Z U E R I C H

Beim Bundesgrenzschutz hatte ich 16-jährig unterschrieben, dass ich mich überall & jederzeit deutschlandweit einsetzen und irgendwohin ins Nirgendwo; an entlegenste, pulsierendste Orte abordnen und versetzen lasse.

Das habe ich stets getan. Gelebt. Und verzeichne gerade deswegen rund 20 Umzüge. Ich lieb(t)e diese Art zu leben. Und würde ich erneut entscheiden, würde ich heute vielleicht einige Jahre früher von der Bundespolizei zum diplomatischen Dienst für das deutsche Auswärtige Amt überwechseln: 3 Jahre da, 3 Jahre dort. Politik, fremde Kulturen, neue Menschen, Weltoffenheit, und das eigene Leben weit über den Rand hinausführen.

Als Deutschland „zu klein wurde“, hatte ich das Ausland im Blick. Und Brüssel, Moskau und Teheran waren Entscheidungen die ich genau so selbst wollte.

Wenn ich an einem Ort ankam, – und wusste ich, es sei für nur 3, 6, 9 Monate (innerhalb Deutschland) oder ein ganzes Jahr (Ausland); so sagte ich mir stets:

„Clissa/Crissa mach‘ das Beste daraus! Lebe aktiv was immer du in diesen Monaten alles entdecken kannst … Tauche vollkommen ein! Vergeude niemals deine Zeit! Sieh die ganze Schönheit, sehe alles als großartiges vorübergehendes Geschenk an und liebe und lache jeden Moment.“

Wenn die Zeit des Abschieds anstand; und diese tun mir immer weh, sagte ich mir, dass ich nun den Fokus auf das Negative legen will und werde, und ihn mir damit erleichtere: Die wunderschönen Parks waren mir dann zu überfüllt, die Märkte die ewig selben, der Schnee zu gelb, der Sommer zu heiß, die Luft zu schlecht, die Städte und Shops hatte ich satt, und selbst die deutschen Pferde ritt, und die deutschen Golfplätze bespielte ich lieber.

Es ist Mindset. Kopfsache. Dinge loszulassen, und den Schmerz dabei so klein wie möglich zu halten; für mich als Mensch, der so intensiv fühlt …

Wenn das Loslassen nach einer Zeit dann leichter fällt, der Schmerz nachgelassen hat, bade ich von Zeit zu Zeit in den schönen Erinnerungen, lasse das Negative ganz verblassen, und sehne mich manches Mal – an manche Orte – so sehr zurück, dass ich wieder kommen mag.

Ich liebe mein Leben in Baden-Baden sehr. Und ich tat das jedes einzelne Mal, das immer wieder von Auslandsaufenthalten und anderen Wegzügen durchzogen und gekreuzt war. Und ich sehe und sauge und liebe die ganze Schönheit hier besonders intensiv. Heute mit dem Wissen, dass ich eher nicht bleiben werde. Und heute schon mit dem Wissen im Hinterkopf, dass ich gute – und so einige – Gründe dafür habe, in einem Jahr nicht mehr hier sein zu wollen. Diese Gründe sammle ich – und lasse sie dann frei durch meine Gedanken, meinen Verstand und mein Herz tanzen, einige Wochen bevor ich damit anfange meine Koffer zu packen, die Wohnung räumen zu lassen.

Be the person you want to meet.

Ein Zitat, das mich begleitet, seit ich 2013 meine Fitnesstrainerausbildung absolvierte. Es war ein Leitmotiv für die Bildungsakademie SAFS & BETA. Und auch wenn ich niemals als Fitnesstrainerin gearbeitet habe, will und werde: Es ist zu meinem Leitmotiv geworden.

Und niemand ist jemandem Rechenschaft darüber schuldig, warum er ist, wie er ist .. warum er will, was er will .. warum er tut, was er tut; solange er anderen damit nicht schadet.

Warum er mag, was er mag … Warum ihn inspiriert, was & wer ihn inspiriert … Warum ihn antreibt, was ihn antreibt … Warum er sich lossagt, distanziert, von was und wem auch immer er sich lossagen und distanzieren mag.

Warum er lernt, was er lernt. Warum er lässt, was er unterlässt.

Warum er hasst, was er hasst … Warum er liebt, was & wen er liebt. Warum er lebt, wie er lebt.

Und warum er kommt. Warum er geht.

Die Schönheit in allem sehen. Loslassen. Wiederkommen. (Hotel Regina / Louvre Paris.)

Wo ich jeweils überall für mindestens 10 Monate lebte – der Reihenfolge nach: Mariazell/Württemberg & Königsfeld im Schwarzwald/Baden (als Kind), Coburg/Oberfranken (1 Jahr), Rosenheim/Oberbayern (6 Jahre, mit ständigen Unterbrechungen wie: deutschlandweiten wochenlangen Einsätzen und monatelangen Abordnung. Manchmal war ich mehrere Monate lang keinen einzigen Tag in Rosenheim, obwohl das meine damalige Homebase war; wo ich in der Kaserne wohnte), Freiburg/Breisgau (1 Jahr), Achern/Baden (2 Jahre) , Seebach/Achertal (10 Monate), Baden-Baden (1 Jahr), Söllingen/Baden (1 Jahr), Baden-Baden (1 Jahr), Brüssel/Belgien (1 Jahr), Baden-Baden (10 Monate), Moskau/Russische Föderation (1 Jahr), Baden-Baden (1 1/2 Jahre), Teheran/Iran (10 Monate), Baden-Baden (2 Jahre), Düsseldorf/NRW (2,5 Jahre), Freiburg (2 Jahre), Baden-Baden (1 Jahr)

Wo ich für circa ein halbes Jahr und etwas weniger lang lebte: Deggendorf/Niederbayern (7 Monate), Lörrach/Schweizer Grenze (9 Monate), Frankfurt/Main (6 Monate), Konstanz/Schweizer Grenze (6 Monate), in der Uckermark/Brandenburg (4 Monate).

Und seit 2016 habe ich die Schweiz im Hinterkopf.

Seit ich 16 1/2 Jahre alt war, habe ich nie mehr länger als maximal 2 1/2 Jahre ununterbrochen an ein und demselben Fleck gelebt. Es ist das, wie ich daran gewohnt bin, wie ich es liebe, wie es meiner Natur entspricht, und wie ich mich auch heute dafür entscheide: dass ich entweder (beruflich) viel unterwegs sein will, oder die Homebase nach wenigen Jahren jeweils wechseln möchte. Die Bundespolizei hat mich in der Art wie sie mich führte und wie ich sie & dieses Leben liebte, mehr geprägt als irgendein Mensch oder irgendeine Erfahrung, ein Ort, in meinem Leben.

Ich will dieses Leben. Genau so!

Feel.

Think. Do.

Dream. Do.

Believe.

Go for it.

So oft dir auch der „Goldene Käfig“ angeboten wird: Wenn du wie ich bist, wird er allein dich niemals glücklich machen. Leb‘ nach deinem eigenen Plan.

PS: Wer bei der deutschen Bundespolizei arbeitet, muss nicht zwangsläufig solch ein Leben haben. Es ist sogar eher untypisch. Es waren vor allem die Jahre um die Jahrtausendwende, dass diejenigen im Einsatzzug permanent unterwegs waren. Und es gibt einen weit größeren Anteil an Bundespolizisten, die nicht mehrere Jahre lang auf Einsätze gefahren sind, die nicht über Jahre ständig woandershin abgeordnet wurden, und die niemals im Ausland gearbeitet haben, und das alles auch noch miteinander kombinierten. Die meisten haben sich eher früher als später Dienststellen gesucht, auf denen sie bleiben konnten, und arbeiten dort dann für Jahrzehnte: In einem Team; an einem Fleck. Aber wer es so bunt treiben wollte wie ich, dem hat die Bundespolizei alle Türen dafür geöffnet.

D I E C R U X

Als Crux erkenne ich immer wieder, dass so viele wunderbar gutherzige Menschen wenig strebend, zu bescheiden, in sich zufrieden (Stillstand!) und nicht zielstrebig genug sind, ein richtig tolles Leben zu forcieren; und so mit ihren guten Werten dort oben eben nichts Gutes bewirken können. Stattdessen distanzieren sie sich von „Geld besitzen wollen“ und luxuriösen Dingen, und lassen das nötige Durchhaltevermögen und Biss vermissen.

Auf der anderen Seite stehen oft genug welche, die – in welchem Sinne auch immer – charakterlos agieren, sich ihren Weg nach oben nehmen, erlügen, erheucheln, und nicht eher aufgeben, bis sie erreicht haben, was sie für sich wollten, um auf andere herabblicken zu können, Macht mit einem kalten Herzen auszuführen, und gute Taten wenn dann nur ausführen, um gut dastehen zu können.

Ich finde es braucht viel mehr strebende, unbeugsame Menschen mit einem klasse Charakter, die genauso gut genießen wie geben können, ohne anderen zu schaden, und ohne sich auf ein bescheidenes Helfersyndrom berufen zu wollen. Und es braucht die Menschen, die über einen cleveren rationalen Verstand verfügen und gewillt sind an ihrem Herzen und dessen Weich- und Durchlässigkeit zu arbeiten.

In meiner Welt ist es ok viel zu wollen. Weil es nämlich erwiesen und bewiesen ist, dass, nur wenn einer viel hat, ein anderer nicht wenig oder nichts haben muss.

Ich mag diese Beispiele von: „Gebe jedem Menschen monatlich 2000€ für lau“. Denn nirgendwo zeigt sich besser, dass jeder Mensch ganz anders mit diesem Geld umgehen würde: Die einen investieren es in Bildung um mehr daraus machen zu können, materiell und persönlich zu wachsen – dies über eine trockene Anfangszeit hinaus, in der sie sich selbst wenig gönnen. Sie probieren sich aus, kämpfen sich zu mehr, bereichern damit letztendlich die Gesellschaft und dann sich auch selbst. Und die anderen geben die 2000€ frei für sich aus, entwickeln sich nicht weiter und leben „gut“ von der Hand-in-den-Mund, sind vorgeblich zufrieden, und wiegen sich jeden Monat in gemütlicher Sicherheit, da es ja erneut die 2000€ für sie geben wird.

Und beides ist doch absolut ok & wunderbar. Dennoch, aber, genau deswegen: befürworte ich 2000€ „für lau“ nicht.

Wir Menschen sind grundverschieden. Es gibt deswegen keine einleuchtenden Gründe dafür, dass jeder das Selbe haben sollte, wo er 1.) weder nach dem Selben strebt, 2.) weder das Selbe haben will, und 3.) noch das Selbe dafür bereit ist zu tun. Dafür gibt es umso bessere Gründe dafür, dass Menschen mit besonders menschenfreundlichen Charakterzügen nach ganz oben zielen und durchziehen, weil dort die Macht sitzt, weil dort bestimmt und mehr verändert werden kann. Sinnieren und nur reden verändert nichts bis wenig in der Welt.

Und ja, auch Geld verändert den Charakter nicht! Es legt ihn „nur“ frei. Geld ist toll! Wir können davon Unternehmen gründen und ausbauen. Unternehmen, die es anderen möglich machen günstiger an (lebenswichtige) Dinge zu gelangen, oder auch „nur“ ihren Lebensweg zu bereichern und beglücken. Wir können Geschichtsträchtiges fördert, hinein investieren und erhalten ; alte Villen beispielsweise: Diese sind Kulturgut, können Hotels, Museen oder natürlich auch Privatbesitz werden: Es wird sich um sie gekümmert. Sie werden weitere Generationen überstehen und verrotten nicht vor sich hin: weil alle bitte in gleichen Häusern leben sollen und das gleiche an Geld haben sollen und damit gefälligst zufrieden sein sollen …

Wir können Stiftungen unterstützen oder gründen. Und wir können damit das Leben leben, das uns selbst vorschwebt. Und daran ist überhaupt nichts Verwerfliches zu finden.


