Time to fly

… aber nicht nur vom Merkur.

Ich suche einen Nachmieter ab Frühsommer 2022 für meine Wohnung am herrschaftlichen Friesenberg: Der Ausblick ist ein Traum. Tatsächlich unbezahlbar wundervoll. Das Haus 1960er Bauweise – und damit leider ziemlich hellhörig. .. Aber wer dies mag, favorisiert, drauf steht ..

Und im Haus lebt ein wenig der Geist der bildschön sittlichen Biedermeier-Mentaliät. Vielleicht nur zu schläfrig für mich? Vielleicht einfach getrieben – in allen Bereichen nach der Crème de la Crème strebend, die dauerhaft Verheißung liefern könnte? Die eierlegende Wollmilchsau? Ein weit überdurchschnittliches Leben?

As always: Was sich für den einen nicht passend anfühlt, kann ein anderer dauerhaft lieben.

Here we go:

  • 6-Parteien-Haus
  • 1. Stock.
  • 55qm.
  • 2 Zimmer + Küche/Bad.
  • Mit großem Wohnzimmer und großem Balkon nach Südost (Morgensonne).
  • Traumlage. Traumblick.
  • Echtes Parkett in Wohn-, Schlafzimmer und Flur
  • 3 Minuten fussläufig in den riesigen Stadtwald
  • 7 Minuten fussläufig zum schönsten Casino der Welt (Baden-Baden)
  • 600€.
  • Kostenfreier Parkplatz am Haus nach dem Glücksprinzip

Wir sind alle verschieden; das macht uns so besonders. Oder, um es mit den Worten von Steve Jobs zu sagen – und here I go:

„Stay hungry. Stay foolish.“ „As with all matters of the heart, you’ll know when you find it,“

(Steve Jobs)

see it, choose it, rent it, love it, buy it … Die Wohnung meine ich.

Get also in touch – und ich gehe so lange der Frage nach, welche deutschen Nachkriegskünstler es sein können, die mich BErühren:

MOTIVIEREN tut man, Frau, Mann sich immer selbst.

Love or leave. No change.

Ver-Staiger-T

David Hockney bleibt der teuerste noch lebende Künstler. Im Jahr 2020 erzielte seine Kunst 132 Millionen Dollar in Auktionen.

Quelle: „This was Yesterday.“ Ausstellungskatalog 2016. Wolfsburg.

Hockney wurde 1937 in Yorkshire geboren. Seine Gemälde erzielen seit Jahrzehnten bereits Höchstpreise bei Auktionen, und bis 2019 war es eines seiner Gemälde, das den höchsten Preis ever erzielte, der jemals auf einer Auktion geboten wurde: 90,3 Mio. Dollar für sein Bild: „Porträt of an Artist“.

Porträt of an artist. Bildquelle: Prometheus. Wissenschaftliche Online-Datenbank.

Viele Jahre lebte Hockney in Amerika, und ist heute wieder zurück in seiner Heimat England. Er wird mit der Pop-Art-Kunst zwar in Verbindung gebracht, hat aber – auch seiner langen Karriere geschuldet – ein ganz eigenständiges künstlerisches Erbe.

Hockney ist homosexuell und stand bereits in den 1950ern offen dazu, obwohl Homosexualität in GB bis 1967 unter Strafe stand. Auffällig war (und ist) Hockney auch durch seinen starken Dialekt und die exzentrische Weise sich zu kleiden.

Hockney hatte sich nach einer Zeit abstrakter Malerei, darauf spezialisiert figurativ zu malen. Also gegenständlich, was das Gegenteil von gegenstandslos ist. Und er beharrte auf seiner persönlichen Handschrift. Pop Art hingegen ist unhandschriftlich, greift Motive aus dem Alltag, der Werbung auf, und demonstriert und lebt von Siebdruck und Geschwindigkeit. Hockney hingegen von Langsamkeit. Seine Beziehung zur Pop Art war eher ein soziologisches als ein ästhetisches Phänomen. Er selbst habe zu seinen ersten Werken ausgerufen: „I am no Pop Artist!“ und bewusst nicht am Film: „Pop goes the easel“ teilgenommen.

Die Generation der Künstler um Hockney war die erste malende Generation die sich selbst als ganz große Stars inszenierte. Sie wurden zu Symbolfiguren des Swinging London in den 60er und 70er Jahren. Dieser Erfolg ist gerade Hockney im besonderen Maße zu verdanken, der es meisterhaft verstand sich selbst zu inszenieren.

Ich weiß aus Erfahrung – oftmals zwischen den Stühlen sitzend – dass sich die Wissenschaft der Kunst, bescheidene, oder sich mindest bescheiden gebende Künstler mit braver oder geheimer Message, und der gierige Schlund des Kunstmarktes nur zu gerne beißen. Können wir diese gegenseitige Beeinflussung und Inspiration nicht erkennen? Sie ist Energie und Großartigkeit.

