade gesüßter schwarzer russischer Tee.

„Laß doch dieses abscheuliche Baden-Baden und reise mit uns ab, befrei dich von dieser Verzauberung, vor allem aber: Hab Mitleid, hab Erbarmen.“
(Ivan Turgenev; „Rauch“ (1867))

Plätze, die, wenn wir sie kennen, hier lesend mit Leichtigkeit erkennen.
Personenbeschreibungen, die immer detailverliebt und oft humorvoll gewitzt daherkommen, bei ihm: Turgenev.
Die große Liebe über Stände: rasch, atemlos, wollend, – die die kleinere, vermeintlich gewöhnliche zerstört .. Welche jedoch still und stolz überdauert, hält, am Ende dann doch Bestand hat und sich erfüllend findet, fügt.

Ein Buch voll Sympathie und Antipathie für Menschen, und einer Liebe für einen besonderen Ort.
Wie Canetti meint, dass wir bei Menschen immer nur über ein paar wenige reden, sprechen, sinnieren vielleicht, so geht es mir selbst mit Städten:

An 20 oder 21 verschiedenen Plätzen, im In- und Ausland gewohnt, und spreche doch fast immer nur von einem: Baden-Baden.

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Text: PetissaPan
Foto: PetissaPan (Meer aus Fahrrädern vor der Universitätsbibliothek Freiburg)

Werthers Echter

Verrückt muss man sein, für die Liebe seines Lebens sterben zu wollen, nicht?

Was das soll das überhaupt sein: Die Liebe des Lebens, die Mann (Frau auch) niemals gelebt hat und sich da einfach irgendwas zusammen phantasiert – idealisiert?
Womöglich können wir den anderen nicht wirklich riechen, wie er das mit der Zahnpastatube handhabt macht uns kirre und im Alltag ist er auch in so manchem mehr Tier als Mensch.

Je emotional reifer wir werden, desto klarer wird uns womöglich werden, dass es zwar immer weniger Menschen gibt, die wirklich mit dem Herzen und im Alltag zu uns passen, aber es DIE eine Liebe auch nicht sein muss, weil es die nicht, dafür genügend andere gibt. Das, weil EIN Mensch in der Regel doch genügt. Und dafür gibt es mehr als genug.

Goethe sah das anders: In seinem von schmerzlichem Herzeleid getragenen Roman „Werthers Leiden“, in dem er seine ganz eigene, in Selbstmitleid versunkene Sehnsucht nach einer Unerreichbaren zum Besten gab.

„Ich suchte Lottens Augen! Ach sie gingen von einem zum andern! Aber auf mich! mich! mich! der ganz allein auf sie resigniret da stand, da fielen sie nicht!“
(Die Leiden des jungen Werthers“ Johann Wolfgang von Goethe (1787))

Strebsame Erwartungshaltung und Verzicht scheint eben doch nicht der größte Genuss zu sein, so Mann (Frau) nicht damit umgehen kann.

Ich liebe dieses Buch. Mal wieder eins. Herrlich und herzlich versunken in Liebe mit viel Sehnen – ganz ohne fruchtende Leidenschaft. Stupide unerfüllt, sich selbstquälend, da am Unmöglichen festhaltend, bis zum Unausweichlichen.
Wie gut, dass Goethe, anders als im Buch keinen Selbstmord begangen hat und seine Nachwelt noch mit dem ein oder anderen Kassenschlager inspirieren konnte.

Goethe, ja. Wenn ich mir so anhöre und anlese was man gemeinhin über sein Leben, sein Wirken, seine Persönlichkeit sagt, sind mir seine Werke bei Weitem lieber, als mir sein Charakter noch sympathisch werden könnte. Von Beerdigungsvermeidung über grenzenlosen Egoismus bis hin zu unfeiner Feigheit und labiler Schwäche ist da die Rede.
Nun gut, wer kannte ihn schon persönlich? Ist alles kalter Kaffee von gestern, angerührt mit einer Prise munterer Mutmaßung und wissenschaftlichem „Möchtegern-Ich-seh-ihn-aber-so“.