E N T H U S I A S M U S

Als ich mich 2008 bei der Bundespolizei fürs Auswärtige Amt beworben hatte und sowohl zuerst die Auswahlkommision der Bundespolizei, als, im Anschluß daran, auch die des Auswärtigen Amtes von mir überzeugen konnte, ging für mich ein großer Traum in Erfüllung: Da war ich. Am Ziel eines großen Traumes. Welt, ich komme!

Die Bundespolizei in Lübeck entschied damals, wen sie beim Auswärtigen Amt vorschlagen wollte. Ich kann mich bestens an die lange Zugfahrt erinnern, und an die Tatsache, dass ich nicht, wie von der Bundespolizei gefordert, den vollständigen „feinen Dienstanzug“ im Gepäck hatte.

Der feine Dienstanzug, damals noch in grün und gelb, musste zu wichtigen Ereignissen immer getragen werden. Unabhängig davon war es im Einladungsschreiben auch noch einmal explizit erwähnt gewesen. So war mir die Vorgabe bestens bekannt, und dennoch hatte ich es gewagt – bewusst entschieden, dass ich zwar die feine grüne Diensthose und das langärmelige gelbe Hemd mit grüner Krawatten tragen würde. Das grüne Jackett aber, habe ich Zuhause gelassen.

An dem Tag waren Bewerber aus ganz Deutschland in Lübeck anreist. Manche wurden von der Kommission, die aus Bundespolizisten und einem Psychologen bestand, aus undurchsichtig geheimnisvollen Gründen nicht für das Auswärtige Amt zugelassen. Andere wurden abgelehnt, da das äußere Erscheinungsbild nicht dem geforderten entsprochen hatte. Schuhputz, Lederpflege allgemein, ein ordentlicher Krawattenknoten, und eine sitzende und vollständige Uniform waren Gründe für „Yes you can“, oder „Fahre wieder nach Hause und versuche es vielleicht in einem Jahr noch einmal“.

Ein Kollege, der kurz vor mir dran war, wurde abgelehnt, weil er kein Jackett anhatte. Das war nunmal die Vorgabe gewesen. Und auch ich wurde eine gute halbe Stunde später auf mein fehlendes Jackett angesprochen. Das wusste ich; und erklärte ehrlich und nachvollziehbar warum ich es nicht angezogen hatte: Meinen feinen Dienstanzug habe ich nämlich erhalten, als ich genau 16 1/2 Jahre alt war. Auch wenn ich, mit meiner Bewerbung beim AA – damals 29-jährig nur 2 oder 3 Kilogramm mehr wog, wie die 13 Jahre davor: Er passte nicht mehr. Die Ärmellänge stimmte nicht. Er spannte über Kreuz und/oder Brust, und so hatte ich entschieden, einen souveräneren Eindruck ohne dieses Jacket machen zu können.

Da die Einladung zu dieser Bewerbungseignung sehr kurzfristig erfolgte und die Bekleidungskammern aufgrund der Umstellung auf eine blaue Uniform sowieso seit Monaten überfordert waren, war es mir nicht möglich gewesen, schnell eine Alternative zu bekommen.

Ich war mir sicher, die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Mit Jackett hätte ich ausgesehen wie ein grüner Schlumpf oder schlimmer … Und diese Sicherheit und Überzeugung strahlte ich aus. Vor allem dazu aber meine riesige Portion Enthusiasmus, in welcher ich vollkommen für die Auslandskarriere der Bundespolizei entbrannt war.

Ich erntet prüfende Blicke; auch strenge. Manche der 7 oder 8 Personen der Prüfungskommission sahen sich auch untereinander an, berieten sich … bis einer mich anstrahlt und ausrief: „Ich glaube ihr!“ Das Eis war gebrochen. Meine Zusage für das Durchwinken meiner Bewerbung zum Auswärtigen Amt wurde Sekunden später ausgesprochen und unterschrieben.

Done! Happy!

Enthusiasmus ist so viel! So viel wert! So wunderbar!

Die vergangenen Jahre habe ich durchaus darum kämpfen müssen, ihn behalten zu können. Aber er ist da. Weiterhin.

Ich war nun nicht perfekt – nicht einmal den Vorschriften entsprechend – angezogen gewesen, und habe damit die erste von drei Hürden für diese Auslandskarriere geschafft. Und genauso bin ich nun auch überhaupt keine klassische Schönheit; eher bin ich faszinierend, durch meinen ganz eigenen Look, eine gewisse Niedlichkeit von Gesicht, Blick, dem was ich trage, wie ich Dinge sage … meiner Andersartigkeit, und – völlig konträr dazu – einer starken Präsenz im Auftreten. Ich bin auch nicht super-intelligent, und musste viel dafür tun, heute da zu sein, wo ich bin, weil ich da hin wollte.

Für meinen ganz offensichtlichen Enthusiasmus, – meine kindliche Begeisterung, „diese meine Geheimwaffe“ ist aber eine Sache ganz besonders wichtig: Mich langfristig ausschließlich mit Menschen zu umgeben, die ich für ihre Werte mag, bewundere und liebe. Diesem Grundsatz bin ich nie untreu geworden.

Ich bin picky was Charaktere angeht. Das war Jahrzehnte lang immer, ist und bleibt mein Weg zum Erfolg; weil, wer glücklich ist, nämlich immer erfolgreich ist.

B E A U T Y catches the attention but character catches the heart.

C H A R A C T E R is how you treat those who can do nothing for you.

T R A I N people well enough so they can leave, treat them well enough so they don’t want to.

Die Regeln für dein eigenes Leben machst immer du selbst! Je mehr du du selbst bist, und je mehr du nach deinem eigenen Wertesystem agierst, desto erfolgreicher wirst du sein. Erfolgreich, glücklich, reich.

Die richtigen Menschen finden sich. Und du gehörst dort hin, wo man mit dir fühlt, agiert, fokussiert, tut.

D R E A M S

Es gibt das Zitat, dass glücklich ist, wer mehr Träume hat, als die Realität zerstören kann. Ich glaube – und leb(t)e es, dass wir unsere realisierbaren Träume behalten sollten. Nicht daran richtig festzuhalten; aber sie zu behalten. Im Hinterkopf. Immer dann, wenn sie sich in der Gegenwart und näheren Zukunft nicht erfüllen lassen. 

Als ich Baden-Baden erstmals sah, war ich 18 Jahre jung. Ich befand mich allein auf einer privaten Durchreise vom Saarland nach Bayern, wo ich damals wohnte, und machte hier nur für eine knappe Stunde Halt. Ich wußte – fühlte – sofort, dass das „meine Stadt“ ist, dass ich hier leben will und setzte es auf meine Liste. Zu dieser Zeit war dies umzusetzen völlig unmöglich: Ich hatte meine Ausbildung bei der Bundespolizei, die damals noch Bundesgrenzschutz hieß, noch nicht einmal ganz abgeschlossen und es gab bei Baden-Baden auch noch lange keine Dienststelle für Bundespolizist*inn*en. 

Zwar gab es unweit von hier die Dienststellen für den Bahnhof in Karlsruhe und die Dienststelle in Offenburg, aber das waren für mich keine Optionen: Ein starrer Schichtrhytmus mit Nachtdienst; und ich möchte nachts gern schlafen. Da wollte ich nicht hin. Nicht einmal für Baden-Baden. Ich war überzeugt davon, dass sich andere Wege finden würden, dass ich diese gehen könne und beschloss zu warten: Mit diesem Traum im Hinterkopf. 

Im Vorderkopf und Vordergrund habe ich mich nach meiner Ausbildung zwischen 1995 —1998, die ich in Coburg, Deggendorf und Rosenheim absolvierte, voll ins Berufsleben gestürzt und meine Zeit im Einsatzzug in vollen Zügen genossen, und gekämpft. Ich habe es jedenfalls geliebt ständig woanders eingesetzt zu werden und oft wochenlang in ganz Deutschland unterwegs gewesen zu sein. Wir waren an jedem verwunschenen Zipfel im Norden, Süden, Osten, Westen, und Deutschland ist wunderschön! So wie Baden-Baden eben auch; die Stadt, die ich weiterhin blass, süß erinnernd im Hinterkopf behielt.

Noch aber – nach 2, 4, 6 Jahren – hatte sich noch immer keine Tür geöffnet, keine Dienststelle war aus dem Boden gestampft worden. Stattdessen wurde mir weiterhin auf diversen fremden Dienststellen; zwei dazu fallen mir spontan ein: Zwiesel im Bayrischen Wald und Basel Badischer Bahnhof – von deutlich älteren Kollegen gesagt, dass es nur eine Frage der Zeit sei, bis ich rauchen und Kaffee trinken würde, wann immer ich hustend kurz Wärme in fremden verrauchten Aufenthaltsräumen tankte, bevor ich mich mit meinen direkten Kollegen wieder lieber raus in die klirrende Kälte stellte. Wir waren ein Müslizug. Sportaffin. Rauchen und Kaffeetrinken waren wohl keine Träume und Visionen für mich – und so tue ich beides bis heute nicht. 

Mindset: gilt für Dinge die man nicht (sein) will genauso, wie für Träume. Sag ich jetzt mal ganz besserwisserisch mit meiner Erfahrung …

Mein Lieblingsfoto von mir als Polizistin.

In dieser Zeit während meiner Homebase Rosenheim und im dortigen Einsatzzug zwischen 1998—2003 reifte ein weiterer beruflicher Traum in mir heran: Ich wollte für das Auswärtige Amt als Polizistin auf den deutschen Botschaften im Ausland arbeiten. Erst eimal machte ich mich aber 2003 daran, zurück nach Baden (da Heimat) zu wollen und habe mir dafür einen Tauschpartner gesucht, der nach Rosenheim wollte. Wir fanden uns über die „Tauschbörse“ der Bundespolizei im Internet, telefonierten, tauschten unsere Dienstposten, und lernten uns 8 Jahre später einmal zufällig in Moskau kennen. André! Er hatte seinen Posten in Freiburg für mich geräumt – damit hatte ich diesen Traum erfolgreich fokussiert und zum Ziel geträumt gehabt. Und damit ging ich zugleich bewusst-unbewusst einen wichtigen Schritt bezüglich meinen späteren Posten bei Baden-Baden.  

Neben Baden-Baden und dem Ausland gab es in all den Jahren natürlich noch eine große Anzahl weiterer kleinerer und größerer Träume im Privaten, die ich schneller leben konnte, oder die zügiger platzten. Dafür ist das Leben doch da: Es aktiv zu leben, zu träumen, hinzufallen, aufzustehen … Komfortzonen verlassen, wachsen, entdecken, kommen, gehen, lachen, weinen, lieben, hassen und für viel viel Spaß. Wir haben das Leben umsonst geschenkt bekommen. Wir können daraus alles machen, oder eben nichts.

Ein erster „Versuch“ eines Mindest-Buches/Büchlein aus 2019. Aber ich werde wohl immer besser. Alte Werke vernichte ich, wie die großen Schriftsteller aber (noch) nicht.

Mindset: gilt für die die aktiv leben und die die sich leben lassen gleichermaßen. Die Wahl hast immer du selbst.

Auf Baden-Baden also musste ich knapp 10 Jahre warten. Über diesen 3-jährigen Umweg in Freiburg, wo ich bei der Grenzfahndung an den Grenzübergängen und der auf Autobahn arbeitete, konnte ich schließlich ab 2006 am Baden Airpark einen Posten ergattern, der tatsächlich ganz neu erschaffen worden war. Ein Traum! Er war völlig perfekt: Keine Nachtschichten, kein Schwerpunkt auf bahnpolizeiliches Arbeiten gesetzt … und stattdessen am schönen sauberen Kleinflughafen, gutgelaunte Geschäftsmänner, wunderbare Kollegen, und mit diesen regelmäßig zwischen den Passkontrollen Streife fahrend auf einem Gebiet von 100Km x 50Km. Das Behalten seit 1997 von diesem Traum hatte sich gelohnt.