Größenwahn trifft Bescheidenheit. Warum auch nicht.

So schnelllebig und oberflächlich der Kunstmarkt sein mag, so wenig müssen es die Menschen sein, die dort das Zepter schwingen. So sehr die Wissenschaft über Websites wie Wikipedia schimpft: Umso wundervoller ist der Gedanke (m)einer Professorin hierzu, doch selbst gute Beiträge genau dort zu schreiben. So sehr uns Progress antreiben und streben läßt, so sehr können wir im gleichen Maße verspieltes Kind sein und radschlagend und apfelklauend auf Nachbars Wiese turnen.

Mit meinen Kommilitonen hatte ich ein interessant unwissenschaftliches Rollenspiel erst gestern: Im geschlossenen – für uns geöffneten (Ein wunderbarer Gegensatz!) Museum, sollten wir wechselseitig Kinder spielen und gespielte Kinder lehren, genauso wie unterschiedliche Nationen und homogen identische Erwachsene.

Es ist eine pure – und dabei lehrende – Freude, Rollen zu switchen. Am besten wohl, wenn wir immerzu und allem gegenüber offen bleiben und uns jeweils von dem anziehen und inspirieren lassen, was uns begeistert und von was und dem, der uns gut tut. So groß die Gegensätze auch sein mögen. Hol dir alles! Was du sein willst und was du haben willst. Zumindest was du dir bei Sotheby’s und so leisten kannst und willst.

132 Millionen Dollar? Ver-Staiger-T!

19.-Jahrhundert-Schweizerhaus Villa (Villa Hohenstein / Friesenberg) in Baden-Baden mit 21.-Jahrhundert-Bling-Bling-Beleuchtung:
Sanfte 19. Jahrhundertmaler, avantgardistische Contemporary Art oder Hockney bitte. Und Sotheby’s erstmal sowieso.

(Renoir’s) Return

jeune fille à la corbeille de fleurs läutete bei Sotheby’s am vorgestrigen Tag den Return Pierre-Auguste Renoir’s ein, indem dieses Gemälde für 11 Mio. Dollar nach Hong Kong versteigert wurde.

Ich bin von der Kunst des 19. Jahrhunderts überzeugt. Ich bin davon überzeugt, dass es in den nächsten Jahren eine Zeit geben wird, in der es wieder die Werke der figurativ malenden Künstler – genau dieser Epoche – sein werden, die wiederentdeckt werden und den großen Erfolg und Ansturm innehaben. In der Wissenschaft wie auch im Handel.

Innerhalb der Wissenschaft der Kunstgeschichte ist dieses Jahrhundert noch wenig „beliebt“ – wird kaum gestützt und nur sehr am Rande erforscht. Es müssen sich in der Branche erst ein paar der hohen Bildungselite, gönnende wie gute Schreiber und finanzielle Supporter finden. Und Erfolgserlebnisse und damit aktiv gelenkte Blicke, wie bei Sotheby’s am vergangenen Mittwoch.

So auf Versteigerungen aktuell abstrakte Kunst noch en masse geboten wird, wird sich dies zukünftig mehr und mehr erschöpfen, und der Reiz liegt auf dem was nun noch im Verborgenen liegt: Renoir’s Gemälde machte dazu gestern einen phantastischen Anfang. Wenn es auch „nur“ zu einem Preis verkauft wurde, den Künstler des 20. Jahrhunderts aktuell noch um ein Mehrfaches übersteigen.

Figurative Art kommt wieder! Das 19. Jahrhundert wird mehr als nur ein vorübergehender Trend innerhalb der Kunstwelt sein, da es zahlreiche gute Künstler in diesen Jahrzehnten gab, die Werke rar sind, und wir uns nach dem Schönen, der damaligen Motivik, umso mehr zurücksehnen werden, je rauer die Welt wird, oder je mehr wir Skurriles, Häßliches, Bescheidenes, Ernstes oder Abstraktes gesehen haben.

Worauf ich ebenfalls vollkommen vertraue, ist der Aufstieg der Frauen in der Malerei: Diese werden die nächsten Jahre enorm gepusht werden, bevor sich diese Bewegung auf ein Mittelmaß einpendeln wird. Und der weiße Mann, der nackte Frauen malt ist erstmal raus, so er dies nicht derart überzogen frech, schamlos, noch nie gesehen, – dabei in wunderschön zarter Technik präsentiert, wie beispielsweise John Currin.

Und der große Erfolg gelingt Currin in der aktuellen Zeit nur & gerade deswegen, weil er mit einer bildschönen Frau verheiratet ist, deren Gesicht sogar noch in fast all seinen Gemälden erscheint. Andernfalls wäre er „out“ oder würde verurteilt.

