T I P P S

Inspiration!

Es ist immer Zeit zu lesen! Und dies sind einige der Bücher die ich – parallel zur wissenschaftlichen Literatur, die ich für die Universität benötige – im letzten halben Jahr gelesen habe und empfehle.

(Die Reihenfolge ist hierbei alphabetisch und nicht abhängig von meinen persönlichen Favoriten.)

Die Gesellschaft und ihre Reichen : von Rainer Zitelmann (Dieses Buch – wissenschaftlich fundiertes Wissen – habe ich als Literatur auch in eine meiner Hausarbeiten in Kunstgeschichte eingebunden.)

Die 10x-Regel : von Grant Cardone

Enthusiasm makes the difference : von Norman Vincent Peale

Finanzielle Intelligenz : von Niclas Lahmer

How to be a overnight success : von Maria Hatzistefanis

How to be everything : von Emilie Wapnick

How to win friends & influence people : von Dale Carnegie

Nice girls don’t get the corner office : von Lois P. Frankel

The one thing : von Gary Keller, Jay Brown

What I know for sure : von Oprah Winfrey 

Wie Träume fliegen lernen : von Judith Williams 

VIEL SPASS BEIM LESEN!

J’adore la police allemande

Moi les hommes, je les déteste.

Pauline Harmange

Eine Liebeserklärung für „meine“ Jungs und Männer bei der deutschen Bundespolizei.

Liebe Jungs und Männer, 

die ich euch dort für knapp 20 Jahre begleitet habe: Ich danke euch so sehr für diese Zeit! Ihr wart großartig, ganz fantastisch, die besten Kollegen, die besten Freunde, eine echte Bereicherung und meine auserwählte Familie.

Wie toll das alles mit euch ist, habe ich schon damals gewusst und geschätzt. Ich liebte es jeden einzelnen Tag euch zu sehen und mit euch zusammenzuarbeiten. Umso mehr fehlt ihr mir heute – ich denke ein wenig wehmütig, vor allem aber voller Freude und Dankbarkeit zurück – doch dazu später.

Wovon ich überzeugt bin ist, dass man in keinem anderen Beruf Männer so gut kennenlernen konnte wie bei der Polizei. Vor 15, 20 Jahren vermutlich noch sehr viel besser, als dies heute noch der Fall sein mag. Gerade die Bundespolizei war damals noch eine absolute Männerdomäne und ich war (1995) der 2. oder 3. Jahrgang, bei dem erstmals Frauen eingestellt worden waren: 10% und weniger, in einem bereits bestehenden knapp 30 000 Polizisten-Pool voll „Jungs“. Permanent umgeben von Jungs und Männer zwischen 17 und 45 bis 50 Jahre alt.

Wie oft war ich mit euch, als ich zwischen 18 und 24 Jahre alt war, wochenlang auf Einsätzen gewesen. Meine Ausbildung hatte ich beim Bundesgrenzschutz begonnen, als ich gerade einmal 16 1/2 Jahre alt war. Ihr habt euch schützend vor mich gestellt, wenn das Gegenüber mich, selbst in Einsatzprotektoren & Helm, als die Kleinste und Schwächste ausgemacht hatte. Wir haben zusammen gestanden, füreinander eingestanden, haben gekämpft, waren müde, wir waren erschöpft. Und immer wenn es ruhiger zuging, haben wir in den Polizeibussen Gespräche geführt. Ich habe euch aufwachsen gesehen, so wie ihr mich aufwachsen sehen habt. Nah, und nahezu 24 Stunden am Tag um euch herum, und ihr um mich. Gegenseitig haben wir uns viele Jahre lang – und das täglich – zugehört und uns Tipps gegeben. Liebeskummer und Affären waren genauso Themen wie Politik und Sport. Ich wiederhole mich sehr gern: Ich habe euch und diese ganze Zeit mit euch von meinem ganzen Herzen geliebt und gelebt!

