Herzensmenschen

Wie geht es ihm?

An wen denkst du?
Oh, dass es da noch andere gibt
Denn nur den welchen, den man liebt
Der lässt dem Herzen keine Ruh‘

Auf Gegenseitigkeit ein Muss
Der Gedanke erster scheuer Kuss
Noch schöner dann und Träume spinnen,
Selig sein, nicht mehr bei Sinnen
Du wahr geword’ner Herzenstraum

Das pocht, das pumperlt, pure Freud‘
Wie Mousse au chocolat und nie Coke Light
Wie Baby’s Schoppen, voll, geborgen
Gelacht, genommen, als gäb’s kein Morgen
Du bist das schönste Kompliment!

Wie oft mehr besser war Einsamkeit
Gar viele Leut‘ der täglich Zeit
Sie neiden, verleiden, zerstören aus eigenem Schmerz
Kaum einer trägt das selbe Herz
Wie du, Sensible.

Doch findest du, so halt die fest
Die Guten und man dich sein lässt
Du sie und aufblüh’n – zusammen sein
Leichtigkeit unter Heiligenschein.

Kind,
unter verborgenem Glücksklee
Frohsinn,
unter ertragenem Schmerz
Erkennen, das auch durch Mauern hindurch.
Danke dir,
Meine Fee!
Mein Herz!

Der Freude Fasses voll
Verspielt und reif, lieb und toll
Menschen, Grenzen, andere Länder
Stets verbunden durch zarte Bänder
Band der Seele, bitte verführ‘ mich
Nur solche wie du und kein anderer berühret mich
So zauberhaft wie du und deinesgleichen.

Heute wie morgen.
Ob Händchen halten, Hände reichen.

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(Lyric & Foto: Petissa Pan; März 2018/August 2017)

Fallen und Auf(er)stehen

Ein Schritt nach vorn

Und zwei zurück
Und wieder einer
Und mit Glück
Bleibt dieser eine Zeit

An seid’nen Fäden halten
Spinnwabenfein fast frei
Ein halbes Schweben
Zerbrochen, gebastelt, Einerlei
Und alles noch einmal von vorn

Die Welt dreht Kopf
Am Rad des Schicksals
Blütenzauber erlischt
Wolken ziehen wie Jahre
Der grauen Brandung Zunge zischt

Weil zwei und zwei
Viel weniger als eins und eins
Je mehr der müde Spitzentanz so geht
Das Land wo Milch und Honig fließt
Bisweilen dir am Näschen steht

Sich immer wieder raffen
Die spitzen Scherben in den goldnen Rahmen
Den Staub vom weissen Kleid
Schmerz zu Freud
Friede, Glück und Leid

Und von frischem vorn
Und wieder rosig neu
Und noch einmal
Und morgen endlich frei
Vielleicht.

Der Lauf der Zeit
Und manchmal läuft es schwer
Die Sehnsucht an Vergangenes
Betäubt, macht Volles leer
Doch sie beflügelt auch
Und weiter geht´s!

Und wenn du stehst, wird’s besser
Und wenn du gehst, dann alles gut
Die Ketten abzuschütteln
Und all das schwarze Pech
Die himmelblauen Augen wischen, sehen:
Gutes. Liebe. Mut.

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(Foto & Text: Petissa Pan März 2018 ; August 2016)

Go and be selfish!

Nie verstanden habe ich und werde ich auch nie, – vor allem aber werde ich es niemals mehr für mich akzeptieren, hinnehmen und mich bescheiden in der zweiten Reihe deswegen einreihen:
Warum „dürfen“ sich nur die Männer in unserer deutschen Gesellschaft gesunden Egoismus und die pure wunderhübsche Selbstverwirklichung leisten, eine buntere Persönlichkeit sein, die konträr zur Gesellschaft lebt, aneckt, schillert, strahlt?

Sorry not sorry: Ich strahle selbst!

Warum werden Frauen selbst von Frauen klein gehalten, sobald sie aus der Reihe tanzen: Empfangen so oft nur Empathie und Mitgefühl, wenn sie am Boden und zerstört sind, werden sonst gerne und gut geneidet?

Ein Leben in dem sich für die Frau nicht alles um Familie und Kinder dreht, sowieso klein geredet?

Nää!

Mir schon so lange zuwider, weil ich’s unfair und doof finde.
Ich habe weder Eltern noch Kinder und finde andere(!) Familien trotzdem ganz toll.
Ich bewundere Frauen (wie Männer), die den Mut haben eine skurrile, fordernde, wollende und dennoch von Herzen gute und gönnende, auch ehrliche, authentische Persönlichkeit zu leben.
Ich mag die, die wissen wo sie sind, wo sie hinwollen, wie sie dort hinkommen wollen und sich nicht scheuen, der zu sein, der sie sind und ihre Werte, Grenzen, Wünsche und Ansprüche, offen und klar formulieren.

Durch alle Höhen und Tiefen.

Ein einziges Leben ihr Lieben, das wir hier haben!
Nur dieses Eine!
Und jedes Alter hat so super-klasse Vorzüge in den verschiedensten Bereichen. Das vergeude ich doch nicht. Da mache ich mir doch lieber den ein oder anderen Feind, der mich verurteilt, für das was ich bin, weil ich es sein will.

Das Herz auf der Zunge getragen, sich nicht verbiegen, sich auch mal ganz vorne anzustellen und sich als erster ein Stück vom Kuchen zu nehmen, von Herzen geben & genauso seine eigenen Wünsche einfordern, – vor alle aber sich selbst nicht belügen, indem wir das Leben einer völlig anderen Persönlichkeit leben.
Für wen denn: Falsche Freunde, Neider, Mutlose, Ängstliche und Menschen die ihre Vorstellungen auf uns projizieren?
Damit die sich befriedigt und groß fühlen können?

Remember who YOU are!

Ich mache keinen Hehl daraus – nicht auf dieser Seite und nicht im wahren Leben – wer ich bin und was ich will, wo ich meine Schwerpunkte setze, mir hole, noch holen will und was ich niemals mehr wieder tolerieren und sein werde.

Es gibt nichts Gutes, außer man tut es:
für sich selbst genauso wie nur immer für die ewig anderen.

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Foto: November 2016

Go and be selfish!

Denn nur dann kannst und willst du auch 100% an allem Guten jedem anderen weitergeben. Sei es Inspiration, Motivation, wahre Freude, Gönnen, Liebe.

Ich spinne von Herzen gern und werde für immer so sein!

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Foto: März 2018

 

 

(Text & Fotos: Petissa Pan)

Kontrast definiert Genuss

Eine gute Portion Größenwahn kann, neben Träumen, vielleicht unser größter Motor sein.

Gibt es denn den „gesunden Größenwahn“, oder ist er es gar immer, und wird nur von der Gesellschaft nicht mit offenen Armen empfanden und stets skeptisch beäugt?

Mir ist das tatsächlich völlig egal, und ohne Größenwahn wüssten manche von uns vielleicht nicht, wie sie sonst unbeschadet – mit Optimismus und Resilience – schwierige Jahre oder ihre Kindheit überstanden hätten:
Scheusslich schmerzlich nämlich – das Leben oft.
Lehrreich.
Zeit, und „das Muss“ sich völlig neu aufzustellen und sich zu finden, was, man sagt es ja, am besten mit nix, ganz wenig und sich alleine geht. Und warum nicht hübschen Wahn und Hirngespinst dazu gebrauchen?

