Offene Grenzen? Lieber mindestens Schleierfahndung!

Wer nicht von klein auf gelernt hat Grenzen zu setzten, da er es nicht konnte, weil seine Grenzen in der Kindheit permanent überschritten worden sind, für den ist es nicht ganz so einfach dies später zu lernen.

Dennoch gilt hier nicht, dass „was Gretchen nicht lernt, Grete nimmer mehr lernen kann“. Manche lernen dies zwar ihr ganzes Leben lang nicht, vielleicht aber, weil sie es einfach nicht brauchen. Und das ist doch auch ein gelungener und schöner Weg.

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Vielleicht einer der hübschesten Pfade die man gehen kann?

Ich habe es aber gebraucht und mir meine Grenzen zurückerobert. Eine Dornenhecke um mich gebaut, die nicht mehr jeder und in jedem Maße überwinden kann. – Mit hübsch lächelnd einladenden Rosen, bis zu (m)einem bestimmten Punkt.

Und wenn wir endlich Grenzen setzen lernen, ist dies ein ganz wunderbares, befreiendes Gefühl. Wir öffnen und schließen das große Tor zu unserem wunderschönen und geheimnisvollen Märchenreich, zu unserem Herzen, ganz beliebig und endlich genau so wie wir es wollen. Ein hübsches Spiel und eine raffinierte Neuentdeckung, die uns Raum geben.

Und ich meine, dass wir, die das nicht kannten, dieses Gefühl dann sehr viel bewusster leben und fühlen, als solche, für die Grenzen immer schon selbstverständlich waren, da sie stets respektiert wurden. Wir strahlen damit – mit unseren neu geschaffenen Grenzen. Eine Hecke, ein Wassergraben, ein Ozean, eine eigene Welt! Es ist wohl eine besondere Souveränität und Selbstliebe sowieso.

Egoismus? Nein, denn es ist mein Leben und über dieses bestimme ausschließlich ich selbst. So wie jeder andere über seines auch. Ich nur nicht schon immer.

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Eine Burka aus einem Bettlaken gezaubert: auch Schutz. :-) Mein Blickschutz im iranischen hochreligiösen Mashhad. (2013)

Selbst hatte ich mich in den vergangenen Jahren mit Grenzen auseinander setzen müssen, da ich in eine Beziehung mit einem stark narzisstischen Mann geschlittert bin und die damalige Trennung (m)eine Hölle war. Zurück blieb nur mehr (m)eine leere Hülle und es war höchste Zeit an mir zu arbeiten. – Wegen Narzissmus und Sadismus, die ich bereits gut von meiner Kindheit her kenne, heute 10 Meter gegen den Wind rieche und für meine Zukunft nun dauerhaft meiden kann und werde.

Einfach war das alles nicht, aber aller Anfang ist nunmal schwer, ich mag auch Herausforderungen und jedem Anfang wohnt sowieso ein süßer, hübscher Zauber inne. Und so habe ich es positiv aufgegriffen und angefangen, mich erstmal, wie eine kleine erschöpfte und nachdenkliche Raupe, in meinem Kokon zu verstecken, diesen Schutz zu nutzen und mich zu sammeln, um anschließend wegzufliegen und zu distanzieren. Als Schmetterling.

I am learning to love the sound of my feet walking away from things not meant for me.

Und: The more I find myself, the more people I lose.

Ich habe viele und vieles verloren in den vergangenen Jahre. Dinge wie Menschen.

Falsche Freunde, weil ich sehr hingefallen war und mein Exfreund „einen Namen“ hat. Auch Freunde, die mit meiner neuen und heutigen Überzeugung nicht leben wollen: Habe ich es nämlich früher toleriert, dass es meist nach den Wünschen meiner Freundinnen und Bekannten ging, und um die Erfüllung derer Vorstellungen, so geht es mir heute um eine ausgewogene Balance und Geben & Nehmen ohne jegliches Fordern.

Ich habe es nicht bereut, tausende von Kilometern und Euros aufgewandt zu haben, um von meinen jeweiligen Wohnort oder Auslandsposten Heimatbesuche zu machen, würde dies heute, in der Art und dem Umfang, allerdings niemals mehr wieder tun. Es gibt auch Flugtickets zu meiner Welt.

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Mainstream war und wird nicht meins.

Zeit ist das größte Geschenk, – was ich schon immer sagte.

Heute mit dem Unterschied, dass ich es inzwischen durchziehe, meine Zeit tatsächlich nur noch mit den Menschen zu verbringen, die mir am Herzen liegen, oder denen, von denen ich meine, dass sie daran festwachsen könnten. Weil sie meine Werte haben und leben. Und deswegen auch meine aktive Trennung von einigen ehemaligen Freunden, die ich, nach allem was war, nicht mehr als solche gesehen habe. Vorbei ist vorbei.

Zurück zum Thema:

Wir sind nicht das passive Produkt unserer erlebten Vergangenheit, sondern das unserer heutigen Entscheidungen. Und wer so denkt, ist frei – von allem – völlig egal, welche Geschichte er hat.

Ich gehöre dabei heute nicht zu denen, die sich komplett gewandelt haben, indem sie, aus der verarbeiteten Krise heraus, zu einem Coach werden, „Gleichgesinnten“ in besonderem Maße helfen wollen, sich berufen fühlen, nun „irgendwas“ Gutes & Soziales machen zu müssen und deswegen einen ganz neuen Weg gehen. Sozial war ich nämlich schon immer. Nebenbei. Frei.

Meine berufliche Perspektive sehe ich dennoch nach wie vor karriereorientiert, zielstrebig, arbeitsintensiv, aktiv und nicht (vorwiegend) als Helferin und Ratgeberin für und in Krisen. Denn ich denke, und habe es selbst so erlebt und gemacht, dass ein bunt gelebtes Leben, Herausforderungen, Wissenshunger, Abenteuer, Aktivität und Spaß immer und für jeden der beste Ratgeber sind. Sich selbstständig aufzurappeln.

Ich habe dabei mein ganzes Leben lang schon die exakt selben Träume und Wünsche, verrückte Spinnereien, und mein Motor ist stets Optimismus und Freiheit. Die Welt verbessern wollte ich schon immer und frech, rebellisch, motivierend und eine Querdenkerin war und bleibe ich ebenfalls.

Vielleicht gerade deswegen, da ich in einzelnen Facetten eine ziemlich häßliche Kindheit hatte. Die Verantwortlichen dafür bekamen unlängst ebenfalls ihre Grenzen aufgezeigt und spielen in meinem heutigen und zukünftigen Leben keine Rolle mehr. Das ist es, was ich mir inzwischen selbst wert bin.

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Der wichtigste Mensch? Der bin ich mir heute selbst.

Früher habe ich auch jeden angelächelt. – Auf der Straße, in Räumen, beruflich, privat, bekannt, unbekannt, völlig egal und „everywhere“. Das habe ich mir inzwischen auch gänzlich abgewöhnt. Wobei ich immer noch deutlich mehr lächle, als es die meisten anderen Menschen tun. Dies ist aber meinem Optimismus und sonnigen Gemüt geschuldet und nicht mehr meiner devoten, zu lieben Grundhaltung, die einst Everybody’s Darling sein wollte. Vorbei. Befreit.

Mein Lächeln gibt es heute wann immer ich es will, und nicht, wie bei einem programmierten Roboter, für jeden und beliebig. Ich habe Gefallen daran gefunden, für Fremde und Befremdende auch mal die gänzlich unnahbare, distanzierte Diva zu sein und zu bleiben. Mit etwas arrogant, in die Höhe, gerecktem Näschen und Kinn. In Paris gilt ein derartiges Auftreten gar als schick.

Und ehrlich? Wer mich nicht mag, dem sei dies gegönnt. Auch bei mir fand eine Veränderung statt:

I used to walk into a room full of people and wonder if they like me… Now I look around and wonder if I like them.

Sicher wirke ich heute weniger süß als noch vor ein paar Jahren. Aber ich habe auch kein Interesse mehr daran „süß und nett“ zu jedem zu sein. Allerdings bin ich vielleicht noch nicht völlig in (m)einer Mitte angekommen. Womöglich halte ich den Bogen von meinem früheren Extrem, zur anderen Seite der Mitte noch leicht überspannt? Ihr Lieben, das wird sich bei mir, und bei jedem der an sich arbeitet, zu gegebenem Zeitpunkt einpendeln! :-)

Heute kümmere ich mich lieber wieder um Herausforderungen, die mich wirklich interessieren und für die ich brenne. Dazu gehören mein Abitur oder Fachabi so toll abzuschließen wie nur möglich, einen tollen Studienplatz oder auch Job, jeweils am liebsten im englischsprachigen Ausland zu ergattern, einen glücklichen Jobwechsel hinzulegen, mein Unabhängigkeit, Selbstständigkeit, Zeit mit wirklichen Freunden, Aktivurlaub, der „Große Weiße“ vor Südafrika, mit dem ich tauchen und manchmal gerne tauschen mag, und das Ziel des Umzuges in eine schöne neue Stadt, die zu mir passt. So wie Menschen zu mir passen müssen.

Neulich habe ich einen Artikel gelesen:

„Du findest mich arrogant? Vielen Dank!“

Arroganz ist erstmal keine Eigenschaft, die wir positiv bewerten. Wir können sie in diesem Zusammenhang aber auch anders – etwas distanzierter – sehen. Verstehen tue ich diese Aussage dann sehr gut, denn sie zeigt uns „nur“, dass da jemand Grenzen setzt.

Es bedeutet: „Du erkennst die von mir aktiv gesetzte Grenze (an)“.