Hundertfach waren wir zusammen joggen, halb so oft vielleicht zusammen im Kraftraum. Wir saßen abends in den Kasernen, in den Ecken der langen Flure zusammen und haben stundenlang gequatscht. Wir haben Musik gehört, gelacht, uns geneckt, getanzt, hatten eine unbeschwerte, geile Zeit, und so oft ein Bier zusammen getrunken. Ich erinnere mich auch an die Brote mit daumendick Griebenschmalz darauf im Unterführerkeller; was ich nun heute nicht mehr essen würde. Und trotzdem waren wir fast alle voll austrainiert und fast jeder von euch hatte einen Waschbrettbauch. Ihr wart sexy, super und unfassbar attraktiv! „Müsli-Zug“ wurde unserer genannt, weil er durch und durch von Sportlern dominiert war. Täglich hattet ihr hart und fair trainiert. Tolle Jungs!

Für unsere Polizeipartys hatten wir eine eigene Disco in der Kaserne: Eine private Zone, eine – und unsere ganz alleinige – eigene Welt. Auch verbrachten wir zahlreiche Polizei-Hüttenabende in den bayrischen Bergen, nachdem wir dort hoch gejoggt oder gewandert waren. Im Sommer – wie im Winter. Wir waren Skifahren: Alpin, Nordisch: Klassik und Skating; Boot fahren im Sommer sowieso. Natur & Sport stets verbindend. Wir haben beruflich und privat so viel zusammen unternommen, um das Gemeinschaftsgefühl zu stärken und weil wir genau das auch so gerne wollten. Ihr wart spannend und das pure wilde Leben!

Auf Einsätzen haben wir in riesigen Turnhallen nebeneinander geschlafen; genauso wie in Zelten, vereinsamten Kasernen, im Bus. Deutschlandweit. Ihr habt zu laut geschnarcht und seid mir auf den Keks gegangen. Dann habt ihr mich im Einsatzfahrzeug meine Musik hören lassen, euch so mit mir versöhnt. Und hungrig wie die Wölfe haben wir uns später gemeinsam auf das Essen der Einsatzküche gestürzt, welches aus riesigen Alutöpfen auf Teller geklatscht wurde, und wofür wir nicht selten gefühlt ewig anstehen mussten, nach einem langen Tag in der Kälte draußen. In unseren Einsatzpaketen für tagsüber wurden untereinander munter Astronautenkekse gegen Landjäger getauscht. Auch habt ihr zuerst gelacht gehabt und mir dann eine wärmere Mütze gereicht, als mich der Ruf der Trillerpfeife einmal überraschte, als ich noch unter der Dusche mit einshamponierten Haaren gestanden hatte, und wir im Winter schnell raus mussten: Einsatz! Wasser aus – Uniform an – der Schaum blieb im Haar; aber mit mehreren Mützen trocknete es dann zumindest schnell. Zusammenhalt! Ich danke euch! 

Wir waren füreinander da, als gute Kollegen – unterstützend und echt – und daraus wurde vielfach Freundschaft. Später einmalig auch einmal Liebe. Wir haben uns alle regelmäßig gezofft, gestritten, und doch am selben Strang gezogen. Ihr habt stets respektiert, unterstützt und wart da. Stark. Freundlich. Gemeinschaftlich. Wie Brüder. Die besten der Welt!

Auch politisch wart & seid ihr für mich genau das was ich mag und lebe: Mitte! Vielmals merci! Ihr wart nicht zu hart und nicht zu sensibel; männlich-menschlich und damit vielleicht genau das was Frauen bei einem Mann suchen und finden wollen: Ich wollte! Ihr wart für mich damals die besten Männer, echte Männer und so besonders dazu! Wenn Frau zu euch ins Auto stieg um mit euch Streife zu fahren, und war es auch das erste Mal, das hundertste Mal: da gab es keine zögerlichen Berührungsversuche. Politisch korrekt und ganz nah am Leben – ohne distanzlos zu sein.

Ich liebte es auch, dass ihr niemals arrogant und eingebildet wart! Eine aufregende Zeit und der Beweis dafür, dass wertvolle Männer-Frauen-Freundschaften eben doch funktionieren können. Und keiner von euch hing am Handy, auf Instagram oder sonst wo. Eine andere, auch wunderschöne Zeit. Lang her die Zeit vor geschönten und uralten Profilbildern. Ihr wart echt! Wir haben geredet – richtig geredet. Und was haben wir zusammen gelacht – richtig gelacht. Uns platonisch geliebt und auch richtig bekriegt. Eingeschnappt oder gekränkt wart ihr nie. Zum Glück, Männer!

