Wussten Sie?

Wussten Sie, dass Menschen die – konstruiert – in absolute Isolation hinsichtlich ihrem Umfeld gebracht werden – Isolationshaft beispielsweise, wo sie keinen einzigen echten, vertrauten und authentischen Kontakt mehr haben – selbst schlimmste Verbrechen zugeben können, wollen, werden, die sie niemals begangen haben?

selbst mit der klaren Aussicht darauf, dann, für etwas, das man nie begangen hat, ins Gefängnis wandern zu müssen? Einfach „nur“ deshalb, damit der aktuelle Zustand der völligen Isolation und Freiheitsberaubung endet?

Weiße Folter, da keine Spuren hinterlassend und nicht nachzuweisend.

Interessant! für mich, als langjährige Ex-Polizistin sowieso,

und unmittelbar-vor dem-Abschluss-stehende Kunsthistorikerin auch.

Art ist nämlich spannend!

Und ja, wo sind sie denn nun, die kriminellen, interessanten Künstler der Frühen Neuzeit? Der Inbegriff des verwegenen Schlägers, vielleicht Mörders ..

Caravaggio fällt mir dabei „sof-fort“ ein. Dazu das Buch über ihn https://www.amazon.de/Caravaggio-Profane-Andrew-Graham-Dixon/dp/0241954649/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=ÅMÅŽÕÑ&crid=2K50JOWMREYYX&keywords=Caravaggio+Graham-Dixon&qid=1657033442&sprefix=caravaggio+graham-dixon%2Caps%2C63&sr=8-1

Life ist nämlich spannend!

C’est moi! Und is your Life your Art?

Rule the World

In Freiburg-Herdern am Schwarzwaldrand

Wann immer ich Dinge nicht bekomme, die ich von Herzen gern hätte, auf die ich eifrig hingearbeitet und hingefiebert habe, erinnere ich mich daran, wie ich im Jahr 2012 unbedingt auf die deutschen Botschaften Washington oder New York wollte, um dort ein Jahr arbeiten und leben zu können.

Ich wollte in die großen Metropolen der Ostküste der Staaten eintauchen, den American Spirit mit offensten Nüstern aufsaugen, mein Englisch verbessern – amerikanisch akzentuieren, und auch eine Chance „meinen“ dort beheimateten Diplomaten wieder zu treffen, den ich im Winter Zwanzigzehn in Moskau kennengelernt hatte.

Das Deutsche Auswärtige Amt jedoch entsandte mich, trotz telefonischer Zusage vorab dafür, spontan nach Teheran und damit in den Iran.

In meine zuerst gar recht geschockte Stimmungslage, mischte sich Enttäuschung, und nach wenigen Wochen Neugier. Neugier auf ein Land, das ich vielleicht sonst nicht bereist hätte. Neugierig, wie sehr es sich wohl davon unterscheidet, als was für ein Land und Leute darin, uns über mediale Mittel präsentiert werden. Neugier darauf, wie es wohl sei, ein Jahr lang mit so wenig dort gebotenem Freizeitwert klarzukommen. So nahm ich die Herausforderung an. Immer noch ein wenig enttäuscht und mit jedem Tag weniger.

Es wurde nicht die Ostküste Nordamerikas. Es wurde also Persien. Und „meinen“ Diplomaten habe ich nicht wieder gesehen. Es wurden auch nicht der Motorradführerschein oder der Wasserwerferführerschein bei der Bundespolizei, die ich so gerne gehabt hätte, wünschte, wollte, zu bekommen herausforderte.

Und letztendlich ist es genau so richtig gekommen. Weil es immer richtig ist wie es kommt!

Das Leben bietet Billionen Möglichkeiten um es lebenswert, einzigartig, besonders und glücklich zu machen. Manchmal wünschen wir uns Dinge, obwohl es andere sind – die wir nicht sehen (können) – und die uns noch mehr bereichern, die besser passen, die uns weiter bringen, herausfordern.