„Den Gürtel so eng geschnallt, wie nie gewohnt. Waschsalon, von Hand Geschirr zu spülen, und die Enge einer wenig grünen, ungeliebten Stadt. Großstadt, ohne Berührungsängste und mit gelebter Distanzlosigkeit und Schmutz.
Und permanent raucht jemand vor oder neben ihr, flucht, spuckt auf den Boden oder kommt körperlich ihr viel zu nah. Sie hasse das!
Und immer wieder geneigt zu sagen: „Ich verachte diese Stadt“, bevor sie sich dann aufmunternd selbst zuraune: „Sei friedlich, schließ‘ die Augen und beame dich nach Genf. Dort nämlich, kannst du selbst im Parkhaus noch vom Boden essen.“
Nichts von den Handicaps hier: Handicap, welches Wort sie sonst nur gerne auf einem Golfplatz hörte.

Rückblickend hätte es ihr so viel mehr entsprochen, wenn sie sich für einen Platz in der Natur entschieden hätt‘: Fernstudium gemacht und manchmal abends in eine wirklich schöne Stadt gebraust wäre.

Ist es ein Wunder, dass sie in Gedanken Prinzessin war, ist und ewig bleiben wird?
Qualität und Luxus, zu denen unweigerlich auch der Verzicht gehören, um dann noch mehr auskosten zu können.

So will der lebenshungrige Mensch doch immer genau das haben, was er gerade so gar nicht hat.
Es gab nämlich lange Zeiten, in denen sie eine Putzfrau hatte, ein Pferd sowieso und die finanzielle SuperFreiheit. Nur damals fehlten halt die Herausforderung, das tägliche Abenteuer, feilschen, kämpfen, wachsen.
Worüber auch, würde sie heute und in Zukunft reden, denken, schreiben? Eine durchweg glückliche Kindheit & Lebenszeit, bringen nur langweilige Gespräche und Zeilen ohne Tiefe hervor!

Herzlichen Dank deshalb, dass sie erhört wurde und sich gerade an „Nichtshaben“, Entsagungen und dem Auftragen besonderer, doch vor Jahren bereits erstandener Edelklamotten, versuchen darf.

Eine interessante Durststrecke wie im Iran vielleicht, in dem man nach 10 Stunden Botschaftsdienst als Diplomat, abends todmüde nach Hause kommt und oft weder Strom, Internet und warmes Wasser hat. Gehen wir eben schmutzig ins Bett: Im Dunkeln schläft sich’s ohnehin besser und man kann so unmöglich erkennen, wie viele Geckos und anderes Getier wieder an den Zimmerwänden kleben.

Nicht immer mögen wir Herausforderungen gern. Manchmal mögen wir uns anlehnen und losweinen. Immer passt das nicht, doch wenn, dann einmal kurz zumindest. Denn Heulen wie zehn Schlosshunde im Chor, ist gesund und entspannt unendlich: Die Größenwahnsinnigen unter uns.

Aber wer sonst, wenn nicht wir selbst, sollte an unsere Träume glauben, sie uns gar verwirklichen, wenn nicht du für dich und ich für mich?
Also Größenwahn. Herrlich!

Sie fiebert diesem Ende entgegen, anstatt abends in eleganten Bars zu weilen, sich sexy an der Bar zu positionieren, zu räkeln, dort eh nur Wasser zu konsumieren, und den weltmännischen Gentlemen zuzuprosten.
Himmel, was macht sie hier nur!?!“

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Ich will kaum was besitzen, außer großen Erfahrungen und großer echter Klasse, und vor allem will ich nicht besessen werden.

Und auch unsere Träume kommen und gehen.
Mein Größenwahn allerdings bleibt und reicht für mehrere Leben. Er bewegt mich, treibt mich an, erfüllt sehr oft am und auch auf dem Weg zum Ziel.

Gerade, wird es Zeit für Barbados, Bali und einen Backofen.

Und um es mit den großen Worten Oscar Wildes zu sagen:

„Ich habe einen ganz einfachen Geschmack:
Ich will immer nur das Beste.“

Man kann das auch so ausdrücken:
Und wenn ich das nicht haben kann, will ich nichts, danke. Und lebe, gerade weil’s schmerzvoll ist, lieber und stolz, jahrelangen Verzicht.
Die Mitte, das Normale, oder ein wenig links und rechts davon, hat, bei fast allem übrigens, mich einfach noch überhaupt niemals interessiert. Und wird es auch nie.
Luxus oder Abenteuer.
Alles oder nichts.
Anfang oder Ende.

Ein Schriftsteller ist eben auch immer ein klein wenig Masochist.
Er hat immer wieder Zeiten, in denen er Schmerz bewusst fühlen will und mit ihm leben: Um schreiben zu können.
„Ein Mensch der nicht leidet und bereit dazu ist, möge sich einen anderen Beruf, als den des Schriftstellers suchen. Er wird erfolglos darin bleiben.“ (M. Reich-Ranicki)

Steht’s konträr zur Selbstliebe? Nein, ich finde nicht, weil ich das so will und mein Leben in genau dieser Art leben möchte und mich so liebe.

Jeder Jeck ist anders!

Habt einen zauberhaften Tag: Wie auch immer ihr „euer zauberhaft“ für heute definieren mögt.

(Text, Zitat, Foto: PetissaPan ; Februar & März 2018)

Make your choice, lose a chance

Ich habe vor ein paar Jahren im schönsten Casino Deutschlands gejobbt: Neben meinem Vollzeit-Polizei-Beruf her, im dortigen Service.
Meine Arbeitszeit ging nicht selten bis 1, 2 Uhr morgens, und um 6 Uhr Früh mußte ich bei der Polizei wieder auf der Matte stehen. Schlaf fehlte mir kaum, weil ich beide Jobs mit vollem Herzblut und echter Lebensfreude und aus liebender Überzeugung gemacht habe. Das setzt vorübergehend sowas von Energie frei. Es war der wunderschönste Arbeitsplatz den ich bis jetzt hatte.

Das Casino in Baden-Baden ist luxuriös, stilvoll, edel, sehr besonders. Die Gerichte die serviert werden sind erlesen, die Zutaten dafür hochwertig und das ganze Ambiente ein Traum wie aus einer vergangenen Zeit. So liebe ich das und meine Arbeit.

Im Service gejobbt habe ich schon häufig. Service ist für mich ein passender Nebenjob, weil ich Menschen liebe, gerne mit dem Besonderen verwöhnen mag, gute Laune verbreite, Liebe dafür habe und echte Wertschätzung und Zeit verschenken mag.

Ich mag nur keinen schlechten und mittelklassigen Service: Weder um dort zu arbeiten, noch mich selbst damit zu begnügen, wenn ich einmal ausgehe. Dann bleibe ich viel lieber Zuhause.
Es ist auch gänzlich gegen mein Wertesystem, wenn alles ausschließlich auf Profit aus ist, abgelaufenes Bier und Speisen serviert werden müssen, keine Zeit für ein freundliches wie informatives Gespräch mit dem Gast bleibt und das Essen, welches aus günstigen Zutaten besteht, aus Zeitgründen schnell vom Koch auf den Teller und dann von mir auf den Tisch geklatscht werden soll.
Kantinen- und FastfoodMentalität nenne ich das.