Die Einsatzbelastung für uns war jahrelang extrem hoch gewesen: Wie oft fuhren wir vom Süden Bayerns bis ganz hoch nach Berlin oder in den Osten; wie oft und immer wieder an den Castor-Strecken entlang; nach München wegen der Fußballspiele sowieso … Nicht ein einziges Mal hatte ich irgendeine Situation erlebt, in der auch nur einer von euch sich menschenfeindlich oder unfair gezeigt hätte. Und das bei hunderten Kollegen aus den verschiedensten Kasernen. Ihr wart toll! Ihr habt inspiriert! Ihr konntet austeilen und einstecken. Wir haben uns aneinander gerieben und sind gereift. Und ich denke so gern an euch und diese Jahre zurück. Ich bin mit euch erwachsen geworden. Was für eine Erfahrung! Was für ein Geschenk! Ein riesiges Glück!

Als ich euch verlassen habe, war es einfach Zeit dafür geworden: Noch immer lebte ich – mit knapp Mitte 20 – in einer Kaserne in einem Vier-Bett-Zimmer. Ihr wart die ersten die ich morgens, und die letzten die ich abends sah – beim gemeinsamen Zähneputzen im Waschsaal. Und ständig zwei, drei, bis zu sieben Wochen am Stück auf Einsätzen und dazu abrufbar. Es wurde Zeit für Privatsphäre, Neues und damit den Einzeldienst. Ich verließ nach sechs unbezahlbar wunderschönen Jahren Oberbayern, damit euch, und kam zurück nach Baden.

Viele Stunden lang fuhr ich hier – mit jeweils nur einem von euch – Streife. Manchmal 4, 5, 6 Stunden am Stück, am Tag. Und immer wieder. Schon nach Monaten war klar, dass man sich besser kennt, länger und offener miteinander spricht, als mit der Partnerin Zuhause. Und auch hier fand ich keine Verschlechterung zur Zeit in Rosenheim. Es war zwar anders, doch tolle Kollegen so weit mein Auge reichte; manchmal – zugegebenermaßen – so weit es reichen wollte.

In meinen Auslandsjahren wurde es dann wieder mehr: Man wohnte erneut zusammen oder im Bungalow nebenan. Man arbeitete zusammen, stand unter großem Druck, war allein in einem fremden Land, 11 Monate im Iran ganz ohne Urlaub – deutlich Überstunden – und redete sich von der Seele, trieb gemeinsam Sport. Die Ehefrau reiste in Moskau für einen Besuch an – die russische Geliebte ging zuvor nach Hause; die Ehefrau reiste ab – die Geliebte kam zurück. Das war nie relevant. Man mischte sich als Kollegin da nicht ein: Es ging um’s Business; wir waren alle loyal und würden das bleiben. Ewig! Privatleben hatte hinter dem Job anzustehen – und ich hatte es geliebt einfach nur Kollegin sein zu können, zuhören zu können, nach Rat zu fragen, zu beobachten, Tipps zu geben, auch mal deutlich zu rügen und das alles ohne irgendwelche nervigen Hintergedanken. Man arbeitete zusammen, war Freund und Verbündeter. So simple. So unfassbar gut! Euren Stress hattet ihr teils mit euren Frauen Zuhause. Ihr wart bedient und nicht bedürftig. Perfekt unperfekt; und damit das schönste Perfekt, das es für mich gibt!

Trotz meinem ganzen toughen Wesen, Wissenshunger und Ehrgeiz im Erreichen meiner Ziele, bin ich ein Mensch, eine Frau, ein Mädchen auch im Herzen, der, die, das stets interessiert und neugierig war und so geblieben ist. Ich suchte und fand und wollte immer den Progress. Meine Vorliebe für große Schönheit, Wunderschönes, Sanftes, meine Art zu sprechen, perfekte Umgangsformen, zarte Kunst, Stilles und Ruhe: So musste es noch etwas ganz anderes für mich sein. Aber erst vergangene Woche habe ich mit einem von euch telefoniert, die wir uns vor über 20 Jahren kennengelernt hatten und für Jahre Seite an Seite in Uniform standen. Berufliche Abenteuer verbinden! Manchmal lebenslang.

