Happily ever after

Dein Glücklichsein ist ansteckend! Mädel du, im lagunengrünen Seidenkleid, das die Knie umspielt. Inspirierend und bereichernde Verführung, loslösende Phantasie.

Barfuss, mit mirabellenfarbigen Nägeln. Dein Anstoß, grau bunt zu übermalen, und damit allein schon die Welt um dich herum, ein wenig besser zu machen.

Ein filigranes Silberkettchen um deine schmale linke Fessel, an dem ein Kleeblatt baumelt. Bei jedem Schritt von dir, Purzelbäume schlägt.

Weil Glück gibt. Ganz von selbst. Ganz von allein. So einfach, beiläufig beinah‘, reicht es Hände, schenkt ein Lächeln, händigt Zuspruch, spricht Mut.

Nackte feine Unterarme, seidenweich, und von streichelnder Frühlingssonne, bei gut 18 Grad heute geküsst. Du bist so schön. Besonders. Und als du an den Blüten stoppst, die von einem der Gärten, heraus zu dir auf deinen Weg reichen, um daran zu riechen, geradezu hinreißend.

Lächeln schubst. Gönnen zu können, weil du selbst viel hast. Völlig egal von was.

Im Reinen bist.

Glücklich wie es sein kann, wenn es ist.

Text & Foto: PetissaPan

Zucker

Du steigst aufs Pferd, in den Ferrari, nur, was immer du außergewöhnliches und besonderes tust, tust du mit immenser Leidenschaft, größtem Genuss und einem, beinahe, kindlichen Feuer und Strahlen.

Nie selbstverständlich nehmend. Deshalb, weil du Schattenzeiten nur zu gut kennst. Deshalb, weil du selbst im einfachen Leben, die Rosen und die Sonnenstrahlen findest, entdeckst und einfängst.

Die arbeitsintensiveren Zeiten liebst du auch. Dich, auf der anderen Seite, dafür völlig fallen lassen und genießen können. Nicht notwendig brauchen das. Just for fun frei dankbar glucksend annehmen und leben.

Immer. Einmal. Wieder.

Text & Foto: PetissaPan

Zirkus

Menschen, Städte, Orte um dich herum, die gegenseitig sich nicht erreichen und in Tiefe berühren. Anfängliche Hoffnung, bald gelöste Hände. Höfliches Lächeln. Abschied. Merkwürdige Wesen bleibend, Stille, Laute. Und unverstanden stehst du allein.

Wieder.

Hundertfach.

Zu enges Korsett, Geschirr, die kurze Leine, buntester süßer Hund.

Geschnuppert. Ausprobieren. „Wirf nicht den Anker. Teste. Vertraue nur mit Acht. Du bist noch nicht am Ziel, Alice!“ Schattenkind im Rampenlicht. „Und wie naiv du denkst und tust.“ Entertainerin. Hinter deinem Rücken erst, der offene Spott. Erfolglose. Erfolglos. Kopf in den Sand, im Wunderland.

Erneut also.

Und tausend Mal.

Den Staub vom Röckchen klopfen. Mit weißen Söckchen, steckst du im Morast. Sonne, die du abstreifst. Vergänglichkeit, wie Tau der müde auf sprießendem Rasen liegt, zerrinnt.

Hübsches Menschenkind, mit der Bürde, der so immer schwerer zu tragenden großen Sehnsucht, auf so viel mehr.

Hör nicht auf weiterzusuchen. „Bleib neugierig, Gretel! Hab Spaß, Peter! Auch erwachsen dich offen treiben zu lassen, Miss Pan!“ Menschen und Plätze loszulassen, um Raum zu schaffen, wo du Fremde, ankommen kannst. Zu einer kleinen feinen Herde gehörend.

Verrückt aber frei. Dafür nämlich, zu finden, was du brauchst, und was dich erfüllt.

Ganz oberflächlich mag es sich erstmal anhören, dass es der Sinn des Lebens sein könnte, für sich selbst, glücklich – nicht (nur) zufrieden – zu sein. (PP)

Text & Foto: PetissaPan (Jardin des Tuileries)

Tigre

Überall begegnen sie dir hier. Im gefährlichen Großstadtdschungel, smart geschmeidige Katzen.

Gepflegte Gentlemen, die den Begriff erfunden zu scheinen haben. Anerkennend lächelnd, diskret leise, stilvoll, und was er erst trägt, der Monsieur. Modisch, doch zeitlos klassisch, mit einem exquisiten Hauch besonderen Flairs.

Machos und PUA‘s: Fehlanzeige. Dem strahlend blauen Himmel, sei genau dies von Herzen und aus voller Überzeugung gedankt. Und „seinem“ charmanten blau-weiß-roten Lächeln, welches mit funkelnden Augen Akzente setzt und punktet.

Männer von Welt. Die Pariser, wie die duften, wie die verführen, den Sieg einfahren, trotz Citroën und Renault.

Leise, auf Samtpfoten fast, vorgeblich. Vergeblich jedoch nie. Schön sanft, tatsächlich aber nachhaltig dann und schnell.

Hier spielt anscheinend niemand hard to get. Umso mehr stattdessen: hard to forget.

Städteliebe.

Vergangen war ich dein.

Paris ist vorbei. Alles andere wirkt nach.

Zum heulen schön und Tränen in entfesselten Augen. Écoute chérie, nach Paris bedeutet immer auch vor Paris.

Merci.

Text & Foto: PetissaPan; detailverliebt.

Régina Paris Place des pyramides.

Leichte Mädchen

Das Blümchenkleid zu derben schweren schwarzen Boots, gehst du.