Und das ist gut so, finden wir doch super, da es genau so gedacht ist. :-) Wunderbar! Herzlichst, PetissaPan

 

Abendstimmung in Schlumpfhausen

Von einer flachen Hierarchie, bist du so weit entfernt wie der OGLE-2005-BLG-390Lb von der Erde: 21000 endlose Lichtjahre. Und deswegen war es zuletzt so wenig schön mit dir, trotz so vieler positiver Aspekte und netter Menschen.

Bereits in den Anfangsjahren fing es mit einem unmöglichen Druck an, indem süße, knuffige, kindliche (auch) Minderjährige entweder gegangen wurden, weil sie sich nicht einließen. – Oder sie ließen sich ein?

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Saurer Regen auf das ewige Gebalze. Es (ihr) amüsiert nicht. Dienst ist Dienst & Schnaps ist Schnaps.

Mit 16 Jahren eine erste Unterschrift gekritzelt, sich deutschlandweit einsetzen zu lassen.

„Spannung, Aufregung, super! Wir sind jung, wild und wollen vieles sehen und erleben!“

Dass davon aber in der Art Gebrauch gemacht wurde, indem maritim inspirierte Kollegen vom frischen blauen Norden, in den lieblich sonnengelben Süden abgeordnet werden? Und, dass man vom bergig idyllischen Berchtesgadener Land, regelmäßig in die turbulente Hauptstadt verreisen musste, während zeitgleich die „Icke-Kollegen“ aus dem fernen Osten, in den weit entlegenen Süden oder Westen unterwegs waren? Fragen über Fragen. Warum?

– Weil, wer nicht fragt bleibt dumm.

Und ja, wir können oder „können nicht“, doch alle genau das gleiche! Wir sind (waren?) eine starke Gemeinschaft. Wie die Schlümpfe, jeder mit seinen Aufgaben von oben herab betreut, nur nicht schlumpfblau früher.

Das geringste Problem, bei dem ganzen „Rumgereise“ in der Republik, war dabei sicherlich der unterschiedliche Dialekt. Dieser konnte uns in all den aberwitzigen Situationen und Entscheidungen eher noch etwas belustigen. Süß und etwas gleichgültig, wie wir es damals waren.

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Jedem sein Stück vom Kuchen.

Vor ein paar Jahren hatte ich ein privates Essen mit dem ehemaligen Ober-Guru, unserem Helden und „Ex-Papa-Schlumpf“ schlechthin. Er war der Meinung und festen Überzeugung, dass „wir“ uns wieder (noch mehr?) einem Agieren, den Hierarchien, unserer Vergangenheit annähern müssten. Ich habe damals geschwiegen und nachdenklich auf meinem Steak gekaut und überlegt was dran sein kann.

Nun, bei allem Respekt: Wir sind gerade nicht in Ost Afrika sondern in Deutschland, der gute Herr ist heute 85+, die Zeit steht niemals still und so stehen wir im Heute, unserer Gegenwart, mit Blick in eine hoffentlich rosigere Zukunft. Die brauchen wir unbedingt!

Von der Vergangenheit lässt sich insofern vielleicht wenig abschauen, weil:

1.) Wir seit den 90er-Jahren Frauen bei uns haben. Wie schön!

2.) Aufgrund dem beträchtlich zunehmenden Krankheitsstand der vergangenen Jahre; Das interne extrem miese Klima durch die chronische Unzufriedenheit vieler; Burn-Out oder Bore-Out; Mobbing und sexuelle Belästigungen, die im Sande verlaufen weil sie heruntergespielt werden.

3.) Unser Gegenüber heute ein völlig anderes ist.

Dies alles spricht vermutlich Bände, dass anderes, mehr Modernisierung, her muss. Aber wer sich von unten nach oben beschwert, ist nicht selten weg: In Schmalzgrube oder im Hier & Jetzt einem „hungrigen Rudel“ ausgegrenzt. Da schweigt es sich leider ganz gut. Bloß, dass wir so ewig auf der Stelle treten werden.

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Schweigen und Aussitzen ist nicht idyllisch. Nur die Ruhe vor dem Sturm, ihr Lieben!

Ich appelliere heute an eine Arbeitsgemeinschaft, die wirklich große Klasse sein könnte, da sie sehr viel mehr tolle Mitarbeiter inne hat, als weniger tolle. Und die wenig Tollen können zu Tollen verändert, sanft manipuliert, glücklich gemacht werden.

Ich appelliere an eine Überdosis Menschlichkeit, die intern meist gänzlich fehlt. – An flachere, moderne Hierarchien und die Eigenschaft derer, die etwas weiter oben stehen dürfen, nach unten gelungen und gekonnt zu motivieren, anstatt ausschließlich hart zu delegieren und zu befehlen.

Ich appelliere an Förderung statt Unterdrückung. Punkt.

Ihr Lieben, ihr könnt nach außen hin immer bemüht um ein perfektes Bild sein. Dieses hinkt bekanntermaßen oft genug gewaltig. Glückwunsch dabei an Public Realitions und loyale Kollegen. Vielleicht wäre es langfristig trotzdem cleverer im Innen anzufangen? Da nachhaltig.

Ihr könnt mit einem guten Gehalt, mit einem überirdischen Auslandsgehalt, Sicherheit und einer guten Rente erstmal die Massen locken, ja. Aber niemand sollte nur für das leben.

Das Aussehen entscheidet vielleicht wer zusammen kommt… Doch der Charakter entscheidet wer zusammen bleibt.

Und die meisten realisieren genau das früher oder später. Also: Wollt ihr die Massen locken, und die Klasse resigniert irgendwann? Sie nehmen euch permanente gravierende Fehlentscheidungen krumm, großzügig Disziplinarverfahren zu verteilen, noch mehr Härte, die ewig Falschen zu befördern oder zu begünstigen und sie flüchten sich in Passivität, ins Dauerkrank (was man in diesem Status locker kann) oder kehren euch gänzlich den Rücken.

Es gibt das Zitat:

I have a limit and when you reach it I dismiss you from my life. It’s that simple.

Schwere Zeiten für euch gerade: Etliche „Häuschen“ und „Wägelchen“ sind heute wie leergefegt, Dauerkranke, Abgeordnete. Das ist keine Win-win-Situation. Weder für die eine Seite noch für die andere. Eine Lösung muss her!

Warum schauen wir uns nicht ein wenig mehr Moderne bei unseren größten „Konkurrenten vom Land“, oder auch in der Wirtschaft ab? Dort wird weniger von einer scharfen Hierarchie und Härte gehalten und das erfolgreich. Auch der freche Spruch, „dass Machtmenschen, die es in der freien Wirtschaft nicht schaffen, bei euch nach oben kommen,“ beruht auf trotzigem Frust über eine unbefriedigende Führungsweise. Noch einmal: Eine Lösung muss her!

Wo ist der Gedanke „Freund und Helfer“ hin? Wir haben Bürgernähe und könnten strahlen. Ich habe unglaublich viele, tausende, tolle Kollegen kennengelernt mit denen ich arbeiten durfte, die für die Tätigkeit an sich brennen, sich (noch) unermüdlich einbringen und denen wünsche ich von Herzen, dass sich etwas ändert. Damit es nicht eines Tages noch weniger hell als dieser Tage ist und dann zutrifft:

I reward loyalty with loyalty. I reward disloyalty with distance.

Umdenken Bitteschön!

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Auch ein sanftes Äusseres, kann eine starke Meinung leben und vertreten.

 

Every experience is a valuable teacher

Am liebsten mögen wir alle die Sonnenscheinmomente im Leben. Die, in denen wir Glückskinder sein können, uns befreit und unbeschwert leicht fühlen.

Zeiten, in denen der Schuh nicht drückt, der Cinderella-Schuh des Prinzen gar passt, und wir glückselig in unserer Komfortzone lachen, glucksen, geliebt und anerkannt werden. „Es läuft“ sozusagen ganz wunderbar. Die Welt ist wunderschön!

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Die Gönneranlage in Baden-Baden. Einer der wunderhübschen friedlich-ruhigen Plätze dieser Welt.

Über uns strahlt die warme Sonne. Vorbei ziehen, wie flüchtige Gedanken, fluffig weiche Schäfchenwolken, die das babyblaue Firmament hübsch zieren und uns Schatten spenden. Zwischendurch darf es auch gerne einmal zart regnen. Dann nämlich, wenn es ein schöner lauwarmer Regen ist, der uns angemessen erfrischt. Und genau so, soll das bitte unser ganzes Leben lang sein und bleiben.

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Bunt, schön, herrlich unkonventionell. Und immer? Vom Glück geküsst natürlich! :-)

Wir können uns auch von sämtlichem Unschönem trennen, Situationen und Menschen hinter uns lassen, die nicht mehr passen und glücklich in unserer hübsch selbstkreierten Welt leben. Und das kann funktionieren: Ja, Jahre, Jahrzehnte, ein ganzes Leben lang.

Bis schließlich doch irgendjemand oder irgendetwas unsere träumerische Ruhe und Harmonie stört. Er/sie/es durchdringt den Dornenwald zu unserem Märchengarten und stiftet Unruhe im Reich der Herzkönigin, der Sonnenprinzessin, der Harmoniebedürftigen.

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Eine Komfortzone oder eine feste Heimat zu haben, sind Dinge, die mir niemals wichtig waren. Und sie sind es mir auch heute nicht. Menschen und Plätze, die mir am Herzen liegen, trage ich in genau diesem. Völlig egal dabei, wo ich gerade bin. Vielleicht wünsche ich mir aber „Heimat“ für später einmal. Und dann werde ich zurück nach Baden-Baden ziehen, oder auf eine einsame Insel, irgendwo im Nirgendwo.