Seit 5 Jahren Schule, Uni, Schreibtisch, Corona, und ich fühle mich wie ein Rennpferd, das heute und morgen nur mehr eines will: Raus aus der Box! Und ich träume statt vom Prinzen auf dem weißen Pferd, vom weißen Pferd in Form eines glücklich verheirateten Mannes, der seine privaten Pfoten, Hufe, Finger und persönlich sensible Gedanken gänzlich bei sich behält und mich stattdessen beruflich zu Höchstleistungen antreibt. Mentorship. Wie damals, als ich noch nicht gewusst hatte, wie Polizei funktioniert und euch als „Bärenführer“ bekam. Danke! Und nun: Noch einmal die Welt inspirieren! Ich kann einstecken und richtig was bewegen, verzichten und kämpfen. Galoppieren wir los! Das Leben geht weiter.

Habt Dank für alles, dem besten Freund (und Helfer) den ich jemals hatte: Meinen Ex-Kollegen der deutschen Bundespolizei: 

Ich liebte und ich liebe euch! 

Je suis mal en société, presque inadaptée.

Léa Seydoux

Ich suche einen Mann

2018

Äh nein, erstmal nicht.

Ich suche einen Mäzen, der „mir“ die Villa Carlotta in Baden-Baden kauft, damit ich ein kleines Event-Kunst-Luxushotel daraus zaubern kann. Ich „arbeite dann mit Leichtigkeit & riesiger Freude 24/7“.

Ich kenne den Breidenbacher Hof in Düsseldorf sehr gut. Und genauso auch die (gehobene) Gastronomie. Ich bin topfit, habe die Fitnesstrainer A-Lizenz, bin sehr zielstrebig und hab‘ mit Mitte 30 ein Einser-Abitur gemacht. Davor war ich jahrelang im Elite-Pool der Bundespolizei, wo ich auf den Deutschen Botschaften als Personenschützerin(!) eingesetzt war und repräsentative Aufgaben übernahm.

Ich liebe schnelle Autos, Action und das Schießen genauso wie Wunderschönes, Luxuriöses, Sauberes, Kunstgeschichte, das Führen und die Arbeit. Ich akzeptiere es nicht und respektiere es nicht bevormundet, klein geredet und schlecht geführt zu werden: Mein Ego ist dann noch größer als das von James Bond und dieses treibt mich zu Höchstleistungen an. Ich komme aus dem Leistungssport.

Für fast ein Jahr lang war ich auf der Deutschen Botschaft im Iran, wo ich in der knappen Freizeit stets – auch alleine – gereist bin; auch geflogen, nach Shiraz, – obwohl die Botschaft davon abgeraten hatte. Ach so: Vier Sprachen spreche ich auch, obwohl ich nicht einmal bilingual aufgewachsen bin. Dazu mache ich gerade das Universitäts-Latinum. Ich schreibe ganz gut und photographiere nicht schlecht. Ich lebe und liebe heute für Kunst(geschichte). Nebenher!

Ich mag Menschen! und den Umgang mit ihnen; auf dem hiesigen Wochenmarkt genauso, wie auf dem gehobenen Parkett. Ich bin absolut echt – aber niemals in eine Schublade zu packen. Und das Wichtigste vielleicht:

Ich will!

Mit meinem ganzen Herzen!

Dieses Haus!

Diesen Job!

Ich weiß, ich mag und kann besonders niedlich-nett aussehen. Mein Leben, mein Lebenslauf und meine Ziele verraten jedoch ganz klar, dass ich aus einem völlig anderen Holz geschnitzt bin. Und wer mich kennt, weiß das auch.


Also!

Was ich als langjährige Bundespolizistin gelernt hatte, ist, dass man einen Menschen niemals nach seinem Äußeren bewerten und beurteilen kann.

