Genuss – what else?!

Wow, das Wetter ist ein Traum. Mit einem Schlag kommt der Frühling, und Sonne satt. Eine leckere Latte Macchiato – vielleicht auch ein Joghurt mit frischen Früchten – in der Sonne beim Lieblingsitaliener. Und folgender Gedanke:

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Genießen.. Ja.

Ambiente. Die Auswahl der Lebensmittel. Der Spaß bei der Kleiderwahl jeden Morgen vorm Kleiderschrank. Ein Abendessen mit dem Liebsten & die Wahl einer besonderen Location, des Menüs, bewusst gute Gespräche. Eine Auszeit. Ein Spaziergang. Was will ich wahrnehmen – was nicht. Die ganze Gestaltung eines Tages – (s)eines Lebens. Kunst ist bewusst und ausdrucksstark gelebt und zelebriert, und zelebrieren ist Genuß.

Warum nicht mal die Arbeit in ein schönes Café mitnehmen? Dort in der Sonne sitzen, und zwischen Menschen, guten Espresso genießen und sich die Gedanken zur Lösung eines Problems machen, – einfach alles noch einmal durchgehen, – sogar lernen. Warum kein kurzer Spaziergang in der Mittagspause? Dabei ein minutenlanges Innehalten am Teich mit den Enten. Oder eine Fahrt im Riesenrad. Einfach so. Und beim Essen: Bewusst Gutes wählen, und es sich genußvoll auf der Zunge zergehen lassen.

Warum das Sonntagskleid nicht mal Montag spazieren tragen? Warum nicht frech, in Klamotten, die nicht unbedingt der dortigen Etikette entsprechen, in ein Modegeschäft der obersten Preiskategorie einmaschieren und sich zeigen lassen, was einem so gefallen könnte? Warum nicht überhaupt öfter mal etwas zurücklegen lassen, was man sich tatsächlich gönnen will, und damit die Vorfreude noch etwas ausreizen? Warum immer an morgen denken, wenn wir doch heute leben? Warum nicht einfach das tun, wonach mir ist? Warum alles hinterfragen, abwägen, sich etwas versagen, bereuen, und nicht einfach das Leben genießen, Grenzen überwinden – überschreiten, präsent und mittendrin sein, über die Stränge schlagen?

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Kunst. Künstler. Leben. Lebenskünstler. Ma vie!! Grenzen? Genuß!

.. Um sich bei schlechtem Wetter & Laune dann auch mal wieder alleine, mit seiner Lieblingseiscreme, Zuhause auf der Couch einzumümmeln. Ganz genießerisch & heimelig. :-)

 

Weiss wie Schnee

Es gibt da diesen Titel & des Liad“ dazu von Wolfgang Ambros:

“ .. Die Pyramiden von Gizeh – Die Woaheit is so weiss wie Schnee. .. Da Woid is weit, zu weit zum gehn´n – De Woaheit is so weiss wie Schnee. .. Hoffnung aus der Zukunft blickt. Da beste Freund schaut weg und nickt. .. Im Wein liegt nix mehr, ois Passee – De Woaheit is so weiss wie Schnee ..“

Auch wenn ich diese Art von Musik sehr gerne mag: Mir etwas zu „schwere Kost“ für den heutigen Beitrag. Hübscher nämlich ist es gerade Draußen. Schnee!!

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Endlich – das allererste Mal in diesem Winter, dass er hier auch liegen bleibt. Da es bereits zu tauen anfängt, vermutlich nur noch ein paar Stunden, aber immerhin: meine Freude ist groß. Im Hochschwarzwald geboren und aufgewachsen, und eine offene Leidenschaft für die eiskalten, langen, harten russischen Winter, habe ich mir Schneeflocken, Schneetreiben und Winterweiss schon die vergangenen Monate heiß gewünscht und herbei gesehnt. Nun ist es doch noch wahr geworden: Nach vielen Wochen Schmuddelpfützenwetter. Zauberhaft zuckerüberzogene Großstadt!

Ist weiss eigentlich überhaupt eine Farbe? Ich weiß es nicht. Was ich weiß und euch hiermit verate: Weiss ist mein Liebling. Das mit den weißen Blumen (Schneeglöckchen bis Rosen) kennt ihr ja bereits.. Aber auch so: ich mag die reine, duftige, pure Frische von Reinweissem.