Komfortzonen sind mir stets zu gemütlich, zu passiv und ich habe schon immer versucht, Menschen in meinem Umfeld anzuregen und zu animieren Neues auszuprobieren.. eigene Grenzen auszureizen.. neugierig und offen für Erfahrungen, alle Orte und verschiedenste Menschen zu sein.. über den Teller zu schauen.. lernen.. leben.. in verschiedenste Rollen zu schlüpfen.. auszuprobieren.. spielen.. kreieren.. extreme Gegensätze kennenzulernen und zu lieben. „Anders sein, statt Mainstream zu leben“ eben. Mein Credo und Motor.

Die Welt ist (zumindest meiner bescheidenen Meinung nach) zu wunderhübsch bunt und es gibt viel zu viel zu tun – auch mit Herzensbildung – statt staubige Konventionen und irgendwelche starren Regeln zu befolgen… Als an nur einem einzigen Wohnort zu bleiben, immer an denselben Ferienort zu reisen, Pauschalurlaube und Zeit mit dem ewig selben Bekanntenkreis und Umfeld zu verbringen… Als dem immer gleichen Beruf, der immer gleichen Position, Loyalität zu widmen während wir immer mehr in Langeweile abdriften… Und – ganz besonders wichtig: als sich der spießigen Meinung der Gesellschaft über „gewollte, gemusste“ Normalität zu fügen. Hurra!

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„Sorry“, ich ticke schon immer und das hoffentlich lebenslang „ein bißchen anders“.

Das alles werde ich vermutlich noch mein ganzes Leben lang predigen und selbst so leben sowieso. Auch, dass andere ohnehin genau das über uns denken, was sie über uns denken wollen und dass sie das doch ruhig können. Es ist allein ihre Sicht der Dinge. Und:

Wer busy in seinem eigenen Leben ist, der hat weder Zeit noch Lust dazu, andere & andere Vorstellungen und Lebensweisen zu kritisieren oder zu belächeln.

Eine, meine Passivität hatte ich in einem anderen Bereich: Der Verdrängung anstatt der Aufarbeitung meiner Kindheit. Mit rosaroten Scheuklappen bin ich dieser Geschichte sehr viele Jahre lang (scheinbar) formvollendet und erfolgreich aus dem Weg gegangen. Ich habe den Weg der großzügigen Verdrängung gewählt. Nicht dauerhaft erfolgreich allerdings, sondern nur bis zu dem Zeitpunkt, bis mich das Schicksal vor ein paar Jahren, zur Aufarbeitung der Vergangenheit gezwungen hat. C’est la vie!

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Blassrosa, umwerfend, fabelhaft!

Oprah Winfrey hat in ihrem Buch „What I know for sure“, folgenden Satz niedergeschrieben:

„Healing the wounds of the past is one of the biggest and most worthwhile challenges of life.“

Und diese Wunden, aus unseren nahen oder fernen Vergangenheiten, können welche verschiedenster Art sein. Und wie Oprah Winfrey, machten und machen diese Erfahrung, wie ich inzwischen auch, noch viele andere.

Denn jeder von uns trägt einen mehr oder weniger dunkleren Fleck, einen kleinen oder größeren Rucksack – sein Päckchen – spazieren. Und wer sich nicht von allein dazu aufrafft diese Bereiche zu heilen, anzugehen, sich ihnen zu stellen, für den treten von Zeit zu Zeit immer wieder Menschen oder Situationen in unsere Leben, um daran arbeiten zu können.

Wer sich nicht stellt, den zwingt das Schicksal früher oder später. – Zum Glück – denn dafür können wir dankbar sein.

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„I do not exist to impress the world. I exist to live my life in a way that will make me happy.“

Manchmal können wir auch dann erst klar und wolkenlos sehen. Dinge, die wir unter bunten Farben nicht erkannten, Muster, mit denen wir dann endlich anfangen dürfen zu brechen. Völlig egal was das sein mag. Sei unser eigener Rucksack: cosy Bequemlichkeit, zu viel Sicherheitsdenken, knallrote Selbstgefälligkeit, kanarienvogelgelbe Missgunst, blasse Unzufriedenheit, Ex-Beziehungen, verlorene Freunde, Komfortzonen-Rumgesitze, schlechte Ernährung, Süchte, Fluchten, Abschiede, zu wenig herzchenrote Selbstliebe, Kindheit, Jugend, Straftaten, mangelnde Nächstenliebe, Falschheit, Feigheit, Stutenbissigkeit, schwarze Krankheiten, graue Handicaps, Pessimismus, Langeweile, Egoismus, Nicht-in-die Puschen-Kommen, Auf-der-Stelle-Rumgetrete, Traumata und anderes Trauriges.

Deswegen ja:

Every experience is a valuable teacher.

Ob eine schöne, weniger schöne, oder auch schmerzhafte Erfahrung: das Tolle dabei ist, dass wir gerade aus den unschönen, schmerzhaften und unliebsamen Erfahrungen unglaublich vieles lernen und mitnehmen können. Wunderschönes, Brauchbares, Bannbrechendes, Faszinierendes, und uns – erleuchtet, bereichert.

 

Stutenwiese

In den vergangenen zwei Jahren durfte ich gleich zweimal Bekanntschaft mit einer Spezies machen, die ich bislang kaum kannte. Die der stutenbissigen Mädchen und Damen.

Vielleicht hatte ich auch gedacht, naiv wie ich manchmal bin, sie wäre längst ausgestorben. Sicher hoffte ich das! Und nun hoffe ich, dass sie niemand unter Artenschutz stellt. Ein Aussterben dieser unschönen Eigenschaften wäre wirklich sehr wünschenswert. Es geht nämlich auch wunderbar, rosarot, traumhaft super-zucker-erfolgreich-süß ganz anders.

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So überhaupt nicht Buschröschen-Like

Diese Spezies, und das habe ich schnell erkannt, hat so gar nichts in meiner wunderbaren Welt, in Neverland, auf meiner Insel und in jedem anderen Wunderland zu suchen. Und in die zauberhafte Welt der Amelie, würde sie ebenfalls nicht hinein gehören.

Die stutenbissige Fraktion sollte generell in keinem Leben irgendeiner Frau Auswirkungen auf deren Spaß und Erfolg haben.

Von Männern lernen

Ich habe es bereits oft erwähnt und wiederhole mich trotzdem immer wieder gern: mein langjähriger Beruf in einer Männerdomäne. Gerade heraus, direkt, bisweilen zum dahinschmelzen charmant, teils etwas unschön derb und immer: frei, fair, helfend und unterstützend. (Ausnahmen bestätigten tatsächlich äußerst selten diese wunderhübsche Regel. Und das in gut 10 Jahren Berufserfahrung.)

In dem was Männer tun, wie sie es tun, ist das Verhalten in einer männergeprägten Geschäftswelt wunderbar: Sie sind Vorbild, in dem wie sie auf Erfolge anderer reagieren. Ehrliche Anerkennung, Gratulation, freundliche Neugier, ein “auf die Schulter klopfen”. Was andere erreichen, sich erarbeiten, darauf schauen sie mit Respekt, ehrlicher Mitfreude und können sich derer Achtung und Anerkennung ebenso sicher sein, wenn sie selbst etwas erreichen.

Männer helfen sich gegenseitig. Frauen bieten sich manchmal aus. „Wieso?!? – Und viel wichtiger: wieso?!?“ Echt unschön! Das sollten wir, uns selbst zuliebe, ändern.

Gemeinsam nach oben

Top-Männer in Top-Positionen sind eine schöne und sinnvolle Sache. Und mehr Frauen an den Spitzen der Welt, privat auch gerne mal Spitzenschuhe tanzend, sind eine Bereicherung in der Geschäftswelt.

Hand auf’s Herz, was hat jemand davon, wenn er anderen nicht von Herzen gönnt, Leistung, Erfolg und die Prise Glück nicht anerkennt? Wenn er, beziehungsweise „sie, sie, sie“, keine pure Freude für jemanden zeigt, wertet, vorne herum ins Gesicht lächelt und hinten herum andere Fäden spinnt?

Wäre dies ein Märchen, würde sich Besagte an einer Spindel schneiden. Autsch! Allerdings nicht als bildschönes Dornröschen. Und das ist auch kein Märchen hier – ein kleines bißchen Albtraum vielleicht – und märchenhaft ist ein solches Verhalten gleich zweimal nicht. Es ist das wahre Leben. Unser Leben.

Zu Zufriedenheit und Glück führt ein solches Verhalten nicht und Frieden geht allemal anders. Und damit meine ich für die „Spindelfrau“. Die andere kann nämlich noch in den Spiegel schauen, überlegen, ob sie „die Schönste, die Beste im Land“ werden mag, das Unternehmen wechseln und sich woanders den Weg nach oben suchen. Und das wird sie auch, wenn es ihr Ziel ist.

Es werden sie weder Neiderinnen, Missgönnerinnen und kein Dornenwald von der gewünschten Stellung abhalten. Und vielleicht ist sie damit eines Tages in einer Position, in der sie dich & dein Schicksal in der Hand haben könnte? Und dann darfst du hoffen, nach allem was war, dass sie anders „tickt“ als du.

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Mit den Waffen einer Frau

The happiest people I know are always evaluating and improving themselves. The unhappy people are usually evaluating and judging others.

Oder:

I’m too busy working on my own grass to notice if yours is greener.

Diese Zitate müssen entweder von einem Mann stammen, oder einer Frau, die gut beobachtet hat, langsam sanft oder kratzig genervt ist, sich diesen Schuh nicht anzieht und sich wünscht, dass auch die letzten „Double-X-Chromosomen“ das endlich erkennen mögen.

Mensch Mädels, wir müssen zusammen halten! Das machen die Jungs doch genauso und pushen sich damit zum Abteilungsleiter, Hundertschaftsführer, Geschäftsführer, Topmanager, Entrepreneur par excellence. Sie sind damit dort, wo wir auch hinwollen. Und gemeinsam geht das darum besser als allein, weil Zeit das Kostbarste ist, das wir haben. Wie aber soll das schnell gelingen, wenn wir uns damit selbst im Weg stehen? Wenn wir uns mit unseren sorgfältig enthaarten, dezent gebräunten, gut trainierten Stiletto-geschmückten-Beinen, gegenseitig ein Bein stellen?

