Superficial

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Da steht er, der Rappe, und wir stolzieren damenhaft von dannen.

Es scheint eine Zeit für alles zu geben: Kleinmädchenträume und pony-gepflasterte Kinderzimmerwände. Später die permanent an Zaum- und Sattelzeug abgebrochenen Fingernägel und Lebensmittelpunkt-Gespräche über Hufrehe oder Hufrolle, den perfekten Sattel und Sitz, und ohnmächtig mit den Augen rollende Bekannte & Lebensabschnittspartner.

Nö danke? Geschichte? Heute dann doch vielleicht lieber den edlen schwarzen Halbarm-Zopfpulli zu diesem Knaller von Rock, und damit elegant Eleganz auf 12 Zentimetern zur Schau stellen, statt dass der Mist am Absatz klebt? Und duftig seidenweiches Haar, statt Stallgemüffel in der griffigen Pferdemähne?

Manchmal kann Frau einfach doch nicht beides haben. So zu tun als ob hilft auch nicht: Reiterinnen erkennt Mann am Gang und am Strahlen in den Augen wenn es darum geht, dass ER, SIE, ES heute „super durchlässig war“. Modemädels auch am Gang, an den Lederschuhen ohne Dreck, und daran wie die Augen strahlen wenn´s um Fashion, Beauty und Pflege geht. Der eigenen Pflege, nicht der des haarigen Vierbeiners. Der Rappe folglich für die Pferdemädels. Louis Vuitton für die Lady, die Femme, die Fatale.

Oberflächlich? Wohl beides. Aber neben all dem täglichen Tiefgang gönne sich ein jeder seine ganz private Portion & Passion superficiality.

 

Made with love

Einen kurzfristigen Kälteeinbruch im herrlichen Frühjahr können wir bestens dazu nutzen, ein Longsleeve und eine poppige Leggings unter der Tunika zu tragen, – und um wärmeemfindliche Premium-Schoki zu naschen.

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Weinrote Ballett-Leggings von „Agiva“ / Made in Belgium). Hübsch kaffeebraun gemusterte Tunika und Leinenblüschen mit Spitzen-Besatz von „SET“ / Germany.

 

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Wie die Ballett-Leggings: Minz-Schokolade aus Belgien.

Wir können also lieben, kühlere Frühlingstage dazu zu nutzen, Dinge zu zelebrieren, die sich in sommerähnlicher Hitze nicht so gut handhaben lassen. PetissaPan liebt da auch im materiellen Dinge, die mit Liebe gemacht sind. Wie: Kleinigkeiten, Liebhaberreien, Einzelstücke. Von „Made in China“ beispielsweise ist sie dabei ziemlich himmelweit entfernt. Das, im Fertigen ihrer eigenen Kollektion und im eigenen Shopping-Verhalten. Made with love, please!

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Auch schön: Der Himmel über NRW, bei heute max. 14 Grad. Wunderhübsch!

Enjoy your dresses – your chocolate – your day & our sky!

 

Rule the World

Ein Titel von der gealterten Boyband Take That. „Rule your own world“ ist das Motto für den heutigen Tag. Pure Liebheit und Freundlichkeit im Gesicht, sprühender Charme, den Schalk im Nacken und mit dem Wissen was wir wollen: Go for it! Binde dir frech ´ne Krawatte um und manage dein Reich, schaff´deine eigenen Gesetze, leb´deine Wahrheit, steh´für dein Wünschen, love or leave, hör´niemals auf zu träumen und sei einfach du selbst. Völlig egal wer du bist und wem´s gefällt – wenn es dir nur gefällt.

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Halsschleife: Selbst genäht aus „Alta Moda“ Seidenstoff. Kurzstrickjacke: Noa Noa. Durchsichtige schwarze Bluse mit Leder: Calvin Klein. Brosche: 30er-Jahre-Traum mit Citrin.

