My way

Hätte ich nicht Kunstgeschichte studiert, hätte ich Kunst studiert. Mein Elan allerdings muss in die Hotellerie, Gastro-, Event-, Tourismusbranche

Liebe Jungs,

Sorry not sorry, I don’t do Egogepinsel.

Menschen sind wunderbar. Und je wunderbarer man sie behandelt, desto wunderbarer werden sie auch. Sie tun dann Gutes, betonen den „weißen Wolf“ in ihrer Seele und eine Gemeinschaft die auf Ehrlichkeit, Wärme und Herzlichkeit beruht kann wachsen und zusammenwachsen.

Menschen die mich kennen, sagen stets eine Sache zu mir: Du behandelst jeden Menschen genau gleich. 

Richtig! Ich strahle – manchmal schäume ich auch über – in Nettigkeit, Herzlichkeit und positiver optimistischer Energie gegenüber dem Topmanager, Topunternehmer, wie dem Nichtreichen, gegenüber dem Nichtdeutschen wie dem Deutschen, gegenüber Mann wie Frau, jung und alt. Ich weiß den Mann von seinem Amt zu unterscheiden.

Ich liebe Menschen; jeden einzelnen bis zu jeweils dem Punkt, an dem er es mir anders beweisen mag, und da mache ich auch bei Männern – welche bekanntermaßen vorrangig erstmal auch Menschen sind – keinen Unterschied. 

Natürlich habe ich Fehler gemacht. Mehr als eine Beziehung bin ich vermutlich eingegangen, obwohl ich eher einen Mentor gesucht hätte, da mich Progress – in jedem Bereich, vor allem beruflich – so sehr interessiert und fasziniert. Das war nicht gut, nicht fair, ich wußte es aber auch nicht besser und ich lernte & lerne, und bin sowieso über alle Maßen hinaus neugierig. 

Nach Menschen, mit denen es nicht geklappt hat, halte ich regelmäßig Ausschau, ob es ihnen denn gut geht; denn das wünsche ich ihnen. Von Herzen.

Freundschaft toppt für mich Liebe. Und Egobauchgepinsel kenne und mache ich nicht. Instagram nutze ich als Instagram. Zugegebenermaßen auch dafür, dass man auf mich aufmerksam wird und möglicherweise der ein oder andere Job daraus entwachsen kann. Ich wünsche mir selbstständiges Arbeiten mit Raum – auch nach oben – in einem wunderschönen ruhigen Umfeld, in welches ich meine ganze riesige Portion Energie einbringe. Also Jungs, Instagram ist kein Tinder, denn müsste es das für mich sein, wäre ich dort. 

Ich freue mich, wenn ich Menschen begeistern kann, wenn sie sich an etwas erfreuen was ich tue, zeige, schreibe und wenn ich Wissen weitergebe; genauso wie ich es liebe von anderen Wissen weitergegeben zu bekommen, mich an ihrer Freude, Begabung und ihrem Besitz erfreue. Ich schätze den bunten Austausch, das gegenseitige Bereichern, die Inspiration. Ich stehe auch ganz gerne im Mittelpunkt und bin ganz gerne auch ganz allein für mich. Ich habe eine riesengroße Vorliebe für Gegensätze.

Fehlendes Egobauchgepinsel hat mich meine Auslandskarriere bei der Polizei gekostet. Mehr noch, – weil ich als Stellvertreterin mit meinem verheirateten Vorgesetzten nicht in den Urlaub geflogen bin oder mit ihm im Elburs-Gebirge zelten wollte. Dafür darf er sich schämen. Ich bin darüber hinweg.

Männer sind tolle Menschen! Aber erstmal interessiert mich ausschließlich meine Karriere – und vordergründig all die tollen Menschen täglich um mich herum, die ich alle-alle ganz genau gleich behandle und denen ich so gerne gebe, wie ich von ihnen nehme. Ehrlich und herzlich. Danke dass ich ein wenig anders sein darf! Und wo das nicht geht, falle ich entweder ziemlich auf oder bin weg.

Dass ich fast mein ganzes Leben lang Single bin, bedeutet wohl, dass ich dies nicht ändern möchte. Und ich hatte & habe es ein wenig satt, Jungs (Männer haben das nämlich nicht nötig) beweisen zu müssen, dass es genau so gut ist und so sein soll, nur weil diese das als besonderen Ansporn für sich verstehen. „Finger weg“ – die verbale Schlagfertigkeit mag mir oft genug fehlen, jedoch bin ich im Nahkampf ausgebildet, und Distanzlosigkeit treibt mich von demjenigen weg, bis ans Ende der Welt. Ich habe keine Beziehungsangst, ich bin nicht verbittert, lesbisch oder wurde zu sehr verletzt. Ich habe ganz einfach ganz andere Prioritäten und Leidenschaften.