Auch privat bin ich durchaus John Currin Fan. Sein Erfolg leuchtet ein, ist berechenbar und passt auch genau deswegen in die Zeit, weil seine Persönlichkeit ist wie sie ist. Der Kunstmarkt ist überflutet, kritisch und anspruchsvoll.

Die zeitgenössische Kunst geht heute weit weg von dem was Jahrhunderte Bestand hatte. Dies ist nicht neu und bereits seit Jahrzehnten überall so: Amerika zieht jeweils in Dingen voran, die auch auf den Rest der (Kunst-)Welt überschwappen werden. Und die Gesellschaft, genau jetzt – mindestens die die gerade heranwächst – will verspielte Wiedergutmachung, mehr Gleichheit, Fairness, und erstmal in das andere Extrem ziehen, bevor eine Mitte toleriert werden kann. Sie will Künstlerinnen, Menschen mit den unterschiedlichsten ethnischen Hintergründen und noch nie Dagewesenes sowieso.

Erfolg in der (Vermarktung von) Contemporary Art hat außer mit avantgardistisch vorausschauendem Trendgespür, vor allem mit Politik, Moral, Gewissen, Verantwortung und Philosophie zu tun, und ist immer dem jeweiligen Zeitgeist unterworfen. Dies unterscheidet die Ansprüche an die Werke der lebenden Künstler, von denen der schlafenden Epoche um 1850 ganz massiv. Von überhaupt aller Kunst und allen Künstlern, die bereits das Zeitliche gesegnet haben: Für diese gilt und gelten schlicht völlig andere Regeln.

Ich sage, dass Kunst noch nie so progressiv und innovativ war, wie sie sich in den vergangenen wenigen Jahren entwickelt hat. Und ich weiß mein 1.) wissenschaftliches Wissen, 2.) meine rationalen Kunstmarkt-Einschätzungen und 3.) meinen ganz persönlichen emotionalen Geschmack akkurat voneinander zu trennen.

Es wird damit Zeit für die Staaten. Ich will und werde nach Beendung meines Studiums im kommenden Sommer nach New York. Für mindestens sechs, neun Monate. Diese Metropole ist die Kunststadt Nummer Eins, wo ich nicht nur enorm viel lernen kann, sondern dies alles in einer sehr viel kürzeren Zeit. Außerdem ist mir die Tatsache sehr sympathisch, dass die New Yorker stets rennend unterwegs sind. Kunstmarkt bedeutet vielfach einfach Tempo. Deswegen auch wollte ich Kunsthistorikerin werden und nicht Künstlerin.

Art is Art and Everything Else is Everything Else.

D Y N A M I C C C

Schicksal ist nie eine Frage der Chance, sondern der Wahl.

Isaac Newton

Stiefmütterliche Behandlung der Künstler und Kunst des 19. Jahrhunderts treibt mich noch mehr an, als es meine alleinige Begeisterung dafür ohnehin schon getan hatte.

Das 19. ist kein einfaches Jahrhundert. Es war „die Zeit eines weltgeschichtlichen Übergangs, in der sich Altes und Neues schroff und unversöhnlich gegenüber standen“, schreibt Lankheit in Revolution und Restauration. Mehr noch war es das Jahr in dem sich – zu allem Überfluss – zur Malerei auch noch die Neuerfindung der Photographie gesellte, munter konkurrierte.

Romantik, Realismus, Präraffaeliten, Nazarener, Impressionismus bis Jugendstil. Und im folgenden Jahrhundert hatte die einflussreiche Kunstkritik Greenbergs, anderer, und die Geschehnisse der Weltkriege dazu geführt, dass der figurativen Malerei für Jahrzehnte der Sockel unter den Füßen weggezogen wurde. Unfair! Deswegen auch noch umso mehr:

Neunzehn!

Und hier wären wir:

Warum in die Ferne schwelgen, wenn das Gute so nahe liegt? Franz Xaver Winterhalter. Schwarzwaldmaler.

Ausschnitt aus Florinda 1852 (Winterhalter)

Oder Sir Lawrence Alma-Tadema. Auch Marble-Tadema genannt:

Detail aus The Kiss 1891 (Alma-Tadema)

Ganz zu schweigen von den herrlichen Präraffaeliten:

um Millais, Rossetti und Waterhouse.

Das 19. Jahrhundert, in welchem sich naturverliebte Künstler und Bildungselite gegen die Industrialisierung sträubten, und sie sich zugleich zum Nutzen machten, in noch schönere Landschaften vorzudringen. Gegensätze. Ungleichgewicht. Reiz. Erfüllung.

Chancen folgen der Entscheidung, immer. Viel Freude damit – und festhalten!

Sotheby’s please!

1979/1997. Und wenn ich noch einmal die Wahl hätte, ich würde genau gleich entscheiden: 16-jährig zum deutschen Bundesgrenzschutz (Bundesgrenzschutz; was ist das. Am besten einmal den Wikipedia-Atikel dazu lesen.) / zur deutschen Bundespolizei zu gehen. Unendlich dankbar für alles! Meine Werte. Meine Familie.