Ich liebe Qualität und stehe auf den daraus resultierenden ganz großen Genuss.
Und ich meide Quantität:
Mein ganzes Leben lang schon bin ich bei manchem altmodisch und lege bei Dingen wie beispielsweise Service, Priorität & Augenmerk auf Werte wie Tiefgang, Zeit, echtes Herz und „Made with love“.

Ich bin sogar so altmodisch und meiner Zeit hinterher, dass ich keinen Fernseher in der Wohnung besitze, dass ich noch nie einen Computer hatte und meinen ersten Laptop erst 2010 gekauft habe: Eine echte Spätzünderin somit, und trotze zu viel gefühlter Schnelllebigkeit und Oberflächlichkeit auch weiterhin mit Nachdruck, Tiefe, hohem Anspruch.

Ich mag „Alte Schule“, und so gebe ich mich auch selbst.
Neulich sagte eine Frau zu mir, dass ich so „geschwollen“ reden würde und warum ich das tue. „So sei ich eben“, und freute mich insgeheim über dieses schöne Kompliment, trotz dass sie mir etwas anderes damit sagen wollte.

Manchmal schneidere ich mir selbst ein Kleid: Immer aus den eleganten Stoffen einer italienischen Edel-Firma, die hochwertige Seide und Seidenmixe mit alten Mustern bedruckt. Die Schnitte die ich nähe sind verspielt, romantisch und ein wenig 19. Jahrhundert … Und genau so möchte ich auch ein wenig sein. Und ich nähe, selbst geübt, gute 10 Stunden an einem solchen Liebhaber-Stück.

Nun?

Jeder einzelne Geschäftsführer hat seine eigene Firmenphilosophie.
Davon muss keine schlechter sein als die andere, weil jeder andere Kunden & Geschäftspartner anspricht. So ist das auch mit dem Service, mit der Ernährung, mit der Mode und in der Liebe.

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Manch einer freut sich über Masse, ein Schnäppchen und zwei Wochen All-Inclusive-Urlaub, für den er so viel hinblättern wird, wie ein anderer für einen Eineinhalb-Tages-Trip.

Manche können Teures nicht genießen, weil es schade für’s Geld für sie ist. Manche hingegen macht billig und immer liebloser werdender Durchschnitt nicht satt, weil das nur an der Oberfläche kratzt und Lieblosigkeit deren Seele zum jucken bringt.

Also:

Es gibt Menschen die guten Service nicht erkennen und nicht mit echter Freude und hohem Trinkgeld honorieren, und es gibt Menschen wie mich.

Es gibt Fleisch & Food vom Discounter, und es gibt Menschen wie mich.

Es gibt Menschen, die sich für das Billige entscheiden. Und es gibt Menschen, denen nur ein gewisses Maß an Qualität, Stil und Klasse reichen wird.

Es gibt Raucher die Zigarettenkippen auf den Boden schnippen, und es gibt vielleicht Menschen wie mich, die eine Kennenlernphase tatsächlich nur deswegen schon beendet haben. (Ich (interessiert): „Wirfst du die immer auf den Boden wenn du fertig geraucht hast?“ Er (selbstverständlich): „Ja klar, macht doch jeder so.“)

Jeder ist mir viel zu beliebig!

Es gibt Tinder und all die anderen Partnerbörsen und es gibt Menschen wie mich.

Es gibt Menschen die sich wie ein Kind im Süßwarenladen zwischen Dates & Sex mit mehreren bunt tummeln und gerne mitnehmen was geht, und es gibt Menschen die im Hinblick auf andere Menschen sehr wählerisch sind, weil sie ganz genau wissen was sie wollen und was nicht und genau so entscheiden werden.

Es gibt umfangreiche Quantität und gelebte Entscheidungsschwäche für so viele … und es gibt Menschen, die Wert auf weniger – auch sehr wenig – dafür auf Besonderes und Exklusivität in Liebesdingen legen.

Es gibt spielerisch leichte Oberflächlichkeit oder Menschen mit dem Wunsch von mehr Tiefe.
Es gibt eben Wahllosigkeit oder es gibt mich.

Ich bin ein Mensch der absoluten Gegensätze: So viel Temperament und ungebremste Begeisterungsfähigkeit und allgemeines Tempo ich in einigen Dingen hinlege und täglich lebe, soviel Ruhe, sinnlich langsamen Genuss und anspruchsvolle Auserwähltheit, wünsche & will ich bei allem anderem.

Wie schön, dass die Welt so bunt ist!

Jeder Mensch ist wie er ist, und es kann große Freude bereiten neugierig zu beobachten, was die anderen denn so antreiben. – Ohne das zu bewerten.

Und:

Wir können andere Menschen nicht ändern, können aber die finden, die zu uns, unserer Mentalität und unseren Werten passen, weil sie ganz ähnliche haben.

(Text: von mir – von jetzt / Foto: Sommer 2017)

Sei rosarot – nicht blind

Was ich ganz sicher weiß, weil ich es vom Leben so gelernt & erfahren habe, ist, dass das Leben die unglaublichsten Überraschungen, Geschenke und großes Glück für uns bereit hält. ❤

Wer nie angefangen hat groß zu träumen und wer damit aufgehört hat in Alltäglichem ein Wunder zu sehen – es stattdessen selbstverständlich nimmt, der wird viele Chancen nicht nutzen können, weil er schon die kleinen Geschenke und ungewöhnliche Möglichkeiten nicht wahrnehmen kann: Er sieht sie nicht, weil er sie nicht erkennt.

Dabei bietet jeder einzelne Tag so viel sich darüber zu freuen: ❤

Dass die Sonne einen morgens weckt, weil sie in unser Schlafzimmer scheint und unser Näschen kitzelt … Das sanfte, oder auch kraftvolle Regnen, das die Natur nun braucht und welches sie so wundervoll saftig grün in wenigen Wochen machen wird: Diese Vorfreude auch, auf diese baldigen Frühlingstage … ❤

Durch den nahe gelegenen Wald oder Stadtpark zu joggen … Seinen Körper zu spüren, der sich gut, gesund und stark anfühlt …
Oder eine (halbe) Stunde Yoga … Meditation.

Der Fussweg zum Bäcker unseres Vertrauens … die Freude über leckeren Geruch und unsere Beute: Täglich Brot. ❤

Den Kussmund von unserer Liebsten am Badezimmerspiegel oder „sein“ Gruß auf einem Zettel, für einen zauberhaft schönen Tag. ❤

Wohlig warmes Wasser unter der Dusche, das entspannt … noch mehr: die Sinne damit zu streicheln, indem wir mit einem Lieblingsduschgel duschen … ❤
Lieblings-Brötchen oder Quark und selbstgekochte Marillenmarmelade … Erfrischender frisch gepresster Saft aus Zitrusfrüchten, welche gerade Saison haben und besonders fein schmecken …

Offene Augen, Ohren und Sinne für alles Schöne, wenn wir aus dem Haus gehen. Das zunehmende Grün und anfangende Blühen der Bäume und Sträucher … Frühling liegt in der Luft. ❤

Den Platz in der Straßenbahn dem älteren Herrn anbieten … Sich darüber freuen, dass die Rolltreppe heute funktioniert und gerade mal keiner damit nach unten fährt, – ich nach oben fahren kann.
Die Freude darüber, seine Arbeitskollegen zu sehen … Gute Zusammenarbeit mit ihnen … Was bewegen … ❤

Ein neues Projekt … Eine Sache hinter der wir stehen … Denken … Tun … Es läuft … wir hängen … wir gehen dadurch hindurch … es läuft.