Ich suche Mentoren, die mich dabei unterstützen mich nach oben zu katapultieren. Ohne, dass Privates dafür die geringste Rolle spielt. Manche suchen einen Versorger, einen Mann für Familiengründung; ich suche Karriere, platonischen Teamgeist, Mentorship. Und ich suche diese so lange, bis ich welche (Plural) oder einen (Singular) genau dafür gefunden habe!
Ich arbeite 24/7, 15 Stunden am Tag, weil ich Arbeit, die mir Freude bereitet und die mich erfüllt, niemals als Arbeit empfand und empfinde. Hm, und ehrlich gesagt vermisse ich die Reiterei. Pferdeposter an meinem Zimmerwänden – bereits als kleines Mädchen.

Und wovon ich träume?

Von einem hellrosafarbigen Bentley Continental mit Anhängerkupplung. Daran hängt bisweilen ein Pferdeanhänger mit meiner Hannoveranerstute dran, die edelstes Springpferdeblut in sich trägt. Auf dem Beifahrersitz sitzt meine Greyhoundhündin „Randy Andy“ und auf der Rückbank des bildschönen – in Barbiefarbe getauchten – Engländers schläft mein Dackelmädchen „Goethe“. Und wenn Pferd & Hunde versorgt sind, treffe ich mich – an einem ausnahmsweise einmal freien Tage – mit einem oder allen meiner Handvoll platonischen echten – die falschen sortier(t)e ich aus – männlichen & weiblichen Freunde.

My way!

Lebenslieben

Das Foto zeigt mich mit 18 Jahren, ein Alter in dem die meisten anderen Baden-Baden als Stadt wohl eher verlassen wollen. 

18 Jahre war ich alt, als ich mich mit meinem ganzen Herzen für Baden-Baden entschieden hatte. Ich war damals gerade im 2. Dienstjahr meiner Ausbildung bei der Bundespolizei, blieb anschließend in Rosenheim stationiert – für weitere 6 Jahre in der dortigen Kaserne wohnhaft und war ständig überall in Deutschland auf den Großdemonstrationen, Fußballspielen, Castor-Transporten und unzählig vielen weiteren Einsätzen unterwegs.

Auf einer privaten Reise von Bayern ins Saarland kam ich Ende der 90er erstmals in Baden-Baden vorbei. Die Stadt hatte ich, obwohl im Schwarzwald aufgewachsen, noch niemals zuvor gesehen. Ich habe hier sofort mein Herz verloren. Mich haben die Menschen, die Ruhe, die Gepflegtheit, die Schönheit und der romantisch angehauchte Luxus sofort tief, unvergleichlich und nachhaltig berührt. Und naturverbunden war ich ohnehin schon von klein auf. 

Baden-Baden bekam ich nicht mehr aus meinem Kopf. Und so sollte es sein.

Sobald sich mir beruflich die Möglichkeit geboten hatte – erst 9 lange Jahre später – bin ich beruflich an den Baden-Airpark gekommen und natürlich in meine Wahlheimat gezogen. Wenn ich dann nicht auf meinen Auslandsmissionen (Deutsche Botschaften) eingesetzt war, hatte ich glücklich in Baden-Baden gelebt und alles geliebt, was mir hier täglich vor Augen und vor die Füße kam. Das habe und werde ich niemals vergessen! 

2015 musste ich die schwerste Entscheidung meines bisherigen Lebens treffen und habe mich gegen den Polizeiberuf entschieden. Dafür hatte ich sehr gute Gründe, aber ich hatte diesen Beruf geliebt – mehr noch: er und all‘ meine tollen Kollegen an den unterschiedlichsten Orten – im Inland und Ausland – waren meine Familie gewesen und so fiel es mir schrecklich schwer dieses Kapitel beenden zu müssen. Die Polizei war eine Lebensliebe und das ist sie bis heute. Meine Polizeikarriere zu beenden war zwar die richtige Entscheidung, doch die Verbundenheit, große Dankbarkeit und absolute Loyalität diesem Berufsbild gegenüber bestehen und werden bleiben.