Wenn es um meine Garderobe und den Kleiderschrank geht, geht es dort ziemlich kunterbunt zu. Auch im Alltäglichen mag ich Mustermix und Farbenvielfalt sehr, und zelebriere dies. Zu besondereren Anlässen aber: – Ein tolles Event, ein toller Moment, ein schöner Sonntag mit der Freundin, Schaufensterbummel unter blühenden Bäumen, ein erstes Date, ein toller Mann, – wähle ich, so es wettertechnisch funktioniert und es der etwaigen Etikette entspricht: Weiss. Weiss ist traumhaft. Brav und entzückend. Wie Frauen an manchen Tagen eben auch. 😉

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Ohhh – Mein Frühling- & Sommertraum von einem Kleid. Mit hautfarbenen LackPumps und weissem Strickjäckchen kombiniert. .. Mein Trost – wenn das Weiss Draussen bald verschwindet. ;-)

Wollig wohlig – Februar, good bye

Morgen ist März, und ich habe – ganz optimistisch – zeitliche Anteile meines Wochenendes damit verbracht, die Winterklamotten nach hinten in den Kleiderschrank zu legen oder in den Keller zu räumen, und die Frühjahr- und Sommersachen in den Mittelpunkt meiner Garderobe gerückt. Der Winter war nun lange genug. Und mit dem Wort „lange“ verknüpfe ich automatisch das Wort „Langeweile“. Es reicht einfach. Und nun bitte weg mit Winterboots, Schneejacke und Wolle. Her mit pastelligen Frühjahrtönen, der leichten & hellen Jacke, luftigen Kleidern und Röcken, Strickjäckchen, dünnen Strümpfen, Pumps und T-Shirt-Wetter.

Abschiede fallen mir nicht schwer. Etwas zelebriert wollen & sollen sie trotzdem werden. Und darum trage ich diese Woche, ein letztes Mal noch für diesen Winter, so richtig dick auf. Dies, bevor auch die letzten 2, 3 Pullis und die UGG´s, für bis November im Keller verschwinden müssen. Dann erst heisst es: Zähne zusammen beißen und im dünnen Blüschen unter dem Trench, vor die Türe bei 11, 12 Grad. 😉

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Samthose mit Knöpfen: Noa Noa, Boots: UGG, Wollkleid: Benetton, Pullover & Schal: Darling Harbour, Lack: YSL, Ring: Antik (Art Nouveau)

Pure Freude

Ein paar Nettigkeiten im Februar:

dick einmummeln, winterliche Spaziergänge, über Pfützen springen, Osterglocken im Blumenladen kaufen, gefütterte Lederhandschuhe, Schlittschuhlaufen, erste Blumen & erstes Blühen, Lammfellstiefel, Skiurlaub, Heizdecke auf Stufe 2, Fondue, Wärmflasche, Kinobesuche, Kaschmirpullover, Galerie & exhibition, Omis gestrickte dicke Socken, Raumduft mit Vanille & Lorbeer, Heisse Vorzugsmilch mit Schokoladenpulver ( Ich bin verrückt nach Ovomaltine & Caotina ), Schneeglöckchen-Schneeglückchen, Wollmütze in Knallfarbe, in Eselsmilch baden, Schlitten fahren, sich vom Winter verabschieden, Briefe schreiben, Zuhause genießen, Mandel-Marzipan-Stuten, im Internet stöbern, Schwarztee mit Sahne ( Mein Favorit? Kusmi Tea „Anastasia“ ), Therme, kunterbunte oder EdelStulpen, Stunde um Stunde im Café mit der Freundin verbringen, im Moment leben, pflaumenfarbener oder schokoladenbrauner Lippenstift, Sauna, in Buchhandlungen stöbern & verweilen, Chai Tea Latte, grobe Strickpullover, rote Wangen, Samtkleider, reichhaltige Bodycremes, blickdichte Strumpfhosen, Milchreis mit Zimt, Kerzenduft, Bildbände, farbenfrohe Schals, Honigmilch, sinnlich schweres Parfum, Granatäpfel & Mandarinen, lesen lesen lesen, ausgedehnte Beauty-Zeremonien, weinrote Nagellacke, DVD-Abende, traditionell kochen, Lurexsöckchen, Biberbettwäsche, Winterjacke mit Pelzkragen..

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Frühlingsfrischer Februar

Heute habe ich die ersten Vorboten für den Frühling, in der großen Stadt erspäht: Schneeglöckchen und Osterglocken, auf einer Verkehrsinsel in Bilk.

Und ich habe mich so sehr darüber gefreut: Tolles Wetter, rein-weiße und satt-gelbe Blüten.

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Frühlingsblumen, Wintersonne und fehlender Schnee

Frühling! Lente! Spring! (deutsch! dutch! engels!)

Zuhause hat bei mir der Frühling bereits vor mehreren Tagen schon Einzug gehalten. In Form einer frühlingsfrischen, osterlich inspirierten Serviette.

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Da schaust, gell! Das Märzenhäschen grüßt bei Tisch.

.. Hilft aber alles erstmal nicht, denn noch ist Winter. Und zu AllerErst müssen wir durch den Karneval. Auch bunt und frisch.