Für das Auswahlverfahren für das Auswärtige Amt in Berlin bewarb und bestand ich dann im Jahr 2008 und war ab dann draußen: Ein Jahr Ausland, ein Jahr Baden Airpark. Ortswechsel! Für den unruhigen Menschentypus wie mich genau das was ich brauchte, brauche, und worin ich gut sein konnte und kann. Ich weiß heute, dass ich nicht glücklich sein kann, wenn ich nicht immer wieder und regelmäßig Distanz zu dem Ort gewinnen kann, der meine aktuelle Homebase ausmacht.

Im Berchtesgadener Land 1996. Rotgefärbt.

Ich hatte also für meinen Traum, in Baden-Baden leben und arbeiten zu können knapp 10 Jahre „gewartet“. Dafür, für das Auswärtige Amt als Polizistin ins Ausland gehen zu können ebenfalls 8, 9 Jahre. Jeweils eine doch ordentliche Zeit. Doch von „warten“ möchte ich nicht schreiben, da ich eben nicht passiv abgewartet habe, bis sich meine Träume doch endlich erfüllen mögen.

Ich glaube daran, dass wenn wir im Moment unerfüllbare Träume in uns tragen, wir nicht abends mit dem Gedanken daran einschlafen und morgens mit dem Gedanken daran aufwachen sollten, wie schade es ist, dass sie sich nicht erfüllen lassen oder wann dies endlich der Fall sein kann.

Ich glaube daran, realistisch abzuschätzen, ob und wann die Erfüllung dieser Träume überhaupt der Fall werden kann, diese Träume im Blick zu behalten und bis dahin ein so aktives und buntes, spannendes Leben zu leben, wie nur möglich. Wir sollten uns an allem anderen erfreuen, neue Fähigkeiten erarbeiten, lernen, leben, sprudeln … anstatt uns damit aufzureiben, warum das ein oder andere nicht oder nicht früher in unserem Sinne funktioniert. 

Ich hatte einmal einen Kollegen, der Jahre gejammert hatte, dass er doch endlich befördert werden müsse. Und als es endlich so weit war, dachten alle Kollegen und ich, dass er sich masslos darüber freuen würde. Hat er nicht. Wir haben uns mehr für ihn gefreut als er sich selbst. 

Leb’ dein Leben im Jetzt. Und dann freust du dich auch auf alles was noch kommt. Fokussiert, sehr oft genau darüber, wovon du träumst.

Düsseldorf am Rhein.

Es gibt das Zitat, dass Träume ohne Aktion nur Visionen seien. Ich habe die Erfahrung gemacht und halte deswegen daran fest, dass sich Dinge 1.) durch unser Mindest fügen, und 2.) wir allein durch das Behalten von Träumen, die sich im Moment nicht umsetzen lassen, bereits ganz unbewusst an dieser Sache dranbleiben und aktiv verfolgen, genau dafür aktiv tun.

Warten ist wichtig, weil das Leben uns öfter prüft. Und für besonders Ungeduldige und Hyperaktive so wie mich, ist es der perfekte Weg, das Warten in den Hinterkopf zu schieben und im Vordergrund fröhlich frei – auch mal gefrustet bockig – anderem nachzugehen. Warten darf sich für mich niemals wie Warten anfühlen, sonst verliere ich vollkommen die Lust und erreiche sicherlich irgendwann den Point of no Return. Zum Glück sind wir alle anders. Und jeder finde seinen ganz individuellen Weg.

Bundesgrenzschutz-Führerschein

Seit 2019, dem Beginn meines Studiums, spreche ich nun bereits mit meinen wenigen Freunden darüber, dass ich Sibirien erleben will. Ein neues „Warten“. Ein neuer Traum. Und seit ich 2012/13 im Iran lebte, fühle ich mich zu der persisch/arabischen Kultur und den Menschen dort hingezogen. Besonders zu den Frauen und ihren Schicksalen: Frauen, die dort bis zur Vollendung ihres 40. Lebensjahres nicht frei reisen durften. Frauen, deren Körperteile dort, so sie bei einem Autounfall verletzt wurden, weniger Schmerzensgeld kosteten, als die Körperteile eines Mannes. 

SchulMädels in Schiras.

Das Abitur habe ich nachgeholt, weil ich keine 2016 keine Ahnung davon hatte, was ich nach der Polizei machen wollte. Zu groß war der Schock, und das 4 Jahre lang, dort die Auslands-Karriere verloren zu haben. Abwartend, was sich zwischenzeitlich fügen könnte, und aktiv in Feinkostläden und im Breidenbacher Hof in Düsseldorf arbeitend, bin ich von hier weggezogen gewesen und halt mal zur Schule gegangen.

Die Bundespolizei war ganz viele Jahre lang ein Traumberuf für mich gewesen; zuletzt aber vor allem noch aufgrund meiner Auslandsaufenthalte. Und inzwischen weiß ich, dass es genau das Richtige für mich gewesen ist, den Beruf aufzugeben, nachdem meine Auslandskarriere „gescheitert“ war. Am Baden Airpark gibt es inzwischen Nachtschichten, „mein“ alter Stamm ist größtenteils nicht mehr dort, und das Leben fließt sowieso – und damit gilt es mitzufließen. 

Unsere Träume aber, das weiß ich, haben wir selbst in der Hand. Und wenn es 10 Jahre dauert.

Abschluss mit meinen Mitschülern des Abendgymnasium in Düsseldorf.

Während meiner Zeit auf dem Abendgymnasium in Düsseldorf (Meine Fitnesstrainerlizenz hatte ich in der Verzweiflung, meine Auslandskarriere verloren zu haben, auch noch gemacht;) habe ich mich dann irgendwann für mein jetziges Studium entschieden. Kunstgeschichte hatte mich deswegen begeistern können, weil es so breit aufgestellt ist, wie kaum ein anderer Studiengang: Von der Antike bis zur Moderne; von Malerei, über Fotografie, Skulptur bis hin zur Architektur. Aber, da ich bereits Hornhaut auf dem Hintern habe, mag ich nicht mehr sitzen. Und was ich mit diesem Bachelor machen werde, weiß ich auch noch nicht.

Und bereits während meiner 2 1/2 Jahre in Düsseldorf habe ich über ein Leben in Genf in der Schweiz nachgedacht. Mich dann aber doch für Freiburg und die Nähe zu hier entschieden. Nun wohne ich seit gut einem Jahr wieder in Baden-Baden, studiere – trotz Hornhaut – gerade noch fertig, und habe nun eben Genf, mittlerweile auch Zürich im Hinterkopf. Ich weiß aber auch, dass ich ab nächstem Sommer erst einmal ganz andere Träume verfolgen will: Aktion. Bewegung. Am besten jeden einzelnen Tag woanders sein und kein einziges (wissenschaftliches) Buch lesen müssen.

Sibirien, auf das ich nun auch schon wieder seit drei Jahren „warte“, die persische/arabische Welt, die mich fasziniert und berührt, seit ich ein knappes Jahr lang so wundervolle und auch prägende Erfahrungen mit den Menschen dort gemacht hatte, und Frauenthemen in den Krisengebieten der Erde: Aktiv erlebend, fotografierend als Fotografin und journalistisch darüber schreibend. 

Was danach oder dabei in der Schweiz, in Deutschland oder wo auch sonst immer kommt, wird sich finden und dann werden sich die Türen dafür öffnen. So denke ich!

Paris Pont Neuf

Ich glaube an Enthusiasmus, aktiv zu verfolgen wofür man brennt, anzuecken, weil man sich selbst sein will und erreicht werden soll, dass Puls in die Gesellschaft kommt; und daran, dass wenn sich zu viele Widrigkeiten auftun, wir Umwege finden werden und vorübergehend einen anderen Traum aus dem Hut zaubern können. Oder 2 oder 3.

Ich zumindest bin niemand, der in einem goldenen Käfig leben wollte und will und habe im Iran in einem Raum auf dem blanken Boden mit 4 Iranerinnen und 3 Iranern geschlafen. Mich von meinen geliebten, gelebten Extremen wegzubringen ist so unmöglich, wie ein Zebra zum Springpferd auszubilden. Bei aller Liebe zur Persönlichkeitsentwicklung: Wenn jeder so lange an sich herumentwickelt, wie es aktuell En Vogue sein soll und sich gehört, sind wir irgendwann alle genau gleich. „Tolles Ziel“!

Ich bin, und sei du doch auch niemand, den man ausbremsen kann, jemand, der seinen Weg geht. Der Traum im Hinterkopf jedenfalls findet den Weg zum Ziel. Auch über ein Jahrzehnt. 

Gönneranlage Baden-Baden

Look at „Krisengebiete“

Hengameh

Als ich 2012/13 für knapp 10 Monate im Iran lebte und arbeitete, bin ich in der freien Zeit im Winter Ski im Elburs-Gebirge gefahren; im Frühjahr, Sommer und Herbst gereist. Auch allein.

Obwohl die deutsche Botschaft (für die ich arbeitete) vor Inlandsflügen gewarnt hatte, wollte ich fliegen und bin geflogen: Schiras ist eine absolut sehenswerte Stadt im Süden und ich lebte im Norden (Teheran). Ohne Flug hätte eine Reise viele Tage gedauert; so lange hatte ich nie frei.

So fand ich mich als einzige Europäerin in einem kleineren Flugzeug voller iranischer & irakischer Männer, und hatte in Schiras eine schöne und intensive – auch angestrengte Zeit. Wie in diesem ganzen Jahr ins Iran.

Mariam & Noura, die Mädchen auf dem Foto, hatte ich zufällig in einem Park getroffen und sie haben mich zu sich nach Hause, zu ihren Familien, zum Essen eingeladen. Es gab Spaghetti und wir aßen, traditionell im Schneidersitz sitzend, auf dem Boden.

Persepolis (UNESCO Welterbe) habe ich von Schiras aus ebenfalls besucht.

Ich bin nicht lebensmüde. Überhaupt nicht. Doch glaube ich an Offenheit und daran, sich von Menschen & Kulturen ein eigenes Bild machen zu können, und dies auch zu müssen, so oft es geht. Medien traue ich spätestens seit der Zeit nicht mehr, seit ich mir vom Iran ein eigenes Bild machen konnte.

Maranjab Desert

Das Buch von Lynsey Addario war sehr inspirierend.

Eine bewundernswerte, wunderbar getriebene Frau mit Berufung. Ich habe es am Wochenende gehört und den Irak für 2022 auf meine Reiseliste gesetzt. Es gibt keine Touristenvisa für dort, aber es gibt Menschen, die Wege fanden; und genau das werde auch ich. Die Welt besteht nicht nur aus Schönheit und Luxus. – Diese aber ist/sind (m)eine wundervolle und essentielle Blase.

Es möge jeder finden was ihn antreibt. Es möge sich jeder ein eigenes Bild von den Menschen, dem einzelnen Menschen, Kulturen und Ländern machen. Und es finde jeder das gut, was er zu lieben gelernt hat, wofür sein Herz schlägt; ohne die Wünsche, Bedürfnisse und legalen Getriebenheiten anderer zu verurteilen.

PS: Bei der Polizei wurde ich auch mal „Prinzesschen“ genannt. Dabei aber stets von solchen, die nie in Krisengebieten waren.


C H O O S E

Sommer oder Winter.

Regen oder Sonne.

Familie oder Freunde.

Business oder Privatleben.

Schnell oder langsam.

Zufriedenheit oder Bewegung.

Schicksal oder Wille.

Feuer oder Wasser.

Links oder Rechts.

Allein oder gemeinsam

Stadt oder Land.

Haus oder Wohnung.