Anders wird ein Schuh draus, Cinderella!

Wir müssen uns unsere perfekt manikürten und lackierten Fingernägel nicht ruinieren, indem wir den Lack der vermeintlichen Rivalin zerkratzen. Kätzchen, die an Katzen, oder anderen Kätzchen versuchen zu kratzen, braucht die (Geschäfts-)Welt nicht! Unsere Energien sind auf das Wesentliche zu konzentrieren. Es geht ums Geschäft, Erfolg und die Menschlichkeit auf dem Weg dahin.

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Zart & tough – aber bitte nicht auf unfreundliche Art & Weise

Frauen sind bezaubernde Geschöpfe, die reif und damenhaft agieren können. Inspirierend können sie sich und ihr Wissen selbst in Szene setzen. Dazu muss Frau nicht intrigieren, falsche Gerüchte in die Welt setzen und sonst irgendwie wenig lieblich, giftig züngeln. Mädels, stillgestanden, einen Moment zuhören bitte: Das bringt uns nichts!

Wir sind klug und können das so viel besser. Das Geheimnis der ganzen Erfolgsgeschichte ist nämlich völlig simple: Nämlich, dass du niemals besser sein kannst, als die beste Version von dir selbst. Du bist dein eigenes Limit! Dein eigener Erfolg hat mit dem Erfolg oder Misserfolg all der anderen Ladys überhaupt nichts zu tun. Langfristig kommt es auf Können an und jede einzelne von uns hat viele wundervolle Gaben, für die sie ihre Nische finden muss & wird. In der wird sie dann unschlagbar und genau die Richtige sein. Es erschwert nur dein morgendliches und spätabendliches “in den Spiegel schauen”, wenn du glaubst, dass es auch anders geht und dementsprechend unfair handelst. Also:

Win or lose, do it fairly

Und lass andere gern gewinnen und mitfühlend verlieren.

Sich für andere zu freuen ist übrigens eine der schönsten Freuden. Es ist es tatsächlich wert, das dauerhaft auszuprobieren. Und glückliche Frauen & Glückskinder sind nicht eure Feinde oder Konkurrenz, sondern helfen euch sehr gern auch nach oben.

 

Independent women

Hat Peter Pan eigentlich eine Freundin? Nein, hat er nicht. Gut, er hat Wendy, aber Wendy ist seine mütterliche Ratgeberin. Und ja, väterliche Ratgeber finde ich auch ganz toll. Ich höre und verlasse mich – nach eingehender Prüfung & Abwägung – äußerst gern auf Erfahrungswerte und die Lebenserfahrung anderer, deutlich Älterer. Ich mag und bewundere ruhige Gelassenheit, Abgeklärtheit, Weisheit, Reife und Klugheit. Und auch von Mentoren, männlichen Kollegen, platonischen Freunden kann ich nicht genug haben. Aber sonst?

Meiner besten Freundin bin ich dankbar dafür, dass wir – und das seit märchenhaften dreizehn Jahren – (fast) immer andere Gesprächsthemen haben, als die Suche nach dem perfekten Mann, Mister Right, Heiraten oder Hausfrauendasein. Mit anderen Mädels war das auch schon so: “Wäre der nichts für dich?” “Du brauchst doch mal wieder einen Freund!” “Willst du keinen Mann?” “Jetzt bist du schon wieder X Jahre Single.” “Der YZ meiner XY könnte dir gefallen.” “Du hast viel zu hohe Ansprüche.” “Willst du dich nicht verlieben?”, „Datest du gerade nicht mal?“

„Nein und danke, ich spiele lieber Golf. Und können wir bitte über etwas anderes reden: Job, Perspektiven, Politik, Kultur, Mode, Kunst, Sport und Freizeitplanung – ohne Mann?“

 

“Willst du dich nicht verlieben?”,

als wäre die Liebe ein Wunschkonzert, ein Schokoladen-Tante-Emma-Laden, eine Eisdiele, in der wir uns die leckerste Sorte aussuchen und vernaschen, ein Milch-und-Honig-Schlaraffenland. Und das für nur vermeintlich(!) Sehnende & Schmachtende, denn manche Frauen sind einfach zu gerne Single und frei.

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Wunderbare golfplätzische Ruhe und grüne Sinnlichkeit.

Ja, ich war durchaus schon verliebt und werde es bestimmt auch immer mal wieder sein. Vielleicht auch nur noch ein einziges wunderbares Mal? Aber ich warte da nicht darauf und zerrede so etwas nicht. Und ja, natürlich stehe ich dazu, dass ich bestimmte Ansprüche habe. Aber die hat doch jeder, nicht? 

Ich bin in allen Lebensbereichen gleich. Klamotten, Ausgehen, Urlaube und Liebe: Schon immer leiste ich mir quantitativ sehr wenig und selten etwas. Dafür aber stets Dinge, wofür mein Herz dann jeweils begeistert Purzelbäume schlägt und womit ich mich ein bißchen wie eine Prinzessin fühle.

Mit Liebe und mit großer Sorgfalt und Wertschätzung behandle ich jedes einzelne Stück, das ich besitze. Und ich besitze nicht viel: Selten mehr als drei Jeans, weniger als zehn Paar Schuhe (Für jedes Paar das ich weggebe, darf ein neues Paar bei mir einziehen.), und ich habe schon öfter bis zu vier Jahre gänzlich ohne Urlaub verbracht, und ohne Mann.

Das bin ich, und so zu leben macht mich sehr glücklich.

Qualität & Ansprüche sind das was ich will und mir aus diesem Grund auch leiste.

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Flamingobrosche und Never-Land-Gedanken: Mehr braucht’s doch nicht.

Sich Ansprüche oder etwas anderes „leisten können“, klingt immer etwas arrogant, aber es bringt meine Geschichte, in dieser Sache, eben genau auf den Punkt. Und die vieler anderer Frauen auch: Mit Mitte 20 realisiert, dass Karriere, berufliche Vielseitigkeit und Selbstverwirklichung wichtiger sind und das immer bleiben werden. Kein Kinderwunsch, gut & gerne allein sein können, das Leben ist aufregend, bunt & spannend, so what!?!

Ich bin auch so und liebe und zelebriere mein Leben fast immer als Single. Jahrzehnte lang habe ich dafür keine einzige berufliche Herausforderung, mit Ortswechseln in In- & Ausland, ausgelassen.

Denn was mich antreibt ist leben, lernen, die Welt als Abenteuer und das Erleben an sich, in seiner ganzen bunten Vielfalt.

Gerne auch mit Mann, aber mindestens genau so gern, und meistens sehr viel besser, ohne. Was mich nicht antreibt und niemals antreiben wird, sind die Biologische Uhr, „flache Geschichten“ oder MainstreamPaarGedanken.

In Job & Sport laufe ich liebend gerne zu Kameradschaft & Höchstform auf, aber für mein Privatleben sind meine Vorstellungen andere. Und damit bin ich nicht allein. So viele Frauen sind gerne, überzeugte, eingefleischte, situationsbedingte, liebeskummergeplagte, karriereorientierte oder freiheitsliebende Singles. Eine Beziehung mit einem Mann wird auf später verschoben, gleich überhaupt nicht anvisieren oder wir stehen schlicht & einfach auf Frauen.

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Das Leben ist so schön. Auch ohne Jungs.

Ich bin eine sanftmütig zarte Feministin, sowie eine aufgeweckte kecke Realistin. Das bringt mich zu folgender Erkenntnis: Solange nicht die totale Gleichberechtigung stattfinden kann, sind es eben tatsächlich die Frauen, die auf der Strecke bleiben, so sie sich für Familie & Kinder entscheiden und in Hausarbeit und Kindererziehung nicht vollkommen erfüllt aufgehen. Auch wenn der Partner sich ebenfalls zeitintensiv einbringt.

So toll Kinder sind, und ich verstehe jede Frau, die sich dafür entscheidet aus vollem Herzen und hinterfrage deren Entscheidung niemals: Was meine Lebensvorstellung angeht, bremst eine Beziehung, ein Mann an meiner Seite aus. Zumindest war es bislang so:

“Ich möchte eigentlich nicht, dass du noch mal ins Ausland gehst!” „Ich finde deinen Beruf / deinen Sport zu gefährlich für eine Frau“ „Willst du mich heiraten?“.

Tschüss Beziehung, hallo Ausland! Und, was ich von Freundinnen und Freunden erwarte ist, dass sie mein Lebensmodell auch nicht immer wieder aufs Neue hinterfragen. Meine Beständigkeit in manchen Bereichen ist nämlich faszinierend.

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Und das geht eben auch sehr gut allein.

Vom Mögen & Lieben

Was ich nicht unerwähnt lassen möchte ist, dass meine beste Freundin und ich Männer sehr gern haben, mögen und mit großer Freude in einer völligen Männerdomäne arbeiten, beziehungsweise gearbeitet haben. Wie andere Singledamen auch, schätzen wir Männer als Menschen, als verlässliche & humorvolle Kollegen, als richtig gute Gesprächspartner. Und manchmal lieben wir einen Mann auch mal als Mann. Meine Freundin tut das heute: Sie hat jemanden Tollen gefunden, mit dem sie mittlerweile ein ganz großartiges kleines Kind hat. Allerdings war ihr Lebensplan auch ein anderer. Sie toleriert und versteht aber meinen uneingeschränkt. Und allein, dass ich das hier so erwähnen muss zeigt, dass dies nicht die Regel ist.

