Kerzen & Katzen

Irgendwo habe ich mal aufgeschnappt, dass man(n) sagt, dass das, was früher Katzen für die Singlefrau waren, heute DuftKerzen seien.

Mei! Sei´s drum. Und doch auch eine wohnliche Bereicherung, wie so ein flauschig-haariger Mitbewohner.. Dessen Leckereien allerdings bisweilen den Kühlschrank ganz nett verstinken können.

Ganze Wohnräume, Schlaf- und Badezimmer der Ladies seien heute voll von, sich in Wachs oder Öl entfaltendem Duft & sinnlichem Feuerschein. Wie lecker & romantisch!

Nicht nur in Single Zeiten: Ich hatte sie alle. Die Kerzen. Nicht die Katzen. Von Kilian (Gibt es leider (fast) nicht mehr), über Aqua di Parma, Voluspa, bis Bond No. 9, und wieder zurück.

Ich habe eben eine echte Schwäche, eine Sucht, einen Fetisch: Gute Düfte! Und die dürfen gerne etwas mehr kosten, und damit (vermeintlich?) besonders luxuriös sein. Frau gönnt sich ja sonst (fast) nichts. 😉

Meine aktuelle Favoritin seht ihr ganz oben. Herrlich cremiges Amber.. Süsser, klebriger Honig.. edles Holz.. Und ganz leicht rauchig riechend.. nach einer sündhaft teuren Zigarre? Verführerisch sexy! Aber auch deren Dasein wird aufgrund dem hochmotivierten abbrennen lassen meinerseits, zeitlich nur noch sehr befristet bei mir sein.

In diesem Sinne: gönnt euch doch auch einen gemütlichen Tag, gespickt mit einem luxuriösen Highlight!

Kook(ai)kuck!

Ich mag Wolle. Und ich mag BeerenFarben, wie: Kirsch, Himbeer, Brombeer, rote Weinbeeren, Josta.

Beides (Wolle & tiefrote Fruchtfarbe) zusammen in Kombi, ist dann mehr als doppelt so schön & wertvoll für mich.

Von diesem Pulli auf jeden Fall, habe ich mich all die Jahre niemals trennen können:image (4)Und glaubt mir – ich habe mich leicht von sehr vielem getrennt. Das Leben empfinde ich nämlich als viel zu bunt, um unnötig an Dingen festzuhalten, die sich nicht bewährt haben.

Bei diesem Pullover ist die Lage aber eine völlig andere. Er ist vom Label `Kookai´, und stammt aus deren Kollektion im Jahr 2000 oder 2001.

14, 15 Jahre ist er damit mindestens alt.image-1 (5)

Es gab Winter in denen ich ihm kaum bis gar keine Beachtung geschenkt habe. Und es gibt Winter – wie heuer – in denen ich ihn furchtbar gerne trage.

Nach all den Jahren, ziehe ich feierlich das Resümee, dass ich eine ganz wunderbare Beziehung, im Bezug auf `zwischendurch immer wieder loslassen´ und `niemals genug bekommen können´ zu ihm habe.

Und ich plädiere, bei meiner Liebe zu Altem & Gebrauchtem, unbedingt für Mottenkugeln, sachte Handwäsche, generell SecondHand, Qualität und ideellen Wert. Denn neu kann doch wirklich jeder!

More than a woman“

Gestern, am späten Nachmittag, ging ich die Fußgängerzone entlang. Da faszinierten mich Gitarrenspiel & Gesang eines Straßensängers. Das, schon hundert Meter bevor ich bei diesem angekommen war.

Bis ich vor ihm stand (`Run to me!´), konnte ich nicht einmal eindeutig zuordnen, ob es sich um eine junge Männer- oder FrauenStimme handelte.

Er erinnerte mich dann sofort an die Bee Gees: Die Klassiker, das Original, the `One´& only.

image (8)

Die extrem hohe Stimme, seine ganze Aufmachung.. Und ich blieb einige Minuten völlig begeistert still bei ihm stehen. Nichts mit: `You should be dancing´also erstmal. Und statt `Night fever´ein NachmittagsGlühen“.