Die ausstehende Bewerbung für Neues … Headhunter … bunter Arbeitsmarkt … Dankbarkeit für den erschwinglichen Kostenfaktor deutscher und so vieler europäischer Universitäten.
Die Welt ist winzig! ❤
Der Globalisierung sei Dank! ❤

Das Planen des baldigen Umzuges … sanfte Vorfreude … ein Fuß ist noch hier.

Die Freude über den tollen Füller, der einst ein Geschenk war und der uns heute die guten Klausuren und Prüfungen schreiben lässt …
Could it be magic …

Mittagszeit mit der besten Freundin zum gesund-schönen Lunch und einem Teller voll wertvoller, naturbelassener, bunter, zartester Gemüse …
Und blauer Himmel – nicht nur über Bayern. ❤

Das tolle Kleid der Dame am Nebentisch … Der Smalltalk mit dem Servicepersonal … Die Freude über Qualität … Wertschätzung … Fröhlichkeit der anderen: Das glucksende Lachen der jungen Mutter … quirlige Teens … Der Duft der Gentlemen: charmant … weltmännisch … interessant.
Ein Stückchen himmlischer Schokolade vom Chocolatier …
Eine Tasse des weltbesten Tees … Menschen beobachten … verstehen … mögen … lächeln … träumen. ❤
„Danke sehr!“ für ein Kompliment. ❤❤

Ein gutes Buch … Die News in der Zeitung … eine leichte Zeitschrift … ein inspirierendes Bilderbuch …

Die Frisur sitzt … Wellen oder glatt – Zöpfe oder wallend: Die Wahl zu haben, ist niemals Qual.
Probieren … testen … sehen … staunen. Ein neuer Nagellack für den Abend mit dem Liebsten … mit uns selbst. ❤
Düfte schnuppern in der liebsten Parfümerie … ausprobieren … beleben … bereichern lassen – ohne zuzuschlagen … oder doch.

Hobbies und Ausgehen …
Zuhause – Kerzen oder Katzen … und der süßeste Hund der Welt, mit herrlich knuffigem Überbiss und goldigem SilberBlick … ❤
Ich grabe meine Fingerspitzen in sein kurzes Fell.
Nachthimmel sternenklar …
Faszinierend trockene Kälte und ein eisiger Wind … warm eingemummelt.

Jeder einzelne Tag birgt Tausende kleine und große Glücksmomente. ❤

Danke für jetzt! ❤

Big dreams und work für später: Was immer auch es für uns sein soll. ❤ Und wie oft, kommt nicht alles anders und noch besser als gewünscht?

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Ach so, und was meine narzisstische Beziehung vor ein paar Jahren angeht:
Ich habe damals von Anfang an nicht so idealisierend kindlich frei an das Glück geglaubt, wie ich es sonst immer getan hatte und heute auch wieder mit ganzem Herzen und wachem Blick tue: Mit spielerischer Leichtigkeit nämlich, und dem Optimismus daran, dass damit, und mit einem erwachsenen Willen und Plan, machbar und realisierbar ist, welche Ziele wir auch haben mögen.
Das, weil ich damals eher auf der Suche nach einem Rettungsanker war – aufgrund vorausgegangener niederschmetternder Ereignisse. Dann (nur) haben Narzissten leichtes Spiel. Meine Bedürftigkeit wurde erschnüffelt und zu seinen Gunsten genutzt. Der Rest ist Geschichte („Machtaffen“ als Kindle-Edition.)

Ich denke ich verstehe heute ❤, dass wir nicht nur mit unserem Tun und unserer Intension unsere Träume ermöglichen ❤ , oder auch scheitern lassen können, sondern auch damit, wie stark wir selbst an einen Traum glauben und diesen leben möchten. ❤

Go for it! ❤
One life. Yours! ❤

( Text: von mir / Foto: einfach eines meiner hundert Träume … )

Selbstliebe ist der größte Kick

Der größte Kick?
Wahre Freundschaft und vor allem wahre Liebe!

Bei mir geht das eine ohne das andere nicht: Die, mit denen ich tief befreundet bin, liebe ich. Und die, die ich (körperlich) liebe, mit denen muss ich stets befreundet sein. Wer will schon einen Feind in seinem Bett?

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Freundschaft & Liebe: auf die wir uns verlassen können, in der wir uns öffnen, sowie nehmen und geben … Wir dürfen dann kommen & können gehen, wann immer „der Schuh drückt“ oder wir Raum benötigen … werden nicht in Frage gestellt, nicht geneidet, stattdessen mit Herz & Kopf verstanden, frei geliebt, produktiv kritisiert und auch mal gerügt.
Wir lachen und weinen zusammen, wärmen uns bei Kälte, halten den Regenschirm im Regen für den anderen und lassen uns gegenseitig frei ausströmen im Sonnenschein.
Wir begrenzen nicht – sondern beflügeln einander … Wir gönnen und freuen und leiden: mit und füreinander.
Das ist in Tiefe verbunden zu sein, auch wenn uns hunderte Kilometer trennen mögen.

Rebell, Kobold, Wildfang, Energiebündel, Abenteurerin, Kindfrau, fleißiges Bienchen und Luxus-affine-Klasse-statt-Masse-Frau: Wie ich es liebe aus der Reihe zu tanzen, anders zu sein, mein Vollblut-Blut in Wallung zu bringen und meine Energie, die ich für drei habe, in meinem Umfeld großzügig auszuschütten und auf der ganzen Welt zu verteilen! Was ich irre mag, kickt mich vollkommen!

Eine ganz andere Art von Erfüllung aber, ist für mich die echter Freundschaft & Liebe: Sie ist mein wundervoll warmes Zuhause, auch wenn ich an einem festen Wohnort (noch) nicht sesshaft werden konnte.

Und wer meint, der größte Kick wäre der: zu erobern, zu zähmen, in die Knie zu zwingen, sich in bestehende Bindungen, Freundschaften und Lieben zu drängen – ohne es mit der Intention wahrer Liebe zu tun, sondern einfach nur, um zu haben und besitzen zu können, sowie auch mutwillig zerstören zu wollen – dem empfehle ich ein kunterbuntes Leben:

Head over heels!

Power dich aus bei deinem Lieblingssport … Leinen los und feiere ein hohes Tempo … Zieh um, zieh um die Häuser, geh auf Reisen oder verweile in den edelsten Hotelbars und mache dort wöchentlich die interessantesten Kontakte und führe die bereicherndsten Gespräche mit Wildfremden, ohne danach mit aufs Zimmer zu gehen.
Mach‘ Karriere – nimm dir eine Auszeit … Friss‘ Seelenfutter, lebe Spaß und erhöhe die Dosis der Spannung … Fahr‘ den Maserati, mach‘ den Flugschein, schreibe Gedichte, zeig‘ unverblümt wer du bist und scher‘ dich nicht darum, was andere von dir denken könnten und in dir sehen wollen … Gründe ein eigenes Business, geh‘ an deine Grenzen, sprühe, scheine, spinne, und erfinde dich täglich neu!
Liebe und überrasche dich selbst, anstatt anderen wehzutun oder sie auszubremsen, und ohne dich selbst darüber zu definieren, wieviele du verwirrt, gebraucht, benutzt und getäuscht hast. Wie viele du abhängig von dir machst.