You had me. You lost me. Und du bist längst nicht die, der, das einzige, und wirst es auch lange nicht bleiben.

And I like it like that, and I like it like that!

Freedom exists in leaving, weil Leben bedeutet lebenslang zu lernen, über sich hinaus zu wachsen, sein Potential leben, Wachstum, Ziele setzen und verfolgen. Zumindest für manche.

Said I like it like that, said I like it like that!

New York.

Bildquelle: Sotheby‘s.com

P.S.: Dankeschön – einem meiner heutigen Mentoren für diese Idee, dieses genannte Etappenziel.
(Text, inspiriert von Grimes‘ Lyrik in „Violence“.)

I was a Rich Man’s plaything

Ich liebe Baden-Baden. Aber Liebe war noch nie genug.

The sky is the limit!

Wenn Liebe nämlich erstens das Kind der Freiheit ist, muss man die Dinge die man liebt niemals besitzen. Und zweitens stellt die viel größere Erfüllung, die Verbindung der jeweiligen Liebe mit großer Leidenschaft dar.

In Sekunden entscheiden wir, wen wir körperlich begehrenswert finden; was sich selbst nach Jahren, lebenslang oft genug, nicht ändern wird: Weder in die eine noch in die andere Richtung. Und nach Wochen oder Monaten zeigt sich, wen wir von seinen Werten her (zusätzlich) besonders mögen. Es passt oder passt nicht (mehr): Mit Menschen, wie mit Orten. Und drittens braucht Baden-Baden, als Stadt mit wunderbar historischem Erbe, – die einst einmal der Nabel Europas war, meiner Meinung nach die Verbindung dessen, mit dem Duft der großen Welt.

Kunststädte. Und, sieht hier irgendwer Baden-Baden?

Für mich bedeutet es nach monatelangem Fühlen, dass ich Baden-Baden über die Kunst auch mit dem Neuen verbinden will. Aktiv. Frech. Amazonenhaft vielleicht. Frischen Wind in eine Stadt bringen, die – nach meinem Geschmack – in so vielen Punkten an ihrer großartig gelebten Tradition und Spießigkeit festhalten darf, sollte, muss! Ich liebe das. Muss es aber tatsächlich nicht haben – um jeden Preis.

Denn wenn mir dies nicht gelingen sollte: Die Weltkugel steht mir offen. Wer nichts waget, der, die, das, darf nichts hoffen! Dies sagte Schiller und so denke ich. Ich glaube (noch?) nicht an Komfortzonen und Work-Life-Balance, sondern daran, eine Tätigkeit zu leben, die uns mehr Energie gibt, als dass sie uns nimmt. Und an stetiges Wachstum.

„It’s a Man’s world“ und Leben ist Kunst & Liebe, und Kunst ist Liebe, leben & Passion.

6 bezaubernde Kunststädte also, in denen man seinen, ich alternativ meinen Berufs-Traum leben will und werde. Ich denke gerne progressiv, amerikanisch auch, und dass ich noch 60 Jahre Karriere machen will und werde, während andere schon mit 40, 50 vom Ruhestand und kürzer treten reden.

Adrenalin bitte, Aktion sowieso, Bewegung, und liebend gern das Arbeiten in Männerdomänen. 20 Jahre gelebt und endlich wieder ellbogenerprobt, offen und heiß darauf. Mein Studium ist in 8, 9 Monaten auch Geschichte… Weswegen es – unterm Strich – innerhalb der Kunst der Kunsthandel werden muss. Baden-Baden in einer Kunst-Liaison mit Übersee schwebt mir (langfristig) vor.

Manche lieben Spiritualität oder Coaching oder suchen Balance. Manche und ich lieben Arbeit, Freiheit und wollen was bewegen. Balance genug! So nämlich naives Äußeres „nur“ Kunst und Selbstinszenierung ist, und authentisches super-höflich sein und herzlich offenes Agieren gegenüber wirklich(!) jedermann(!), schlicht einem reinweißen Wertesystem geschuldet: Sucht Alpha womöglich Alpha. Big Business.

„The art market had never been for the timid.“ (Larry Gagosian) Foto: Gewerkschaftszeitung der Polizei.

Pop Art. Und tout est pop! Video hierzu: Referat als Story bei Instagram: mlle_ceejay „popart“.