Teppich oder Parkett.

! oder ?

Schokolade oder Vanille.

Hund oder Katze.

Meer oder Berge.

Kunst oder Realität.

Offen oder geschlossen.

Süß oder sauer.

Heiß oder kalt.

Tag oder Nacht.

Gestern oder morgen.

Silber oder Gold.

Klasse oder Masse.

Alt oder neu.

New York oder Paris.

Zürich oder Genève.

Baden-Baden oder Baden-Baden.

Der jüngste – da letzte imposante – Prachtbau um 1900, am ehemaligen Millionenhügel der Stadt. Davor: Ein anderer Traum.

Glückwunsch Kleinstadt

Glückwunsch Kleinstadt! Du bist heute als neues UNESCO Weltkulturerbe bestimmt worden. Verdient. Du bist bezaubernd und reich und schön! Du bist historisches Gut und trägst ein unfassbar reiches Erbe.

Rosenneuheitengarten am Beutig

Ich bin dir Baden-Baden als Stadt, dafür dankbar, dass ich zwischen 2006-2015 wunderschöne Jahre mit dir hatte. Bezaubernd. Bereichernd. Top-gepflegt. Und ich bin dir dankbar dafür, dass ich seit einem Jahr, noch für ein weiteres mehr hier leben will und werde. Wir werden eine fabelhafte Zeit miteinander haben. Ich sauge dich und deine Schönheit, die man vielerorts findet, mit jedem Atemzug dankbar und glücklich ein.

Du hast die Wahl zum Weltkulturerbe mehr als verdient.

Ich freue mich besonders darauf, dass die Welt in Zukunft ein Auge auf dich haben wird. Ein wenig Charme hattest du in den vergangenen Jahren durchaus eingebüßt. Als jemand, der immer wieder jahrelang von dir weg war, kann ich dies vielleicht besser beurteilen, als jemand, der dich und deine Schönheit täglich vor Augen hatte und hat.

Ich wünsche mir, dass nun wieder mehr Augenmerk und Sorgfalt auf all deine Wege und Straßen gelegt wird. Ich wünsche mir ein achtvolleres Vorgehen auf deinen Wiesen. Ich wünsche mir, dass wir zu der unglaublichen Gepflegtheit zurückkehren können, die vor Jahren an der Tagesordnung ganz oben stand. Alte Werte – neu gelebt: Muße, Ruhe, Zelebrieren, Achtsamkeit, Schönheit. Und den 6. Kandelaber zurück vors Kurhaus.

Was ich weiß ist, dass wenn ich in einem Jahr hier wieder weg bin, du in guten Händen sein wirst und sich um dich gekümmert werden wird. Du hast nun einen ganz besonderen Titel. Ich liebe dich! Und gäbe 10 Jahre meines aktuellen Lebens für 2 Jahre im 19. Jahrhundert mit dir.
Für die Welt bist du nur eine Kleinstadt. Für mich warst, bist und bleibst du – ganz egal wo ich war, bin und sein werde: mit deiner Architektur, deinen Gärten, deiner Natur, deiner Geschichte – die Welt!

Be proud

Ich empfehle Stolz. Gerade als Frau, den Frauen.

Sei stolz du zu sein. Und je seltener du das von außen hörst: desto öfter sage es dir selbst.

Ich weiß nicht, warum auch heute noch der Charakterzug der „falsch-verstandenen“ Bescheidenheit mit Erwartungen an eine jede Frau gleichgesetzt wird. Gerade auch in der Wirtschaft und Businesswelt. An der Uni ist man diesbezüglich verwöhnt; doch endet diese Zeit irgendwann. Deswegen: Be proud. Und steh‘ deine Frau!

P E R S O N A N O N G R A T A ?? Ach ja, und bitte nur sehr gute Umgangsformen in meiner Gegenwart: Stil und Klasse sind in meiner Welt ein Zeichen für Respekt. Keine Lust darauf? Dann wahre besser Distanz.

Luxus: Ich hab es bestimmt schon mal geschrieben: Luxus kann nur der wirklich genießen, der 1.) auch sich an allem Kleinen erfreuen kann, und 2.) der, der erkennt, dass es an genossenem Luxus nichts Schlimmes gibt. 

Stolz ist auch Luxus. In unserer wunderschön wundersamen Gesellschaft … Und auch Gleichberechtigung geht einen längeren als gewollten Weg.

Sei gerade als Frau stolz darauf, was du, in einer noch immer von Patriarchen geprägten Gesellschaft erreicht hast. Männer reichen sich in bestimmten Positionen gern die Hände, während Frauen nicht nur von Männern Steine in den Weg gelegt werden, sondern auch von so mancher Geschlechtsgenossin.

Leicht bleiben. Gelassenheit zelebrieren. Einmal ausgiebig Frustshoppen an der Kö, in der Sophien-, Kaier- oder Maximilianstrasse gehen, sich den babyblauen Bentley und vanille- oder zitronengelben Maserati ans Visionboard pappen und weiter geht es. Glücklich ist, wer mehr Träume hat, als die Realität zerstören kann. Bleibt kreativ, lasst euch dankbar von so vielen anderen inspirieren, folgt ein Stück, macht daraus aber immer euer eigenes Ding, und haltet den Kopf stets hoch. Die Welt kann sich nicht nur um wundersame männliche Bedürfnisse und schon lange nicht mehr nur um wunderbare männlichen Erfolg drehen: Die Welt ist für uns alle gleichermaßen da.

Werd‘ erwachsen, stark, erfolgreich, weise – aber behalte dir das Kind im Herzen. Immer!

Andere schreiben Kinderbücher. Ich schreibe hier für das Kind im Herzen, für die gerade Erwachsenen – und die, die es geschafft haben, sich das Inneres Kind zu bewahren: VIP‘s!

Also, Hand aufs Herz: ich liebe Menschen; aber für Frauen habe ich ein besonders großes, da wir alle täglich erkennen können, dass wir noch immer übergangen werden.
Ich bin strikt gegen bauchfrei und kurze Höschen und Röckchen im Business, und genauso gegen den männlichen Vorgesetzten, der solche Garderobe für sich persönlich nehmen und beanspruchen will. Touch me Baby nämlich, wird nicht im Geschäftsleben gespielt; bringt lewinskyschen Ärger und sonst wenig. Und haben Männer es jemals nötig gehabt, DAS – wenig. Bauchfrei. Poüberbetont – zu tragen, um nach oben zu kommen? Nope! Wenn ich Vorgesetzte bin, werde ich sowas niemals tolerieren. Damit untergräbt Frau ihre eigene Souveränität und läßt sich auf das reduzieren, was im Business eben keine Rolle spielen sollte: Der Körper. Pack das Brüstchen ein, du wunderschönes Kind!

Köpfchen bitte, mehr Bescheidenheit hier bitte, und nach dem Tag, zieh‘ dir das kürzeste, bunteste, extravaganteste Dress an, bewundere dich im Spiegel und schmeiß‘ dich mitten ins Leben, zeig‘ deine ganze Schönheit! Egal wie flach, wie kurvig, wie jung, wie alt; und egal, wie sehr du im Business deinen Mann stehst, weil du ihn stehen musst. Heldentum wurde und wird nämlich noch immer damit verbunden seine maskuline Seite zu betonen. Und ich träume ja schon lange davon, irgendwann einmal ein toughes Unternehmen in flamingopinken Stoffen und mit Flechtfrisur und Blumenkränzchen im Haar zu leiten. Und natürlich werde ich mit meinem rosafarbigen Bentley dazu in die erste Reihe vorfahren. Mit dem Engländer, welcher zusätzlich über reinweiße Felgen und apricotfarbene Ledersitze verfügen wird, und über 500 rosa Seepferchen unter der Haube trägt.

Ups, die Dame trägt Pink? Ach, der Spießer sieht Rot?
Soooo süüüüüß!? Täusch dich nicht, ich hab im realen Leben leider noch immer keinen Meister & Mentor gefunden und hangel mich so – lesend – an zahlreichen Biographien entlang. (Foto: 2018)

Als ich eine 20-jährige Polizistin war und wir einmal einen zivilen Einsatz hatten, war ich meinem Vorgesetzten zu knapp angezogen. Er hat väterlich den Kopf, über mein weißes Oberteil, das ziemlich durchsichtig war und den blau-weiß-karierten BH darunter frei gab, geschüttelt; das, obwohl er aus Bayern war und sich anhand blau-weiß zumindest sehr freuen hätte sollen. Er sagte zu mir: „Host net mera Gwand?“ (Für die, die bayrisch nicht verstehen: „Hast du nicht mehr Gewand; Hast du nicht mehr anzuziehen; Zieh dir mehr an!“) Ich hab die Message dauerhaft verstanden, schlüpfte in der Folge brav in einen blickdichten Pullover und ward von da an, für ein paar Wochen lang, von meine männlichen Kollegen liebevoll „Guantanamera („Gwanda na mera“) genannt und besungen.

Weiter ging es und weiter geht es. Angezogen!

2015, als ich ebenfalls noch Polizistin war, habe ich mich am Baden Airpark täglich davon überzeugen können, wie jeden einzelnen Tag lang, junge Männer, und Männer, und wieder Männer als Geflüchtete bei uns aufschlugen. Und nein, auch später haben die ihre weiblichen Familienangehörigen größtenteils nicht nachgeholt. Eine Überdosis Testosteron! Unser Herz mag sagen: Toll, wir haben Leute gerettet. Oder auch: Langsam reicht es und ist das der richtige Weg? Ich sage, wir hätten uns viel mehr um die weiblichen Bedürftigen kümmern sollen; den zurückbleibenden Frauen in ihrem eigenen Land die Hand reichen sollen, hierher holen und denen Schutz und Sicherheit bieten müssen; anstatt nun eine Million junger Männer zu viel im Land zu haben. Deutschland ist ja nun nicht das Land, wo Frauen mehr als einen Mann mögen. Und wer will, bitte, der nehme.

Anscheinend gibt es ja zwei (berufliche) Lieben in jedem Leben: Die erste hatte ich bei der Bundespolizei, nun fokussiere ich mich auf eine zweite. Action bitte!!

Im Krieg ist die Wahrheit das erste Opfer. Anfangen können wir da aber viel früher: Nicht nur im Krieg ist das so. Und im Krieg sind auch Frauen die ersten Opfer; welche nämlich, die zurückbleiben. Und im Nicht-Krieg bleiben wir Frauen ebenso und viel zu oft hinter unseren Möglichkeiten zurück. Das war nie fair und ist es noch immer nicht. Hand in Hand geht vieles viel besser und schöner sowieso.

Das Leben ist wundervoll! Es ist spannend und bunt und bereichert uns täglich hundertfach und an allen Ecken und Enden. Wer verlernt haben sollte, das Schöne zu sehen, nehme regelmäßige eine Überdosis in der Natur ein. Geh raus – aber geh bitte! Die Natur schenkt uns Ruhe und verwurzelt uns, falls wir einmal dabei sein sollten, die Bodenhaftung verloren zu haben. Genieße Natur und die dortige Ruhe und Schönheit so oft du kannst. Und lasse N I E M A L S deinen Müll liegen. Achte stattdessen, bewundere und staune. Die Welt ist wunderschön!

Im Business kommt allerdings oft die Tragik zu tragen, dass wir mehr haben könnten, als uns gegönnt, als wir gepusht werden, als uns geholfen wird, – und vor allem als uns zustehen würde. Deshalb, sei besonders stolz auf das, was du erreicht hast. Vor allem, wenn du dich dafür nicht hast hochschlafen wollen und keinen einzigen „verdammten“ Gönner hattest. Ich bin stolz und dankbar dafür, 20 Jahre in einer Männerdomäne gearbeitet zu haben, und Männer sehr zu mögen; mir aber auch bewusst darüber zu sein, welche Dinge ich besser kann als genau welcher Mann, um in der Folge darauf zu pochen, seine Stellung innehaben zu wollen. Er kann dafür anderes besser. Win-win ist wundervoll und wirkt, da es den Grundsatz der Verhältnismäßigkeit erfüllt: Angemessen, erforderlich und geeignet.

