Traumschön

Vor hundert Jahren hat sich die Kunst- und Modewelt in Paris in Christian Bérard, Bébé genannt, verliebt. Seine märchenhafte Malerei, die Bühnenbilder, Interior Designs und Modezeichnungen sind aktuell in einer Ausstellung in der Villa Paloma / Monaco wiederzuentdecken.

„Er wird dem Leben fehlen. Nicht nur dem seiner Freunde, nicht nur dem künstlerischen Leben von Paris, sondern dem Leben an sich, das er mit so viel Magie füllte.“

Magie!

Motivation.

Inspiration.

Traumschön! Haben oder nicht. Strahlen. Sich daran laben.

Einer, „der unter dem Anschein des Chaos das Leben schuf“.

Monaco – make a wish!

Fotos und Zitiertes: Aus der aktuellen Weltkunst No. 204.

Schönheit

„The Art Newspaper stellte angesichts der politisch-ökonomischen Grosswetterlage fest: Was gut aussehe auf Instagram, verkaufe sich. Konzeptionelle Kunst und Kunst mit einer Botschaft – vorzugsweise politisch motiviert – fände hingegen kein Interesse.

Wenn dem so wäre, liegt das aber ja vielleicht gar nicht nur an der Grosswetterlage, sondern auch daran, dass das Publikum die ethnisch-moralischen, in jedem Fall hehren Ziele vieler Künstler allmählich ein wenig leid ist. Die Kunst mit erhobenem Zeigefinger, die noch dazu häufig intellektuell und ästhetisch brachial daherkommt und keinen Widerstand, keine Abweichung duldet. Vielleicht spürt das Publikum ja instinktiv das grundsätzliche Problem: Es geht hier gar nicht mehr um Kunst, um Kreativität, um Inspiration, sondern um banale Besserwisserei.“

Dirk Bennett in “The Queen is dead – long live the King! Brief aus London“ in Kunst und Auktionen. Nr. 15.

Schönheit:

Fotos: Alte Nationalgalerie Berlin / Museumsinsel

Minsk

und Mattheuer.
M & M.

Der Nachbar, der will fliegen. 1984.
Waldstraße. 1975.
Straße nach Mylau II. 1997.

Das Minsk. Kunsthaus in Potsdam. Eröffnung: gestern und heute.

Wolfgang Mattheuer: 1927 in Reichenbach im Vogtland geboren, gest. 2004 in Leipzig.

Vorfrühling in Reichenbach. 1969.

„Die Ausstellung zeigt Werke von 1960 bis 2000. Immer wieder malte Wolfgang Mattheuer seine unmittelbare Umgebung und den eigenen Garten, der zugleich Produktionsort seiner Kunst war. Häufig flüchtete er aus dem beengenden Stadtraum Leipzig, wo er ansässig war, um im Garten seines Geburtshaus in Reichenbach (Vogtland) und der weiten Landschaft Zuflucht zu finden.“

(Faltblatt zur Ausstellung)

Morgensonne im Garten. 1982.
Nachtstück III. 2000.