Mach‘ dir die Welt wie sie dir gefällt!

Ich bin nicht das ideale Opfer, für die Vorstellung der deutschen(?), europäischen(?), weltweiten(?) Gesellschaft, in Anbetracht irgendwelcher von außen konzipierter Umstände und Schicksale, und das wollte und will ich auch nicht sein. Wer überhaupt besitzt die Frechheit, das ideale Opfer in Stein zu meiseln?! Ich will mein Leben so bunt und spannend wie es mir gefällt. Schon und für immer.

Geplatzte Träume sind manchmal Umwege, Chancen oder Richtungswechsel. Manchmal können sie zum Aha-Erlebnis werden. Und immer wieder auch, sind sie das unerwartet ganz große Glück und Los. Bleibt gespannt!

Freiburg-Herdern im Zentrum. Liebe! Friede! Heiterkeit!

Let‘s misbehave!!!!!!


We‘re all alone, no chaperone

can get our number

The world in slumber


Let’s misbehave

there’s something wild about you child


That’s so contagious

Let’s be outrageous


Let’s misbehave!


When Adam won Eve’s hand

he would’t stand for teasing

He didn’t care about those apples out of season


They say the spring

means just one thing

to lovebirds


We’re not above birds

Let’s misbehave

Let’s misbehave

Let’s misbehave!


If you’d be just so sweet

And only meet your fate, dear


It would be the great event of 1928, dear

Let’s misbehave

Let’s misbehave


Exhibition: Basel. Cartoonmuseum. Gabriella Giandelli. Kaleidoscope.

Text: Cole Porter Let’s misbehave – in the movie Easy Virtue. Fotos: Mine.

Durchs(c)h(n)i(t)t ;)

(Neuere Beiträge unter diesem.)

Sicherlich nicht!

Basquiat war Vorreiter, Wegbereiter und vieles Weitere.

https://hyperallergic.com/744036/how-jean-michel-basquiat-rose-to-be-king-of-the-art-world/

Ich mag Kunst die knallt! – die mit dreister Nacktheit ästhetisch sanft verführt oder gewitzt hart provoziert .. Und, oder Kunst, die von Grenzgängern, Außenseitern und Minderheiten gezaubert wurde oder serviert wird. Basquiat ist einer davon; der Letzteren 3 im Beispiel, der in Reality einer der Ersten, Vordersten, Besten und Unvergesslichsten war, ist und bleiben wird.

An Black Art mag ich die Kunst, die ernstere Sujets in Verspieltes oder Farbfeuerwerke subtil verpackt oder so auch offensiv transportiert: Basquiat. Und, bei Simone Leigh heute, dass sie ästhetisch wunderschönste Kunst präsentiert, die erst nach einer Weile des sich damit Beschäftigens, eine Realität, Politisches, Sozialgeschehen – oder auch “nur” eine andere Art Tiefgründigkeit – hinter hübschester Fassade zu enthüllen versteht. Spannend!

Ich suche übrigens einen Job im Kunsthandel ab Spätsommer, weil Kunst mit Sales das ist was ich am besten kann und meisten will. Großes Auktionshaus oder MegaGalerie, wo ich alles lernen kann, würde, will und werde. Am liebsten (dauerhaft) in USA oder England. Ich bin ein Energietier – noch für die nächsten 60 Jahre – und es macht mega Spass mit mir zusammen zu arbeiten. Privat bin ich schwierig, beziehungsweise erfahrungsgemäß nicht das, was die Leute in der Regel erwarten, aber das spielt nicht ins Business hinein. Grosses Indianerehrenwort – um bei den Minderheiten zu bleiben ..