Go girl! Get it!

2013 in Shiraz im Iran, mit Mariam & Noura. Wir waren gestern „so“ und sind heute „so“? Klingt befremdlich für mich! Ich sehe mich als die Summe aus allem was ich erlebt & erreicht, und woran ich gescheitert & gewachsen bin. Ich habe die Natur und die Menschen – fremde Kulturen – schon immer sehr geliebt & geachtet. Und mit jemandem, der „gestern“ Mörder war, geh ich doch auch „morgen“ nicht aus, oder?

Hand aufs Herz: Wer will denn heute – wahrhaftig – noch Bescheidenheit? Wir können auch mit ungeheuchelter Dankbarkeit für alles was wir haben und besitzen und gerne zeigen wollen, liebe Menschen sein!

Entschuldige dich niemals für deine Träume, Prinzessin!

Entschuldige dich niemals dafür stolz darauf zu sein, wer du bist und was du alles geschafft und geleistet hast, du phantastische Kämpferin!

Scheue nicht die Konfrontation mit Männern, die es weniger als du verdient haben, starke, tolle Frau!

Zeig‘ was du kannst, halte durch, leb’ dein Leben in dieser Männerwelt, Amazone! Ein Ende ist in Sicht. Seit Jahrzehnten schon. 😉

Das bin (leider) nicht ich. Aber meine optische Inspiration seit 10 Jahren? Beständigkeit wo gewollt.

Ehrlich Männer, laßt euch was anderes einfallen: Nur weil Frauen süß aussehen, müssen wir es nicht sein. Lasst uns mehr als nur 2, 3 Tasten spielen – lasst uns unsere 4, 5 Seiten, unsere 6 Persönlichkeiten haben.

So, Ernst beiseite bitte: Ein Date mit mir? Kostet ein elegantes 5-Gänge-Menü im edelsten der Lokale, in der edelsten der Städte, und Top-Umgangsformen des edlen Ritters. – Sonst stehe ich sofort auf und schmeiße das Handtuch … die Napkin natürlich. Und bitte – holt mich nicht mit dem Golf ab. Golfspielen können wir morgen. Und ein gutes Miteinander mit mir erfordert, entwaffnende Ehrlichkeit, keine arrangierte und manipulierende Künstlichkeit, und anzuerkennen wer ich bin. Mit mir gibt es offene Kommunikation oder gar keine: Auch wenn es weh tut – und überfordert. Und dann verrate ich dir auch all meine zahlreichen Schwächen und Schandtaten. Das ist progressives & erfolgreiches Teamwork und Zusammenwachsen! Und der Fisch muss nicht auf den Baum; auch wenn Lehrer und die Linke noch so sehr für Gleichmache plädieren. Vergiss das bitte ganz schnell!

Machen Sie sich erst einmal unbeliebt, dann werden Sie auch ernst genommen.


Konrad Adenauer

Genau Herr Bundeskanzler; so schaut’s nämlich aus! Oder gilt diese Strategie womöglich nur für Homo sapiens mit drittem Bein? Egal, hier komme ich:

In wenigen Wochen werde ich damit beginnen, neben dem 5. Semester dann parallel her, meine Bachelorarbeit über die Villenarchitektur in Baden-Baden zu schreiben. Und nach meinem Bachelor – voraussichtlich ab nächstem Jahr Sommer, werde ich, nach 6 Jahren, die ich für Abi nachholen mit 39 Jahren und Bachelor in Kunstgeschichte und Germanistik im Nebenfach, dem Schreibtisch erstmal den Rücken kehren. Juhu!! Höchstens es öffnen sich in der Stadt noch zahlreiche ungeahnte Türen; worauf ich nicht mehr warte, aber – as always – offen bleibe. Ich bin hier für einzelne Personen Persona non grata und verzeihe dies; sie haben mich nie kennengelernt. Mein Ex hetzt. Selbst schuld: Der Ex wie die Mitläufer. Und Nelson Mandela ist eine Inspiration im Kampf für Gerechtigkeit und Gewinnen von Freiheit, Erfolg, Größe.

Alles kann, nichts muss, Mädchen! Nichts ist so aufreizend wie Gelassenheit, und was du überhaupt nicht ändern kannst, nimm an, mach das Beste daraus; und aus den Zitronen die man dir reicht, feine Limonade.

2019. Bewahre dir Schabernack und das Strahlen in den Augen; oder bekomme es auch erst.

Ich war noch nie jemand, der am Schreibtisch sitzen wollte und habe die letzten 6 Jahre deswegen erbittert mit mir selbst gekämpft & herzzerreissend ins nächtliche Kissen geweint … und habe so viel mit mir selbst ausgefochten. In meinem nächsten Leben wünsche ich mir liebende Eltern mit Zucht- oder Springstall im Pferdesport. Denn selbst wenn das Leben ganz sicher kein Ponyhof ist, was ich mit am besten wissen düfte: Mach’ dir die Welt, wie sie dir gefällt! Die Zukunft gehört Frauen wie Männern!

Und in meinem nächsten Leben bin ich nur noch draußen Zuhause: Reiten, springen, reiten, Springreiten. Stall misten, Pferde putzen, betüddeln, satteln, Sattelzeug putzen und einfetten. Reitplatz fahren, beobachten & lernen, ausreiten, aufs Turnier fahren, trainieren, mit den Reitlehrern flirten … Irgendwo umgeben von unermesslich viel Natur und Grün. Und alles jeden einzelnen Tag von vorn; weil das Murmeltier täglich sehr wohl auch glücklich grüßen kann!

Meine Belohnung für 6 Jahre zu viel auf dem Hintern sitzen und Wissen pauken, muss zwangsläufig Zweitausendzweiundzwanzig auf dem Fuß folgen: Es wird eine Reise sein; eine Art Weltreise, die ich auf unbestimmt lange Zeit leben mag. Seien es 3 oder 6 Monate, 1 Jahr, 2 Jahre, 5 … Ich weiss es nicht. Ich freue mich auf absolutes frei sein, fremde Natur und 18./19. Jahrhundert-Architektur & Kunst, und ganz einfaches Leben und immer wieder großen Luxus auf der ganzen wunderbaren Welt.

Vor allem werden es die nordischen Länder sein, die ich bereisen will: Russland wird ein absoluter Schwerpunkt sein, genauso wie ich mir Alaska und Grönland wünsche. Aber auch das Tauchen mit dem Großen Weißen vor Südafrika will ich nicht ausschließen. Ob ich je wieder zurückkommen werde, das weiß ich nicht. Mein Stalker und manch anderes hier: machen es leicht zu gehen. Berufliche Perspektiven und Lust: leicht zu kommen.

Das Leben (und die Kunst) ist/sind bunt und wunderschön: Bewahre dir stets große Freude daran und Energie für drei! Immer!!!

Ich reise nicht, so sehr ich euch diesbezüglich auch enttäuschen muss, um mich selbst zu finden. Ich weiß längst genau wer ich bin und was ich will sowieso. Ich war immer anders – dies vielfach von stark verzweifelnden Lehrern, amüsiert-irritierten Ausbildern und fasziniert-begeisterten Männer so gehört und mich früher durchaus zerrissen anzupassen versucht. Das ist deutlich vorbei. Ich vereine nunmal Extreme, kann da nicht sehr viel dafür, und lebe heute glücklich all’ diese Seiten. Diversity ist ohnehin viel normaler, als wir uns bisweilen eingestehen wollen.
Und für alles was du beeinflussen kannst: Be the person you want to meet. Und wenn es die eiermilchlegende Wollmilchsau ist; weil genau die passt, wie Faust auf Auge, wie Eimer auf Hinterteil, wie Rosarot zu dir, zu mir: Dann sei es so.

Be proud!!

Und bist du zu stark, sind andere möglicherweise einfach zu schwach. Denken sie du seist zu kindisch, haben sie Kindsein möglicherweise verlernt. Verzeihe, bleib bei dir, und vor allem:

Sei frech und wild und wunderbar.

(Astrid Lindgren)
2009 habe ich mein Herz für Belgien verloren und war seitdem nie mehr wieder dort. Ich vermisse dich und liebe dich heiß und innig aus der Distanz. Das geht ganz wunderbar!

You can’t always get what you want. (Die Stones)

Aber die Welt gehört demjenigen (derjenigen!), die sie genießt!

Kleinkariertheit muss uns nicht interessieren; darf uns aber 🙂 (Foto: 2021; gefiltert)
Merke!
Ganz wichtig!! (Foto: meins)
Noch wichtiger !!!
Lass dich inspirieren von jedem Menschen. Folge aber dem Menschen, der erreicht hat, wonach du noch strebst. Und strebe wonach du willst. No excuses.
Zelebriere die Dinge du du für dich haben und leben willst! (Foto & Text: meine)
Wenn du Künstler bist oder auch nur sein willst – drück dich aus! Täglich, 10x täglich, wie, wann und wo immer du magst.
Wir alle sind klein in dieser großen Welt – und könn(t)en doch die ganze Welt bewegen. (Foto: meins; Buch: Der Junge, der Maulwurf, der Fuchs und das Pferd.)
Werd‘ Schauspielerin oder lebe all‘ deine 2, 3, .. 6, 7, 8 Persönlichkeiten. Hab‘ AD(H)S, Autismus, zu viel oder zu wenig Energie; sei verträumt, sei was du willst – und mit Stolz!!
Leb dein Leben! (Werbeplakat von Porsche)
Be yourself – no matter what! (Collage: meine)
Bleib oder werde Freigeist & Wildfang! (Collage: auch meine; Gemälde: Jean-Honoré Fragonard „Les hasards heureux de l’escarpolette“)
Leb eine gesunde Arroganz! Du musst weder jeden lieben, noch muss dich jeder lieben.
Sei das Einhorn in der Herde Shetlandponys – wenn es das für dich ist.
Lerne N E I N zu sagen.
Umgib dich mit lieben und gönnenden Menschen.
Glückseligkeit ist beides – und überhaupt überall zu finden!
Rede nicht (nur) über deinen Wert: hab ihn einfach!
Liebe dich, schätze und achte dich und tue dir gut; dann wirst du in turbulenten Zeiten in dir Halt finden. Immer.
Der wichtigste Mensch in deinem Leben bist immer du selbst. So sehr dir andere auch Egoismus einzureden versuchen. Dein Leben! Deine Entscheidungen! Immer!
Lerne! Lebenslang. Geisteswissenschaften, Wirtschaft, Naturwissenschaften, Persönlichkeitsentwicklung: A L L E S !! Bereichernd ist es immer über den Tellerrand hinauszusehen.
Liebe und hasse: Sei der Steuermann, sei die Steuerfrau, in deinem Leben und entscheide diesbezüglich völlig frei. (Dieses Buch habe ich noch nicht gelesen.)
Tanze! (Gemälde: Picasso)
Bleib immerzu auch Kind, Kobold und keck!
Sei manchmal oberflächlich – vor allem aber tief. (Foto: meines; Neuchâtel – Museum Friedrich Dürrenmatt)
Liebe, achte und genieß die Natur – und alles was sie mit sich bringt. (Foto & Frühstück: meins!)
Definiere Glück so wie du es verstehen willst! (Text: meiner; auf dieser Homepage – von 2018 oder 2019.)
Schreibe, male, drücke dich aus.
Nicht einfach; lohnt sich aber. Es ist dein Leben. Wer redet, hat oft ein wenig spannendes Leben und bereichert sich mit deinem – mit dem du Geschichten schreiben könntest. Und noch viel besser: es lebst! Bis ganz weit über den Rand hinaus …
Doch, man kann. Sei deswegen stets aktiv! (Foto: meins. 2019 in Genf – möglicherweise meiner neuen Heimat in Zukunft.)
I’m not a saint, unless you think of a saint as a sinner who keeps on trying. (Zitat: Nelson Mandela; Foto: 2016)
Wir sind alle besonders! Auch Bahlsen.😋

Die Gesellschaft will dass, und kann oft nur verstehen wenn sich Menschen, denen besonders Schlimmes und Ungerechtes durch Dritte zugefügt wurde, – und das wurde mir zweifellos mehrfach – ihrem Schicksal fügen und in der Opferrolle leidend, schwach, verletzt sind und so bleiben. Eigentlich sollen Opfer nie mehr richtig fröhlich werden können, denn sonst kann es ja nicht so schlimm sein, was ihnen widerfahren ist. So zu denken, ist völlig falsch und unfair. Und das wird man bei mir niemals finden; hat man auch nie. Wie jedem anderen steht mir ein glückliches und lebensfrohes Leben zu. Nach allem was ich erlebte sowieso. Und trust me: Es war schlimm, und ich suche jeden Tag in Gedanken einmal kurz Wege, wenn ich merke, dass eingeschlagene nicht zielführend sind und optimiert werden könnten, um mich besser zu fühlen. Lösungsorientiert.