Diese Entscheidung damals fiel mir so schwer, dass ich erstmal auch wieder weg aus Baden-Baden musste; um mich zu sortieren, nachzudenken, Abstand zu meinem bisherigen Leben zu gewinnen und einen neuen Weg einzuschlagen. Ich habe von 2015 an nicht mehr hier in Baden-Baden gelebt und bin erst in diesem Jahr zurückgekehrt. Für mich ist das – trotz Corona – eine riesige Freude! 

Düsseldorf – wo ich mein Abitur nachgeholt habe – und Freiburg – wo ich zu studieren begann, hatte ich jeweils überhaupt keine Chancen gegeben: Ich wusste einfach immer, dass ich nur hierher zurückwollte; vom Tag an als ich weg bin. Was ich will, mache und verfolge ich mit mindestens 150% meiner Energie. Was ich nicht will, ist mir keine 50% wert. So war ich immer und so werde ich auch bleiben. Ich muss und will brennen und in Passion sprühen!

Privat gut angekommen, beruflich geht bei mir und meiner Energie immer mehr – so stehe ich zurück in Baden-Baden, mit meinem ganzen Enthusiasmus für hier und dem Staub an meinen Kleidern von knapp 20 weiteren Wohnorten. 

Lebenslieben sind selten. Baden-Baden gebe ich nicht auf. Und ein Tipp für alle, die sehr gerne in meinem Leben bleiben oder hineinkommen wollen: Niemals auch nur das leistete schlechte Wort über Baden-Baden, die Bundespolizei und überhaupt alle Dinge dich ich sehr liebe.

Deal Breaker.

Don’t tell me. Cause I don’t tell you.

Uitnodiging

Weil Glück gibt. Ganz von selbst. Ganz von allein. So einfach, beiläufig beinah‘, reicht es Hände, schenkt ein Lächeln, händigt Zuspruch, spricht Mut. 

Nackte feine Unterarme, seidenweich, und von streichelnder Sommersonne, bei schönen 22 Grad heute geküsst. Du bist so schön. Besonders. Und als du an den Blüten stoppst, die von einem der Gärten, heraus zu dir auf deinen Weg reichen, um daran zu riechen, geradezu hinreißend.

Lächeln schubst. Gönnen zu können, weil du selbst viel hast. Völlig egal von was.

Im Reinen bist.

Glücklich wie es sein kann, wenn es ist.

All you need is faith, trust and a little pixie dust.


J. M. Barrie / PeterPan
Disneyland

Text & Foto: PetissaPan – vom Sommer 2019

Kunstgeschichte

Ob Kunstgeschichte langweilig sei? Ich denke, dass sie das niemals muss, weil diese Wissenschaft ein so breites Feld umfasst und damit für jeden Neugierigen viel Spannendes mitbringt.

Verspielt. Wunderschön. Frech.

Zwei dieser Gemälde wurden im französischen Rokoko (Mitte/Ende des 18. Jh.) und das Mittlere zum Ende des 19. Jahrhundert hin gemalt. Die Künstler sind: Jean-Honore Fragonard, Lawrence Alma-Tadema und Francois Boucher. Das dritte Gemäldes zeigt eine Szenerie aus der griechischen Mythologie „Leda und der Schwan“.

Gestern. Heute. Morgen.

It is good to love many things, for therein lies the true strength, and whosoever loves much performs much, and can accomplish much, and what is done in love is well done.

(Vincent van Gogh)
Heute. Oktober 2020.

Ich breche eine Lanze für jeden Multipotentialite, für jeden Vielbegabten, der viel und Vielseitiges daraus macht. So oft verkannt zwischen den lange favorisierten Spezialisten.

Ich stehe (auch) auf die, welche Elan und Enthusiasmus in Eingesessenes bringen und ein Leben lang mit 3x soviel Energie auf mehreren Hochzeiten gleichzeitig tanzen. Die, die gegen Windmühlen und Vorurteile kämpfen oder faszinieren. Welche, die sich gegen Sicherheit, für ein aktives, buntes, sehr spannendes Leben entscheiden und stets dazulernen. Getrieben, stets positiv getrieben, da Zufriedenheit Stillstand bedeuten würde. Bin ich doch selbst so und sah mich früher oft genug genötigt dies zu rechtfertigen.

Hans Dampf in allen Gassen. Alles anfangen und nichts zu Ende bringen. Is that so? Möglicherweise ist es ja auch nur wie als hätte man mehrere Kinder: Eines erfordert die ganze Aufmerksamkeit, bevor man sich, nachdem diese Aufgabe erfüllt ist, einem der anderen mit seiner ungeteilten Aufmerksamkeit und Energie widmet. Und anschließend dem Nächsten. Und irgendwann ist man erneut beim Ersten.