CJS
So viel ich weiß, war keiner meiner damaligen Kollegen im Ausland. Ich war lange die Jüngste, die Kleinste, die Lustigste; wußte aber immer ganz genau was ich bei der Polizei wollte: Viel! Und heute will ich Kunstgeschichte & Events mit der Luxus-Hotellerie verbinden.

Ob einen Mann, einen Mäzen, eine Villa: Träume sind Inspiration und ein Motor Ziele zu erreichen. Welche es werden bleibt offen, und das ist gut so.

Mach‘, tu‘, brenne, für die Erfüllung deiner Träume!

Champagner bitte!

Champagne White Star, 1899 (Mit Bildbearbeitung frech von mir verändert)

I prefer to be someone who makes pictures for people, rather than one who creates art for art’s sake.

Alphonse Mucha
Grand Crémant Imperial, 1899 (Siehe oben: Dito!)

Bis die Bars, Restaurants, Clubs & Hotels wieder geöffnet haben, kann man die Zeit ganz anders nutzen, ganz viel lesen und sich inspirieren lassen.

So man gerne will.

Löscht den Durst sicher nicht – macht aber dennoch satt. Irgendwie.

Champagner macht liebenswürdig und selbstlos, verleiht Leichtigkeit und Tiefe, steigert die Liebe und verleiht deren Verlust Eleganz. Das alles erlaubte den Schluss, dass aus diesem Elixier noch mehr herauszuholen wäre.

Amélie Nothomb

Four arts

We all must hope that humanity will draw closer together and this will be easier the more they understand each other.

Alphonse Mucha
La danse
La peinture
La poésie
La music

Die Photographie und die Kunstgeschichte sind Kinder des 19. Jahrhunderts.

Das 19. Jahrhundert ist mein Lieblingsjahrhundert. Dass es dabei so wenig beliebt innerhalb der Wissenschaft der Kunstgeschichte ist, hält mich eben gerade nicht davon ab, mich gezielt und mit aller Kraft für dessen Anerkennung einzusetzen.

Ich liebe die NEOrenaissance; vor allem aber den NEObarock, das NEOrokoko und die Gründerzeit-Architektur. – In Deutschland, aber auch besonders in Paris, Wien, und überall wo ich noch nicht war, und was auf meiner Liste steht.

Wie bereits schon Charles Caleb Colton, der exzentrische Vigar im 19. Jahrhundert befunden hat, dass Nachahmung die edelste Form der Anerkennung sei, sehe ich es als besondere Wertschätzung der Künstler und Architekten im 19. Jahrhundert, auf die vorangegangenen großen Epochen zurückgegriffen, und ihrer Baukunst dennoch eine ganz eigene Note verpasst zu haben.

Ich lebe in (m)einem 19. Jahrhundert-Paradies! Baden-Baden. Und dafür schreibe ich, photographiere, begeistere und motiviere. Letzteres hoffentlich.

Es lebe die Schönheit.

Es lebe die Vielseitigkeit.

Es lebe dafür einzustehen, was immer uns positiv bewegt.

Bei mir ist es die reiche Belle Epoque, mit allem was dazu gehört und ohne alles, was nicht. Zumindest in der Kunst. Gerade in der Architektur; aber auch der Malerei mit Künstlern wie Mucha & Alma-Tadema.

CJS

Bilder & Kunst: Alphonse Mucha JUGENDSTIL in der BELLE EPOQUE

Advice for the young at heart

Trüber Himmel. Kekse-und-Kakao. Lana del Rey in der Dauerschleife. Fernweh. Und französischer Jugendstil.

JUGENDSTIL: „Der Zeit ihre Kunst & der Kunst ihre Freiheit.“ 

Und ich bin heute einmal mehr so frei „fremdzugehen“ und mich – neben meiner Liebe Baden-Baden – meiner Affäre Paris hinzugeben.

ALPHONSE MUCHA: war ein herausragender Vertreter des Jugendstils: Plakatkünstler, Illustrator, Grafiker,  Maler, Photograph.

Der Jugendstil (in der Architektur) propagierte ein freieres Kunstverständnis als die früheren Epochen. Anders als im Historismus des 19. Jahrhunderts, forderte der Jugendstil die Abkehr vom geschichtsverhafteten Kunstverständnis und forcierte einen künstlerischen Befreiungsschlag. 