Nicht das „Opfer“ aber von derartigen Tätern sollte in seiner Lebensfreude einbüßen, sondern die Täter sollten es, oder? Gerecht, für eine bestimmte Zeit zumindest. Das ist echtes Gerechtigkeitsempfinden. Die Welt aber ist nicht gerecht. Und ich erwarte nicht, dass ich Recht bekomme. Es würde mich nur verbittert machen, da ich bereits vor Jahren erkannt hatte, dass ich chancenlos gegen vieles bin. Wie war die Sache bei Weinstein und Epstein und zahlreichen anderen: Sie kam erst ins Rollen, als viele – inzwischen sehr BERÜHMTE Frauen – ihr Wort gegen diese GEMEINSAM erhoben haben. Davon bin ich weit entfernt. Ich bin aktuell allein mit meiner Situation. Vielleicht ändert sich dies irgendwann. Dies habe ich stets im Hinterkopf.

Mein Weg damit umzugehen ist derjenige, der mich bereits seit meiner Kindheit begleitet, und sich als erfolgreich erwiesen hat und mich so stark machte. Tatsächlich war ich schon immer stark, und ich habe die Schuld, weder für das was mir in meiner Kindheit widerfuhr, noch dafür, dass ich meine Auslandskarriere verloren habe, noch für mehrjähriges und noch anhaltendes Stalking jemals bei mir gesucht. Ich war schlicht zur falschen Zeit am falschen Ort. Wäre nicht ich diesen Männer begegnet, wären es andere Frauen gewesen; ganz einfach.

Mein Ventil war und ist es verschiedene Wege im Umgang damit zu finden. Dabei bin ich kreativ; auch nicht immer konsequent. Denn das Ziel das ich habe ist, dass ich, und alle Frauen wie ich, ein glückliches, geiles, buntes Leben nach ihrem eigenen Gusto haben. Denn genau das haben wir verdient. Ob wir dafür den Glauben der Gesellschaft bekommen und ob sie mit uns fühlt, oder gern noch mit einsteigt und verlacht, verspottet, ausbremst, – das haben wir nicht in unserer Hand.

Wir sind gewohnt, dass die Menschen verhöhnen, was sie nicht verstehen.

Johann Wolfgang Goethe in Faust zum Pudel

Ich wirke sehr zart durch mein Äußeres, auch wie ich mich bewege, auch spreche. Das ist das Bild, das ich nach außen transportiere, da es Teil meiner künstlerischen Seele/Interpretation ist. Ich gefalle mir als optische Kindfrau; irgendwann als „alte weise Fee“. Es ist vielleicht so wie die Künstlerin Lady Gaga empfindet, trotz dass ihr jeder sagt, wie schön sie ohne zu viel Make-Up sei (In dem Film „A star is born“ zum Beispiel“), dass sie lieber stark geschminkt sein will und sich so inszeniert. Es ist Teil ihrer Rolle. Und auch ich habe mein Künstlerherz und liebe mich auf Fotos sanft, naiv-verträumt schauend. Wer mich kennenlernt weiß, dass ich so durchaus auch sein kann, vor allem aber sehr stark, und zielstrebig, energiegeladen und herzlich, optimistisch anpackend bin; dazu mit mir im Reinen, und meine motivierende Art andere inspiriert und ich eine auffällige, positive Energie ausstrahle. Dafür kümmere ich mich um mein Inneres Kind. Und dafür überschreibe ich negative Erlebnisse mit positiven Erfahrungen, auch wenn die Gesellschaft das nicht immer verstehen kann, wie ich so bin obwohl ich das Genannte „anscheinend“ erlebte.

Sei stolz – und speziell. „Do whatever you want whenever you want. f*** everything else.“ Gilt zumindest fürs Private und für Künstler. (Zitat: Billie Eilish; Künstlerin / Foto: 2021)

Ich empfehle jedem „Opfer“ so aktiv zu sein. Lebensfreude läßt sich in der Opferrolle niemals finden. Und willst du unglücklich, dafür mitleidig bedacht von der Gesellschaft werden, oder dein Glück selbst in die Hand nehmen und die richtigen Menschen finden?

Zahlreiche weibliche Stars hatten – oft aufgrund Männern – schlimme Kindheiten, oder wurden im späteren Leben bedrängt, vergewaltigt oder auch „nur“ beruflich übergangen und zur Seite geschubst. Reden, damit sich alle finden! Und sieh an, wie toll, stark und erfolgreich diese Frauen heute sind.

Ich liebe Männer. Aber dazu brauchen diese den richtigen Charakter. Und auch ein wenig mehr Hintern in der Hose: Tougher than the rest.

Wo viel Schatten ist, ist viel Licht. Ich möchte Licht sein: Für mich selbst und für andere. Gerade weil ich weiß, wie sich Schatten anfühlt. Schon immer.

T R U T H

Very good times: 2012.

Der wichtigste Post auf Instagram ist der, in dem es am 11. Juni 2021 auf mlle_ceejay um meinen Stalker geht. Alles andere sind Versuche ein normales Leben zu haben, was mir mal mehr mal weniger gut noch gelingt – seit 8 Jahren.

Stalking. „Schlimm – aber wie läuft das genau eigentlich? Und mich wird das doch wohl kaum je betreffen“ …

So mögen wir darüber denken. 

Ich hatte mich bereits mit Stalking beschäftigt gehabt, bevor es mich selbst betraf. Von Polizeiseite her, und auch, weil mich von Männern ausgehende Gewalt seit meiner Kindheit bereits beschäftigt hat, weil ich dort bereits regelmäßiger Gewalt in mehreren Facetten ausgesetzt gewesen bin.

Das war auch der Grund, warum ich bereits 16-jährig Polizistin geworden bin: 1.) Weil ich der von psychischer und physischer Gewalt geprägten Kindheit so früh wie möglich entgehen wollte, und 2.) weil ich Halt in einem Unternehmen, einer Organisation suchte, die mir Schutz bieten konnte und nicht zuletzt auch für Gerechtigkeit stand. 

Bei der Polizei blühte ich erstmals auf und wurde von dem haltlosen jungen Mädchen, das ich im Inneren gewesen war, zu einer selbstbewussten jungen Frau. Nach außen hin war ich bereits mein ganzes Leben lang eine wilde unbeugsame Kämpferin gewesen, die gegen den eigenen Vater ihre jüngeren Brüder verteidigt hatte und dafür selbst die Schläge und alle seelischen Grausamkeiten bezog; und die, die mit einem unbeugsamen Willen … die, die wild jauchzend kopfüber in alten Bäumen gehangen hatte, ohne Sattel über Stoppelfelder galoppierte und trotz all dem früh erlebten Schmerz so viel Lebensfreude, Mut und Neugier in sich trug und bis heute trägt.

Man sieht mir schwere Zeiten nicht an. Dieses Foto ist von diesem Jahr. Im Herzen bin ich noch immer ein verspieltes Kind.

Bei der Bundespolizei war ich genau richtig. Ich hatte eine großartige Zeit, bei der ich jede Menge Abenteuer erlebte und – und das trotz aller Hierarchie und einem strengen Korsett – die Freiheit genoss, ich selbst sein zu können und das vielseitige Leben so neugierig aufzusaugen, wie ich bereits als Kind davon geträumt hatte. Ich, aus einem winzigen Schwarzwalddorf stammend, war mit einem Mal räumlich nie mehr begrenzt gewesen, war in ganz Deutschland unterwegs und Zuhause gewesen. Ich habe das geliebt, Ziele verfolgt, Träume gelebt, es lief phänomenal gut, ich entwickelte mich prächtig, überschrieb mit positiven Erlebnissen und Erfahrungen meine Kindheit und hatte eine tolle Zeit. Fast 18 ganze Jahre lang.

Privat war ich immer eine gute platonische Freundin mit einem großen sozialen Umfeld gewesen, die andere motivierend antreiben konnte, gönnte und gab und Hände reichte. Das platonische Umfeld zerbrach ab 2013 Stück für Stück. Glück zerrann zwischen meinen Fingern. Beeinflussend dirigiert und intrigierend durch „ihn“.

… und gelegentlich bin ich sichtlich verärgert deswegen. (Foto von vor einer Woche) Und dennoch bin ich Kind: Im Herzen und auch optisch. Vielleicht ist und bleibt das so, wenn man nie eine Kindheit hatte.

Beziehungen zu Männern waren nie meins und werden es niemals sein. Ich wuchs einfach gänzlich ohne eine Bezugsperson auf, der ich vertrauen hätte können und wurde nur hin und her geschubst, verraten und war von klein auf nicht nur auf mich ganz allein gestellt, sondern auch für meine jüngeren Brüder, sogar meine Mutter da. Ich kenne daher nur – und mag gerne – eine gewisse Distanz und werde schwierig bei zu viel Nähe. Ich brauche auch viel Zeit um Menschen in Tiefe zu vertrauen. Und meine Geschichte ist inzwischen so unglaublich, dass sie kaum noch zu glauben und zu greifen ist. Außerdem finde ich, dass es das gute Recht von jedem einzelnen ist, ob er als Paar oder als Single mit großem sozialen Umfeld leben will. Manche wollen traute Zweisamkeit oder entscheiden sich auch für beides. Ich nehme mir die Freiheit heraus, letzteres zu favorisieren, weil ich weiß, wie schwierig ich bin, weil die Kindheit nachhängt und trotz aller Arbeit daran, nie ganz aufhört.

Mein Glück bei der Bundespolizei endete also 2013 als ich im Iran gewesen war. Als Stellvertreterin hatte ich mich dort geweigert, mit meinem Vorgesetzten „in den Urlaub zu fliegen“ oder „im Elburs-Gebirge zu zelten“. Monatelang hatte er mich umgarnt, und da man im Ausland in kleinen Teams zusammen arbeitet, war es mir unmöglich ihm aus dem Weg zu gehen. Als seine Stellvertreterin sowieso. Täglich war ich seinen Avancen ausgesetzt.

Im Inland hätte dies kein Ergebnis zur Folge gehabt. Überall lauern Personalräte; aufmerksame wie vertraute andere Kollegen sowieso. Im Ausland ist die Situation allerdings eine ganz andere: Es gibt weder das eine noch das andere. Man ist eine bunt zusammengewürfelte Gruppe aus 2-6 Polizisten aus ganz Deutschland und steht aufgrund dem hohen Arbeitspensum derart unter Druck, dass in der wenigen privaten Zeit jeder größtenteils mit sich selbst beschäftigt bleibt. Unterstützt wird das auch noch dadurch, dass man sich unterschiedlich lang kennenlernen kann, da an unterschiedlichen Daten, nach längstens einem Jahr jeweils abgelöst wird; mit dem Sinn, dass die Kollegen, die bereits länger vor Ort sind, die anderen in die jeweiligen Tätigkeiten einweisen können. 

