Everything´s coming up roses“

Ja ja, Valentinstag war eben erst. Aber nun haben die Blumenhändler wieder ihre Bestände aufgefüllt, den Rosenvorrat aufgestockt.

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Der Strauß, den ich gepflücket,

Grüße dich vieltausendfach!

Ich habe mich oft gebücket,

Ach, wohl eintausendmal,

Und ihn ans Herz gedrücket

Wie hunderttausendmal

(Johann Wolfgang von Goethe)

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2 x Barbie-Pink. Wildrosen & No. 12 „Rose Renaissance“ von Yves Saint Laurent.

 

Ach Valentin ..

 

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Hübsch beklebtes Schaufenster in der Theodor-Körner-Straße.

 

Where do I begin? To tell the story of how great a love can be. The sweet love story ..

Vor ein paar Tagen bin ich mit der Tram gefahren. Auf der Bank vor mir saßen zwei Mädels (16?), die sich über ein Date, das bei der einen am Vorabend stattgefunden hatte, unterhielten. Diese erzählte, wie gut „er“ aussieht, und  wie nett und höflich „er“ gewesen sei.. Wie lecker das Essen.. und überhaupt die schöne die Location, die er dazu gewählt hätte..

„Es hätte aber überhaupt nicht gefunkelt.“

Süss, nicht!? Nicht gefunkelt ..

Funken, funkelnd, mitreissend, sanft : Die Liebe und das Daten und das Verlieben haben so viele Facetten. Inne halten und staunend genießen! Wunderbar wenn´s passiert.

Für alle die vergeben sind, einen schönen Valentinstag. Für alle die noch Single sind: Das kann sich morgen bereits ändern. Morgen schon könnte es funken oder funkeln. :-)

Alles Liebe!

.. a sweet love story that is older than the sea. The simple truth about the love he brings to me. Where do I start? Where do I begin? (Shirley Bassey)

 

Blumen sind die Sterne des Tages

Meine Lieblingsvase wartet auf Blumen.

Im Sommer ist es ein Ritual, dass ich mir einmal wöchentlich 3 – 7 lang stielige Schnittblumen auf dem Markt kaufe, meine Sinne damit verwöhne & die Wohnung verschönere. Im Winter nehme ich mir dann meist eine Auszeit, und würde mich stattdessen sehr über Schneeblumen an den Fensterscheiben freuen. Hach, ich bin aber auch einfach hoffnungsvoll romantisch! 😉

Diese tolle Vase: Französischer Jugendstil.

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Die habe ich auf einem AntikMarkt ergattert, und musste ganz nett feilschen, um sie für den Preis zu bekommen, den ich meinte, meinem Portemonnaie zumuten zu können. :-) Ich liebe sie besonders mit weißen Rosen, weißen Pfingstrosen oder weißen Tulpen. Ab & an auch mit (Pfingst)Rosen in einem zarten Rosé oder Tulpen in einem kräftigen Oranje. Das passt alles ganz wunderbar zu dem schönen Gelb, aus dem die Vase gemacht ist, und der verspielten Malerei. Einen Haken hat die Sache jedoch: meine Lieblingsblumen: Mai- & Schneeglöckchen, sind leider zu klein dafür. Aber wofür gibt es Antikmärkte, Träume & Wünsche?!

(PS: die langen creme-weißen Lederhandschuhe sind belgisches Meisterhandwerk.)

Kommt Zeit ..

Wie ihr wisst, nähe ich. Manchmal drei Kleider in sieben Tagen – manchmal nicht ein einziges in drei Wochen. Manche Kleider biete ich ja auch zum Verkauf an. Mehr spaßeshalber, und weil ich sehr neugierig bin, und weil:

Alles kann, nichts muss.

Auch so ein PetissaPanSlogan.

So brauche ich mich auch überhaupt nicht zu fragen, ob die Preise deshalb so high und mein Marketing darum so low sind, weil ich die Kleider vielleicht gerne selbst behalten möchte. Klar! Ich mag diesen Stil, denn ja, ich nähe nur was mir gefällt und ich auch selbst tragen mag.

Besser immer, wir tun Dinge mit Leidenschaft, Feuer, mit 110% Energie und stehen voll dahinter.

Ich habe ja das große Glück, dass das Nähen ein schönes zeitintensives Hobby von mir sein kann, und ich mein Geld weiterhin in einem anderen Beruf verdiene. Künstlerischer Luxus sozusagen..