Mein Titel: von 1947 (Eduardo Paolozzi) / Meine Fotos: von dieser & letzter Woche

Allerschönster Schein aber auch *

Gemälde werden kopiert. Künstler werden kopiert. Gemälde berühmter Künstler werden kopiert oder neu interpretiert. Dies stets mit dem Ziel der Täuschung zwecks Ruhm und größter finanzieller Bereicherung. Auch ganz öffentlich kopiert ein guter Meister einen anderen – wie einst schon Turner Lorrain – und stellt sich so in einen direkten Vergleich. Um Letztere jedoch soll es hier nicht gehen: Dies ist legal, moralisch & strafrechtlich einwandfrei und ein erfrischender Wettstreit – oder auch pure Freude und Verehrung – auf Augenhöhe.

Neue(re) Gemälde werden also so gemalt, dass sie wie alte aussehen, und dabei häufig mit der Unterschrift desjenigen bedacht, der das Original malte. Urkundenfälschung.

Gute gewollte Gemälde wurden und werden von Unbekanntem gemalt und von bekannten Künstlern unterschrieben, obwohl dieser keinen Pinselstrich davon selbst gemalt hat. Spielkinder.

In Galerien, Privathaushalten, Museen und anderswo hängen, stehen und liegen Gemälde, die als Originale gelten oder gelten sollen, und die noch keiner überführen konnte oder wollte. Und so weiter.

Kunst ist eine Fiktion! Eine wunderbare Blase, in der die Grenzen zwischen real und surreal oft fließend sind. Und ein solches Kunststück ist immer genau so viel wert, wie jemand bereit ist dafür zu bezahlen. Dabei ist die Kunst unweigerlich an die großen begehrten Namen geknüpft, von denen jeder ein Stück abhaben will: Ein Original! Und ein Kunstwerk hingegen, welches von Experten als Fälschung entlarvt wird, sinkt von jetzt auf gleich erfahrungsgemäß zu einem winzigen Bruchteil seines vorangegangenen Wertes hinab, verliert, wird vergessen, verhöhnt.

Und ich muss über Kunstfälschung schreiben, weil mich dieses Thema sehr fasziniert und weil an der Universität darüber kaum geredet wird. Als extrovertierter & umtriebig aktiver Mensch rede ich nunmal gern. Und am liebsten über das was ich will, was immer mich umtreibt, antreibt und begeistert:

In einem Artikel von 2004 über den Mord an Eric Hebborn 1996 habe ich gelesen, dass es kein Motiv gäbe. ??? Ich denke, neben all den Mord- und Totschlag-Motiven wie Rache, Kränkung, Mordlust, Vertuschung und Habgier, auch die Kunstfälschung: Nämlich Kunst erfolgreich gefälscht zu haben und damit Experten (und die ganze Welt) „an der Nase herumgeführt zu haben“ ein klares, logisches und plausibles Motiv darstellt. Und genau dieses: „Kunstexperten an der Nase herumführen können“ ist etwas, das mir ebenfalls immer wieder auffällt und vielfach von entlarvten Fälschern genannt wird. Immer und immer wieder. Triumphierend bisweilen. Oft. Meist. Sei es Hebborn. Sei es Beltracchi.

Ich sehe dies etwas anders: Mittendrin im Studium; beziehungsweise ist das Ende nicht mehr weit: Dass gefälschte Kunst zu erkennen nicht an den Universitäten gelernt wird, und so jemand der Kunsthistoriker ist, kein Fuchs im Erkennen eines gefälschten oder verfälschten Bildes sein muss. Kunstexperte ist er dennoch. Er weiß bestens, was Bilder „erzählen“, repräsentieren und wie sie das tun; fühlt sich ein, versteht, und kann jedes einzelne Gemälde Epochen und Künstlern zuordnen. Naturwissenschaftlich aber fehlt ihm das, was ihm ein Praktikum, die mehrjährige Tätigkeit, in Galerien und im Kunsthandel zu vermitteln vermag. Bitte!

Immer wieder auch wird von Kunstfälschern unterstellt, dass alle Experten nur „geldgeil“ seien. Abgesehen davon, dass dies nicht meine Sprache ist, kann ich – aktuell im 5. Semester – das so überhaupt nicht unterschreiben. Gerade an den Universitäten findet man diese Art Experten eben nicht. Und gibt es diese überhaupt: vorgeblich Kunstinteressierte, Kunstberufler, welchen die Kunst an sich völlig egal wäre? An der Uni jedenfalls habe ich besonders kunstliebende wie kunstkennende Professoren und Doktoren kennengelernt und als Vorbilder, denen das Thema Geld auf dem Kunstmarkt ein eher weniger schönes, wenig interessantes Thema scheint, und die stattdessen ganz in ihrer Forschung aufgehen. Die haben ihren Blicke ganz auf die Lehre, die Bilder und auf die Geschichte dahinter. Merci!

Ich jedenfalls bin der vollkommenen und vorwärtsgewandten Überzeugung, dass die Liebe zur Kunst und der Handel mit selbiger ganz wunderbar Hand-in-Hand gehen kann und einen diplomatischen Königsweg darstellen sollten, so der Kunsthistoriker den Weg des Kunsthändlers & -beraters beschreiten mag. So do I. Hoffnungsvoll.

