Out of the blue

Warum vergesse ich nur immer wieder, dass ich dich habe? Und entdecke dich dann – eins ums andere Mal – wieder gänzlich neu und bin begeistert.

Du bist so schön! Du bist vielleicht das Schönste, Weiblichste. Herrlich altmodisch, samtig, pudrig, als wenn in reifen süffig vollmundigen Nektar von Irisblüten getränkt. Ich mag dich gerade weil du eben nicht modern bist. Schwer führend. Und gerne mag ich mit dir in einem Café an der Amalfi-Küste sitzen.

Jetzt.

Mir an einem heißen Sommertag mit einem Fächer kühle Luft zufächernd … Lady, mit zart kariertem Kleid in Hellgrün, Creme und Zitronengelb. Enge Taille, der ausgestellte Rock bis über die spitzen Knie. Blume, in Liz Taylor’s Blau, im – in Wellen gelegten – dunklen Haar. Da sitze ich. Genieße den sonnigen Tag im sanften Schatten von Olivenbäumen, Zypressen. Genieße diesen Sommer.

Dich.

Gedankenumschlungen rühre ich den Espresso auf dem kleinen Puppentisch vor mir und blicke in die weite Ferne: über das Meer bis zum Horizont. Und die Ragazzi am Nebentisch sind zunehmend völlig entrückt, aufgrund der Überdosis dir, die du mich anmutig umwehst. Mein kostbarer Schatz von gestern.

Die Einbildungskraft ist der Kobold der Logik.


(Nicolas de Malebranche)

Text und alles: PetissaPan

Baby

Wenn du sehr gern in deiner eigenen Welt lebst und dich dorthin einmummelnd zurückziehst, darfst du immer wieder auf’s Neue davon angetan sein, wie wunderschön auch das Leben da draußen ist.

(PP)

Schriftsteller sei der einsamste Beruf.

Traumberuf!

Um die Einsamkeit ist’s eine schöne Sache, wenn man mit sich selbst in Frieden lebt und was Bestimmtes zu tun hat.


(Johann Wolfgang von Goethe)
Zweites Neunmonatswunder

Text & Foto: PetissaPan

Detailverliebt

Und so fährst du dem mandarinensüßen Sonnenuntergang in deinem babyrosa Bentley entgegen. Neben dir auf dem Beifahrersitz grinsen deine beiden haifischgrauen Windhunde, in den imaginär gefühlten Fahrtwind. Cabrios sind nichts für Capricorns.

Städteliebe.

Vergangen war ich dein.

Paris ist vorbei. Alles andere wirkt nach.

Zum heulen schön, und Tränen in entfesselten Augen. Écoute cherie, nach Paris bedeutet immer auch vor Paris.


(PP)
Don’t miss „Art Basel“ Basel vom 12. – 16. jetzt.

Text & Foto: PetissaPan

Romantik bitte schön

Ein blumiges Gedeck, eine sommerliche Frühlingswiese eben, auf der Blumen in allen Farben, Formen, Größen, Höhen blühen. Wunderhübsches Bild, durch das ich laufe, barfuss, im weißen Leinenkleidchen, offenes Haar. Blütenköpfe streichelnd. Der Blick gen Himmel. Golden. Klar.

Text & Foto: PetissaPan

La dolce vita

Das Leben ist Gegensatz. Sichtbar machen, was fade sonst verblasst. Wie Farbe im Kontrast, springt und saftig pulsiert.

Ich möcht‘ so gern in einem leeren Zimmer wohnen und sein, und jeden Cent von Geld, für reisen gehen und die Welt.

Nie aufhören zu lernen, nichts jedoch je wissen. Mit wachem Geist auf jungen Beinen, kindlich staunen und Talent und Kompetenz können vereinen.

Umgeben sein, von Ruhe der Natur, von nichts und allen, vom Puls der Stadt – weinend aufstehen wie lachend fallen.


Text & Foto: PetissaPan

Verzaubert

Deine Ansprüche schützen vor Enttäuschungen nicht. Immerhin aber bist du deinen Werten treu geblieben, und das fühlt sich, so falsch sich manches im Nachhinein auch heraus stellen mag, immer richtig an. 

(PP)

Text & Foto: PetissaPan

Pétronille

Der unwiderstehliche Charme, die weltmännische Eloquenz, Gentlemen, und der Geruch von Macht, getrüffelten French Fries und bestem süditalienischen Parmesan, liegen zart doch wiegen schwer, in der schwülstig warmen Luft des späten Abends, der gekonnt die Farbe reifer Mirabellen zwischen Himmel und Erde zeichnet.

(PP)

Text & Foto: PetissaPan

Carnival

Stilbruch, kess ausbalanciert in wohliger Freiheit. Exklusives, das Ordinäres so unvergesslich machen kann und wird. Und du trägst Baccarat Rouge 450 aus Paris. Und ich spaziere mit meinem pinken Flamingo an der Leine, im britischen Trench, im französischen Regen, an der Seine.

Zalig!

Die Suite mit Blick aufs Meer.

Der Blick auf Paris.

Das niedliche Niederländisch.

Himbeereis zum Frühstück und Unbeschwertheit gibt es gratis dazu.

Jeder gibt sein Bestes, und alles andere entwickelt sich dabei. Zu nehmen schließt geben nicht aus. Und ich löse das Halsband und lasse den zauberhaften Vogel frei.

Flamingos always fascinated me ..

Text & Foto: PetissaPan

Echt

Pulsierend belebt, malerisch schön, fast surreal.

Du bist zu gut um wahr zu sein. Denn deine Verletzlichkeit macht dich menschlich. Und mit dieser du noch mehr punkten kannst, als ausschließlich deiner – perfekt in Szene gesetzten – Männlichkeit.

(PP)
Genève

Text & Foto: PetissaPan

Wildfang

„Ein unnachahmliches Strahlen in den Augen. Du Tochter der Sonne! Ungestüm wild und frei.

Erfrischende Neugier, gebadet in einem Meer aus überschäumender Lebenslust, das mutig, frech und ungezügelt, über die Ufer schwappt.

Und Schabernack spriesst in einem Wald voller Wunder, Wünsche und Ideen.

Mittendrin – und du.

Doch, wenn ich meine Freiheit für dich aufgäbe, mit dir zöge, Wurzeln schlüge, wärst du früh entzaubert, und du dann derjenige der geht. Ob der Sache, dass ich gefangen nicht mehr dieselbe für dich wär‘.

Lass‘ mich die Welt entdecken, Karriere machen, mein Potential leben, mich fordern, und die – an zwei Händen nicht abzuzählenden – Hobbys, Träume, süßen Süchte, leben.

Bitte.

Und erden wird mich irgendwann einmal die Zeit.

Vielleicht? Bestimmt!

Nach Millionen bunt gesammelter Erfahrungen. Frei. Dann frei zu bleiben.“

Genève

Text & Foto: PetissaPan