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Manchmal wünschte ich aber dennoch, ich hätte mehr Zeit um zu entwerfen, zu nähen, und zum dazu lernen. Dabei, sich inspirieren lassen, von Kleidung, die bis ins letzte Detail sooo selbstverliebt daherkommt, wie es heute nicht mehr anzutreffen ist, und wie es mein Kopf permanent zusammen  spinnt.

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Eine große Portion abgewandelt versteht sich. Es geht mir um die Details.

Bei einem meiner Kurse stiess ich – immer auf der Suche nach restlos Überholtem – auf ein Buch über sehr alte Mode. Und mir gehen die Augen über, bei so viel lieblichem SchnickSchnack & ChiChi.

Da möchte ich ja zu gerne tätig werden, diesen Dingen neues Leben einzuhauchen.

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Sie in einer Zweitausendsechzehner, -siebzehner, -achtzehnerVersion auf die Strasse bringen.

Das wäre schön.

Abwarten.

Kook(ai)kuck!

Ich mag Wolle. Und ich mag BeerenFarben, wie: Kirsch, Himbeer, Brombeer, rote Weinbeeren, Josta.

Beides (Wolle & tiefrote Fruchtfarbe) zusammen in Kombi, ist dann mehr als doppelt so schön & wertvoll für mich.

Von diesem Pulli auf jeden Fall, habe ich mich all die Jahre niemals trennen können:image (4)Und glaubt mir – ich habe mich leicht von sehr vielem getrennt. Das Leben empfinde ich nämlich als viel zu bunt, um unnötig an Dingen festzuhalten, die sich nicht bewährt haben.

Bei diesem Pullover ist die Lage aber eine völlig andere. Er ist vom Label `Kookai´, und stammt aus deren Kollektion im Jahr 2000 oder 2001.

14, 15 Jahre ist er damit mindestens alt.image-1 (5)

Es gab Winter in denen ich ihm kaum bis gar keine Beachtung geschenkt habe. Und es gibt Winter – wie heuer – in denen ich ihn furchtbar gerne trage.

Nach all den Jahren, ziehe ich feierlich das Resümee, dass ich eine ganz wunderbare Beziehung, im Bezug auf `zwischendurch immer wieder loslassen´ und `niemals genug bekommen können´ zu ihm habe.

Und ich plädiere, bei meiner Liebe zu Altem & Gebrauchtem, unbedingt für Mottenkugeln, sachte Handwäsche, generell SecondHand, Qualität und ideellen Wert. Denn neu kann doch wirklich jeder!

More than a woman“

Gestern, am späten Nachmittag, ging ich die Fußgängerzone entlang. Da faszinierten mich Gitarrenspiel & Gesang eines Straßensängers. Das, schon hundert Meter bevor ich bei diesem angekommen war.

Bis ich vor ihm stand (`Run to me!´), konnte ich nicht einmal eindeutig zuordnen, ob es sich um eine junge Männer- oder FrauenStimme handelte.

Er erinnerte mich dann sofort an die Bee Gees: Die Klassiker, das Original, the `One´& only.

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Die extrem hohe Stimme, seine ganze Aufmachung.. Und ich blieb einige Minuten völlig begeistert still bei ihm stehen. Nichts mit: `You should be dancing´also erstmal. Und statt `Night fever´ein NachmittagsGlühen“.

Wieder `Alone´ Zuhause, legte ich sie dann auf. Mir war klar `If I can´t have you´, – die Bee Gees nämlich – würde ich jetzt keine andere Musik hören wollen!

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Nach dem Spaziergang bei den Minusgraden Draussen, einer warmen Dusche (`You win again´ an Körperwärme), einer Tasse heisser Milch mit Honig (`Secret love´)..

Die KaschmirSocken an den nackten Füßen, die LieblingsKerze, welche einen fabelhaften Duft verströmte und dazu die Bee Gees..

Gibt es gemütlichere Szenarien an kalten WinterTagen?

Hach, einfach `Too much heaven´!

Nun fühlte ich mich tatsächlich `More than an woman´. Als sehr glückliche Woman nämlich.

Auch, weil ich dem Musiker gerne etwas Geld gegeben hatte. In weiser Voraussicht auf die schöne Inspiration, die er in mir auslösen hatte können, nämlich.

Bee Gees? Stayin` alive!

Gutschi“

Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom? Der ModeHimmel schickte diesen Italiener!