Und dies immer wieder von vorn. Jeden einzelnen Tag. Jede Stunde. 3, 4, 5 aktive verschiedene Leben in nur einem.

Stillstand für mich? Ebenfalls undenkbar! Hm, inspiriert mich deswegen so sehr das Unternehmertum? Mehr als alles andere. Und niemals mit nur einem Schwerpunkt. Ik ben toch niet gek! Die Vielfalt untereinander macht uns Menschen doch aus. Und so ergänzen sich die Spezialisten und Generalisten ganz wunderbar. Was dem einen fehlt, woran es ihm mangelt, kann der andere besser, besonders gut.

Weil alles was man mit Liebe macht, gut gemacht ist. Punkt. Danke Vincent! (Spezialist)

Einmal Kaffeetrinken mit Richard Branson bitte!


Passiv finden

Was ich suche weiß ich nicht. Und genau so war ich schon immer: Was ich suchte wusste ich nicht. Nie! Leider. Vielleicht habe ich dafür zu viele Gedanken im Kopf und sehe deswegen immer den Wald vor lauter Bäumen nicht. A B E R wenn mir eine Idee zu Ohren kam, sobald mich jemand auf eine Sache stupste, anregte, oder ich etwas angeboten bekam, konnte ich jeweils sehr schnell erkennen, ob es das für mich ist oder nicht. Und dann entfalte ich all meine Energie und Freude – oder eben nicht.

Als ich 15 Jahre alt war, sollte ich mich in der 9. Klasse für ein Praktikum entscheiden. Alle Mitschüler, Mitschülerinnen und Freundinnen hatten längst schon gewusst, was sie gerne machen wollten und sich in diesem Bereich einen Praktikumsplatz ergattert. Arzthelferin, Friseurin, Verwaltungsdienst auf dem Rathaus : 1994. Ich war eine lausig schlechte Schülerin und nur immer sehr gut im Sport gewesen. Was eine berufliche Perspektive anging, träumte ich von etwas Exzentrischem wie einem Studium der Mode beispielsweise. Und das wo ich aus einem kleinen Schwarzwalddorf stamme.

Nur weil ein Mitschüler von mir ein Praktikum bei der Polizei machen wollte und die Polizei in Rottweil das nur anbieten wollte, wenn sich dafür mindestens fünf Schüler fänden, habe ich mich aus der Not heraus neugierig angeschlossen. Sonst hätte ich gar kein Praktikum gehabt.

Ich habe während der Praktikumswoche dann schnell Interesse für das Berufsbild der Polizei entwickeln können, mich nach kurzem Überlegen aber nicht bei der Landespolizei gesehen, weil mir das zu beschränkt auf Baden-Württemberg erschien. Ich hatte Feuer gefangen, Gedanken und Idee arbeiteten in mir, machten Pläne, und ich wollte raus aus dem Schwarzwalddorf, raus aus Baden-Württemberg und viel Raum. Den brauche ich bis heute. Und das zeigt auch meine Karriere bei der Polizei: von Coburg, Deggendorf, Rosenheim, über Freiburg, Baden-Baden, nach Brüssel, Moskau, bis nach Teheran. 

2016

Dadurch, dass der Freund meiner besten Schulfreundin beim Bundesgrenzschutz war, befragte ich diesen nach dem absolvierten Schulpraktikum intensiv zu der von mir nun fokussierten Berufsausbildung. Schießen, Orientierungsmärsche, Großdemonstrationen in ganz Deutschland: Ich war begeistert und wußte sehr schnell, dass ich nichts anderes als diesen Beruf in Erwägung ziehen möchte und bewarb mich mit meinem Abschlusszeugnis der Mittleren Reife ausschließlich bei der Bundespolizei, dem damaligen Bundesgrenzschutz. Ich habe mich sonst nirgendwo beworben, sondern habe alles auf diese eine Karte gesetzt. 

Ich war entflammt, überzeugt, brannte, ging meinen Weg: Für knapp 20 Jahre. Ich wollte diesen Beruf in jedem Bereich und mit all seinen Möglichkeiten ausreizen und genau das habe ich getan. Dazu gehörte auch, dass ich mich 2008 beim Auswärtigen Amt beworben habe. Ein Elite-Pool der Bundespolizei, bei dem von damals ca. 35000 Bundespolizisten nur 700 – davon knapp 40 Frauen – zum Schutz der Deutschen Botschaften und Diplomaten eingesetzt waren. Brüssel, Moskau, Teheran: Ich habe das geliebt!