Mein direkter Vorgesetzter nahm die Zurückweisung irgendwann nicht mehr hin und sorgte in der Folge auf einem seiner Familienheimflüge, mit einem Abstecher in Potsdam, dafür, dass ich – binnen drei Tagen – von Teheran zur Klärung eines Sachverhalts ebenfalls nach Potsdam, der obersten Behörde der Bundespolizei reisen musste. Einer meiner Kollegen – auch ein Freund – hatte mich damals noch vorgewarnt und ließ mich wissen, dass „etwas gegen mich laufe“.

2020

„Ein Chef, der einen Fehler finden will, findet immer einen,“ sagte mir mein jüngerer Bruder im Bezug dazu später einmal. Ich war immer etwas gutgläubig und naiv fröhlich – und glaube nach wie vor an das Gute im Menschen.

Wer nun aber das Ausland zur Klärung eines Sachverhalts verlassen muss, um diesen im Inland zu klären, fliegt aus dem hart umkämpften Elite-Pool der Bundespolizei hinaus. So genau ist die Vorgabe. Ob sich die Sache im Nachhinein als nichtig darstellt oder nicht. Meine stellte sich als nichtig heraus: Ein Disziplinarverfahren das üblicherweise eingeleitet wird, wurde nach wenigen Wochen eingestellt. Meine Auslands-Karriere aber bekam ich nie mehr zurück. Ich kämpfte im Anschluss 2 ganze Jahre lang um diese, die mir „alles“ bedeutet hatte. Und in diesen 2 Jahren geriet ich im Privaten an einen Kontakt, der mich bis heute in Atem hält. 

Nur wenige Wochen, nachdem ich im Iran von einem auf den anderen Tag abgelöst worden war, kam er, – J. – auf mich zu. Zurück in Baden-Baden. Wir kannten uns vom Sehen her beruflich bereits seit einigen Jahren. Er ist nicht nur ein einflussreicher Unternehmer, der seine Fühler in mindestens vier Firmen hat: Darunter IT, Security für Stars & Sternchen und einer Detektei; bis weit über Baden-Baden und ganz Deutschland hinaus … Er ist privat jemand, der seit jeher ein Hühnchen mit Frauen zu rupfen hat, – was seiner eigenen gewaltgeprägten Kindheit geschuldet ist. Und er ist jemand, mit dem man sich besser nicht anlegt, sich fügt, mindestens in die zweite Reihe hinter ihn zurücktritt und alle Ungerechtigkeiten und Ungereimtheiten schluckt.

Später sollte er einmal zu mir sagen, dass er es von Anfang an auf meine sprühende Lebensfreude abgesehen hatte, die er trotz allem was er erreicht hat nicht vorweisen kann und die er wohl noch mehr neidet, als der Arme den Reichen. Jemand, der andere aussaugt, um sich selbst lebendig zu fühlen. Ein maligner Narzisst vielleicht? Ohne den Hauch echter Empathie.

2012

Seine Verletzlichkeit und Verletzungen, in die er mir während der Zeit unserer kurzen Beziehung Einblicke gewährte, machten mich milde und mitfühlend – und faszinierten mich ebenso wie seine berufliche Laufbahn. Gerade, da ich gerade erst meine eigene geliebte Karriere schmerzvoll verloren hatte, daran nach wie vor sehr zu knabbern hatte und aktiv dabei war, sie mir zurückkämpfen zu wollen. Der Inlands-Polizeiberuf befriedigte mich nicht.

Er also, der er Ulrich Wegener (gestorben 2017), Aushängeschild der Bundespolizei (GSG9) kannte, sicherte mir nach unserer Trennung dann zu mir zu helfen, traf sich hierzu 2,5h mit mir in einem Café in Baden-Baden, – sich alles anzuhören, um sich dann nie mehr wieder zu melden; und stieß mir das Messer dabei genauso tief in den Rücken, wie er es auch anhand der ganze anderen Aktionen gegen mich tat und das seit mittlerweile 8 Jahren so durchzieht. Ein herrlich gefundenes Fressen übrigens für alle Männer, die einen gewissen heimlichen Groll auf Frauen hegen und ihn verdeckt ausleben wollten und so mitzogen. Chapeau!

Im Juli 2013 hatte ich mich von J. getrennt. Damit können Narzissten nicht umgehen; was ich damals nicht ahnte. Er hat sich an mir festgebissen und es sich zum Ziel gemacht dafür zu sorgen, dass ich bislang nie mehr wieder Oberwasser gewinnen konnte und meine geträumten Träume Träume blieben. In Baden-Baden, wohin ich nach 5 Jahren hoffnungsvoll zurückkehrte, nachdem ich die Stadt 2015 atemlos und am Boden zerstört verlassen hatte, weil alles außerhalb und in mir zerfiel, hatte und hat er leichtes Spiel. Heimspiel! Beruflich hier fest verwurzelt spann & spinnt er ein Netz aus Fallstricken und sorgt dafür, dass ich hier bis jetzt keinen Fuß mehr fassen kann. Von außen nur, sieht das bisweilen ganz anders aus. Und glauben die Leute doch immer das, was sie glauben wollen. Richtig schlimm ist es übrigens geworden, nachdem ich ihm in diesem Frühjahr die rote Karte zeigte, weil ich einen seiner Detektive entlarvt hatte, der mehrfach „Hoffnung machen – Hoffnung zerstören“ mit mir gespielt hatte. Das trieft alles von arrangierter Falschheit und falscher Künstlichkeit.

8 Jahre langes Stalking und das Hacken sämtlicher Accounts, Handys und MacBooks machten es einfach für ihn, mich noch besser zu kennen, als es meine beste Freundin tut, und es ihm so möglich, mit all meinen Bedürfnissen zu spielen. Ein krankes Spiel eines Psychopathen? Von Anfang an, – nachdem ich die kurze Geschichte von uns beendet hatte, war er damit beschäftigt gewesen mich kleinbekommen zu wollen, mich optisch & Intellektuell zu beleidigen, Leute aufzuhetzen, meine neue Beziehung zu zerstören, mich zu provozieren, andere gegen mich auszuspielen. Er sagte einmal, dass jeder Mensch einmal seinen Meister finden würde; er will bis heute meiner sein – und ich erkenne ihn nicht als solchen an. Das ist sein Motor. Meine Motoren sind Schönheit, Ruhe, Liebe. Ich achte dich als großartigen Unternehmer. Als Privatmensch sehe ich dich weder als Vorbild noch als Maßstab: Das Gegenteil ist viel eher der Fall.

Mehrfach hatte ich ihm in den vergangenen Jahren jedoch auch immer wieder die Hand gereicht, ihm gesagt, dass ich ihm verziehen hätte, mir Friede wünsche und mich gerne einmal mit ihm zu einem Essen treffen; über alles gerne sprechen würde. Ich hatte ihn mir gar als Mentor gewünscht; ihm damit offen zeigen wollend, dass ich verziehen habe – alles was war; vor allem aber auch deshalb, weil ich mir meine Ruhe zurückwünsch(t)e. Vermutlich hat er sich dazu aus Genugtuung einen „runter geholt“. Das ist die Art von Sache, die ihn mehr befriedigt als alles andere. Es ist genau so. Es geht um nichts als Macht!

Ich wollte und will keine Menschen seiner Detektei in meinem Leben, die, wissend hinsichtlich meiner Bedürfnisse und Wünsche, seit Jahren mit diesen spielen, um mich immer wieder fallen zu lassen. Keine beeinflussbaren Menschen, die dasselbe tun, und denen er bestimmt vorgibt, es sei alles zu meinem Bestem und es sei nur helfend gemeint. Fliegende Affen nennt man derartige „Gehilfen“ von Narzissten, die oft keine Ahnung davon haben, dass sie instrumentalisiert werden. Und ich will auch Niemanden, der alles mitliest was ich am PC tue, google und mit Freunden schreibe.

In jede Kerbe, die sich bei mir auftut haut er tiefer hinein. Und wenn ich nach Jahren einmal zu gewinnen scheine, sorgt er dafür, dass daraus ein Verlieren wird. Es ist alles krank und falsch. Ich habe Jahre geschwiegen und versucht es mit mir selbst auszumachen. Ich habe mir bei der Polizei, als ich selbst noch Polizistin war, Hilfe hinsichtlich Cyber-Stalking zu holen versucht: machtlos. Ich habe mich in Düsseldorf an Anwälte gewandt, die auf Stalking spezialisiert sind: machtlos. Und je mehr mir jemand Steine in den Weg legt, desto mehr kämpfe ich mit meinem unbeugsamen Willen dagegen an. Ein Leichtes, mein Gebärden dazu zu nutzen, andere ein schlechtes Bild von mir haben zu lassen. Für das ich durchaus auch selbst sorgen kann. Jeder: Weil nämlich jede Besonderheit eines Menschen auch zu seinem Nachteil ausgelegt werden kann.

2020

Mein einziges Ventil ist Social Media. Nur dort bin ich noch frei. Dort habe ich die Kontakte, die mir zwischen 2013 und 2015 im Real Life alle zerbrachen. Social Life habe ich nun seit Jahren keines mehr, weil er mir in alle Kontakte hineinspielt, intrigiert, manipuliert. Oder weil ich mich dabei nicht wohl fühle, so in einem Kennenlernen unter seinen Augen, verkrampfe, versage. Sei es beruflich. Sei es privat.

Ich habe keine Lösung für dieses Problem. Nicht für hier. Nicht für Baden-Baden. Die Kleinstadt, in der er seine Homebase hat. Ich habe getan was ich konnte: Für mich und um meine geliebte Karriere gekämpft; um eine neue Karriere gekämpft … Ich habe ihn ignoriert, ich habe verziehen und Hände gereicht … und wieder ignoriert, und wieder verziehen, und wieder Hände gereicht: Er will dieses Spiel. Und das wird er hier haben. Denn er ist derjenige mit Einfluss und Geld in der Kleinstadt. Und ich bin die mit einem aufmüpfigen Willen? Weil sie einfach nur auf der Suche nach ihrem alten Glück in einem neuen Leben ist?

In Baden-Baden kann ich das nicht finden. So sehr ich es wollte. So sehr ich im realen Leben ein lieber und gutmütig netter und gönnender Mensch bin. Es ist ein mir ausweglos erscheinenden perfides Spiel. Eine anhaltende Jagd auf meine Lebensfreude – bezahlt mit guten Connections, Ansehen und Aufstieg; auf der anderen Seite meinem Abstieg.

Wie wir auf Dinge, und seien es die schlimmsten, reagieren, obliegt immer uns selbst. Das bleibt die letzte Freiheit die wir haben. Immer! Sicher habe ich mich auf Social Media nicht gut im Sinne des kleinbürgerlich verspießten Mainstream verkauft: Viel zu rotzig und frech und fordernd für hier. Und, war denn irgendjemand von denen da, die mich dafür verurteilen und verlachen mögen, der das Herz gehabt und sich die Mühe gemacht, – auch nur die Neugier entwickelt hätte, mich im realen Leben kennenzulernen?

Ich füge mich meinem Schicksal. Ich habe hier genug gekämpft und habe meine Entscheidung getroffen. Ich werde gehen. Nichts und niemand wird mich davon noch abbringen können. Nicht, wenn die Villen-Touren viel besser laufen, als ich es mir je zu träumen gewagt habe. Nicht, wenn mir jemand – nach 8 Absagen – noch einen tollen Job anböte. Nicht, wenn mir jemand die Villa Carlotta schenken würde. Ich will, dass es hier für mich vorbei ist, und nach allem was war und ist endet.