Wer nicht liebt und nicht vergeben ist, könnte sich jeden Tag verlieben

Und das ist schön! Da gibt es die euphorisch wie ängstlichen Kennenlernphasen: “Der ist so toll, so charmant, so interessant, so besonders!” “Findet er mich wohl genau so klasse, wie ich ihn finde?” Gefolgt von der zuckerüberzogenen Verliebtheitsphase: “Ich kann nicht schlafen, nicht essen, – nur noch essen.“ Ein Ritt auf einem buntgescheckten Einhorn, SchokoErdbeeren im Bauch, strahlend unter glitzerndem Konfettiregen und sonnengelbe Luftschlangen im Haar. Surreale Happiness!

Verliebt sein ist ein so buntes Gefühl, der Bauch voller Brausestäbchen, der Kopf steht Kopf und das Herz läuft über. Alles ist toll & flamingokükenpink. Alles neu, unbekannt, reizvoll und seine Küsse schmecken nach Vanilleeis, seine Laune „sanfte Sonne“ und seine Socken sind blütenweiß. Wunderbar! Genau meine Welt! Und sind wir verliebt nicht alle so? Dann nämlich steht die Welt Kopf, wir platzen fast vor Glück und mit wem könnten wir besser darüber quatschen, als mit der besten Freundin? Dann sind Männer Gesprächsthema Nummer Eins. Und daraus kann sich auch durchaus etwas entwickeln. So es passt. So lange es passt.

Einen Mann “für die Zeit meines Lebens”, nicht “für mein Leben”.

Aber..

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Eine Überdosis Romantik gefällig?

Aber ich möchte & brauche niemanden (mehr), der mich nach einem anstrengenden Arbeitstag mit Überstunden, in der gemeinsamen Wohnung mit den Worten empfängt: “Dass wir über unsere Beziehung reden müssen”. Und das kurz vor Mitternacht. Die einzig vernünftige Antwort darauf konnte lauten: “Mein lieber Schatz, ich habe einen 12 Stunden Tag hinter mir, bin hundewelpenmüde und schlafe jetzt friedlich und ganz wundervoll im Hotel. Gute Nacht.”

Oder, wenn du dir schöne Abende im Kreis deiner Freundinnen oder Freunde machst und dein Liebling, immer wieder “zufälligerweise” in genau derselben Bar auftaucht. Darüber könnte ich Geschichten erzählen, von den Erfahrungen meiner Freundinnen, meiner Kolleginnen, die das allerdings in Kauf nehmen. Ich nehme das nicht in Kauf. Ich möchte niemals einen Mann brauchen müssen, sondern einfach nur völlig verrückt und in tiefer Liebe und Vertrauen verbunden mit ihm sein. Tja, da spricht die große Romantische aus mir.

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Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser?

Bei grauem Alltag sind Frauen wie ich sehr sensibel, da schlicht zu unabhängig.

Nein, wie oben beschrieben stellen wir uns das einfach nicht vor. Und Streit um die Fernbedienung beim TV gibt es schon allein deswegen nicht in meiner Welt, da ich überhaupt keinen Fernseher habe. Und hochgeklappte Toilettensitze? Mit meinen Freunden gab es getrennte Badezimmer. Alles also Dinge, die mir fremd sind und fremd bleiben sollen.

Bei dem Gedanken an einen gemeinsamen Hauskauf schnürt es uns vielleicht den Magen zu und der Gedanke beruflich Kompromisse eingehen zu müssen, damit das Privatleben Priorität Nummer Eins sein kann, macht uns traurig, wütend, unglücklich. Wir und ich wollen einfach nur unsere Leben leben, unsere Träume verfolgen, arbeiten, Karriere machen, Jobs annehmen, Jobs kündigen, Städte wechseln, Inland & Ausland, Fortbildungen besuchen, Sprachen lernen und vielleicht Kühlschrank, Bad, Bett für uns alleine haben.

Und Kinder? Die haben wir als Patenkinder, als Kids von lieben Freundinnen, kümmern uns ehrenamtlich und vielleicht haben wir irgendwann einmal ein Pflegekind aus der 3. Welt, oder doch einen Partner mit Kindern aus seiner vorherigen Beziehung. Das Leben ist kein Ponyhof, aber die Möglichkeiten auf unterschiedlichste Art und Weise Glück zu finden und einen Beitrag für die Gesellschaft zu leisten, sind eine Villa Kunterbunt.

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Mein Leben – meine Entscheidungen – mein Weg. Sorry, not sorry!

So motiviert, zielstrebig, kompromissbereit und beständig ich also im Beruf und Alltag bin, in Beziehungen brauche ich die ganz lange Leine. Mein Flug nach Neverland ist weit, und da bin ich nunmal gern. Allein. Für mich gibt es – und das ist mein voller Ernst – nichts Schöneres, als nach meinem Tag nach Hause zu kommen, die Wohnungstüre hinter mir zu schließen und keiner ist da, der auf mich wartet. Introvertiert eben. Ruhe & Alleinsein sind gleich Auftanken und pures Wohlfühlen.

Kein Ausbremsen. Keine Diskussionen. Keine Kompromisse. Kein anderes Leben.

Wie der Name, so die Frau. PetissaPan: Gerne frei.

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.. kein anderes Bier.

Diesen Artikel habe ich in erster Linie für alle Frauen geschrieben, die so ähnlich fühlen, denken und leben und die sich hier in so vielem wiederfinden können.

In zweiter Linie ist dieser Artikel für alle, die Freundinnen und Kolleginnen haben, die sie vielleicht immer wieder zu bekehren versuchen und ihr den eigenen Stempel aufdrücken wollen. Das, weil sie sich in deren Andersartigkeit nicht hinein denken möchten:

„Nicht nur bei diesem Single-Thema: Ich finde Toleranz eine ganz bedeutende und große Eigenschaft. Nämlich jeden Menschen einfach so zu nehmen und so zu verstehen versuchen, wie er lebt, denkt und träumt. Das kann wunderbar inspirierend für beide Seiten sein. Und damit die Basis für eine lange tiefe Freundschaft oder eine Beziehung.“ 

 

Persien erleben und lieben.

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Bei Shiraz

Den Iran habe ich kennen & lieben gelernt, als ich für ein knappes Jahr auf der Deutschen Botschaft im Zentrum Teherans gearbeitet und im Norden der Stadt gewohnt habe.
Ich erinnere mich immer wieder gerne zurück an Rosenwasser, Rosengärten, den Geschmack von Safran, frisch gepressten reinen Granatapfelsaft, Falafel und an viele warmherzige Menschen.

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Nahid, Mariam & ich

Wenn ich über die iranische Landeshauptstadt sagen würde, dass ich sie mochte, wäre das zwar eine Lüge, aber ich habe mich in die IranerInnen als Menschen „verliebt“. Teheran selbst ist eine etwas anstrengende Stadt. Persien an sich dafür wunderschön, magisch, geradezu märchenhaft und ich möchte es als Reiseland empfehlen.

Die IranerInnen durfte ich durchweg als offen, herzlich gastfreundlich und besonders gepflegt & bildungsinteressiert kennenlernen. Frauen in farbenfrohen Hijabs, Tuniken und langen Gewändern, von tiefschwarz über grün und rot; Männer in silberglänzenden Anzügen; Und eine ganze Nation, die nach lecker blumigem Rosenwasser riecht.

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Überall Blumen, Rosen, kunterbunte Kacheln, Kultur und Kunst.

Wie oft wurde ich auf den bunten Obst-, Gemüse- oder Kleidermärkten, die ich alleine besuchte, auf Englisch angesprochen, interessiert befragt und freundlich angeschaut. Beim Handeln und Feilschen haben mich spontan sehr oft gänzlich Fremde unterstützt. Das, obwohl jeder Händler von sich aus schon sehr entgegenkommend war. Fremde Frauen, von jung bis alt, luden mich zu einem gemeinsamen Glas Tee ein oder wollten gerne mit mir zu Mittagessen. Ich fühlte mich selten in einem Land derart willkommen, wie ich es im Iran tat. Und das jeden einzelnen Tag.

Und by the way: Dort schmecken Mangos, Paprika, Gurken und so viel mehr, wie sie wohl tatsächlich schmecken sollten.

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Pool und Palmen.

Sehr gut erinnere ich mich auch heute noch an das frisch gebackene, fladenbrotähnliche, große rechteckige Brot, das man in den, von mir so geliebten, cremigen iranischen Joghurt mit Schalotten & Salz tunkte. Monatelang konnte ich nicht genug davon bekommen und habe mich daran so sehr gewöhnt, dass ich es immer wieder sehnsuchtsvoll vermisse. „Barbari“ heißt es, und bevor ich morgens zur Botschaft gefahren bin, fuhr ich immer bei einem dieser speziellen Barbari-Bäckern vorbei.

Barbari-Backstuben waren daran zu erkennen waren, dass sich dort frühmorgens bereits lange Schlangen von Menschen gebildet hatten. Bei den Bäckern, die Barbari aus einer größeren Luke heraus, an die Menschen auf der Strasse reichten und verkauften, gab es nur diese eine Art von Brot: frisch & noch heiß, in offenen Öfen gebacken, die goldgelbe Kruste sanft knusprig und innen warm & weich. Und wenig schmeckt derart ursprünglich, pur und dabei sagenhaft super. Umgerechnet für einen Euro gab es diese leckeren Brote, nach denen ich heute noch sehr gerne verrückt sein wollte & dürfte.

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Einladung zum Abendessen in einem persischen Privathaushalt.

Beim Anstehen für das „goldene Brot“ wurde ich stets neugierig betrachtet. Meine sehr helle Haut, hellgrüne Augen und meine europäischen Gesichtszüge fielen, in dieser Menge von iranischen Menschen, deutlich auf. Nie wurde ich aber schamlos angestarrt, in irgendeiner Art und Weise distanzlos angemacht oder abschätzig angesehen.