Sei selbst dein größter Fan!

Gönne dir einen Festtag in deiner Lieblingsstadt – an deinem Lieblingsort – bei dem du eine Summe im vierstelligen Bereich für dich alleine locker machst. Einfach so! Geh‘ fantastisch Essen, geh‘ Shoppen, residiere – einmal oder immer wieder – im besten Hotel am Platz, weil du gerade einmal pur genießen magst … Weil du es dir wert bist.

Weil du es überhaupt wert bist!

Arbeite viel, komm‘ auf die tollsten und die verrücktesten und durchgeknalltesten Ideen, kreiere & verwerfe, fange an & höre auf … Reise alleine: in Schweden, im Senegal, in Sumatra, und durch’s Tal der Tränen.

Sei lieb zu anderen: und vor allem zu dir selbst!

Schenke jedem neuen Menschen ein echtes Lächeln und begegne ihm völlig unvoreingenommen und offen: Das ist nicht nur herrlich spannend und öffnet dir Tür & Tor.

Und beim Entstehen von echter Freundschaft & Liebe fährst du runter: Du willst nicht – du wünschst es dir von Herzen und hast Geduld …
Du drängst niemanden ins Abseits, sondern läßt Raum für jeden der schon da war und nach dir noch kommt …
Du kontrollierst nicht: du vertraust ganz leicht …
Und du forderst nicht, sondern gibst erstmal ohne zu wollen: Die Bedürfnisse des und der geliebten & wertgeschätzten anderen sind dir nämlich genauso wichtig wie deine eigenen.

Du sagst was du denkst und tust von Herzen.
Du denkst nicht, dass es Freundschaft & Liebe ist & Zukunft hat, sondern du fühlst es.
Du lachst mit den Augen, nicht mit dem Mund.
Du liebst selbstlos und bekommst das so zurück.
Es passt.

Ich wünsche dir von Herzen und das meine ich völlig ernst und überhaupt nicht böse: einen tollen Coach (nicht mich als Pseudo-Coach) … eine Erfahrung, die dich wachrüttelt … eine Erkenntnis, die dein Herz trifft … Zeit … Geduld … die Liebe zu dir selbst … und einen weisen herzenswarmen Menschen an deiner Seite.
Dies alles soll dein Herz berühren, es mit der Zeit öffnen und dir deine tiefsten Gefühle, dein Wollen und deine tatsächlichen Bedürfnisse noch mehr zeigen. – Auch, dass wir Kicks, ohne damit auf Kosten anderer zu leben, haben können: Dass dies gar die besten und wunderschönsten, knallbuntesten Kicks sein werden!

Nie erlebt?
Dann wird es vielleicht Zeit!

Es gibt Freundschaften, da bleibt Platz für drei und mehr Beteiligte.
Es gibt Frauen, die wünschen sich ganz offiziell Affären mit reichen Männern.
Es gibt Menschen für offene Beziehungen.

Wir müssen nicht täuschen und brauchen, um uns zu fühlen, keine Beziehungen zu zerstören, Intrigen zu spinnen, oder Menschen die abhängig von uns sind, weil wir sie uns so gezogen und manipuliert haben.

Wir brauchen uns nicht täglich neu in Menschen zu verlieben: Ich tue das beispielsweise aber bei Dinge so.

Die Art von Treiben auf Kosten anderer brauchen wir nur, wenn wir uns selbst nicht genug sind.

Ein tolles buntes Leben wünsche ich dir und keine Scherbenhaufen mehr, die du hinterlässt, um ein Loch zu füllen, das sich so niemals füllen lassen wird.
Lieben und dich selbst leiden und annehmen kannst du nämlich erst dann, wenn du realisiert hast, dass man mit den Gefühlen von anderen nicht spielt, nicht hetzt und nicht Dinge und Bestehendes zerstört – aus einem reinen Egoismus, seiner inneren Leere und mangelnder Empathie heraus.

Dann erst hast du verstanden und kannst dich selbst feiern.
Vielleicht an einem Dolce-Vita-Frühlingstag in deiner ganz eigenen wunderschönsten Stadt Europas – dich dort selbst zu zelebrieren. Und auch an jedem einzelnen anderen Tag.

Viel Liebe und ein richtig geiles Leben für dich!
Petissa Pan

(Text: von mir / Foto: August 2017)

„Düsseldoof“ … und Land in Sicht

Wie fühlt es sich wohl an in der falschen Stadt zu wohnen?

Also nicht – dramatisch – zur falschen Zeit an einem falschen Ort zu sein, sondern aus rein vernünftigen Gründen erstmal an eine Stadt gebunden zu bleiben, die Tausende andere mögen, die aber niemals richtig für einen selbst sein kann.

Beruflich bedingt bin ich mehr als zehn Mal umgezogen – privat viel gereist – und weiß und fühle darum schnell & bestimmt was ich brauche, um mich in einer Großstadt, einer Kleinstadt, in Deutschland oder auch im Ausland glücklich und verbunden mit einem Platz zu fühlen.
Und diese Stadt hier hat das nicht. Zumindest nicht für mich.

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Beinahe alles zwickt, es klemmt, ich seufze und trotzdem ziehe ich hier seit gefühlten zehn Jahren dauerlächelnd durch Straßen, Geschäfte, Büros. Diese Stadt und deren Menschen können schließlich nichts dafür, dass sie so grottenfalsch für mich ist. Und ein Lächeln ist man da nicht nur schuldig – nein – es auch durchaus schön, Respekt zu zollen und Freude zu zeigen, für mittlerweile vier Hände voll wirklich liebgewonnener Menschen, Umstände und Dinge, die ich hier in den vergangenen 26 Monaten kennenlernen durfte. Monate, die sich wie viel mehr Jahre anfühlen.

Natürlich habe ich die positiven Aspekte hier zu wohnen und mich damit auseinander zu setzen längst erkannt: Ich kann hier beispielsweise seit Jahr und Tag deutlich sehen, was ich nicht will. Das ist wichtig, ein wirkliches Geschenk und das meine ich völlig ehrlich und schreibe es hier gänzlich ohne Ironie.

Es gibt das schlaue Zitat: „I am thankful for all those difficult people in my life. They have shown me exactly who I do not want to be.“ Und so geht’s mir hier. In einer Stadt, die mir mehrmals täglich – und das überdeutlich – zeigt, dass sie es für mich eben so gar nicht ist und dass ich wo ganz anders hingehöre. „That I do not want to be here.“

Ich bin aus Baden und bekanntlich von der Sonne verwöhnt. – Was ein Werbeslogan über den dortigen Wein verkündet. Und ehrlich, ich mochte einst besonders Regen sehr gern. Für mich gab es beispielsweise nicht schöneres als bei Regen zu joggen und danach heiss zu duschen. Und hier kann ich es nicht ertragen Regen in der Wettervorhersage zu sehen, ihn auf meiner Haut zu fühlen und überhaupt zu riechen. Regen riecht so ganz anders in Baden, Paris und an Millionen anderen Plätzen.

Nein, das hier ist wahrlich keine Liebeserklärung für diese wirtschaftsträchtige Stadt im Rheinland. Die überlasse ich anderen und benutze die Stadt, etwas emotional eingefärbt, als Beispiel für das Thema meines Blog-Beitrags.

In der gefühlt richtigen Stadt zu wohnen, ist nämlich wie die Sache mit dem „richtigen“ Mann: Der richtige Mann kann nichts falsch machen und der falsche nichts richtig.