Und der ausgesprochene, gern genannte Triumph der Fälscher über die Experten hingegen, hat meiner Meinung nach mit Kränkung zu tun. Der Kränkung, dass der Maler als Künstler nicht erfolgreich geworden ist, nicht anerkannt wurde und unterging, in diesem großen Feld der kontemporären Künstler. Was zugegebenermaßen auch zurechtgerückt, ein wenig schmusend angepasst werden dürfte: Für die Alten Meister werden nämlich enorme Summen gezückt, während erfolglose Künstler gerade so leben können. Aber wie überall bestimmt die Nachfrage nun einmal den Preis. Ein Augenmerk gilt es – meiner unbeirrbaren Meinung nach – dabei aber künftig mehr darauf zu legen, dass wir, die über eine gewisse Macht in der Kunstwelt verfügen, mehr unbekannte, kontemporäre Künstler in Umlauf bringen, unter die großen Altbekannten, die Größen, mischen, das Auge der Gesellschaft für die Kombination von alt und neu wecken, begeistern … Das wäre wunderschön!

Faszinierend jedenfalls, dass so manchem Meisterfälscher eine große öffentlichkeitswirksame Karriere winkt und die Sympathie der Gesellschaft sowieso sicher ist, weil „uns“ das Böse irgendwo bewundernd packt. („Sensationslust“, was auch so gar nicht mein Gusto ist.) „Es geht ja schließlich nur um Kunstbetrug. Immerhin doch sind keine Menschen körperlich zu Schaden gekommen“. – Bis auf dass Hebborn in Rom der Schädel mit einem stumpfen Gegenstand eingeschlagen wurde und er drei Tage später im Krankenhaus verstarb. 1996. Und Beltracchi saß nur einen Bruchteil seiner Strafe ab und weilt im Abend-Unterhaltungs-Programm des TV genauso, wie als Speaker in schweizer Fachhochschulen und bei Unternehmerkongressen. Es sei ihm gegönnt. Tatsächlich! Er kann doch was, und in den Museen hängen angeblich noch etliche seiner Werke.

Der größte Traum eines Kunstexperten – und sei er dies in Museen, Galerien, an der Universität – bleibt es wohl dennoch, ein lange verschollenes echtes Werk zu entdecken; nicht ein echt geglaubtes zu revidieren. Das muss weh tun! wenn es zuvor (vielfach) abgesegnet wurde.

Im Mittelalter mindestens waren nachgemachte und nach belieben geklaute oder ergänzte literarische Werke – als auch Malerei – keine Schandtaten. Es gab noch kein Urheberrecht und auch nicht den Anspruch der Gesellschaft darauf. Was machen wir nur heute damit? Was fange ich damit an? Sehe ich doch diese ganze Kunstfälschungsdebatte auch mit den Augen der Bundespolizistin, die zwei Jahrzehnte lang auf das Erkennen gefälschter Ausweispapiere konditioniert war, und deren „täglich Brot“ Ausweispapiere aus der ganzen Welt sein konnten und die täglich welche in Händen gehalten hatte. Oft genug Falsche & Fake.

Ich würde sagen, dass das Erkennen von Fälschungen innerhalb der Kunstwelt, und seien dies Abmalungen oder Urkundenfälschungen, viel schwieriger zu erkennen ist als gefälschte Pässe und ID-Karten. Und das sage ich nicht, weil ich im Erkennen von Fälschungen diverser Ausweispapiere eben besonders intensiv & langjährig geschult bin. Passpapiere aber haben so viele Sicherheitsmerkmale und erfüllen einen einheitlichen nationalen Standart – teilweise einen internationalen Standart – so dass die prüfenden Spezialisten, hier Bundespolizisten, geschult sind feinste Unterschiede sensibel, irgendwo unterbewusst, wahrnehmen zu können: Störgefühl, noch bevor sie benennen können was genau das Problem mit diesem einen Ausweis ist. Einzig die Tatsache der sehr knapp bemessenen Zeit erschwert erheblich im Hinblick zur Muße der Kunstwelt: Ohne gut begründete Anhaltspunkte, einen starken Anfangsverdacht, muss die Polizei Betreffenden mit seinem Identitätsdokument nämlich zeitnah ziehen lassen.

Doch gibt es auch im Passwesen erhebliche Unterschiede was Fälschungsmerkmale angeht. Welche, die Fälschungen stark vereinfachen oder erschweren, und auf der Gegenseite ein Erkennen einfach oder sehr schwierig machen. Je älter das Ausstellungsdatum eines Pass ist, desto weniger fortschrittlich sind die Sicherheitsmerkmale; umso leichter ist es diese nachzumachen.