Ich versuchte mich immer so unauffällig als möglich zu verhalten und hielt Kopf und Blick stets etwas gesenkt. Wenn ich doch einmal aufsah und sich meine Augen mit denen eines iranischen Mannes trafen, senkten wir beide sofort Kopf und Blick. Oft waren die Männer dabei allerdings verlegener als ich selbst.

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Hotel & Restaurant bei Persepolis.

Allgemein verhielt ich mich in der Hauptstadt Irans im täglichen Leben sehr devot. Das kann ich jeder Frau die Persien bereisen möchte auch so empfehlen. Für mich war das einerseits aus Respekt selbstverständlich, andererseits empfand ich es auch als eine interessante Erfahrung, als eine Bereicherung und ein charmantes Schauspiel, sich so ganz anders als bei uns zu geben.

Meine Körperformen waren, mehr als nur den Vorschriften entsprechend, verhüllt und außer auf Hände und Gesicht konnte Man(n) keinen Blick auf meine Haut erhaschen. Es war nur gelegentlich so, dass sich aufgrund dem, im Iran locker um den Kopf geschwungenen Kopftuch, eine blonde Strähne löste und mir ins Gesicht fiel. Gerade die jungen iranischen Frauen waren diesbezüglich aber sehr viel freizügiger und gaben bereitwillig und gerne einen Blick auf die, oft hell gefärbten Haare frei.

Weniger streng als in Teheran selbst, erschien mir die Kleidungsetikette für Frauen auf dem Land und in den anderen Städten des Landes. Wobei es auch da Ausnahmen gibt: Mashhad und Qom als religiöse Hochburgen, sind ebenfalls für ihre Strenge hinsichtlich der Einhaltung der Kleiderregeln bekannt.

Die außergewöhnliche Kultur und die geschichtlichen Überbleibsel und Traditionsquellen entschädigen aber tatsächlich dafür, dass man im Sommer auch bei 40 und 45 Grad plus gänzlich verhüllt sein muss. Und daran gewöhnen wir uns auch wirklich schnell.

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„Knallbunte Kachelkunst“

Was ich mir nicht nehmen ließ, war, dass ich gerne Gewänder und weite Tuniken in fröhlichen freundlichen Farben trug. Oft war ich in meine Lieblingsfarben: Pinktöne von Himbeerrot bis Altrosé getaucht und das war, zumindest in Teheran selbst, etwas ungewöhnlich und auffällig. Zu Ramadan hielt ich mich aber daran, ausschließlich in dunklen gedeckten Farben auf die Straße zu gehen.

In Teheran fahren das ganze Jahr über täglich Busse durch die Stadt, in der eine Art „Sittenpolizei“ die Mädchen und Frauen einsammelt, die nicht ordnungsgemäß gekleidet sind. Herausgelöst werden die eingesammelten Damen dann dadurch, dass deren Väter oder Ehemänner einen Geldbetrag als Strafe bezahlen müssen.

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Persische Teenagerin aus Isfahan mit ihrem Hund.

Es kam in meinem Jahr dort ein paar mal vor, dass, wenn ich mit der Bahn alleine auf dem Weg zur Arbeit oder nach Hause war, mich ein Iraner ansprach. Die Art des Ansprechens war immer dieselbe: Ein einzelner, oft gutaussehender und gutgekleideter Mann ging ein Stück neben mit her und versuchte mir einen Zettel mit seiner Telefonnummer zu reichen. Dabei redete er abwechselnd auf Farsi und Englisch höflich auf mich ein.  Zwei oder drei sehr freundliche aber bestimmte “Merci!” (danke auf Farsi, der Sprache im Iran), reichten jeweils aus, dass er zurück blieb und ich alleine und ohne Telefonnummer weiter gehen konnte.

Alleine gereist bin ich auch. Das jeweils mit dem Flugzeug, obwohl die Deutsche Botschaft von Inlandsflügen aus Sicherheitsgründen vehement abgeraten hatte (2013). Inzwischen dürfte sich das verändert haben, da Sanktionen heute nicht mehr verhindern, dass Flugzeuge erforderliche Bauersatzteile erhalten können und das Fliegen im Iran sicher(er) ist.

Eine Zug- oder Autofahrt in diesem weitläufigen Land dauert einfach sehr lange und wer ohne Inlandsflüge reist, sieht kaum so viel wie er gerne sehen möchte. Ich habe umgerechnet 20€ pro Hin- und Rückflug bezahlt und mir damit jeweils 10-20 Stunden auf dem Highway gespart.

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Wunderhübsch.

Auf einer meiner Reisen haben mich zwei Mädchen, die ich zufällig in einem Park getroffen habe, spontan zu sich nach Hause eingeladen. Sie wollten mich gern ihren Eltern vorstellen und mir ihr Zuhause zeigen. Ich bin gerne mit, habe tolles iranisches Essen serviert bekommen, konnte neugierige Fragen über Deutschland beantworten und habe auch selbst wieder sehr viel über die iranische Kultur erfahren. Wie viele der jungen Iranerinnen studierten die beiden jungen Frauen nicht im Iran sondern in Indien und wünschten sich eine berufliche Zukunft in Europa.

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Garten und Grün in einer Hotelanlage in Yard.

Woran ich mich im Iran stets gehalten habe, war die Regel, dass ich mich niemals bei Eintritt der Dämmerung noch alleine draußen aufgehalten habe. So habe ich es in Teheran gehalten und auf jeder meiner Reisen. Wenn ich auf Reisen war, bin ich vor Anbruch der Dämmerung zurück in mein Hotel gegangen und in Teheran war ich immer mit anderen zusammen unterwegs. Eine Frau gilt als „leichtes Mädchen“, wenn sie alleine unterwegs ist, sobald die Sonne untergegangen ist. Und das braucht niemand.

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Rosengarten im Innenhof einer privaten Wohnanlage.

Rückblickend war das Ungewöhnlichste das ich im Iran getan habe, wohl das Skifahren, weil den Iran für gewöhnlich erstmal keiner mit Skifahren in Verbindung bringt. Ich wohnte für diesen Wintersport im Norden Teherans geradezu ideal, weil Teheran am Fuße des Elburs-Gebirges liegt und es so bis zum ersten Skilift nur wenige Kilometer sind.

Auf der Piste ist das Leben sehr viel freier als im Rest des Landes. Die Mädchen tragen figurbetonende Skioveralls in knalligen Neonfarben und freche Helme statt züchtiger Kopftücher. Auf den nach draußen gerichteten Lautsprechern der Skihütten ertönt laute Techno- und Elektromusik, die auf allen Pisten zu hören war.

Im Sommer habe ich Golf geübt – nicht gespielt. Frauen durften nicht auf den 12-Loch-Platz im Herzen Teherans. So hatte ich eine Golflehrerin bekommen und mit ihr auf der Driving Range Bälle abgeschlagen. Leider war ihr Englisch nicht besonders gut. Das ist außergewöhnlich für den Iran & die PerserInnen. Außer „nice shot“ konnte sie mir wenig sagen und keine präzisen Angaben zu Technik & Fehlern manchen. Aber alleine das Gefühl im Iran Golf „zu spielen“ war so besonders, dass ich immer wieder Stunden bei ihr gebucht habe. In Tunika & mit Kopftuch versteht sich von selbst.

Andere Sportarten, die ich in Deutschland ausübte waren im Iran unmöglich auszuüben. Nur was das Joggen anging hatte Mitarbeiter der Botschaft Glück: Der Deutsche Botschafter hat eine Residenz mit riesigem Garten, um den eine gut 4 Meter hohe Mauer gezogen war. Dort konnten wir in T-Shirt, Shorts und ohne Kopftuch unsere Runden drehen.

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Ältere Lady im Blumengarten.

Meine liebste Süßspeise im Iran war frisch gepresster Karottensaft mit zwei Kugeln cremigem Safraneis, was es im Frühjahr & Sommer an fast jeder Straßenecke zu kaufen gibt. Davon habe ich innerhalb eines Jahres bestimmt an die 50 Portionen genossen. Gerade dieser Tage erinnere ich mich daran zurück, da nun hierzulande die Eissaison beginnt.

Der Karottensaft als gesundes Getränk, und darin die cremige Safran-Sahne-Sensation. Zugegebenermaßen befanden einige der Europäer, die ich dort kennengelernt und dazu befragt habe, diese Süßspeise als eher weniger schmackhaft. Meine Meinung dazu ist, dass es jeder zumindest probieren und danach sein Urteil fällen sollte: Es ist echt lecker.

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Aufschlussreich war für mich die Tatsache, dass Peugeot seine ganzen weißen Fahrzeug nach Iran zu verkaufen zu scheint. Das auf dem Foto hier sind zwar keine Peugeots, aber die persischen Autofahrer bevorzugen ganz klar weiß und, was internationale Automarken angeht, ganz klar Peugeot.

Insgesamt hatte ich ein ganz wunderbares Jahr im Iran mit allein positiven Eindrücken. Ich kann Frauen nicht davon abraten, den Iran auch gut & gerne allein und auf eigene Faust bereisen zu können. Einige meiner deutschen Bekannten meinen zwar, dass mein problemloses Reisen auch damit zu tun gehabt haben könnte, dass ich einen Diplomaten Status / Diplomaten Pass besaß, aber ich meine, dass man mir das im täglichen Leben ja nicht ansehen konnte und ich auch dort stets respektvoll, niemals grenzüberschreitend und immer besonders freundlich behandelt wurde.

Nun ist mein Jahr im Iran schon etwas vorbei (2012/2013). Noch immer schreibe und berichte ich aber sehr gerne darüber. Der Iran hat mich ja auch dazu inspiriert, mit dem Nähen anzufangen und persisch inspirierte romantische  Tuniken zu nähen. Und ich habe heute noch regelmäßig Kontakt zu einer Iranerin, die ich dort kennenlernen durfte und bin so auf dem neuesten Stand, was den Iran & Teheran angeht.