Kommt Zeit ..

Wie ihr wisst, nähe ich. Manchmal drei Kleider in sieben Tagen – manchmal nicht ein einziges in drei Wochen. Manche Kleider biete ich ja auch zum Verkauf an. Mehr spaßeshalber, und weil ich sehr neugierig bin, und weil:

Alles kann, nichts muss.

Auch so ein PetissaPanSlogan.

So brauche ich mich auch überhaupt nicht zu fragen, ob die Preise deshalb so high und mein Marketing darum so low sind, weil ich die Kleider vielleicht gerne selbst behalten möchte. Klar! Ich mag diesen Stil, denn ja, ich nähe nur was mir gefällt und ich auch selbst tragen mag.

Besser immer, wir tun Dinge mit Leidenschaft, Feuer, mit 110% Energie und stehen voll dahinter.

Ich habe ja das große Glück, dass das Nähen ein schönes zeitintensives Hobby von mir sein kann, und ich mein Geld weiterhin in einem anderen Beruf verdiene. Künstlerischer Luxus sozusagen..

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Manchmal wünschte ich aber dennoch, ich hätte mehr Zeit um zu entwerfen, zu nähen, und zum dazu lernen. Dabei, sich inspirieren lassen, von Kleidung, die bis ins letzte Detail sooo selbstverliebt daherkommt, wie es heute nicht mehr anzutreffen ist, und wie es mein Kopf permanent zusammen  spinnt.

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Eine große Portion abgewandelt versteht sich. Es geht mir um die Details.

Bei einem meiner Kurse stiess ich – immer auf der Suche nach restlos Überholtem – auf ein Buch über sehr alte Mode. Und mir gehen die Augen über, bei so viel lieblichem SchnickSchnack & ChiChi.

Da möchte ich ja zu gerne tätig werden, diesen Dingen neues Leben einzuhauchen.

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Sie in einer Zweitausendsechzehner, -siebzehner, -achtzehnerVersion auf die Strasse bringen.

Das wäre schön.

Abwarten.

Kook(ai)kuck!

Ich mag Wolle. Und ich mag BeerenFarben, wie: Kirsch, Himbeer, Brombeer, rote Weinbeeren, Josta.

Beides (Wolle & tiefrote Fruchtfarbe) zusammen in Kombi, ist dann mehr als doppelt so schön & wertvoll für mich.

Von diesem Pulli auf jeden Fall, habe ich mich all die Jahre niemals trennen können:image (4)Und glaubt mir – ich habe mich leicht von sehr vielem getrennt. Das Leben empfinde ich nämlich als viel zu bunt, um unnötig an Dingen festzuhalten, die sich nicht bewährt haben.

Bei diesem Pullover ist die Lage aber eine völlig andere. Er ist vom Label `Kookai´, und stammt aus deren Kollektion im Jahr 2000 oder 2001.

14, 15 Jahre ist er damit mindestens alt.image-1 (5)

Es gab Winter in denen ich ihm kaum bis gar keine Beachtung geschenkt habe. Und es gibt Winter – wie heuer – in denen ich ihn furchtbar gerne trage.

Nach all den Jahren, ziehe ich feierlich das Resümee, dass ich eine ganz wunderbare Beziehung, im Bezug auf `zwischendurch immer wieder loslassen´ und `niemals genug bekommen können´ zu ihm habe.

Und ich plädiere, bei meiner Liebe zu Altem & Gebrauchtem, unbedingt für Mottenkugeln, sachte Handwäsche, generell SecondHand, Qualität und ideellen Wert. Denn neu kann doch wirklich jeder!

Lente´16Spring´16Frühling´16!!!

Der nächste Frühling kommt ganz bestimmt. Und es ist nicht mal mehr lange hin.

Die ersten warmen Sonnenstrahlen, die das Näschen kitzeln.

Vögel, die zurück kehren und bunt durcheinander zwitschern.

Krokusse und Osterglocken, in den fröhlichsten Frühlingsfarben: SoftsorbetFarben und marzipanWeiss nämlich.

Zarte Schneeglöckchen mit, wie reinst gewaschenen, Blütenblättchen.

Dazu: vielleicht ein romantisches Kleid als Tausendschön“? Oder pastellfarbene Blüschen, kürzere Röcke und Hosen in lindgrün, zitronengelb oder veilchenblau? – Für den Spaziergang mit dem HerzallerLiebsten, für den CaféBesuch mit der besten Freundin. Für neues Erwachen im noch jungen Jahr, und um frohlockend (noch) wärmere Tage einzuläuten.

Dies kann als Inspiration dienen: meine geblümelte AbMärzKollektion“.

Zeigt gut & gern das (hübsche) Bein
Zeigt gut & gern das (hübsche) Bein.