Was bin ich vor Jahren an den alten griechischen ID-Karten verzweifelt, oder an den alten türkischen Pässen. Wie diese heute sind und wieviele der alten noch im Umlauf; dies entzieht sich meiner Kenntnis. Ich habe losgelassen. Ich tauche in die Kunstwelt: Mit all ihren echten Größen, Fakes und wunderbaren vielen Millionen Dollar. Auch hier gibt es Wasserzeichen, das richtige und das falsche Papier, Durchleuchtung und Mittel aufzufinden, so man will. Und so man es nicht mit der perfekten Fälschung zu tun hat: Denn die war, ist, bleibt echt.

Nächste Woche geht die Uni wieder los. Mein zweitletztes Semester.

Ich belege folgende Seminare: 

  • Kernbereiche musealer Arbeit und ihre digitale Erweiterung.
  • Pop Art – Triumph des Banalen.
  • Wie „erzählen“ Bilder in Antike, Mittelalter, Frühe Neuzeit.
  • Mobilität in der Kunst(geschichte) der Frühen Neuzeit.
  • Avantgarde und Kitsch : Russische Kunst der Jahrhundertwende im europäischen Kontext.
  • Kolloquium Ringvorlesung – Reisen Künstler
  • Französisch : 2 x 1,5 Stunden pro Woche. (Conversation B1)

(lebens)kunst !!

Ich habe mich niemals mit anderen verglichen und beabsichtige dies auch in Zukunft nicht zu tun. Manche Menschen inspirieren mich einfach in besonderem Maße; andere tun es nunmal nicht. Genauso, wie ich die Menschen inspiriere, oder es eben nicht so empfunden wird. C’est la vie; und dieses ist fabelhaft. Enjoy!

Es lebe die Kunst, und so viele andere bereichernde Dinge, Menschen, Gegebenheit. Für immer!

Z U E R I C H

Beim Bundesgrenzschutz hatte ich 16-jährig unterschrieben, dass ich mich überall & jederzeit deutschlandweit einsetzen und irgendwohin ins Nirgendwo; an entlegenste, pulsierendste Orte abordnen und versetzen lasse.

Das habe ich stets getan. Gelebt. Und verzeichne gerade deswegen rund 20 Umzüge. Ich lieb(t)e diese Art zu leben. Und würde ich erneut entscheiden, würde ich heute vielleicht einige Jahre früher von der Bundespolizei zum diplomatischen Dienst für das deutsche Auswärtige Amt überwechseln: 3 Jahre da, 3 Jahre dort. Politik, fremde Kulturen, neue Menschen, Weltoffenheit, und das eigene Leben weit über den Rand hinausführen.

Als Deutschland „zu klein wurde“, hatte ich das Ausland im Blick. Und Brüssel, Moskau und Teheran waren Entscheidungen die ich genau so selbst wollte.

Wenn ich an einem Ort ankam, – und wusste ich, es sei für nur 3, 6, 9 Monate (innerhalb Deutschland) oder ein ganzes Jahr (Ausland); so sagte ich mir stets:

„Clissa/Crissa mach‘ das Beste daraus! Lebe aktiv was immer du in diesen Monaten alles entdecken kannst … Tauche vollkommen ein! Vergeude niemals deine Zeit! Sieh die ganze Schönheit, sehe alles als großartiges vorübergehendes Geschenk an und liebe und lache jeden Moment.“

Wenn die Zeit des Abschieds anstand; und diese tun mir immer weh, sagte ich mir, dass ich nun den Fokus auf das Negative legen will und werde, und ihn mir damit erleichtere: Die wunderschönen Parks waren mir dann zu überfüllt, die Märkte die ewig selben, der Schnee zu gelb, der Sommer zu heiß, die Luft zu schlecht, die Städte und Shops hatte ich satt, und selbst die deutschen Pferde ritt, und die deutschen Golfplätze bespielte ich lieber.

Es ist Mindset. Kopfsache. Dinge loszulassen, und den Schmerz dabei so klein wie möglich zu halten; für mich als Mensch, der so intensiv fühlt …

Wenn das Loslassen nach einer Zeit dann leichter fällt, der Schmerz nachgelassen hat, bade ich von Zeit zu Zeit in den schönen Erinnerungen, lasse das Negative ganz verblassen, und sehne mich manches Mal – an manche Orte – so sehr zurück, dass ich wieder kommen mag.

Ich liebe mein Leben in Baden-Baden sehr. Und ich tat das jedes einzelne Mal, das immer wieder von Auslandsaufenthalten und anderen Wegzügen durchzogen und gekreuzt war. Und ich sehe und sauge und liebe die ganze Schönheit hier besonders intensiv. Heute mit dem Wissen, dass ich eher nicht bleiben werde. Und heute schon mit dem Wissen im Hinterkopf, dass ich gute – und so einige – Gründe dafür habe, in einem Jahr nicht mehr hier sein zu wollen. Diese Gründe sammle ich – und lasse sie dann frei durch meine Gedanken, meinen Verstand und mein Herz tanzen, einige Wochen bevor ich damit anfange meine Koffer zu packen, die Wohnung räumen zu lassen.