Wer Fragen an mich hat oder Anregungen sucht, dem helfe ich sehr gerne weiter.

Hübsche Alleinsamkeit

Wenn dieser Artikel meinen früheren Bekannten und Arbeitskollegen in die Hände fällt, liegen sie vermutlich, sich kringelnd auf dem Fußboden oder runzeln skeptisch die Stirn. „Die introvertiert? Völlig unmöglich.“

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Paris 2011, 2012, 2013, 2014, 2015, 2016, 2017

Ein gutes Jahrzehnt habe ich in einem Beruf gearbeitet, in dem es überaus laut und quirlig zuging. Gemeinschaft und auch Gemeinschaftsausflüge standen ganz oben auf der Liste, das täglich, beziehungsweise mehrmals jährlich und es gab keine Einzelbüros oder überhaupt auch nur eine Einzeltätigkeit. „Gruppenzwang“ mag ich es nicht unbedingt nennen, aber für introvertierte Menschen ist so etwas schlicht viel „wir“ und laut.

Auch irgendwelche völlig überfüllten „All-you-can-eat-Restaurants“, die bei Gemeinschaftstagen anvisiert werden, sind für einen introvertierten Menschen eben wirklich nichts und das erklärt vielleicht nun dem ein oder anderen, warum wir da nie dabei waren oder nie mitgehen werden.

Verstehen kann uns nur, wer uns verstehen will. Das ist damit, wie auch mit allem anderen so.

Introvertierte gehen eben gerne mal unter. Die allgemeinen Interessen und Gepflogenheiten werden von unserer, vorwiegend extrovertierten, Mainstream-Gesellschaft geprägt. Dabei haben die Introvertierten viele gute Eigenschaften, über die ich aktuell jede Menge lese und davon selbst noch viel lernen muss. Jahrelang habe ich mich unbewusst wohl etwas verbogen – in dem Glauben extrovertiert zu sein.

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St. Petersburg 2010

Immer wieder lese ich auch Erfahrungsberichte von Frauen und Männern, denen es wie folgt ergeht oder ergangen ist: Welchen, die sich nicht gänzlich akzeptiert in der Gesellschaft fühlen und welchen, die lange gebraucht haben herauszufinden, dass sie introvertiert sind.

Mei, und das liest sich ja gerade so, als sei Introvertiertheit etwas Negatives. – Was es überhaupt nicht ist. Wir sind die Minderheit, deshalb anders, und damit vielleicht aufregend unaufgeregt? :-) Wenn sich unsere Welt den zurückgezogenen Introvertierten gegenüber noch mehr öffnen würde, könnten beide Seiten davon profitieren, da sich Introvertierte und Extrovertierte gegenseitig, mit ihren unterschiedlichen Wesen und Vorzügen, bestens bereichern.

Auch scheint mir, dass viele gar nicht so richtig wissen, was Introvertiertheit eigentlich heißt. Beispielsweise hat Introvertiertheit nichts mit Schüchternheit zu tun. So oft wird das allerdings falsch verstanden und falsch interpretiert. Es gibt schüchterne Menschen und es gibt introvertierte Menschen. Natürlich gibt es auch die schüchternen Introvertierten, aber auch schüchterne Menschen die überhaupt nicht introvertiert sind, sondern einfach nur eine gewisse „Warmlaufzeit“ brauchen. Und genauso gibt es die Introvertierten, die kein bisschen schüchtern sind. Zu letzteren gehöre auch ich. Ich mag Menschen, bin seit meiner Kindheit bereits sehr neugierig, interessiert und gehe offen auf (fast) jeden zu.

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Düsseldorf 2016

Nun ist der Grund warum ich heute nicht mehr in meinem alten Beruf arbeite, nicht meine erkannte Introvertiertheit, nein. Und hätte es diesen Grund nicht gegeben, wäre ich vermutlich noch heute in diesem riesigen Team, selbst laut, selbst mit Ellbogen und quirlig auf After-Work-Parties, beim Feierabendbier und irgendwelchen Tagesausflügen und sonstigem gemeinschaftlichen „Um-die-Häuser-ziehen“. Zumindest jedes Mal für 1, 2, 3 Stunden, denn interessant ist „die Welt der Extrovertierten“ ja schon. Welcher Introvertierte hat da nicht schon öfter hinein geschnuppert? Mittlerweile habe ich aber genug & oft genug davon gesehen.

Ich wage auch zu behaupten, dass sich introvertierte Menschen im Business nichts bis wenig anmerken lassen und ihre Introvertiertheit nach Feierabend leben und zelebrieren. Das funktioniert auch sehr gut. Anders ginge man vielleicht unter, vielleicht aber auch nicht. Selbst habe ich es nicht ausprobiert, mir aber die Erfahrungen anderer Introvertierter durchgelesen, die eben dies beschreiben.

Irgendwie scheint immer und überall verlangt, dabei und dabei laut und gesellig zu sein. Wer anders ist macht sich zum Außenseiter. Aber um ehrlich zu sein ist das, zumindest im privaten Bereich, doch völlig egal und im Nachhinein haben sich viele, so auch ich mich, dort einfach oft nur angepasst.

Was ist mit dem Zitat:

„It takes nothing to join the crowd. It takes everything to stand alone.“?

Es ist toll! Und ich möchte es jedem introvertierten Menschen als eine Art Mutmacher ans Herz legen. Das, ohne den Extrovertierten zu nahe treten zu wollen, denn die haben ihre zahlreiche Stärken. Wir Introvertierten können eben richtig gut alleine sein und uns stundenlang mit uns selbst beschäftigen. Wir lieben das Alleinsein geradezu und das ohne uns jemals einsam zu fühlen.

Goldene Zwiebeltürme
Moskau 2011

Alles was ich heute erfahre und erfühle ist relativ neu, aufregend und spannend. Manchmal wünschte ich, ich hätte schon sehr viel früher die Möglichkeit gehabt, derart richtig für mich zu entscheiden, aber ich habe es schlicht nicht gefühlt. Und so empfinde ich es auch als sehr interessant, dass ich beide Seiten gut kennenlernen durfte.

Mich würde interessieren, wer von euch dieselben Erfahrungen gemacht hat? Wer hielt sich viele Jahre lang für extrovertiert und ist es eben nicht? Wer liebt das Alleinsein und ab und an das zu zweit sein mit jemandem, der einem wirklich nahe steht, mehr als das auftreten in Großgruppen?

Souveränen Smalltalk hatte ich mir antrainiert und das tun wir Introvertierten uns generell. Richtig Freude macht uns nämlich ein wirklich gutes und „tiefes“ Gespräch. Auch, sich daran gewöhnen auf Parties ab und an im quirligen Trubel und sogar im Mittelpunkt zu stehen ist eine Übungssache. Mir zum Beispiel fiel das überhaupt nicht schwer. Es war nur so, dass ich nach wenigen Stunden bereits genug an Reizüberflutung und Menschen hatte und mein Akku leer war. Und das ist dann genau der Zeitpunkt, an dem sich ein Introvertierter nach Ruhe und Alleinsein sehnt.

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Schloss Benrath Düsseldorf 2016

Um das ein oder andere Fest kommen aber auch Introvertierte nicht herum und es gibt ja durchaus Feste, die wir sehr mögen. Die nämlich, bei denen alles ruhiger, gesitteter und nicht drunter und drüber geht. Ich kann mich daran erinnern, dass Bierzelte (Oktoberfest etc.) für mich der blanke Horror und ein Energieräuber waren, genauso wie auch Fasnet, Fasching und Karneval für mich ein No-Go sind.

Eine Hochzeit im Grünen, vor einem alten verwunschenen Schlösschen, inmitten von Wiesen und Bäumen, dort ein tolles gemeinschaftliches Essen an langen, hübsch gedeckten Tafeln und interessante Gespräche mit fremden Menschen fand und finde ich aber wunderschön. Das ist schöne Gemeinsamkeit für uns Introvertierte.

Wenn wir nur selten privat auf ein größeres Event gehen, ist es alleine daher etwas Besonderes, was auch wieder toll ist, und es überfordert uns nicht. :-) In die Altstadt der Stadt in der ich aktuell wohne, bekommt mich allerdings niemand. Die, und zugegeben, diese ganze Stadt hier, ist so gar nicht vereinbar mit Introvertiertheit und meiner privaten kreativen Verträumtheit.

Was uns gemein sein dürfte ist, dass wir auf wirres gemeinschaftliches Treiben, wildes durcheinanderreden, Bierbänke, grölen, Enge und Lautstärke gerne verzichten. Stattdessen treffen wir uns lieber mit nur einer Freundin oder einem Freund um tiefgründig zu reden, zu sinnieren und – ja klar – auch zu lachen.

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Jardin du Petit Sablon Brüssel 2015

Ein wirklich schönes Hobby für introvertierte Menschen ist übrigens Golf. Besonders wenn wir im Schicht- oder Wechseldienst arbeiten allerdings, da Golfplätze immer höher frequentiert werden, weil sich dieser Sport in den vergangenen Jahren zunehmender Beliebtheit erfreut.

Wer einen riesigen Golfplatz und die Ruhe dort für eine Runde, also zwei, drei Stunden, ganz für sich alleine hat, der erkennt vielleicht die tatsächliche „Faszination Golf“ als sportliches Spiel. Es gibt nur den Platz mit wunderschöner Natur, das Bag mit Schlägern, Bälle und uns selbst.