Und ich möchte über Kunst schreiben. Deutsch! Eben & gerade nicht von Deutschland aus. Frisch, frech, unkonventionell, anders, und dabei hochinteressiert selbstinformiert. Weil ich im Sommer den Bachelor habe (HF: Kunstgeschichte / NF: Literatur), Mut, der Wind sich gerade dreht und ich da hineingreifen mag. Suchen wir einen weiblichen und deutschsprachigen Jerry Saltz und Andrew Graham-Dixon, einen Waldemar Januszczak? Entertainende Exzentrik, sich gelungen verbindend austobend mit staubtrockenem/r Wissen/schaft.

Kontakt: +49 1578 9778861 (Clarissa Johanna Staiger)

The Big Five

Jeder hat andere. Ich heute diese:


Sommer, Sonne, Sonnenschein, oder, um es mit den Worten Serge Gainsbourgs zu sagen, “Sea, Sex and Sun“ .. Hier mit Gerhard Richters Motorboot aus dem Jahr ‘65.


Ego! Ehrgeiz! Erster! <- Auf petissapan.com wird nicht gegendert .. Und auch „Die Kunst Champagner zu trinken“, oder „Wie angle ich mir einen Millionär, oder zwei, oder drei?“ .. Das Paar von 1967. Pablo Picasso!! Wer sonst?!


„Pink Flamingos always fascinated me“, singt Lana del Rey in Music to watch Boys to. Hier haben wir rosa angehauchte Reiher. Immerhin! Ausserdem einen, meinen, Liebling: Sigmar Polke.

Sein Reiherbild ist von 1968.


Weiter geht‘s mit Kunst, die nicht aussieht wie Kunst.

Es lebe der Minimalismus!

Donald Judd.


Und eine Stahlkonstruktion der Künstlerin Lee Bontecou *1931, heute 91-jährig, mit Leinwand, Farbe und Russ. Dieses Untitled Œvre entstand 1962.

Reiterinnen, die das Glück lieber im Herzen spazieren tragen, die Hufe ihrer Pferde vom Eisen unbeschlagen und diese barfuss gehen lassen, kann womöglich der Gedanke an einen Hufschuh gekommen sein?

Spannendes Objekt jedenfalls, wie es sich dir entgegen schiebt und geöffnet zeigt. Verletzlich, vertrauensvoll, vollumfänglich umwerfend.

Sollte der ganze – mindestens große – Reiz im nicht Erwarteten liegen?
Sieht der andere was ich sehe, oder “Ich sehe was das du nicht siehst“?

Give me five!
(Alle Werke: aktuell im Kunstmuseum Basel. Fotos: Meine!)

You

You’re spring to me

All things

To me.

Bowie

„“Ach, Sie spielen Schach!“ Er schwingt den Satz empor wie eine Frage und setzt ihn dann hin als Faktum, so dass mein „Ja“ nichts weiter ist als der Widerhall eines Gesprächs aus ferner Vergangenheit.“

Dorothea Tanning, die nicht nur eine riesengroße Malerin, sondern auch eine faszinierende Schreiberin war, in ihrem autobiographischen Roman Birthday – der poetisch angehaucht daherkommt, besticht, erfreut – über ihre erste Begegnung mit Max Ernst. Soulmate. Mate Tee und Jazz. Und Chess.

Und der wunderbare Max machte danach aus 30, 31.

(SUR)REAL

Live & love life to its & yours fullest!


“Alter” und prächtigst fabelhafter Ausstellungskatalog der Schirn Frankfurt. I’m a Fan! Der Künstlerinnen allgemein. Ganz besonders (hier) von Leonora Carrington, Leonor Fini, und natürlich Louise Bourgeois und Dorothea Tanning; wobei ich über Letztere meine letzte Arbeit an der Uni schreiben werde.

Das Weib ist ein mit weißem Marmor belegtes Brötchen.

Max Ernst. Freund & Liebhaber Leonora Carringtons, und späterer Ehemann Dorothea Tannings.

Auf weißen Marmor! und: das Leben ist ein Fest! – Letzteres ist Titel eines aktuell erschienenen Buches Frida Kahlos.