Is it that simple?

Vielleicht noch mehr persönliche Vorliebe: Manche mögen nunmal Erdbeereiscreme lieber als Schokolade, ziehen Pasta Pommes vor, oder bevorzugen Selters anstatt Sekt. Es ist wie Äpfel mit Birnen zu vergleichen.

Wir sind verschieden und meine Meinung über diese Stadt ist aus diesem Grund völlig subjektiv und allein mein Empfinden. Für jemand anderen gibt es eine andere Stadt, ein Dorf, über das er vielleicht kaum Positives zu berichten hat. Für jemand anderen mag es auch völlig unverständlich sein, wie sehr ich ein, zwei Städte in Baden richtiggehend liebe. Es geht hier allein um das Gefühl, in einer Stadt oder einem Ort sein zu „müssen“, an dem wir nicht gerne sind und nicht um eine objektive Wertung.

Und das Gefühl am falschen Ort zu sein, kennen sicher einige von uns. Und dieses Gefühl läßt sich auch nicht von anderen ausreden, – diese Stadt sich einem schön reden.
Am falschen Ort zu wohnen ist auch ein bißchen so, wie in einer schlechten Beziehung festzustecken: Wir kennen den anderen, wissen ganz genau, dass es nicht (mehr) passt, aber bleiben dennoch – aus eher nüchternen Gründen. Da hilft auch kein “Aber ihr paßt doch so toll zusammen!” von Bekannten. Wir fühlen was sein soll und was nicht und früher oder später gehen wir.

Immerhin spielen wir bei einem “am falschen Fleck sein und dennoch bleiben” nicht mit irgendwelchen Gefühlen. Dieser Stadt ist es nämlich völlig egal, ob ich da bin oder nicht. Es wird eines Tages ganz einfach ein Neuankömmling oder ein bereits Angekommener mit meiner süßen Wohnung hier bereichert und ich bin weg.

Wer gerne nachvollziehen möchte, wie und für was mein Herz schlägt, macht eine Woche Urlaub in Baden-Baden oder er bucht ein Wochenende in einer romantischen Ecke in Paris. Mehr möchte ich darüber auch gar nicht sagen, denn darum geht es hier nicht. Es geht nicht darum, was ich will, sondern darum, was wir (und ich) nicht wollen, wie sich das anfühlt und was uns in einer solchen Situation dennoch bereichern kann – was wir lernen und mitnehmen können.

Ich wäre nämlich nicht ich, wenn ich nicht mindestens genau so häufig in süsser Phantasie festkleben würde, die mich gewohnt sehr glücklich macht und mental befriedigt. Viel öfter nämlich, als ich der Realität unter grauem Himmel in die Augen sehe. Und ich mag meine Wohnung hier, als mein echt gemütliches Zuhause. Und ich mag auch, dass ich die Stadt nicht mag und mich so voll und ganz auf mich, einige wenige Kontakte und vor allem meine Karriere und Zukunftsplanung konzentrieren kann.

Um glücklich von A nach B zu kommen, schwelge ich also täglich, stündlich, im Minutentakt, in meinen Erinnerungen und den Städtetrips über die Wochenenden. Das, während ich über den Boden hier flaniere. Und ja, genau, ich flaniere. Gerne in hohen Schuhen – seltener in Ballerinas und niemals in Segelschuhen oder Sportschuhe, die so typisch für hier sind. Mein russisch- und tussig-inspiriertes Schuhwerk läuft also auf dem Asphalt einer sportiven westdeutschen Stadt und die Gedanken hängen woanders: Über Paris sage ich, dass ich eine Fernbeziehung mit dieser Stadt führe. London als Stadt ist meine Affäre. Moskau ist im Winter wunderschön. Meine Freundin wohnt in Baden. Und erwachsen sage ich mir, dass ich hier reifen kann und das Gute mitnehmen sowieso.

Mit einem Fuss. Mein anderer Fuss – metaphorisch gesprochen – steht nämlich schon nicht mehr auf diesem Boden hier. Er steht mittlerweile wieder in meiner blumigen Vergangenheit, in Städten meiner Alltagsfluchten, oder auch bereits in meiner rosigen Zukunft, die ganz woanders sein wird.

Mein Lächeln ist trotzdem echt, denn es ist für die Menschen hier, die so gar nichts dafür können, dass ich mich wie ein Englishman in New York fühle. Ein Alien, das die falschen Schuhe trägt. Ein sonnenverwöhntes Geschöpf, das vom warmen Regen in die Traufe kam. Aber mein anderer Fuss, mein Herz, die fehlen eben leider und so quieke ich vergnügt, wenn ich jeden einzelnen Abend eines Tages weiss, dass wieder ein Tag weniger bleibt, den ich hier sein werde.

Die Kündigungsfrist meiner Wohnung beträgt eine einzige Woche und das allein ist für mich ein Grund noch gut bleiben zu können. Allein das Wissen um die Freiheit, dass ich quasi von heute auf morgen gehen könnte, macht mich so zufrieden, dass ich noch nicht gegangen bin. Und vielleicht ist auch das allein die Kunst?

Denkt ihr, dass wir uns mit einem Platz oder Menschen aussöhnen, wenn wir wissen, dass eine Situation bald der Vergangenheit angehört?

Wie können wir uns eine Zeit an einem Ort noch gefühlt verkürzen, indem wir sinnvoll was genau damit anstellen?

Ob ich es doch je bereuen könnte, diese Stadt in einigen Monaten zu verlassen?

Nein.

Ich bin dir dankbar Düsseldorf, für all die Erkenntnisse und Lehren, die du mich in den vergangenen zwei Jahren gelehrt hast und mich diesen Frühling, Sommer und Herbst noch lehren kannst und auch wirst.

Ich bin dir dankbar Düsseldorf, mich in eine Stadt und ein Umfeld gezogen zu haben, in der und in dem ich so viel über mich selbst gelernt habe, wie es keine andere Umgebung bislang geschafft hat.

Ich bin dir dankbar Düsseldorf, für die vielen einsamen Tage, die gefühlte Unverstandenheit, das ungewohnte Umfeld, anhaltende Fremde und die immer größer werdende Sehnsucht nach mehr Raum, Luft, Grün, Ruhe und Natur … und einem ganz anderen Stil, einer ganz anderen Herzenswärme und Herzlichkeit, einer ganz anderen Nähe und Tiefe und einer völlig anderen Mentalität.

Ich bin dir dankbar Düsseldorf, dass du nach Teheran die zweite Stadt für mich sein kannst, der ich bei meinem Abschied keine Träne nachweinen muss. Was du mich gelehrt hast aber Düsseldorf, das wird bleiben, war mir eine großartige Lehre und du bleibst eine so wichtige Erfahrung, auch wenn – oder gerade weil – wir nie Freunde geworden sind und vermutlich auch keine mehr werden können.

In Dankbarkeit, Petissa Pan

(Text & Foto: von mir)

„Begierige Neureicherung“

Es gibt die Weisheit, dass wer nie hart am Boden aufgeschlagen ist, oder sich von dort – ganz unten – hocharbeiten musste, Erfolg und überhaupt die ganzen Sonnenseiten des Lebens nicht zu schätzen weiß, weil er kein Gegengewicht kennengelernt hat.