Ich spielte am liebsten frühmorgens oder im Sommer abends bis zur Dunkelheit. Dann, wenn sich kaum jemand auf dem Platz befand. Nur von der Ferne hörte ich ab und an den Klang eines abgeschlagenen, perfekt getroffenen Balles. (Vielleicht den eines anderen introvertiert alleinspielenden Golfers. :-) ) Immer wenn ich abends bei meinem Heimatclub spielte war es so, dass ich niemals beim 18. Loch einlochte, welches direkt vor der Club-Terrasse (Baden-Baden) endete. Zu dieser Zeit herrschte dort stets reges Treiben und die lauen Sommernächte wurden in großen Gruppen, laut und mit viel Wein begossen. Lieber ging ich nach dem 17. Loch direkt ungesehen zum Parkplatz und fuhr nach Hause.

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Delano Hotel Miami Beach 2014

Zuhause ist ein enorm wichtiger Platz für alle Introvertierten. Da haben wir Ruhe und tanken Energie auf. Wir hängen Gedanken nach, lesen, lernen, sind kreativ oder machen es uns einfach nur alleine gemütlich und schön.

Und Zuhause sitze ich gerade. In meiner Energie-Tankstelle. Und da kam mir der Gedanke zu diesem Artikel. Oft nähe ich ja auch – PetissaPan eben – schreibe was anderes oder ich träume.

Eine ferne Bekannte sagte vor ein paar Wochen zu mir, dass „sie wüsste, dass ich mein Leben nicht genießen könne“. Dies war ihr Kommentar nachdem ich ihr geschrieben hatte, dass ich das Wochenende über Zuhause bliebe. Ich finde es merkwürdig wie oft wir missverstanden werden, denn so tue ich doch genau das was ich will. Das was jeder Mensch der introvertiert ist regelmäßig will und braucht, ist schlicht Ruhe und Zeit mit sich selbst zu geniessen. Und ist es nicht so, dass wir die Vorlieben der Extrovertierten sehr gut nachvollziehen können ohne dazu dabei sein zu müssen?

PetissaPan ist ja fast immer süsse Träumerei. Manchmal gibt es aber auch Dinge die einfach tiefgründig geschrieben werden wollen. Für die ruhigen, verträumten, weichen, sanften, einzelgängerischen, leisen, naturverbundenen Menschen wie du es vielleicht auch bist?

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Zum Abschluss noch eines meiner Lieblingszitate von „Karl dem Großen“:

„Was soll diese Obsession, sich ständig mit Leuten umgeben zu wollen? Das Alleinsein ist der größte Luxus.“

Wunderbar. Und Lagerfeld natürlich. :-)

Some things might never change, but some definitely will

PetissaPan took the long road of developing for more than ten years. Maybe a childhood dream which went wrong in a really exciting and tough way?

She belonged to a kind of “family” in which all wore the same. Well, must admit that she often did not play by the rules and for example wore pullovers bought in fashion shops. – In the right colour, but without the official emblem and much more cosy. Maybe she was a sweet rebel and sure she disliked the scratching wool everyone of the other 30000 fellows was dressed in and preferred cotton or cashmere.

Every single day she found amazing ways to show that she’s a woman first. “Well guys, a uniform can look so much more elegant or cool, too.”
Sometimes she was criticised by all the hierarchical chiefs because of all this „private stuff“, but some things never change and all the years she wore her own accessories on her body, feminine thoughts in her heart and the German law in her head. Never changed being a mischievous goblin even if for many years she loved to be part of the “company” for which she started working at the age of a teenage girl.

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PetissaPan spent a lot of time on the road, travelling through the whole country and got in touch with areas and situations she never had imagined before. Up to seven weeks on the go, hundreds of overtime and excitement following by patience, action, danger and fun time. She and her fellows had sleepless nights while they had to observe rails, buildings, people and for her often it was difficult to sleep with more than a hundred snoring colleagues in huge gymnasiums as well.
At this time always got the worst food, the longest shifts, terrible name-callings, pure hate and foul eggs on their uniforms by people that disliked what they were standing or working for.
As a contrast: In her free time she preferred instead of molotov cocktails which they were throwing at her in worst cases & places such as Berlin and Cottbus – “Manhattan” and “Kir with Champagne” in fancy bars. Style, quality, class!

Later she went to foreign countries to be challenged and inspired again and in Iran she finally got what she was looking for:
Happily she lost her heart there. – For the country and so many friendly and overwhelming good natured people. Today, she’s very grateful for these ten months, all the travels and the huge cultural & fashionable enrichment she was enjoying in Iran and that she fell in love with tunics and roses, rosewater and flowers there. Iran inspired her so much and led her back to her childhood dreams and real being.

Persia was the main inspiration for her to create PetissaPan and “flower bomb tunics”. PetissaPan is a name which includes tunics, stories and a different world.
Her former job definitely is the past,

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but PetissaPan may be her future.

 

Spring summary

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In Petissa’s „PetissaPan“ delivered by her blog since January 2016 she advocates and outlines a much-more-pink-coloured-world for adult women.

PetissaPan claims that cosy pink doesn’t „know an age“ and that confident women need a new way of dealing with rose sorbet colours and the pretended colour-issue which leaves behind the extreme views and the polemic point of view that only babies and teenage girls are able to wear a pink dress & old rose nail varnish without consequences. Even if it is still unpopular in politics, lawyer’s offices and business in general: time for change & a chance.

On the one hand PetissaPan is in favour of a playful attitude and stresses the contribution of dreamily cosy pink colour and the free being of choosing whatever you want to wear and feel female in. She appeals that „brains are the new tits“ & thus it doesn’t matter what your blouse colour is and talks about that women-being implies to serve the needs of ourselves first & having a soft spot for female stuff isn’t a shame. The opposite: It’s pure pleasure!

On the other hand she underlines that it can’t be every women’s aim to look gloomily manly like the male species in business.

Examples:

  • An allure is a strong woman in a leading position and dresses up in a pink trouser suit.
  • An eyecatcher is a beautiful „femme fatal“ with an A-degree of the University of Oxford, in a charming pink babydoll, climbing the ladder of success.

😉

PetissaPan draws the conclusion that tough & pink are partners and absolutely capable to go hand-in-hand.

 

Rebels at heart

We love everything that inspires and fascinates us and our imagination of a worst case scenario is getting bored. Goblins, elfs and little witches at the same time. And fairylike, too. But as a matter of fact: unbreakable, indeed. Colourful and airily kinds of Pippi Longstocking or wispy fairies, captured in female bodies and movements of a “Sometimes-Femme-Fatale”.

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The Lolita-image is deliberately created. Later in life we become Miss Marple. Very late-late. In a hundred years perhaps.

We are born optimists.

We adore kids and we’re the biggest of all the kids by ourselves. Dreamily dreaming of a better, fairer world sometimes and again and again. Maybe never growing up completely, as a kind of and a „big whit“ Peter Pan. Robin Hood und Che Guevara at the same time. Good-natured, free spirits and combatants. We are not really interested in other’s opinions on us. And there’s no “holding hands & hugging“ with absolute strangers or people our hearts stopped beating for. Childlike consequent.

Yes, able to have charming small talks, but preferring the point of view of Diane von Fürstenberg: „I don’t like small talk. I love intimacy“. We’re typically direct as Germans, sometimes a little cool Scandinavian, but hot blooded Russian, lady-like charming and a playful, mischievous tomboyish Girls-Girl. Princesses and dragons. Beauties and beasts. And we wouldn’t hurt a fly, but like verbal wars of words.

We love brooding and ponding, drama and acting. Creating melancholia to laugh it into euphoria. Really crazy for art and although we can’t choose our favourite painter between Monet and Chagall, – in other cases we know exactly what we want and how to get it. But we fail, because we’re still young at heart and sometimes too good-natured. And sometimes we fail quite horrendously, but still standing – forever and for always. We are the embodiment of “late bloomers”, love challenges and haven’t yet reach the goals and the life we yearn for.

Sometimes we have lost and still are losing our way. Always much too curious to know what’s beside the way. We are fun society but swots. Ambitious and future. Irresistibly adorable and considerably unapproachable. Hard to get & hardly to hold close, because we like space & distance. But when ever we love and need closeness: we are cuddly & sooo pleasant. Precious and modest. Sweet and crime. We surprise, shock, provoke, shine.

We adore idealists and dislike hanger-ons, ruthless power seekers & materialism, but admire superficial stuff, sweet sins like shopping and pleasure according to “Dolce Vita” and „Diamonds are a girls best friend“. Part-time-vegetarians, nevertheless – we’d kill for a special and pretty delicious steak. Conventions and smugness lead to our common yawn. Yet ourselves outdated and ancient regarding our values and expectations.

We love creating a „new us“ every single day. Never ever being boring and want to feel bored in any way. Cherishing honesty of others, but using white lies if ever we like to. Our heart is enormous, warm and golden and without any predjudices we are open, kind and friendly curious. We are philanthropists and when ever we fall in love with someone, we’re absolutely stupid. Unfortunately. We love and let us be used. And we use and let us be loved. „Kick it like Beckham“, – and the wrong people out of our colourful, peaceful and wonderful unconventional life. We don’t judge them then, just go without turning back: take revenge, forgive, forget or understand.

„Catch me if you can“, doesn’t work for us. Much more: Leave me alone. To be a „Desperate Housewife“ we’re too much in love with our pure independence. Meanwhile we have grown endless independent, but never ever too independent to love and to beloved. And we believe in love! We love love and love to be beloved but in letting-go and free-being mostly much better then in holding and hanging on. We look and move forward and leave things and people behind. Or we love, enjoy this big pleasure, close our eyes, make a wish and keep.

No regrets cause we always did it “our way”: Nebulous, unclear and unpredictable for almost all. Obvious, easy, soft and real for the Right. Mister Right. The prince on the white horse. We are women and want to be treated as such. And use the excuse, that contradictions are allowed because of our women being.

We like to be called a fool, a jester, a crank to show that we are somebody else as well. Surely we obscure. Maybe we thrive. And if not: who cares? Not us. Poker faces. Principesse. Petissa Pans.

 

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