Werthers Leiden hingegen Schwarz auf Weiß und wie in Beton der Vergangenheit, der Gegenwart, der Zukunft gemeißelt, bestechen und bestehen mit wahrhaftem Wehen eines vor Verlangen verrückt Gewordenen.

Diese Art dieser Verrücktheit darf uns, buchtechnisch ausgenommen, aber einmal ganz gut und gern gegen den Strich gehen.
Ich lobe mir da die gesünderen Verrücktheiten wie sie Alice im Wunderland oder Peter Pan erleben und sich erlauben. Selbst ein Sir Richard Branson gibt optimistisch an, dass er von Peter Pan sein ganzes Leben und Wirken inspirieren ließ. Nonchalant und verspielt, der Richard Rich.

Und ja: Verrückt, anders, einen kleinen Knall zu haben finde ich ebenfalls wunderbar und bisweilen erfrischend charmant. Ob das allerdings die besten Menschen sind, lassen wir freilich einmal dahingestellt. Auf jeden Fall aber, haben sie jede Menge Leben, Lachen und Spaß!

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Text: PetissaPan
Foto: PetissaPan (Auslage im Buchladen unweit des Martinstor in Freiburg/Breisgau. Gesehen. Für interessant befunden. Nichts gekauft.)

Plüsch & Kristall

Der bitterböse Bernhard hat mir einmal mehr und gut und gern den Tag versüßt: Die österreichischen Geißlein und der große einsame Wolf!

Nur wie heißt es so gewußt:

„If you can’t face the wolf, don’t go to the forest“.

Tja, dass es im Wald und Dickicht gefährlich ist, lernen wir dank Rotkäppchen spätestens in der Vorschule und selbst ich, die im düsteren Schwarzwald aufgewachsen ist und heute am allerliebsten an dessen Rand wohnt, jogge selten dort allein und führe mir lieber die Bücher eines österreichischen Eigenbrötlers zu Gemüt, während ich mitten unter freundlichen Menschen sitze und mir Mühe gebe selbst einer davon zu sein.

Zugegeben, das Böse hat manchmal eine Faszination, der sich so mancher, zumindest lesend, nicht entziehen mag und mir geht es auch so. Lest Thriller, lest Krimis, ich las von Dienst wegen die Berichte der Verbrechen auf den BKA-Blättern und heute – und dies mit Begeisterung – Bernhard.
Vergnüglich und mit großer Eigenwilligkeit was seine Sprache und den Ausdruck angeht: Denn kratzen mich die offensichtlich gekonnt verschachtelten Sätze bei Kafkas Werken, streicheln mich die endlosen Atemzüge ohne Punkt eines Bernhard.

„Das Wahrscheinliche, das Unwahrscheinliche, ja das Unglaubliche, das Unglaublichste wird ihm (Dem Gerichtssaalberichterstatter), der damit, dass er über tatsächliche oder über nur angenommene, aber naturgemäß immer beschämende Verbrechen berichtet, sein Brot verdient, an jedem Tag im Gericht vorgeführt und er ist naturgemäß bald von überhaupt nichts mehr überrascht.“ (Auszug aus „Exempel“; Thomas Bernhard)

1.) Wir stumpfen klar ab, wenn wir nicht aktiv dagegen arbeiten, um weich bleiben zu können. Minus!
2.) Wir gewöhnen uns an Schachtelsätze, wenn wir offen sind. Plus!

Ich bin (noch) kein Wissenschaftler was die deutsche Sprache und Literatur angeht, sondern habe bislang einfach nur ganz großen Spaß daran und Biss dafür. Ich interpretiere hier frei, subjektiv wie eigentlich „manch jeder“ und beschäftige mich selbst in regelmäßig schlaflosen Nächten damit, weil Literatur was Wunderbares ist.
Und Wissenschaft? Sicher, nur noch bin ich nicht drin und zu viel Korsett und wissenschaftlicher Gedanke machen vielleicht den Freigeist ohnehin etwas kaputt, und so genieße ich gerade ein freches Zupfen an der langen Leine.