So entzückend schmal in der Taille, mit gerundet schwingenden Hüften und langen dünnen schwungvoll begleitenden Armen dazu. Verspielt, grinsend, lächelnd, leicht.

An der Seine entlang. Schöne du!

Zwei Füße, auf grazilen Fohlenbeinen, die, sonst fest verwurzelt bestimmt, hier jung und wild auf Asphalt schlagen.

Französische Sonne strahlt nur für dich.

Tragisch. Spaßig. Gut. Schönheit vergeht, Hektar besteht. Von Innen deshalb, nicht von Außen, haben beautiful people, beautiful problems.

Der Hals verlockend, so schmal und lang, zum Kuss geschwungen.

Leichtigkeit. Nonchalance. Genuss.

Text & Foto: PetissaPan; Grand Hotel Regina Place des pyramides. In Paris.

Art(en)

Wenn du es selbst nicht ganz wundervoll findest, dass du Mode, Sport und whatsoever so sehr viel mehr abgewinnen kannst, als allem anderen .. Als spannender, bewegender und bereichernder ansiehst .. Dann liegt das ganz einfach daran, dass du dir das von Außen und von anderen einquatschen lässt.

Die eigenen Werte, Passionen, Talente, und für was du brennen willst und wirst nämlich, wären glöckchenklar. (PP)

Text & Foto: PetissaPan

Villa Stéphanie Brenners Parkhotel Baden-Baden. Die – in meinen Augen – beste Stadt der Welt: klein, mondän, mit Stil und faszinierender Schönheit und großer Klasse. Dabei Herz und die Liebe zum Detail.

Geen grijs

In einem rhabarberroten Kleid steht sie da. Midi, feminin tailliert und bis zur Mitte ihrer grazilen Waden reichend. Barfuss, mit lackierten Nägeln in Mirabelle. Sanfte Sonne fällt durch die Fenster des alten Ateliers. Konzentriert. In göttlicher Ruhe. Allein. So malt sie am Farbeskasten. 

Am liebsten in Pastell. 

Verträumt, weichgezeichnet.

Wie abwesend. Wie sie sich selbst am liebsten sieht.

Sie bringt Heidelbeertorte, und dafür hellblau, schäfchendurchwolkte cremige Farbe genauso an, wie den vanillegelben Bisquit dafür.

Süße Leichtigkeit. Verspielte Natur. Und immer wieder Mädchen in rosa Kleidern, mit lindgrünen Schleifen im Haar, zu Honigzöpfen.

Pastell, wenn sie so rosa denkt. Gefangen, umwoben, von und in gewünscht gewollter Phantasie. In schönstem Denken und Träumen. Denn Tagtraum ist überleben, und so wird ein Traumtag zu Leben. Gedanken und poetische Kreativität. Den Herzenswunsch Gutes in die Welt hinaus zu tragen. 

Tanzender Feenreigen im Kerzenlicht, in klitzekleiner Stube. 

Weiße Schwäne im Mondenschein. Stilles Plätschern, schön.

Die Welt ist die, wie du sie dir machst und malst. Und mögen andere dich tausend Mal belehren und beschweren wollen. Du siehst was du eben siehst. Im Glück, in deiner rosaroten Blase. 

Mit Pfirsichwangen und schneeweißen Zähnen sprichst du glucksend, überschäumend oft. Immer aber deine Wahrheit. 

Unverfälscht. Ohne Absicht. Ohne Tücke.

Mut damit zur Lücke.

Einmal mehr, in der Gesellschaft.

Offen auf jedermann zugehen. Reinweiß glaubend und soft-bunt malend, mischend. Nur aufpassen muss man bei Schwarz. Du nämlich hast keine Grautöne auf deinen Gemälden. Nicht einen einzigen.

Grau soll allein der Himmel sein dürfen, wenn es regnet.

Was du liebst.

Grijs, in de natuur. Met liefde!

Text & Foto: PetissaPan.

Charmanz

Wie die Kastanie in diesen Tagen, vielerorts, mit ihrer üppig weißen Blütenpracht in sattgrünem Blättermeer, einen faszinierenden Kontrast zum strahlend blauen – oder düster grauen – Himmel bildet.

Weich und hart.

Stark und zart.

Erwählte charmante Arroganz.

So lieb, so unwiderstehlich Gentleman. Und so perfekt, wie er perfekt angezogen war.

So perfekt, vor ihr gehend und stehend.

So perfekte Umgangsformen, mit denen er gleichermaßen Türen und Herzen zu öffnen verstand.

Ein Blick von ihm, ein aufforderndes Nicken seinerseits, und du reichst ihm deine Hand.
Wie ausgelassen galoppierende Jährlinge auf der Frühlingswiese im verführenden Sonnenschein. Hoch und nah am Himmelbett. Unter Bäumen.
 
Verfrüht gefreut. Der Regen treibt sie rein.
Eisbärenfell das vor dem Kaminfeuer lichterloh brennt.
 
Verschossen, geschlossen. Schlüssel am Grund des, im vom Spiegelbild der Narzissen, geküssten Sees.
April April, das Wetter machte was es will.
Alles neu jetzt im Mai.

Auf dass das Herz einmal überlaufen mochte. Und wenn Dinge sich so anfühlen, als wenn sie zu schön sind um wahr zu sein, sind sie vielleicht genau nur das.

Langweilende Perfektion.

Knickender Ast schläfriger Kirschblüte, verschwindend klein.

Knorrige Kastanie.

Die Sonne lächelt spielerisch durch graue Wolken.

Text & Foto: PetissaPan

In Mannheim. Natürlich nicht perfekt. Aber besonders schön vielleicht im ****Hotel „Kleiner Rosengarten“. Faszinierender Jugendstil.