Be the person you want to meet.

Ein Zitat, das mich begleitet, seit ich 2013 meine Fitnesstrainerausbildung absolvierte. Es war ein Leitmotiv für die Bildungsakademie SAFS & BETA. Und auch wenn ich niemals als Fitnesstrainerin gearbeitet habe, will und werde: Es ist zu meinem Leitmotiv geworden.

Und niemand ist jemandem Rechenschaft darüber schuldig, warum er ist, wie er ist .. warum er will, was er will .. warum er tut, was er tut; solange er anderen damit nicht schadet.

Warum er mag, was er mag … Warum ihn inspiriert, was & wer ihn inspiriert … Warum ihn antreibt, was ihn antreibt … Warum er sich lossagt, distanziert, von was und wem auch immer er sich lossagen und distanzieren mag.

Warum er lernt, was er lernt. Warum er lässt, was er unterlässt.

Warum er hasst, was er hasst … Warum er liebt, was & wen er liebt. Warum er lebt, wie er lebt.

Und warum er kommt. Warum er geht.

Die Schönheit in allem sehen. Loslassen. Wiederkommen. (Hotel Regina / Louvre Paris.)

Wo ich jeweils überall für mindestens 10 Monate lebte – der Reihenfolge nach: Mariazell/Württemberg & Königsfeld im Schwarzwald/Baden (als Kind), Coburg/Oberfranken (1 Jahr), Rosenheim/Oberbayern (6 Jahre, mit ständigen Unterbrechungen wie: deutschlandweiten wochenlangen Einsätzen und monatelangen Abordnung. Manchmal war ich mehrere Monate lang keinen einzigen Tag in Rosenheim, obwohl das meine damalige Homebase war; wo ich in der Kaserne wohnte), Freiburg/Breisgau (1 Jahr), Achern/Baden (2 Jahre) , Seebach/Achertal (10 Monate), Baden-Baden (1 Jahr), Söllingen/Baden (1 Jahr), Baden-Baden (1 Jahr), Brüssel/Belgien (1 Jahr), Baden-Baden (10 Monate), Moskau/Russische Föderation (1 Jahr), Baden-Baden (1 1/2 Jahre), Teheran/Iran (10 Monate), Baden-Baden (2 Jahre), Düsseldorf/NRW (2,5 Jahre), Freiburg (2 Jahre), Baden-Baden (1 Jahr)

Wo ich für circa ein halbes Jahr und etwas weniger lang lebte: Deggendorf/Niederbayern (7 Monate), Lörrach/Schweizer Grenze (9 Monate), Frankfurt/Main (6 Monate), Konstanz/Schweizer Grenze (6 Monate), in der Uckermark/Brandenburg (4 Monate).

Und seit 2016 habe ich die Schweiz im Hinterkopf.

Seit ich 16 1/2 Jahre alt war, habe ich nie mehr länger als maximal 2 1/2 Jahre ununterbrochen an ein und demselben Fleck gelebt. Es ist das, wie ich daran gewohnt bin, wie ich es liebe, wie es meiner Natur entspricht, und wie ich mich auch heute dafür entscheide: dass ich entweder (beruflich) viel unterwegs sein will, oder die Homebase nach wenigen Jahren jeweils wechseln möchte. Die Bundespolizei hat mich in der Art wie sie mich führte und wie ich sie & dieses Leben liebte, mehr geprägt als irgendein Mensch oder irgendeine Erfahrung, ein Ort, in meinem Leben.

Ich will dieses Leben. Genau so!

Feel.

Think. Do.

Dream. Do.

Believe.

Go for it.

So oft dir auch der „Goldene Käfig“ angeboten wird: Wenn du wie ich bist, wird er allein dich niemals glücklich machen. Leb‘ nach deinem eigenen Plan.

PS: Wer bei der deutschen Bundespolizei arbeitet, muss nicht zwangsläufig solch ein Leben haben. Es ist sogar eher untypisch. Es waren vor allem die Jahre um die Jahrtausendwende, dass diejenigen im Einsatzzug permanent unterwegs waren. Und es gibt einen weit größeren Anteil an Bundespolizisten, die nicht mehrere Jahre lang auf Einsätze gefahren sind, die nicht über Jahre ständig woandershin abgeordnet wurden, und die niemals im Ausland gearbeitet haben, und das alles auch noch miteinander kombinierten. Die meisten haben sich eher früher als später Dienststellen gesucht, auf denen sie bleiben konnten, und arbeiten dort dann für Jahrzehnte: In einem Team; an einem Fleck. Aber wer es so bunt treiben wollte wie ich, dem hat die Bundespolizei alle Türen dafür geöffnet.