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Wahrscheinlich war ich bereits so ein buntes Kind und der Klassenclown von der 1. bis zur 10. Klasse, weil ich immer und überall das Schöne gesucht, eine Nische von Freiheit erschnuppert und sie dann frech gelebt habe. ❤
Den ganzen Autoritätspersonen, Lehrern, meinen Trainern, Nachbarn und anderen Erwachsenen tanzte ich ebenfalls zu gerne (und mit großem Erfolg) auf der Nase herum, oder habe ihnen Bären aufgebunden und Märchen, die meiner wilden Phantasie entsprangen, erzählt. ❤

„Nein“ war mein Lieblingswort auf sämtliche derer Forderungen: Immer begleitet von meinem frechem Grinsen.
„Ja“ hingegen sagte ich zu meinen ganzen Aktionen: Ich träumte mich in der Schule zum Fenster ins Leben hinaus, war überhaupt nur an Schulsport, Kunst und Aufsätzen extrem interessiert und sehr gut, schaukelte auf Stühlen, hing an Lampen und rebellierte selbst im Schulbus derart, dass ich mehr als einmal die Kilometer nach Hause laufen mußte.

In meiner Freizeit galoppierte ich mit meinem Pony ohne Sattel & Zaum über die Stoppelfelder im Schwarzwald, streifte durch den Wald, kannte alle Abkürzungen, wenn wir im Leichtathletik-Training zum warmjoggen geschickt worden waren, oder hing kopfüber in den Bäumen, um meine besorgten Großeltern zu triggern, die unten standen und mich eindringlich baten herunterzukommen.

Warum das alles?

Weil es in meinem Elternhaus wenig zu lachen gab und keine Freiheit. Dafür wollte ich es sonst überall wissen, Grenzen testen und ausreizen, mein junges Leben genießen und schön finden. ❤

Das aller-aller Schönste was ich mir über die Kindheit hinaus mitgenommen habe, ist eben diese Neugier, die uns in „Rabbit holes“ und Schlimmeres abstürzen lassen kann. Und: „Ich will alles einmal ausprobieren!“, habe ich vor noch nicht allzu langer Zeit wieder einmal einem gänzlich verwundert Dreinschauenden lachend um die Ohren gewirbelt.

Wie wir uns selbst mit unserer Neugier erfrischen können ❤ … Was uns unbefangene Offenheit und neugieriges Vertrauen an riesigem Glück schenken kann ❤ … Was wir an Erfüllung erfahren, wenn wir mutig sind ❤ … Was wir Reizendes abseits des Weges entdecken werden ❤ … Was wir für ein sagenhaft buntes und wunderschönes Leben haben können, wenn wir wagen, träumen – auch wenn wir nicht immer gewinnen und auch mal richtig tief fallen.

Fallen können wir hunderte Male, wenn wir jedes einzelne Mal wieder aufstehen. Und wir werden daran wachsen, daraus lernen, und so auch Freude und mindestens die positiven Seiten auch am Scheitern entdecken. ❤

Tatsächlich ist es wohl so, dass ich schon immer nach der Devise lebe, dass „jede Chance, die wir ungenutzt verstreichen lassen, jemand anderer bekommt“ … und dass ich jemand bin, der nie jemand sein wollte und nicht sein will, sich zu fragen: „Was wäre gewesen wenn?“.
Lieber Lehrgeld bezahlen, als Dingen hinterherzutrauern die nicht wahr wurden obwohl die Möglichkeit dazu bestanden hätte, weil man zu lange abwarten und abwägen wollte – vielleicht nicht einmal kommunizieren konnte.

Neulich habe ich Kafkas „Der Prozeß“ gelesen und die darin vorkommende Türhüter Parabel analysiert.
Ich wunderte mich über die Passivität desjenigen (und über K.’s Passivität gleichermaßen), der vor der Tür stehen geblieben ist und dort Jahreszeiten lang ausharrte, grau und alt wurde … Warum hat er sich nicht gegen den Mann am Eingang gewehrt, oder diesen schlau überlistet und hat dann das Tor betreten um zu sehen, was dahinter steckt?

Fehlende Neugier verwehrt uns so viel.
Warum sind so viele von uns nicht mehr offen und unnachgiebig drängend wie ein Kind? ❤

Selbst wenn wir unvorsichtig in das größte und tiefste „Rabbit hole“ gefallen wären: Würden wir nicht wissen wollen, was sich hinter dem Toreingang verbirgt?
Wir sind doch souverän und groß und können aus jedem Tief herauskrabbeln, nicht? ❤

Für mich wiegt, was wir mit unserer Neugier gewinnen können, um ein vielfaches auf, was wir verlieren könnten. Und das beruht auf meinen eigenen Erfahrungen: Blutige Nasen, Hasenbauten, Lücken, Schluchten, Stürze, narzisstische Beziehung, Stalking, Jobverlust …
Dies alles konnte das Feuer in meinen Augen nicht erlöschen und so wird es hoffentlich für immer sein.
… Sowie die große Freude daran, mit meiner Neugier so sehr viel mehr Wunderschönes erlebt zu haben und täglich noch neu zu erleben. ❤

Unsere Neugier ist ein so viel größerer Gewinn: Ein Verlust wäre nur sie zu verlieren. Immer, und jeder in seinem ganz eigenen Maß. ❤

La vie est belle. ❤

Und wer Widerstandskraft und Optimismus nicht bereits in der Kindheit lernen musste oder hat, der kann dies jederzeit nachholen. – So wie ich es mit dem gesunden Selbstbewusstsein erst vor einem knappen Jahr geschafft habe.

(Text: von mir / Foto: von mir; Januar 2018)

Herrlich kapriziöses Bewusstsein

Hoffnungslos straight und traumlos erwachsen werden … Festgemauert irgendwo ankommen wollen … Sich vor allem anpassen… fügen … Gemütlich-faule Zufriedenheit … Sesshaft sein und Beine hochlegen … „Mein Haus, mein Mann, unsere zwei Kinder, der Hund“ … Durchstrukturiert konventionell … Whatsoever.
Müssen wir das wirklich und tatsächlich?

Ich hab‘ mich dagegen entschieden. ❤ Schon vor langer Zeit.

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Januar 2018; Wickeltunika aus meiner eigenen PetissaPan-Kollektion

Und wenn ich heute davon schreibe, dass ich endlich das Leben lebe, welches schon mein ganzes Leben lang in mir schlummerte, meine ich: den Mut zu haben der, und die Persönlichkeit zu haben die, ausschließlich durch echtes Selbstbewusstsein entsteht. ❤

Nicht den Mut, den wir in so vielen beruflichen und privaten Ausnahmesituationen beweisen können und über den ich stets verfügte.
Ich meine den Mut, sein Leben nach seinen ganz eigenen Vorstellungen zu leben und sich dabei nicht im Geringsten darin verunsichern oder umstimmen zu lassen.

In meinen 20ern meinte ich nämlich auch eine Zeit lang, dass ich endlich normal werden sollte und mir einen Mann für die klassische Beziehung, klassische Familie und das klassische Leben suchen müsste. Hatte ich auch – diesen Typ Mann – bevor ich mein Innerstes sprechen ließ und ging. Zu seinem & meinem Glück ❤ : denn ich wäre todunglück mit dieser Art zu leben geworden und er mit mir.