Wieder `Alone´ Zuhause, legte ich sie dann auf. Mir war klar `If I can´t have you´, – die Bee Gees nämlich – würde ich jetzt keine andere Musik hören wollen!

image (9)

Nach dem Spaziergang bei den Minusgraden Draussen, einer warmen Dusche (`You win again´ an Körperwärme), einer Tasse heisser Milch mit Honig (`Secret love´)..

Die KaschmirSocken an den nackten Füßen, die LieblingsKerze, welche einen fabelhaften Duft verströmte und dazu die Bee Gees..

Gibt es gemütlichere Szenarien an kalten WinterTagen?

Hach, einfach `Too much heaven´!

Nun fühlte ich mich tatsächlich `More than an woman´. Als sehr glückliche Woman nämlich.

Auch, weil ich dem Musiker gerne etwas Geld gegeben hatte. In weiser Voraussicht auf die schöne Inspiration, die er in mir auslösen hatte können, nämlich.

Bee Gees? Stayin` alive!

Gutschi“

Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom? Der ModeHimmel schickte diesen Italiener!

Ich besaß bis letzten Sommer lediglich eine klassische, schwarze JackieBag, und habe diesem Label keine große Beachtung geschenkt.

  • Zu glatt, zu angestaubt, einfach überholt. Etwas einfallslos und langweilig, und damit untergehend in der breiten Masse. Zu viel schwarz und anthrazit und kleinkariert. Zu viel labellastiges „grün-rot-grün-Gestreife“ und die übergroßen G´s.
  • Schlicht nicht mutig, keine Eyecatcher & Highlights, die, zumindest ein bisschen, aus der Reihe tanzen hätten können. Einfach keine Ecken & Kanten. Fehlende Farbe & Muster. Nichts das schreit. Da stehe ich nicht drauf!

Alles änderte sich, als vor einem Jahr Alessandro Michele das Heft – besser den Stift – in die Hand nahm. Und seitdem glaube ich wieder an die aktuelle Mode.

image-2
GoldenGloves

Michele zaubert & inspiriert durch:

  • Unendlich farbenfrohen, gewolltGekonnt kitschig anmutenden NerdChic & gross luxuriös aufgemotzten SchulmädchenLook.
  • Die gut angehauchten 70er, mit üppig Schlag & Bordüren.. GlitzerWolle, KnubbelKnöpfe, riesige Schleifen und Applikationen.
  • Frechem HinguckerSchuhwerk.
  • Insgesamt ein Traum! Und alles lebt: Insekten, Reptilien, Blüten, wow!! Wo soll Frau da zuerst hinsehen? Und die Männer erst?
image-1 (3)
Shop auf der KÖ am gestrigen SunDay

Meine Augen bleiben unweigerlich an jeder Reklame in Zeitschriften heften, die diese neugeborene ModeRevolution bewirbt. Genauso läufts, wenn ich am Shop auf der KÖ vorbei gehen möchte. Unmöglich! Stehen bleiben – sich flashen, mitreissen & inspirieren lassen!

Ich habe das Label inzwischen via Instagram abonniert. Ich verehre Michele, und seine Art, wie er es versteht Frauenkörper nun so zu verpacken:image (7)

Letzten Sommer gesellte sich bei mir – zur klassischen Jackie – ein ganz schmaler, dabei ellenlanger Seidenschal, mit grünen Vögeln und violetten Disteln bedruckt. Wunderschön! Und dabei soll es bitte nicht bleiben.