Ich besaß bis letzten Sommer lediglich eine klassische, schwarze JackieBag, und habe diesem Label keine große Beachtung geschenkt.

  • Zu glatt, zu angestaubt, einfach überholt. Etwas einfallslos und langweilig, und damit untergehend in der breiten Masse. Zu viel schwarz und anthrazit und kleinkariert. Zu viel labellastiges „grün-rot-grün-Gestreife“ und die übergroßen G´s.
  • Schlicht nicht mutig, keine Eyecatcher & Highlights, die, zumindest ein bisschen, aus der Reihe tanzen hätten können. Einfach keine Ecken & Kanten. Fehlende Farbe & Muster. Nichts das schreit. Da stehe ich nicht drauf!

Alles änderte sich, als vor einem Jahr Alessandro Michele das Heft – besser den Stift – in die Hand nahm. Und seitdem glaube ich wieder an die aktuelle Mode.

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GoldenGloves

Michele zaubert & inspiriert durch:

  • Unendlich farbenfrohen, gewolltGekonnt kitschig anmutenden NerdChic & gross luxuriös aufgemotzten SchulmädchenLook.
  • Die gut angehauchten 70er, mit üppig Schlag & Bordüren.. GlitzerWolle, KnubbelKnöpfe, riesige Schleifen und Applikationen.
  • Frechem HinguckerSchuhwerk.
  • Insgesamt ein Traum! Und alles lebt: Insekten, Reptilien, Blüten, wow!! Wo soll Frau da zuerst hinsehen? Und die Männer erst?
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Shop auf der KÖ am gestrigen SunDay

Meine Augen bleiben unweigerlich an jeder Reklame in Zeitschriften heften, die diese neugeborene ModeRevolution bewirbt. Genauso läufts, wenn ich am Shop auf der KÖ vorbei gehen möchte. Unmöglich! Stehen bleiben – sich flashen, mitreissen & inspirieren lassen!

Ich habe das Label inzwischen via Instagram abonniert. Ich verehre Michele, und seine Art, wie er es versteht Frauenkörper nun so zu verpacken:image (7)

Letzten Sommer gesellte sich bei mir – zur klassischen Jackie – ein ganz schmaler, dabei ellenlanger Seidenschal, mit grünen Vögeln und violetten Disteln bedruckt. Wunderschön! Und dabei soll es bitte nicht bleiben.

MiamiShirts

Ich nenne diese herrlich bunten, quitschvergnügten Shirts, einfach MiamiShirts,

`cause I´ve never been to Hawaii.

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Aber, muss man überhaupt alles benennen?

Also: Namen hin oder her: Solche lebenslustig bedruckten Shirts bringen auf jeden Fall Sonne in den Tach“, und unterstreichen das sonnige Gemüt!

Jugendstilistische Liebe

Ich liebe – ja, ich weiss, ein großes Wort – antiken Schmuck.

An freien Tagen möchte ich stundenlang im Internet surfen, mich auf AntikMärkten, oder in Geschäften herumtreiben und verweilen, wo es alten Schmuck aufzutreiben gibt. Und ja, manchmal tue ich das auch genau so, in genau dieser Reihenfolge.

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Schmuck, aus der Zeit des Art Nouveau ist PetissaPan-Manier und ein absolutes Haben-Will.

Verschnörkelt, verspielt, gekringelt, geblümelt.

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Und dazu bleiben oft so wundervolle Geheimnisse verborgen:

Aus welchem Jahr stammt er tatsächlich? Wer, und wieviele überhaupt, haben genau dieses Stück, an ihren Handgelenken, Fingern, um ihren Hals getragen? Zu welchem Anlass vielleicht, wurden sie damit beschenkt, belohnt?

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Hach, Schmuck aus den Jahren des Jugendstils..

Kann überhaupt irgendetwas, weicher, lieblicher und femininer sein?

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Olds“

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Art Deco finden wir ganz toll! Miami Beach, oder beispielsweise dieses bezaubernde Café in Brüssel. .. Und pinke Flamingos haben uns sowieso schon immer fasziniert – unser Herz berührt. Antiker Schmuck der 30er und 40er Jahre: Der strenge Jugendstil. Eine zeitlose Art & Weise, einem Outfit eine gewisse Tiefe und unverfälschte Klassik zu verleihen. Ganz wunderbar!
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Bernsteinfarbenes Bakelit
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Pink Flamingos always fascinated me..
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Bookchain
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.. harmoniert ganz prima mit RougeNoir“
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Rosen & Citrin

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