Denn es ist das eine, eine geliebte Karriere unverschuldet mit allen Konsequenzen zu verlieren. Etwas ganz anderes ist es aber, seit 8 Jahren einen unfairen Gegner zu haben, der keine Grenzen kennt meine zu überschreiten, selbst aber überhaupt nicht greifbar ist und stattdessen Dritte dazu benutzt, mir das „einimpfen“ zu wollen, wie er mich zu manipulieren und dirigieren gedenkt. Blödes Spiel! Ich war mutig, ich habs versucht, ich kam zurück, und nun gehe ich. Glückwunsch J., du hast gewonnen! Möge es dir den lang ersehnten Frieden und die Lebensfreude bringen, die du mir, nach all den Jahren nicht hast austreiben können.

2016

Ich nehme die Stadt in meinem Herzen mit, sobald mein Mietvertrag endet. Ich wünsche allen, die sich in das Netz dieses Mannes haben weben lassen alles Gute & Liebe. Viele haben ja keine Ahnung …

Ich werde mein Gutes & meine Liebe zukünftig woanders finden. Und manchmal wird am Ende noch alles gut. Daran glaube ich – und werde irgendwann hierher zurückkehren. Meine einzige Chance in den nächsten Jahren bleibt es jemanden kennenzulernen, der noch mächtiger und einflussreicher ist als er, damit er ihn in seine Schranken weisen kann. Allerdings ist das ein Trieb, der nicht mal dann unterbunden werden kann: Bei der Polizei hatten wir einmal einen Pädophilen, der darum bat, dass man ihn einsperren solle, weil er seinen Trieb nicht in den Griff bekäme. Wie sieht das wohl mit einem aus, der so viel Einfluss hat, dass er die Polizei nicht zu fürchten braucht? Ich verrate es euch: Er ist nicht zu stoppen.
Und damit ihr nicht denkt, ich hätte heute Nacht schlecht geträumt und mir das alles ersponnen: 2015 habe ich bereits ein Buch darüber geschrieben. „MachtAffen“, in meinem Pseudonym Lotta Oona Lente. Inspiriert von einer wahren Geschichte.

Zeit zu sprechen. Schweigen hat mir in all den Jahren nur Ärger & Schmerz gebracht. Und wer immer mich im Real Life kennenlernen möchte: die Handys sind bei Gesprächen mit mir I M M E R aus. Mein letztes Stück Privatsphäre!

2021

Auf Social Media werde ich – kunsthistorisch und privat posten, wann und was auch immer ich mag. Daran hat sich nichts geändert. Wieso sollte es auch: Nur weil ihr erst heute davon erfahrt; ich lebe seit 8 Jahren mit dieser – meiner – Situation. Ich werde kunsthistorisch und künstlerisch agieren, und man trifft mich in Baden-Baden regelmäßig an der Architektur, im Fitnessstudio, in der Natur und manchmal auch in Bars und Cafés. Freundlich, herzlich, gewohnt offen und später gern auch distanziert und hakend; wegen der ganzen Turbulenzen in meinem bunten Leben eben: Je nachdem, wie sehr ich eben denke vertrauen zu können.

Bis in einem Jahr wird das so sein – bis ich dann nicht mehr hier leben werde. Lieben werde ich Baden-Baden weiterhin. Immer! Baden-Baden bleibt meine Lebensliebe. „Drama“, würdest du jetzt sagen J. Und es ist mir so egal. Du bist einfach nur ein unglücklicher Manipulator. Alles Liebe, Glück und Friede für dich! Ich wähle Ruhe und Freiheit, – und das ist mir in Baden-Baden nicht gegönnt. Fair enough! Und dazu – woanders – beruflichen Erfolg, einen rosaroten Bentley, ein Dackelmädchen namens Goethe, das weiße Pferd vom Prinzen und eine Königin oder einen König, die nicht distanzlos und dafür achtsam liebend sind. Und die Villa Carlotta? Die hole ich mir in 10, 20 Jahren. Dann bist du Ü80 und das Blatt wird sich gewendet haben.
Dann spielen wir alle Dürrenmatts „Der Besuch der alten Dame“ oder so …

PS: Geh‘ mir nicht auf den Keks, J.! Ich muss ja wahnsinnig was in dir bewegt haben und es noch heute tun, so nötig wie du es hast.

W O L K E S I E B E N versus W O L K E V I E R

Heute bin ich einmal mehr besonders dankbar für die gefühlte Million toller – Hand-in-Hand agierender – Teams, in denen ich schon arbeitete. Tatsächlich waren es wohl um die Tausend: Bei der Polizei bist du ja regelmäßig auch in Zweierteams unterwegs, in denen du dich auf deinen Kollegen zu 100% verlassen können musst, weil es in der nächsten Sekunde um sein oder dein Leben und seinen oder deinen Tod gehen kann. Da darfst du dich davor im Streifenwagen nicht angezickt und verurteilt haben. Da reißt du dich zusammen, stehst du ein, Punkt!

Am meisten kompatibel war ich immer – und das zwei Jahrzehnte lang – in den Reihen der Bundespolizei. Für mich stimmten damals die Werte einfach zu 100%, und ich mag Polizisten schon besonders gern.

1997 in Rosenheim

Die Bundespolizei repräsentierte für mich Teamgeist, Abenteuer, Action, Abwechslung, wenig Indoor – viel Outdoor, Schutz, finanzielle Sicherheit und Freiheit, Freude, Freundschaft und die Familie, die ich privat nie hatte. Vor allem aber Spaß, Spannung, Schokolade (Balistoriegel in jeder erdenklichen Farbe), Graubrot, Landjäger und Astronautenkekse in den Verpflegungspaketen.

Ich kann mich von tausenden Kollegen, mit denen ich eng zusammenarbeitete, an nur eine gute Handvoll erinnern, die mir auf den Keks 🍪 ging und mit denen es anhaltend Reibung gab. So wollte und so konnte man folglich nicht zusammen arbeiten. Man ging sich aus dem Weg, was besser und erfolgreicher für alle Beteiligten war, ist und auch bleibt. Ich bin genau dann überhaupt nicht mehr einfach, sobald es meinen Werten deutlich gegen den Strich geht. Bis dahin bin ich vielleicht der netteste Mensch; was mir 2018 in der Gastro auch so gesagt wurde.

Meine Werte, meine Vorstellungen … Privat noch weit komplizierter als beruflich. Was ich aber weiß: Umso wichtiger, dass es passt! Für jeden einzelnen Beteiligten. Wer seinen Wert nämlich kennt, arbeitet nicht dauerhaft – unter Umständen auch nur sehr kurz – in Teams & Jobs mit und in denen es nicht harmoniert und funkt, sondern unproduktiv brodelt: Wo Werte kollidieren, wo die Leistung aufgrund menschelnden Unruhen leidet. Ein Job muss für mich Progress in beruflicher Hinsicht bedeuten und dazu braucht es ein gewisses Wohlfühlen.

Man lernt. Frau wächst. 

Über ein paar Jahre lang im Privaten ein strahlender Magnet für Narzissten, rieche ich diese ja nun auch schnell und zuverlässig und sage besser schnell „bye“. Und ich frage mich noch heute, wo sich eigentlich die Narzissten in der Bundespolizei versteckt haben könnten. Ich habe in 20 Dienstjahren genau einen einzigen kennengelernt – und dabei war es nicht der, der meine Auslandskarriere auf dem Gewissen hat. Der war einfach nur in seinem Ego gekränkt gewesen und hat wohl kaum bedacht, was er mir dauerhaft versaut, wenn er mich als seine Stellvertreterin anschwärzt.

Ob wir narzisstisch, eigen, exzentrisch, abgehoben, stolz, bissig, die Prinzessin auf der Erbse oder der Froschkönig sind: Eine gewisse Unverträglichkeit ist ganz typisch auch für Unternehmer; da, wo ich sowieso hin will, und langfristig nirgendwo anders. Es gibt hierzu Studien: Die Unverträglichkeit ist eine Eigenschaft im Fünf-Faktoren-Modell: Den Big Five. Die anderen vier sind Neurotizismus, Extraversion, Offenheit für Erfahrungen und Gewissenhaftigkeit. Es gibt gute Bücher darüber. Persönlichkeitsentwicklung und das Verstehen wollen meiner Mitmenschen halte ich für essentiell. Im Iran, wohl wissend, dass der Freizeitwert zu kurz kommen wird, habe ich ein Semester Psychologie an der Fern Uni in Hagen belegt und studiert gehabt. (Ich habe die Prüfung (MC) jedoch nicht bestanden).

Interessant war für mich und ist für euch vielleicht genauso, dass der Manager im Angestelltenverhältnis über emotionale Stabilität (Neurotizimus), extrovertierte Veranlagung, große Offenheit, Gewissenhaftigkeit; vor allem aber ein besonders umfangreiches Maß an Verträglichkeit verfügt, so er nach ganz oben will. Beim Unternehmer mögen die anderen vier Faktoren ähnlich sein; er (be)sticht jedoch mit einer guten Portion Unverträglichkeit.

Denken wir an Steve Jobs und Elon Musk. Keine einfachen Charaktere.

Auch ich habe Männer kennengelernt, die erbende Unternehmer im Familienunternehmen sind – und hierbei doch relativ smooth durchs Leben gleiten. Mit angepassten TopManagern hatte ich auch schon das Vergnügen: Gibt es Charmantere? Vielleicht in der Finanzbranche… Und dann gibt es die Unternehmer, die sich aus „nichts“ zum Multimillionär machten. Wie Jobs und Musk eben. Privat ein durchaus herausforderndes Unterfangen. 

Desweiteren soll noch gesagt werden, dass für mich privat privat ist – und Business Business. Vergleichbar vielleicht auch mit der (deutschen) Flüchtlingspolitik: Wir lieben Menschen und wollen ihnen Schutz bieten und ihnen helfen: Das sagt (m)ein Herz. Aber: es ist niemandem geholfen, wenn die Kapazitäten dazu nicht in dem Maß da sind, dass sich für andere dafür nicht gravierend viel ändern muss. Wir können einen Kuchen in 16 Stücke schneiden. Wir können auch großzügig sein und 20 oder 32 Stücke daraus machen. .. Aber wie sieht es aus, wenn daraus 100, 1000 und mehr Stücke werden sollen?

Da trifft Ratio (Kopf / Job) auf Herz (Emotion / privat) – und dafür lassen sich stets gute Kompromisse finden.

Langfristig – so wie das Unternehmertum – möchte ich mich dafür stark machen, dass die Leute dort bleiben können, wo sie herkommen, indem man ihre Schätze nicht für unsere wirtschaftlichen Zwecke ausbeutet und keine politischen Kriege führt, die Millionen und Milliarden fliehen lassen müssen. Man kann vor Ort schon viel helfen, und wir müssen – politisch, wirtschaftlich – außerhalb Deutschland weit mehr für andere tun. 

Und noch einmal zum Team:  Eine Beziehung – sei sie beruflich oder privat – mag wie Couture sein: Nämlich wenn sie nicht perfekt passt, sie eine Katastrophe ist. Den Satz habe ich vor Jahren einmal bei Sex and the City aufgeschnappt, als die Ex-Frau des russischen Künstlers Alexander ihn zu Carrie sagte. Aber das mag – as always – jeder für sich selbst entscheiden: Dass ich nicht zu jedem passen kann und will, und dass andere es manchmal nicht für mich sind. Ich inspiriere nur. Und ich selbst love oder leave eben. Bei mir gibt es tatsächlich kein „change“. Das ist einfach meine ganz persönliche Portion Unverträglichkeit. Meine Vision, dass Freiheit auch im Weggehen liegen darf. Und vielleicht kann ich auch ein wenig mehr an meiner Kommunikation arbeiten; dies im Privaten.

HappyDay für alle-alle !!