Sonnentags“

Der Sonntag ist für mich der hochgemütliche Puffer, die Belohnung, ein Erlebnis zwischen den vergangenen 6 Tagen, und der neuen Woche: Revue passieren lassen, im Erlebtem schwelgen und bunt planen, für die nächsten 6. Ausnahmsweise sehr lange schlafen, im Bett noch viel Zeit vor sich hin kuscheln, träumen, sinnieren, lesen, vielleicht Kleinigkeiten schreiben.. Und sehr spät, und gerne etwas dekandent dann, zelebriert Brunchen:

Die SonntagsTischdecke und die Vase mit einem schönen Strauss Blumen auf dem Tisch. SonntagsGedeck! Darauf: frische duftende Brötchen, darin: den LieblingsSchwarztee mit frisch aufgeschlagener Sahne, oder mindestens Vorzugsmilch. Und danach: raus in den Sonnentag!

Wie schön, wenn sich dann tatsächlich auch die wärmende (Winter)Sonne dazu gesellt.

Anbei ein Foto vom vergangenen Sonntag. Denn noch weile ich im Bett.

image-15

 

Lente´16Spring´16Frühling´16!!!

Der nächste Frühling kommt ganz bestimmt. Und es ist nicht mal mehr lange hin.

Die ersten warmen Sonnenstrahlen, die das Näschen kitzeln.

Vögel, die zurück kehren und bunt durcheinander zwitschern.

Krokusse und Osterglocken, in den fröhlichsten Frühlingsfarben: SoftsorbetFarben und marzipanWeiss nämlich.

Zarte Schneeglöckchen mit, wie reinst gewaschenen, Blütenblättchen.

Dazu: vielleicht ein romantisches Kleid als Tausendschön“? Oder pastellfarbene Blüschen, kürzere Röcke und Hosen in lindgrün, zitronengelb oder veilchenblau? – Für den Spaziergang mit dem HerzallerLiebsten, für den CaféBesuch mit der besten Freundin. Für neues Erwachen im noch jungen Jahr, und um frohlockend (noch) wärmere Tage einzuläuten.

Dies kann als Inspiration dienen: meine geblümelte AbMärzKollektion“.

Zeigt gut & gern das (hübsche) Bein
Zeigt gut & gern das (hübsche) Bein.

MiamiShirts

Ich nenne diese herrlich bunten, quitschvergnügten Shirts, einfach MiamiShirts,

`cause I´ve never been to Hawaii.

image (6)

Aber, muss man überhaupt alles benennen?

Also: Namen hin oder her: Solche lebenslustig bedruckten Shirts bringen auf jeden Fall Sonne in den Tach“, und unterstreichen das sonnige Gemüt!

Jugendstilistische Liebe

Ich liebe – ja, ich weiss, ein großes Wort – antiken Schmuck.

An freien Tagen möchte ich stundenlang im Internet surfen, mich auf AntikMärkten, oder in Geschäften herumtreiben und verweilen, wo es alten Schmuck aufzutreiben gibt. Und ja, manchmal tue ich das auch genau so, in genau dieser Reihenfolge.

image-18

Schmuck, aus der Zeit des Art Nouveau ist PetissaPan-Manier und ein absolutes Haben-Will.

Verschnörkelt, verspielt, gekringelt, geblümelt.

image-19

Und dazu bleiben oft so wundervolle Geheimnisse verborgen:

Aus welchem Jahr stammt er tatsächlich? Wer, und wieviele überhaupt, haben genau dieses Stück, an ihren Handgelenken, Fingern, um ihren Hals getragen? Zu welchem Anlass vielleicht, wurden sie damit beschenkt, belohnt?

p

Hach, Schmuck aus den Jahren des Jugendstils..

Kann überhaupt irgendetwas, weicher, lieblicher und femininer sein?

image-17

SelfieYourself, denn ..

.. `nichts macht eine Frau schöner, als ihr Glaube an ihre eigene Schönheit.´

Deshalb: rein in die tollen Klamotten, mit der Bürste durchs Haar, das LieblingsGloss auf die Lippen.. und vor den Spiegel.. oder raus, in schönste Natur, eine excellente Location. Wie es dir beliebt!

Mit dem Mobile in der Hand: Lächeln, posen, experimentieren, ausprobieren, umziehen, umschminken, mal einfach um-sich-selbst-drehen.

image (3)Feel free!

Feel beautiful!

Just feel yourself!