Eines samstagmittags – heute – sitze ich also im Sonntagskleid auf einer grünen Wiese, im grünen Freiburg, am Platz der alten Synagoge und verirre mich erneut in der Gedankenwelt eines ganz großen Prosaisten, während die Sonne den bleichen Teint küsst und rötet und der kunterbunte CSD seine Aufstellung direkt vor mir findet.
Tatsächlich bin ich amüsiert: Zugegebenermaßen in doppelter Dosis, da mich sowohl der Umzug belustigt, an dessen, gerne und gut halbnackten Teilnehmern, meine Blicke immer wieder fasziniert-irritiert festhängen, bevor ich zurück in Stille und eine andere Welt sinke: Die der Häme, der Hinterhältigkeit, der Schadenfreude, des Zynismus und der ungezügelten Boshaftigkeit nämlich. Und alles so gekonnt, dass es schlecht niemals sein kann. Offen und frei vielmehr.

Was ich, bei all dem Lesegenuss gerne auch sagen möchte, ist, dass ich gerade in den vergangenen Jahren die Erfahrung gemacht habe, dass die Menschen die Räuber, einsame Wölfe und sonstige Täter und Attackierende sind, unsere Liebe am meisten brauchen. Kein Geheimnis, ich weiß: Wissen wir das doch fast alle. Gesund nur und aus der Distanz .. oder wir lassen sie einfach verdammt gute Bücher schreiben.

Alt und neu. Stille und Trubel. Gut und böse. Das sind halt Gegensätze die uns in Extremen bereichern können, wenn wir mögen.
Bernhard geht eigentlich immer. – Sage ich heute, die ihn, bis vor einem Jahr noch nicht einmal kannte. Und als besonderes Schmankerl empfehle ich heute seine Bücher als Hörbücher, wenn sie von Thomas Holtzmann gesprochen sind. Erste Sahne finde ich .. „Wiener Melange“, auch wenn er gern und gut in Gmunden daheim war.
Bernhard und „Der Stimmenimitator“.

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Text: PetissaPan
Foto: PetissaPan (Lektüre: Bernhard; Postkarte: Scarlett Johansson als Jan Vermeers Griet in „Das Mädchen mit dem Perlenohrring“)

Heaven

Max Frisch, Schweizer und ist einer meiner Schriftsteller-Lieblinge, hatte einmal in einem Interview, welche er übrigens nicht mochte und welche für ihn immer als eine Art Spielerei aufgezogen werden sollten, gesagt, dass das Leben schwer auszuhalten sei ohne sich auszudrücken.

Dies mag der Grund vieler Schreiber sein.

Wer sich schreibend besser ausdrückt, kann vielleicht heimlich schwer atmen wenn er im Leben unsanft bedrängt und von seinen Gefühlen überlagert wird, und nicht weiß, wie sich dann bestens verständlich zu machen.
Schreiben als Weg der Kommunikation und zu verstehen vielleicht. Wir schreiben Liebesbriefe, Gedichte, Blogs, Kolumnen, manche Bücher. Und so wie Hemingway sagte: “Write until you surprise yourself.”
Fakt: Der Himmel reißt nicht selten auf, wenn andere sich die Mühe machen, zwischen den Zeilen lesen zu wollen.

Was mich und viele andere auch und schon immer antreibt ist Schönheit.
Ich mag Menschen die innen, tief drinnen, unfassbar schön, weil gut zu und für mich sind, und denen ich mich genau aus diesem Grund öffnen möchte.
Für jeden – auch mich – sind doch genau diese die Menschen, bei denen wir uns wohlfühlen, denen gegenüber wir zugewandt sind, offen bleiben, unsere Hand reichend vertrauen, an deren Seite wir leicht gehen, hüpfen, springen, lachen, uns entfesseln, Mauern einreißen lassen, genießen.