Liebe allein reicht eben oft nicht aus. ❤

Manchmal werden wir einen Menschen lieben, ohne mit ihm leben zu können. ❤
Wir sind heute befreundet. ❤

Ein klassisches Leben war niemals meine Intension und wird es niemals sein.
Meine Sehnsucht war irgendwann einfach nur die, normal sein zu wollen. Das, weil ein Leben fern des Mainstream, ohne das nötige Selbstbewusstsein, enorm viel Kraft kosten kann:
Wir pendeln dann zwischen „uns erklären müssen“, weil wir sehnsuchtsvoll verstanden werden wollen … und „Anpassung“, weil wir so gerne dazugehören wollen und haben es zeitweise so satt, dass wir immer und überall aneckten & anecken, angeschaut wurden & werden und sowieso ganz stark polarisieren.

Wir haben Bewunderer, die uns faszinierend und bereichernd finden, sich einlassen und sich begeistert mitreissen lassen ❤ … Es gibt Menschen, die uns nicht & niemals verstehen können und werden … und Neider, weil uns scheinbar alles so einfach von der Hand geht und wir immerzu schillernd strahlen und gut drauf sind. ❤

Einfach von der Hand ging mir nichts und dennoch habe ich immer millionen Gründe zum Lachen gefunden und kann mich an den winzigsten Kleinigkeiten riesig erfreuen. ❤

Exzentriker gelten als Sonderlinge und soziale Außenseiter, aber auch als ganz besonders glückliche und unbeschwerte Menschen: So sie es schaffen, sich selbst zu sein und für sich und ihre Andersartigkeit einzustehen. ❤
Und das ist der springende Punkt dabei, der ein ausschließlich rebellisches Leben, in dem wir noch ziellos wanken, zu unserem ganz eigenen Leben macht, in dem wir in uns selbst ruhen, obwohl wir für andere augenscheinlich in irrer Überschallgeschwindigkeit und total entwurzelt unterwegs sind.

Diesen Mut zu haben, sich selbst anzunehmen wie wir tatsächlich sind, ist echtes Selbstbewusstsein. ❤

Und erst dann! ❤

Meinen Unterhaltungswert, den schrägen Humor, mein quirlig kunterbuntes Wesen, die ungebremste Vollblut-Persönlichkeit, die kindliche Freude und unermessliche Neugier, Begeisterungsfähigkeit und volle Selbstbestimmung bin, liebe und bleibe ich. Auch liebe ich „Charmanz“, – was mein Neogolismus für „charmante Arroganz“, die ich selbst in stark variierenden Anteilen lebe, ist.

Ich war früher nie selbstbewusst, auch wenn ich nach Außen stets so gewirkt habe. Das war nur mein Schutz, der allzu schnell bröckeln konnte – und es in verschiedenen Situationen oder bei manchen Menschen auch ist. ❤
Menschen im allgemeinen interessieren mich viel mehr als Männer: Und häufige Ortswechsel und Sport stellen auch immer schon eine viel größere Bereicherung & Befriedigung für mich dar. ❤ Ich habe mich im Reitsport ein Jahrzehnt lang auf die schwierigsten Pferde gesetzt, bin hundertmal abgestürzt, habe mir böse blaue Flecken geholt, mir was gebrochen und bin trotzdem immer wieder aufgestanden & aufgestiegen. So zäh und kopfstark kannte und kennt man mich auch aus meinem sonstigen Leben.

Ich habe gegen so viele Widerstände gekämpft und Herausforderungen angenommen und trotzdem wurde mir so oft vorgeworfen und an den Kopf geschmissen, ich sei verwöhnt, weltfremd, würde mich immer in den Mittelpunkt spielen wollen, wäre Prinzessin, wunderschön, Partygöre, Schlampe, häßlich, spießig, sterbenslangweilig, schrill, anstrengend, kindisch, unreif, dumm, zu nichts zu gebrauchen…

Is that so? Und selbst wenn! ❤

Früher habe ich still gelitten – unter fehlender Toleranz & Offenheit – und nur für Unterhaltung oder mein gutes Herz gebraucht zu werden und danach als zu anstrengend abgestempelt zu werden. Zuhause habe ich ständig in mein Kissen geweint.
Und heute, ihr Lieben, bin ich wie ich bin! ❤

Exzentriker sind nicht „one in a million“, aber eben nur einer von circa zehntausend Menschen: Wunderbar kunterbunte Einhörner … So wie jeder der den Mut hat, aus der Masse herauszustechen. ❤

Und die Vergangenheit ist heute vorbei. Ich liebe rosarot, also trage ich rosarot. ❤ Ich ecke an, also gieße ich mit Freude noch extra Öl ins Feuer. Ich bin anstrengend – aber eben auch schnell von anderem & anderen gelangweilt. Ich erfinde mich jeden Tag ein bißchen neu, und das wird hoffentlich niemals aufhören. ❤

Als Single bin ich fast immer am allerbesten, liebe es Dinge zu pushen und Menschen aufzuwecken, positiv zu bereichern oder ihnen in den Allerwertesten zu treten. Gerechtigkeit, Kreativität – vor allem aber treibt mich meine Freiheit an. ❤

Und ich liebe selbst Menschen die anders sind.

Und ich liebe England. ❤

Dort gibt es prozentual nämlich die meisten dieser herrlich schräg-skurrilen Menschen. Dort werden sie gefeiert und geliebt. Mein Ex-Freund ist auch einer davon: Engländer & Exzentriker. Leider auch Narzisst. (Mein Buch dazu: „Machtaffen“ als Kindle-Edition bei Amazon).

Nach allem was war, danke ich ihm heute dafür, dass er mir gezeigt hat, dass selbst großer beruflicher Erfolg – und er steht irgendwo ganz an der Spitze eines Unternehmens – nicht im Gegensatz dazu stehen muss, privat völlig und ausgelassen aus der Rolle zu fallen: Dass wir stattdessen einfach nur unserem Gefühl, unseren Wünschen und kindlichen Bedürfnissen folgen können und uns überhaupt nicht darum zu scheren brauchen, was der Mainstream von uns will und welcher Stempel einem davon aufgedrückt wird. ❤

Viel Mut für jeden einzelnen, der noch nicht da ist, wo ich heute bin! ❤
Leb‘ und feiere dich – nicht Mainstream und mache Menschen die dich nicht verstehen können, entweder zu Fans oder distanziere dich.
Thank you Andrew!

Ich stehe heute für mehr Toleranz Menschen gegenüber, die anders – in welcher Art auch immer – sind. Das, weil ich selbst fast immer von Menschen umgeben war, die mich nicht verstanden haben und 37, 38 Jahre lang nicht den Mut hatte, diesbezüglich gegen zu halten ohne dabei selbst aus dem Gleichgewicht zu kommen. ❤ Etwas mehr England würde Deutschland nicht schaden. Oder ich wandere eben doch noch dorthin aus. ❤

Ach so, und wenn ich die Wahl zwischen einer Eigentumswohnung und einem Bentley haben sollte, nehme ich ganz klar immer den Bentley ❤

… und das verträumte pinke Schloss im Jugendstil an der Küste Südenglands ❤, mit dem verwunschenen Märchengarten aus Rosen und einem Labyrinth drumherum ❤. Und dem verschrobenen Schriftsteller darin ❤, mit dem ich mich an jedem einzelnen Nachmittags zum Afternoon Tea zusammensetze, philosophiere und berate, und am Wochenende auf unseren Pferden am Strand mit ihm entlang reite ❤.

Wer weiß schon was kommen mag?! ❤