Worth it

Wunderhübsch sind die Haarspangen von Etro. Stoffüberzogene Herrlichkeiten mit goldfarbenen Klammern, die die längere Haarpracht gekonnt inszenieren.

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Gerade jetzt – ab dem Frühjahr, wenn es wieder wärmer wird – heisst es zu gern, den femininen Nacken frei tragen zu können. Bei der Auswahl der hübschen Spangen – der hübsch gemusterten Stoffe welche über das hochwertige Plastik gespannt wurden, werden wir uns kaum entscheiden können. Von sanftem Pastell bis klassischem schwarz-weiß: alles dabei. Und das ist herrlich! Für den weiblichen Nacken, die Haare der Trägerin, diese selbst, und natürlich jeden der ihr Blicke schenkt.

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.. Das Raubtiertuch auf beiden Fotos: Seidentuch von Codello

PS: Diese Spangen, liebe Mädels, sind auf jeden Fall einen Blick wert, wenn Frau sich ansonsten nicht mit diesem Label (Etro) identifizeren kann. Manch eine mag infiziert werden. Zumindest was diesen tollen hochwertigen Haarschmuck angeht.

Morgen ist heute schon gestern

Auch „Das wirtschaftsträchtige Düsseldorf“, können wir über die Landeshauptstadt Nordrhein-Westfalens nachlesen so wir sie googlen. Düsseldorf ist busy und es geht hier oft sehr hektisch zu. Dann, wenn der Tag für diese Städter begonnen hat. – Was überraschend spät für so manchen Fremden und Besucher in der Stadt erscheinen mag.

Irgendwie ist D´dorf echt eine Langschläferstadt mit Hang zu: „Nicht vor 9 oder sogar 11 Uhr morgens“, „Mittagspause um 14 Uhr rum“ und  „spätabendlichemTreiben bis gerne tief in die Nacht.“

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Wenn dann aber geschäftiges Treiben herrscht, wollen wir der breiten Masse zu gerne zurufen, „dass sie doch bitte einmal einen kurzen Moment inne halten mögen, bevor sie der Alltag schluckt.“ Und auf den Düsseldorfer Straßen und allen Wegen wird so eifrig gehupt und gedrängelt wie wir das von mancher südländischen Stadt kennen.

Der Düsseldorfer und die Düsseldorferin tragen, vielleicht aufgrund deren hohen Tempos, auffallend gerne sportliches Schuhwerk. Hip & trendy, unbedingt Sport- oder Segelschuhe in bunten Knallfarben oder Reinweiß, und um jeden Preis sportiv! Der Freizeitstyle sowie der Businesslook beinhalten stets eine coole lässige Note. Gerne modern, gerne teuer, auf jeden Fall fit und jung. Männer mit nackenlangen gewellten blonden bis tiefergrauten Haaren, die aus der Stirn gegelt werden. Locker, nicht streng. Weiße Adidas´ oder Pumas zum weißen Hemd und Anzug. Frauen in cleanem Chic. Die Aviator-Sonnenbrille mit verspiegelten Gläsern in kühl metallisch reflektierenden blauen und grünen Tönungen.

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Nun im Frühjahr wird das trendige Stadtbild durch die Natur in sanfte Romantik getaucht. Und die blühenden Bäume machen sich tatsächlich sehr gut vor all der modernen Architektur, und sind Eye-Catcher in den kleinen Parks.

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Düsseldorf, du magst deine verträumteren Menschen, Ecken und Accessoires haben. Wer allerdings eine Überdosis Romantik benötigt, in verträumterer Ruhe genießt, und einen sehr femininen oder „altmodisch geprägten“ Stil dem sportiven Look vorzieht, den wirst du nicht dauerhaft halten können. – Was keine Drohung sein soll, denn du bist eine tolle Stadt! Vielleicht nur nicht täglich für Menschen die von deinem Style, deiner etwas nüchternen Geschäftstüchtigkeit und deinem ganzen „Neu“ überrrollt werden. Für einen Besuch? Aber immer wieder gerne!