Imagine there’s no heaven: Solche Menschen aber sind der Himmel voll Sterne für uns und nicht selten ein Leben lang unser Universum, um die sich bitte alles drehen darf und soll.

Vielleicht mögen wir nicht einmal nur Menschen, sondern auch Dinge die wirklich schön sind. Ästhetik, ein Auge für Schönheiten, und ein Gefühl, eine Schwäche für Besonderes.
Vielleicht haben wir als Kind in irgendwelchen Katalogen geblättert und, ohne auf den Preis zu schauen, auf jeder Katalogseite ein Kleidungsstück oder ein technisches Gerät herausgesucht. Das, welches uns jeweils am besten gefiel. Als Spiel und als Zeitvertreib. Und vielleicht war es immer das teuerste Stück.
Wir entwickeln unsere Vorliebe für Stil und Schönes immer weiter. So, wie auch ein jeder von uns seine ganz private Vorstellung von „Himmelhochjauzend“ und seinen himmlischen Träumen und Visionen hat.

Imagine there’s no heaven ..
Woran sollten wir glauben, wenn wir unseren Blick für das Gute verloren haben? Unseren Blick für das, was uns bedeutet, wofür wir stehen? Woran sollten wir glauben, wenn wir wahre Schönheit, Liebe, Qualität, Werte und Genuss nicht mehr erkennen?

“Der Himmel” – unser ganz privater – unsere ganz intime Vorstellung davon – kann so vieles für uns sein. Und der siebte Himmel ist immer wieder einer der liebsten, weil schönsten: Er ist rosarot, hängt voller Geigen und fühlt sich, mit marzipanfarbenen zuckerwattesüßen Wolken, so weich und wohlig an, dass wir uns besinnungslos und hingebungsvoll in diese fluffige Weiche fallen lassen wollen und können.
Vorübergehend “nur”?
Für immer?
Stürmisch, Strohfeuer, sanft, bedächtig, Seele, Körper, stille Abschiede, entgleiten, spätere Freundschaft, Points-of-no-return.

Wir können jedem der Menschen, vor allem aber jeder unserer Lieben, die wir auf unserem bisherigen Lebensweg erfahren durften danken.
Welche, die uns den Himmel auf Erden beschert haben ..
Welche, die uns unsanft von Wolke 7 oder “nur Wolke 4” unsanft abstürzen ließen. Imagine there’s no heaven .. Und keine samtig-sahnigen cremeweiße Wolken, sondern nur böses Erwachen, indem wir unsanft auf dem harten Boden aufschlagen.

Glauben an Liebe und Schönheit und das Gute sollte uns niemand nehmen.
Und so soll es für jeden sein und weitergehen.

Imagine there’s no heaven ..
Um festzstellen, dass es sehr wohl einen gibt!
In den unterschiedlichsten Ausführungen, die jeder ganz allein für sich definieren mag und soll.
Das kann Schönheit, Liebe, Freiheit sein.
Heaven!

Text: PetissaPan
Foto: PetissaPan

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Text: PetissaPan

Foto: PetissaPan

Märchenstunde

“Voglio vivere una favola”, ist die anonyme Inschrift einer Basilika in Florenz.
“Ich will ein Märchen erleben”: Auf italienisch nicht nur ein schöner Gedanke, sondern auch so sehr viel mehr klangvoller, als es die deutsche Sprache je her gäbe.

Ein Märchen erleben – wollen wir das nicht irgendwie alle? Wenn auch ein jeder seine ganz eigene Art hat dies zu kommunizieren, sich zu denken und heimlich oder offen darin zu schwelgen.