Der Jugendstil wurde dabei in den verschiedenen Ländern ganz unterschiedlich interpretiert. Im deutschsprachigen Raum machte er klare Proportionen bei reduzierter Ornamentik aus; wegweisend für die Bauart im weiteren 20. Jahrhundert.

Tendenz: Jugendstil

Die VILLA MONTROSE in Baden-Baden am „Millionenhügel“, in der zu Beginn des 20. Jahrhunderts William O. Roosevelt – der Neffe des ehemaligen US-Präsidenten Theodor Roosevelt – lebte, erstrahlt trotz großer Asymmetrie – und der Kombination aus dem Neuen (Jugendstil) und dem Alten (Historismus) – als harmonisch ausbalanciertes Gebäude. Sie wurde 1907 erbaut.

Tendenz: Festhalten am 19.-Jahrhundert-Historismus.

Beide Fotos des Gebäudes zeigen die Villa Montrose. Eklektizismus in „einer schönsten Form“: Zum Historismus des 19. Jahrhundert schmiegt sich der forsch freiheitsliebende Jugendstil. Der, zugegebenermaßen hier ganz anders ausschaut als in Paris. Deutschland — Frankreich …

Und die kurze Seite des Gebäudes, von Betrachtersicht aus links gesehen, sieht noch einmal völlig anders aus, als die rechte.

Freiheit im Bau.

Man kann eine Idee durch eine andere verdrängen, nur die der Freiheit nicht.

Ludwig Börne

Visualisierung

Die Villa Carlotta ist mein Neverland. Denn ich bin Petissa Pan.


Ich will, ich will, ich will: Die Villa Carlotta als kleines & intimes Luxus-Hotel garni mit riesigem Event- & Kunst-Charakter in Interieur, der Architektur Baden-Badens und der Malerei.

Carlotti, mach‘ flotti, bevor dich noch wer and’rer kauft.

FRANCOIS BOUCHER : Rokoko

Visualisierung & Affirmation sind Wege, Träume oder Ziele wahrscheinlicher zu machen.

Ce qui me plaît

Ein bißchen Paris steckt in jedem von uns.

Und ich vermisse dich! Meine Geburtstage, die ich dort des nachts allein in meinem Lieblingshotel am Louvre verbringe … Davor im Four Seasons – in der unfassbar geheimnisvoll eleganten Bar – einen einzigen Cocktail trinke, pure Schönheit & Genuss in mir aufsauge, beobachte, schwelge, schreibe, in Interieur, Kunst & Gesichtern lesend …

Beim letzten Mal wurde um Mitternacht – in meinen Geburtstag hinein „Don’t cry for me Argentina“ – am weißen Flügel gespielt … Und so wenig ich Perfektion mag, sie mich langweilig und ich sie als reizlos empfinde: so perfekt & perfekt kurz war dieser perfekte Moment, dass ich fast geplatzt wäre, an dieser Überdosis puren Glücks.

Davor eine Stadtrundfahrt im Taxi, durch die dunkel pulsierende Stadt gebucht, durch Straßen geschlängelt; im Radio laufen Chansons … Des Tages dann – viele Stunden in Museen – im Marmottan Monet, Musée de l’Orangerie, Louvre … der Gang zu Ladurée, und immer wieder ein Stück entlang der Seine … Pausenlos umringt, umzingelt von so unermesslich viel; von Schönheit, Charme, von dem ich dann ein ganzes Jahr lang zehren kann.

Mich berührt viel – positiv wie negativ – und Schönheit mit Ruhe am meisten. Das findet man beispielsweise ganz wunderbar gebündelt und vereint – in luxuriösen Hotels und Museen. J’adore! J’adore! J’adore!

CJS

Genießen können ist so wichtig. Wer die kleinen Dinge nicht genießt, kann sich auch an viel und Prachtvollem nicht erfreuen. Wir brauchen aber auch nicht betonen, dass es nur die kleinen Dinge für uns sind: Luxus, große Schönheit und Geld beißen nicht und sind nicht verwerflich. Auch nehme ich damit niemandem etwas weg. Geld ist Energie. Genießen & gönnen können sind Geisteshaltungen.