Wenn man etwas von ganzem Herzen und vom ganzen Willen her will, und davon war und bin ich überzeugt, dann klappt das! Dass ich von 1995 bis 2018 beim Bundesgrenzschutz – der Bundespolizei – Polizistin in Vollzeit war, ist Geschichte. Eine tolle Geschichte. Ein toller Beruf. Einer, hinter dem ich mit voller Überzeugung gestanden hatte und für den ich auch heute ausschließlich positive Worte finde. Und das, obwohl ich 1/2 Jahr vor meiner Bewerbung 1995 noch keinerlei Kenntnis von diesem Berufsbild hatte.

Parallel zum Vollzeitberuf habe ich stets anderes gemacht. Ich liebe es zu arbeiten, dazuzulernen und aktiv zu sein. Mich langweilt Nichtstun, Fernzusehen, Passivität, Herumzusitzen und Stillstand.

Heute ist es erneut Zeit für etwas Neues. Ich habe mein Abitur mit Mitte 30 mit einem Einserschnitt nachgeholt, studiere an der Universität mit Einserschnitt im Hauptfach, habe viel in verschiedene berufliche Bereiche hineingeschnuppert und mich stets weitergebildet. Die wichtigsten Prüfungen im Bachelorstudiengang habe ich nun absolviert und das Studium bleibt ein schöner Luxus, eine schöne Nebentätigkeit für mich, die ich allerdings durchziehen werde, da ich einen akademischen Abschluss forciere, um diesen als Türöffner für weitere, spätere Nebenaktivitäten nutzen zu können. Das ist nicht intensiver als (m)eine fünfte Sprache zu lernen. Das geht wunderbar nebenher.

Nur zu Schreiben kann dauerhaft nicht die einzige Arbeit und Lösung für mich sein, da ich nicht viel Zeit am Schreibtisch sitzen möchte. Ich stehe nun erneut an dem Punkt, dass ich nicht weiß wonach ich genau suche. So wie mit 15 Jahren. Und ich bewerbe mich, bekomme zahlreiche Absagen, gehe weiter. Ich bewerbe mich, werde genommen, verliere dann schnell das Interesse. Ein Beruf muss mich in dem Maße fesseln und so in seiner Vielseitigkeit begeistern können, wie der Beruf der Polizei es 12-15 Jahre lang konnte, auch wenn ich heute in eine ganz andere Richtung will. Und er muss mich fordern.

Allerdings verbiege ich mich nicht: Es passt oder nicht. Ein guter Job passt wie ein guter Partner. Ich fange dauerhaft Feuer oder ich erkenne und gehe schnell. Aber wenn ich brenne, dann mit einer unvergleichlichen Freude, Herzblut, einer stets motiviert und motivierenden guten Laune, herzlicher Freundlichkeit, Lerneifer, Biss, Fleiß, Diplomatie und Durchsetzungskraft. Dafür lohnt sich für mich jede Absage und Niederlage. Dafür lohnt sich das Warten.

Ich bin offen für Ideen und Angebote, weil ich weiß was ich will, sobald ich es sehe.

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Rosa

Meine rosarote und flamingorangene Bildbearbeitung seit einer Woche polarisiert anscheinend. Ich finde es aber schön & in der aktuellen Zeit sogar besonders wichtig, sich die Welt noch ein Stück bunter zu malen als diese ohnehin (sonst) ist. 

Die rosafarbene Brille, der rosarote Filter, für einen wunderbaren Optimismus! Und dazu mag ich heute einen bevorzugten Mentor meinerseits zitieren:

Attitude is everything; in life and in business.

(Richard Branson)

Ich wünsche euch einen schönen ☀️, optimistischen und erfolgreichen 💪🏼Start in diese neue Woche, und für heute könnt‘ ihr hier wählen in welchem Farbton euch der Leo und das ehemalige Hotel Victoria am besten gefallen.❤️

1905

Es ist nun außerordentlich bedauerlich, dass die meisten der in dieser Arbeit besprochenen Monumente [Villen] sich in einem derartig schlechten Zustand befinden, dass ihre Erhaltung in Frage gestellt ist.

(Leni Niemann)

Dieser Satz ist ein Auszug der Dissertation Leni Niemanns über die Villen in Baden-Baden. 

Diese Arbeit stammt aus dem Jahr 1953.

Nun hatte & hat Baden-Baden so wunderbar großes Glück damit, dass die Stadt und ihre immateriellen & materiellen Schätze derart geliebt werden, dass viele dieser alten Villen – Stand heute – wieder in einem hervorragenden Zustand sind. 

Dies ist die Villa Sydow.