Eines meiner Lieblingsbücher ist “Sich verlieren” von Annie Ernaux, und genau dieses Buch beginnt mit diesem verträumten Zitat.
Ich weiß noch, dass ich es anhand dem interessanten Titel, vor 16 Jahren, in einem Buchladen gegriffen hatte und nur die vier Wörter las, die mich sofort begeistert und berührt haben. Manchmal geht es so schnell und wir sind entflammt. Deshalb, weil es, zumindest anfangs, perfekt passt. Das mag im realen Leben und in der Liebe genauso sein, wie bei Geschichten anderer, die wir verschlingen, weil sie uns und etwas in uns bewegen.

Entflammt, dafür brennen, gebrannt, und so bleibt es für mich mit diesem Buch. Ein Dutzend mal gelesen. Verträumt, sehnend und romantisch läuft bei mir eben immer. So war ich mit 20, so bin ich heute, und so werde ich mit 60 und mit 80 sein. So es so sein soll, dass ich dann noch bin.
Wer Romantik mag, wird sie nie aufgeben und geht auf, bei einer solch schmerzvoll verzehrenden, wie lustvollen Schreibe, deren Autorin sich in der Sehnsucht und Begierde einer wahren Begebenheit suhlt.

Annie Ernaux schreibt autobiografisch, so auch hier, und umso interessanter empfinde ich “Sich verlieren”. Sie beschreibt ihre einseitig mental gefühlte Liebe zu einem verheirateten russischen Diplomaten in Paris, der sich beide physisch hungrig hingaben.
Tagebuch-Stil, nah, und sehr bald durchblicken lassend, dass dies kein Märchen mit Happy End wird.

Dramatische Lieben schreiben mit die besten Geschichten.
Ein Weg ist es, so spannend zu leben, dass man Bücher darüber schreiben kann, – was zweifellos ein anstrengendes und kunterbuntes Leben ist und mit jedem Lebensjahr noch ein klein wenig anstrengender wird. Manchmal habe ich darauf keine Lust mehr und gehe trotzdem immer weiter, weil ich es eben doch so will.
Der andere Weg ist solche Bücher zu lesen und selbst in gesunder Mitte und auf ruhiger See zu schippern. Letzteres wollte ich nie, bis zuletzt vielleicht. Und doch kommt es so oft anders als man denkt, und hofft, und es sich ausgemalt hat.

Turgenev sagte einst einmal, dass es für einen Künstler nicht ratsam sei zu heiraten: Eine schlechte Ehe könne zwar etwas zur Entwicklung dessen Talents beitragen, eine gute Ehe sei jedoch fehl am Platz.
Ich denke, dass man das nicht pauschalisieren kann, merke jedoch an mir sehr wohl und deutlich, dass ich völlig verschieden schreibe, je nachdem wie es mir geht und welche Gefühle mich gerade umtreiben. Ich schreibe tiefer und mutiger, wenn ich Schmerz fühle. Und aus diesem Grund immer an mindestens zwei völlig verschiedenen Themen, Werken.
So wie jemand an manchen Tagen lieber tanzt, malt, lacht oder schweigt.
Wir sind so oft viel produktiver, wenn wir unten sind: Das ist wohl der Lebenshunger.
Wir werden gemütlich und bequem, wenn wir oben sind: Das ist vielleicht dekadente Übersättigung, nur die Erschöpfung, vielleicht aber auch die Dankbarkeit es geschafft zu haben.
Die Frage ist: was wollen wir und in welchem Maß und wann?

Vielleicht begegnen wir manchen Menschen schlicht zum falschen Zeitpunkt. Vielleicht hat manches einfach nur eine kurzfristige Bereicherung sollen sein. Vielleicht braucht manches Zeit.
You can’t always get what you want, und ist es manchmal besser nichts zu haben, als das nicht märchenhaft Passende?
Sind vielleicht ohnehin all unsere Träume und Luftschlösser nur Erinnerungen? Und vielleicht muss man an Märchen glauben, um überhaupt eines leben zu können.
Märchen leben? Ja, ich will! Aber, Hand auf’s Herz: wer will das nicht?

Basel am Rhein

Text: PetissaPan
Foto: PetissaPan