 

Wish you were here

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Ja wer eigentlich? Der Goldschatz, die Herzallerliebste, die Frühlingstemperatur, Sommerklamotte, die Bikini-Figur? Mehr oder weniger sehnsuchtsvolles Schmachten mag hin und wieder ja ganz nett sein. Bleibt aber passiv. Der aktive Weg wäre aussichtsreicher. Vielleicht in Form eines Bahn- oder Flugtickets direkt zum Lieblingsmenschen? Oder einfach eine Autofahrt entfernt. Die Frühlingstemperatur gibt´s auch Indoor, wenn es sie Outdoor gerade (noch) nicht gibt. Und für die Sommerklamotte in den Shop, für die Biniki-Figur: ab ins Gym. Die Lösung ist oft so easy. Nur mit einem klitzekleinen bisschen Aufwand verbunden. Oder auch mal mit mehr Aufwand. Warum nicht, wenn es sich lohnt? (K)ein Geheimnis ist auch die Tatsache, dass „so ein wenig sich verzehren“ der Beziehung gut tut – der Seele auch – und der brennenden Passion nach der relaxten Passivität. „Hach, wish you were schon here.. !“

Dolci

Statt dem morgigen Goldhasen – heute eine innenarchitektonische Leckerei:

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Hasenhaft fabelhaft verpackt in Goldpapier.

Ein Schlaf- und Ankleidezimmer (plus Waschbecken) mit herrlich vielen goldfarbenen Akzenten. Da morgens aufzuwachen oder abends einschlafen zu dürfen macht Frau ganz selbstverständlich zur Prinzessin. Der dominante  Eyecatcher im Raum ist die, hier mittig im Bild sich befindende Säule mit beträchtlichem Durchmesser und Größe. So dass wir uns sogleich fragen, was sich darin versteckt. Der adrette Jüngling, der zur späten Stunde aus  der Torte springen soll? Eine Garderobe auf Rundständer? Die Hausbar? Die kecke schwarz-rot-goldene Tapete, welche ebenfalls den Fussboden schmückt, wird durch den Retro-Blumendruck in schwarz-weiss perfekt aufgelockert. Der opulente goldene Kronleuchter geht fast unter, in einem Zimmer, bei dem wir nicht so recht wissen, wo wir unseren Blick zuerst verweilen lassen mögen. Dass es uns aber dennoch nicht erschlägt, – dafür sorgen die Elemente in sanftem beruhigenden Weiss.

Wunderbar Prinzessin! Und hier ein Dessert zur späten Stunde, oder ein lustvolles Frühstück –  ganz wie Frau mag – und diesem genußreichen Ambiente angemessen.

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Rot- und Blaubeeren unter weissem Schlagrahm-Traum. (Wenn auch farblich nicht ganz passend im Zimmer.) Und yes, you can!

Katzenaugen

Lieber in die Sonne blinzeln, oder die Augen hinter großen getönten Gläsern schützen und wach und frech in die Welt hinein schauen? Also wenn man nur an die aufgeweckte Frühlingssonne denkt, oder diese einen bereits hell und warm bescheint, und man die Wahl zu einem so schönen Sonnenbrillen-Exemplar hat: Wer würde dazu „nein“ sagen? Go bigger and bolder, mit der kecken Prada, die mit ihrem katzenaugenförmigen Gestell herrlich feminin und dabei höchst geheimnisvoll daher kommt, und dazu noch die Wangenknochen überdeutlich betont. Wunderschön und so Bella Italia.

Prada berührt mein Modeherz zugegebenermaßen etwas selten. Zu geradlinig für mich in vielen Fällen.. Und die viele anderen italienischen Designer, die mich treffen, einfangen und augenblicklich strahlen lassen – mit ihren Kreationen & dem ganzen Style. Deshalb freue ich mich umso mehr, dass ich diesem Accessoire nicht abgeneigt war. Und dies, so sei es gesagt, ist noch eine maßlose Untertreibung. Sonne, wo bist du heute?!?

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